Wie kommuniziert euer Hund seine Wünsche?

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    Wiederum angeregt von diversen Threads würde es mich interessieren, wie euer Hund mit euch kommuniziert, um anzuzeigen, was er möchte. Oder auch wie ihr die Zeichen eures Hundes bezüglich seines Wollens interpretiert.

    Es wird sich ja in einigen Threads aktuell mit den Bedürfnissen des Hundes (oder des Menschen?) auseinandergesetzt. Da fände ich es sehr interessant, sich darüber auszutauschen, wie bei euch Bedürfnisse und Wünsche von hündischer Seite kommuniziert werden.

    Erweitert fände ich auch noch interessant zu erfahren, wie ihr denkt, dass euer Hund Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit ausdrücken kann.

    Würde mich über einen regen Austausch bezüglich hündischer Ausdrucksmöglichkeiten sehr freuen.

  • Farinelli hat immer gestupst und gepufft. Also so dass sich der Bürostuhl dann auch gedreht hat... Und draussen hat er mich dann auch mal angeheult wenn ich zu langsam war.


    Mit Andiamo habe ich eine seltsame Kommunikationsform, der denkt glaub ich nur an dinge, maximal guckt er mich dabei an und dann mach ich eben. Bei anderen ist er da sehr deutlich, er wackelt mit dem Kopf, atmet irre laut und wenn das Gegenüber nicht versteht macht er nen Boulettentanz dabei dreht er sich mit abgesenktem Popo hin und her und dann wird derjenige zu den Leckereien bugsiert. Zum Kraulen stopft er einfach seinen Körper in die begehrte Hand.

  • Wenn Kasper in den Garten möchte, kratzt er an der Terrassentüre. Wenn er in den Garten muss, ist er ganz unruhig (steht auf, läuft herum, legt sich wieder hin etc.). Möchte er zocken, dann geht er zu seiner Kiste und holt das entsprechende Spielie raus. Wenn er alleine spielen möchte, holt er was mit Fell, wo er drauf rum kaut. Soll ich mit ihm zocken, holt er etwas Zergelähnliches raus. Möchte er den Popo gestreichelt haben, dann läuft er zwischen meine Beine, wenn ich gerade aufgestanden bin. Wenn er auf dem Spaziergang ein Leckerchen möchte, dann stupst er meine Hand an. Wenn ich die Kissen auf der Couch für ihn so hinlegen soll, dass er vernünftig liegen kann, dann springt er auf die Couch, kratzt kurz am Kissen und starrt mich dann an.

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  • über Blicke, über Geräusche , über anstupsen, über Gesten.


    wenn sie etwas nicht gut finden zeigen sie das auch über Blicke, Gesten (Ohren anlegen z.B., oder ducken / wegdrehen) oder auch über Geräusche.

  • Frodo hat eig nur einen Wunsch den er aktiv äußert, gekrault werden. Er legt sich dann mit richtig viel Schmackes auf die Seite (so dass es auch ja auffällt / gehört wird) wenn er dann angeschaut wird guckt er einen an und krault mit einer Vorderpfote den Boden/Teppich/Schuh/Mensch was auch immer er erreicht. sobald man ihn krault hört er auf, stoppt man dann krault und guckt er wieder, das geht solange bis einer von beiden halt genug hat.


    er hat in den Monaten die er jetzt hier ist auch nur 2x (wo ich mir nichtmal sicher bin) verlangt rauszudürfen. hat halt die Tür angewufft, aber ob er wirklich rauswollte oder ob halt blos ne Katze durch den Garten gestreift ist, keine Ahnung.


    sonst Körpersprachlich macht er sehr viel, auch mit anderen Hunden aber das lass ich mal aussen vor


    Zufriedenheit drückt er ganz gewiss über erleichtertes Seufzen aus (wenn er sich an die Heizung legt oder so) oder eben durch auf dem Rücken rumrollen wenn zb die HausTür aufgeht und draussen liegt frischer Schnee

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Puck: fiepen, Jammern, anschreien (ungeduldiger Kerl), anstarren, anpföteln


    Belle: anpföteln. Auch gerne mit beiden Pfoten gleichzeitig Richtung Gesicht (wenn man aufm Sofa sitzt)...


    Thorin: anpföteln, nervöses rumlaufen


    Flip: Pföteln, anstarren, anbrummeln, knurren (will dringend zugedeckt werden!)


    LG Anna

  • Mme wedelt mich mit aufforderndem Blick an, notfalls Hypnose.


    Muss sie raus, tigert sie unruhig herum, will sie spielen, wird angestupst, gewedelt, gepfötelt und notfalls ein Trickfeuerwerk gezündet.


    Hat Mensch endlich ihr Bedürfnis zur Kenntnis genommen und neigt dazu, dieses zu erfüllen, kommt zustimmendes Brummen und Colliegrollen.

  • Mein Hund ist da sehr direkt und sehr mitteilungsfreudig.


    Wenn er etwas möchte, schlurft er sich erstmal mit klackenden Pfotenkrallen wie ein alter Opa zu einem hin und bleibt mit gereckter Brust vor einem stehen. Meistens wedelt die Rute aufgeregt dabei und sein Blick ist weit aufgerissen nach dem Motto:"HALLO. HIER BIN ICH, WAS MACHST DU?" Völlig unabhängig davon was er überhaupt möchte.


    Das zieht er so lange durch bis man ihn ansieht. Bei dem fixierenden Schäferhund-Blick hält man das maximal eine Sekunde aus, denn ob du willst oder nicht, eure Blicke haben sich im nächsten Atemzug schon gekreuzt.


    Wird nicht darauf reagiert, fährt er das erste Geschütz auf und bellt in schrillem Ton, brummt vor sich her und wirft mit seiner peitschenden Rute fast das Glas vom Tisch. Das ist der erste Moment, wo man sich bewegen muss um das Glas in Sicherheit zu bringen. Nun hat er einen schon fast dazu gebracht aufzustehen.


    Nun packt er das gesamte Repertoire aus.

    Möchte er rausgehen, frei sein, die Welt erkunden, dann landen 40kg aus dem Stand auf einen drauf und die kalte Schnauze wird einem ins Gesicht gedrückt. Das wird mit grosszügigem Bellen und Brummen kommentiert. Alternativ öffnet er den Schuhschrank, fischt sich irgendeinen Schuh hervor und trägt ihn stolzen Trabes auf den Teppich, wo er sich hinsetzt und einen mit seinem fordernden Blick taxiert. In diesem kurzen Gedankenaustausch übermittelt der Schäferhund seinem Frauchen telepathisch, dass er JETZT den Schuh zerlegen wird wenn man JETZT nicht aufsteht und seinen Bedürfnissen nachkommt.


    Möchte er spielen, wendet er sich ungeschickt von einem ab, schmeisst dabei doch noch irgendetwas vom Tisch auf den Boden und schnappt sich seinen Zergelball, den er einem sehr penetrant solange ins Gesicht drückt bis man zumindest mit den Händen danach greifen muss um nicht zu ersticken oder Hundesabber im Gesicht zu bekommen.


    Doch so leicht lässt sich ein Schäferhund natürlich nicht abwimmeln. Denn wenn man nicht spielen möchte, wird der Zergelball wütend geschüttelt und fliegt dann in hohem Bogen direkt auf einen drauf. Das hat der Schäferhund mittlerweile perfekt im Griff. Nicht zu vergessen das herumliegende Kauholz welches nicht nur zum kauen da ist, sondern auch einen anderen Zweck erfüllt indem man das Kauholz demonstrativ in den Fang nimmt und es mit einer eleganten Kopfbewegung auf den Holzboden schleudert.


    So oder so ist spät. das der Moment, in dem man aufstehen muss, denn wenn die vorherigen Aktionen nicht reichen gibt es immer eine Aktion, die Frauchen dazu bringt ihren Arsch vom Sofa hochzukriegen: Man holt grosszügig Anlauf und donnert mit wütendem Gebrüll mit seinem gesamten Gewicht Richtung Sofa. Selbst Herrchen weicht diesem massiven Angriff der Kamikaze Ares, zum Teil ungeschickt, aus.


    Wenn er raus muss um zu pinkeln oder gross zu machen, dann liegt er da und wartet auf bessere Zeiten.

  • Was Kaya sehr deutluch kommuniniziert, ist, wenn sie ein dringendes Lösebedürfnis hat.

    Dann fiepst sie, läuft zur Tür und die Rute geht recht schnell und erregt. Dabei schaut sie bewusst vom Türgriff zu mir und wieder zum Türgriff. Wie dringend es ist, lösst sich an der Heftigkeit der Rutenbewegung ablesen. Ich lass sie dann immer schnell raus. So kommunierzt sie es wirklich nur, wenn es darum geht, dass sie sich erleichtern muss.

  • Was Kaya sehr deutluch kommuniniziert, ist, wenn sie ein dringendes Lösebedürfnis hat.

    Dann fiepst sie, läuft zur Tür und die Rute geht recht schnell und erregt. Dabei schaut sie bewusst vom Türgriff zu mir und wieder zum Türgriff. Wie dringend es ist, lösst sich an der Heftigkeit der Rutenbewegung ablesen. Ich lass sie dann immer schnell raus. So kommunierzt sie es wirklich nur, wenn es darum geht, dass sie sich erleichtern muss.

    Echt?


    Hier wird einfach nix gemacht. Der wartet bis irgendeine höhere Macht mir eine gedankliche Botschaft schickt.


    Bei Durchfall sieht das aber anders aus, da kommt er wirklich sehr unruhig an und nimmt auch den Arm in den Fang. Ich merke es daran, das er wirklich anfängt Druck mit den Zähnen aufzubauen. Das ist seine Art von mich an die Hand nehmen und DRINGEND!!! raus müssen.

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