Krankenversicherung beim Hund (Erfahrungen mit Versicherungsgesellschaften)

  • Nach Ablauf des ersten Jahres kann man glaub ich ohnehin immer kündigen. Die Erhöhung ist zu Beginn des neuen Versicherungsjahres und etwaige Anpassungen sind in den AGB auch erwähnt. Man schluckt die Pille halt. Blöd finde ich es trotzdem

  • Ist das dann immer quasi eine Kündigung des Altvertrages, oder wie ist das zu verstehen?
    Ich hab ja im November frisch abgeschlossen und in den Vertragsunterlagen stehen nur die Erhöhungen zu den jeweiligen Altersgrenzen. Erhöhungen außerhalb dieser werden nicht erwähnt und wären dann ja vertragsbrüchig, oder?

    Die Altersanpassungen stehen fest. Deswegen können und werden sie dir am Anfang an mitgeteilt. Aber selbstverständlich kann eine Versicherung die Beiträge erhöhen. Wann und wie oft ergibt sich aus den AGBs. Die HM macht es zB nur zum Versicherungsjahresbeginn, nicht zwischendrin und auch erst nach Ablauf eines Jahres. Die Agila kann einmal im Jahr anpassen, auch unterjährig.

    Das ist individuell und hat nichts mit Vertragsbruch zu tun. Du kannst dann entscheiden, ob du die erhöhte Prämie zahlst und der Vertrag weiter läuft oder kündigst, weil sie dir zu hoch wird.

  • Hoffe ja immer noch auf eine Versicherung die mal einen höheren Selbstbehalt wie ca 250 Euro anbietet. Erst vor kurzem wieder geschaut und keine gefunden.

    Fände es Klasse hohe Beträge absichern zu können für einen niedrigen Beitrag.

    Bei der Lassie kann man 40% Selbstbeteiligung wählen und hat dann einen niedrigeren Beitrag.

  • Ist das dann immer quasi eine Kündigung des Altvertrages, oder wie ist das zu verstehen?
    Ich hab ja im November frisch abgeschlossen und in den Vertragsunterlagen stehen nur die Erhöhungen zu den jeweiligen Altersgrenzen. Erhöhungen außerhalb dieser werden nicht erwähnt und wären dann ja vertragsbrüchig, oder?

    Nein, wieso? Steht doch in den Versicherungsbedingungen, die du akzeptiert hast ... und darauf verweisen sie bei ihren Erhöhungen auch ("Um Ihnen auch weiterhin als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen, ist eine allgemeine Anpassung der Beiträge erforderlich - siehe Ziffer 6.1.3 Absatz 2 der Versicherungsbedingungen ..."). Aber natürlich hast du dann immer ein außerordentliches Kündigungsrecht.

  • Bei der Lassie kann man 40% Selbstbeteiligung wählen und hat dann einen niedrigeren Beitrag.

    Geht bei Figo auch. Da ist das niedrigste 50% Kostenübernahme und die SB höchstens 500 Euro.

    Was mich mal interessieren würde: wieviel zahlt ihr auf euer TA Konto ca. monatlich ein wenn ihr das zur Absicherung nehmt? Bzw. um es allgemeiner zu halten: was haltet ihr für realistisch so das es auch was bringt?

  • nur zum Versicherungsjahresbeginn,

    Okay, Also hattest du damals die Versicherung Anfang des Jahres abgeschlossen?

    Du wirst erfahrungsgemäß ca. 6 Wochen vor Beginn des neuen Vertragsjahres eine Beitragsanpassung bekommen von der HM.

    Bei meiner Ersthündin ist das Anfang Januar (Vertragsjahrbeginn Mitte Februar), bei der zweiten Hündin wird es Mitte Juni sein (Vertragsbeginn Ende Juli).

    Das Vertragsjahr ist kein Kalenderjahr.

  • was haltet ihr für realistisch so das es auch was bringt?

    Ganz ehrlich, ich weiß, dass diejenigen, die mit ihren Hunden immer viel Glück haben, das ganz anders sehen, aber ich bin inzwischen der Ansicht, dass 10 000€ im Laufe eines Hundelebens fast einkalkuliert werden müssen. Pro Hund.

    Ich fange jetzt gar nicht mit Ebby an. Ebby hatte einfach Zeit ihres Lebens ganz großes Pech mit ihrer Gesundheit. Und ich halte das wirklich für einen extremen Ausnahmefall.

    Bones ist seit 10 Jahren bei mir und hat mich in dieser Zeit rund 6000€ an TA-Kosten gekostet. Der Mammutteil war die Bandscheibengeschichte (keine OP!) mit 3800€, dann noch eine Lipom-OP mit 1300€ und der Rest Kleinzeug (Impfung, Magen-Darm, Analdrüse).

    Ryder ist seit 2,5 Jahren bei mir und hat in dieser Zeit schon 4000€ verbucht. 1300€ für einen gebrochenen Backenzahn, 2700€ unsere Ohrenodyssee.

    Ebby hat mich lange Zeit rund 350€ im Monat gekostet. Als Ebby nicht mehr war, habe ich für mich entschieden, dass es bisher auch irgendwie ohne das Geld ging und habe das fortan eingezahlt. Steuererstattungen, Weihnachtsgeld landen überwiegend auf dem TA-Konto. Inzwischen habe ich ein Polster auf dem TA-Konto, das mich sehr gut schlafen lässt. Wenn die Agila Bones übermorgen kündigt, ärgere ich mich, aber die Welt geht nicht unter.

    Ich werde nie vergessen, wie schlimm es war, als die Kündigungswellen der Agila waren. Meine finanziellen Verhältnisse waren da noch wesentlich andere und ich habe jeden verdammten Tag Angst gehabt, den Briefkasten zu öffnen. Klar, es war "nur" die OP-Versicherung, aber dieser Pechvogel wurde in den 13 Jahren bei mir 5x operiert... Und dieser Hund war einfach mit allem so unfassbar teuer, dass ich ehrlich dankbar war für jeden Cent, den ich nicht selbst tragen musste. Ich bin froh, dass ich nicht mehr so abhängig bin von einer Versicherung.

    Und bevor jetzt wieder jemand daherkommt und mir ein Netto-Gehalt von 5 000€ andichtet (keine Ahnung mehr wer der Schlauberger hier im Forum war, der der Meinung war, das ermittelt zu haben, darüber lache ich mich heute noch tot), gleich vorab: Ich arbeite im sozialen Bereich. Da wird man nicht Dagobert Duck. Ich habe ein gutes Auskommen und spare einfach sehr konsequent.

  • 100€ pro Hund pro Monat. Aber hier Vieltierhaushalt und die profitieren alle gegenseitig voneinander, ich hatte bisher wirklich Glück mit meinen Hunden auch wenn ich nicht glaube, dass es ewig so bleibt und das ist wirklich das Notfallkonto. Pillepalle wird direkt gezahlt. Mir ist wichtiger das ich prinzipiell Puffer habe = dann gehe ich halt mal nicht Essen, fahre nicht in den Urlaub, etc.

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