Ist euer Hund schon mal weg gelaufen?

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    Früher, als ich noch ohne Hund war, dachte ich, dass jeder Hund in seinem Leben mindestens einmal weg läuft.

    Damit meine ich nicht, dass er zu einem anderen Hund abhaut, kurz einem Hasen nachhetzt oder einfach mit Ohren auf Durchzug kurz außer Sichtweite schnüffelt.

    Damit meine ich, dass der Hund mindestens einige Minuten weg bleibt, ohne das der Halter ihn sieht oder sogar so, dass der Halter ihn suchen muss.


    Dieser Gedanke rührte daher, das ich früher sehr oft beim suchen geholfen habe, wenn in meiner Gegend Hunde entlaufen sind. Das kam sehr oft vor und es waren auch nicht immer dieselben Hunde.

    Auch hier bekomme ich recht häufig mit, dass Hunde entlaufen. Meist sogar mehrere Tage verschwunden bleiben.


    Da mir eben wieder jemand geschrieben hat, dass sein Hund in seiner "Jugend" mal stiften gegangen ist, kam ich auf diesen Thread.


    Mich würde interessieren:


    • Ist euer Hund schon mal entlaufen?
    • Weswegen ist er entlaufen?
    • Wann und wie habt ihr ihn wieder gefunden?
    • Habt ihr danach etwas im Umgang mit eurem Hund verändert?
    • Hat euer Hund noch mal versucht zu entwischen? Und es sogar geschafft?
    • Welche Tipps würdet ihr jemandem geben, dessen Hund entlaufen ist?


    Fragen über Fragen.


    Anju ist bisher nie weg gelaufen, deshalb kann ich zu dem Thread schon mal nichts beitragen. :tropf: Ich bin aber gespannt auf eure Erfahrungen.

  • Nein, zum Glück noch nie....und das soll er sich ja nicht getrauen :barbar::skeptisch:


    Kenne aber einige Halter, denen sowas passiert ist. Viele davon nehmen das gar nicht so ernst...ich glaub Pepper hätte den Rest seines Lebens Leinenknast wenn er mir abhauen würde.

  • Ich habe jetzt den 7.Hund und das ist mir noch mit keinem meiner Hunde passiert.

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  • Nein, noch nie.


    Dexter würde sich freiwillig nicht allzu weit von uns entfernen. Max auch nicht.


    Als wir Max allerdings bekommen haben, hätte es in der ersten Zeit schon passieren können, daß er abhaut, weil er dermaßen gestresst war, dass er stur immer weiter gelaufen ist, ohne Ziel und Verstand.

    Daher war er eben viel an der Leine, bis das besser war.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Jau, einmal. Ich verbuche es aber unter Schuld eigene.


    Wir sind in den Wald, Hund war irgendwie total drüber. Eigentlich, nein nicht nur eigentlich es war dumm ihn abzuleinen. Zack, weg war er. Immer den Weg lang. Nach drei Mal rufen habe ich es aufgegeben und bin langsam hinterher. Insgesamt waren es so 5Minuten die er weg war. Gefühlt war es ewig, habe schon Rotz und Wasser geheult.

    Micky kam dann von sich wieder an. Ich habe ihn kommentarlos angeleint und habe den Spaziergang dann komplett an der Leine fortgesetzt und auch bald beendet.


    Was habe ich verändert? Mein Hund darf weiterhin frei laufen. Aber nur, wenn er ansprechbar ist, nicht auf Durchzug stellt und allgemein entspannt daher läuft. Außerdem hat er jetzt Klettis mit meiner Rufnummer immer dran.


    Seit dem ist sowas zum Glück nicht mehr passiert, habe aus meinem Fehler gelernt. Achso, den Rückruf habe ich dann wieder deutlich besser geübt und hochwertiger belohnt. Seit dem sitzt der auch wieder viel besser, hatte also auch sein gutes. Irgendwie.

  • Gott sei Dank ist mir in all meiner 24 Jahre Hundehaltung noch nie ein Hund abgehauen :tropf: Ich möchte mir nicht vorstellen wie das sein muss. Mit Sicherheit einfach nur ganz furchtbar.

  • Hallo,


    ich hab auch schon bei einigen Suchen mitgemacht, aber gottseidank ist noch nie einer meiner Hunde entlaufen. Nichtsdestotrotz haben wir für Lilly, die ein Angsthund ist, einen Tracker. Lieber Haben und nicht Brauchen als umgekehrt.


    Der Hund von meinen Eltern war bei der ersten Läufigkeit mal abgehauen, als die bei meinen Großeltern zu Besuch war. Da sie ein Höschen anhatte konnte sie mit Mithilfe von Passanten recht schnell wieder gefunden werden.


    Tipps vorm Entlaufen:


    1. Hund chippen und registrieren lassen

    2. Erst Ableinen, wenn der Rückruf sitzt (außer bei Welpen, die von sich aus folgen)

    3. Mit neuen Hunden erstmal die Umgebung von Haus gut ablaufen und erkunden lassen, bevor man ans Ableinen denkt

    4. Bei neuen Hunden möglichst alles an Schreck- und Jagdreizen und die Reaktion beobachten, bevor man ans Ableinen denkt.


    Wenn es doch passiert:


    1. Wenn der Hund weggelaufen ist, weil er sich erschreckt hat: Nicht schreiend hinterherrennen

    2. Eine Geruchsquelle und möglichst eine Futterstelle am letzten bekannten Aufenthaltsort einrichten - möglichst gleich

    3. Die Website von Heiko Krannich aufrufen und sämtliche dort hinterlegten Tipps beachten

    4. Das Tierregister benachrichtigen, ansässige Tierschutzvereine und Tierärzte auch

    5. Ggf. Polizei und ansässige Jagdpächter informieren

    6. Gucken, in es für die Region z. B. eine Facebookseite für Tiersichtungen gibt

  • Nein, noch nie - meine Hunde achten extrem auf mich, ich muss ihnen nichtmal Bescheid sagen, wenn ich plötzlich in einen kleinen Seitenweg abbiege.

    Umgekehrt wird ein Schuh draus - ist ein Holzstapel oder dicker Baum am Wegesrand, verstecke ich mich gern blitzschnell. Meine Hunde kommen dann wie die Irren angeprescht und freuen sich nen Ast, wenn sie mich wieder haben.:lol:

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