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Beiträge von Phonhaus

    Wir haben auch ein Licht brennen.


    Nicht verzagen, wenns nochmal schlimmer wird. Wir haben Ronja 3 Tage lang rundherum versorgt und gelagert, weil sie nicht eigenständig laufen, fressen oder trinken konnte. Und trotzdem ging es wieder aufwärts. Die ersten zwei Tage war ich mit ihr mehrere Stunden beim Tierarzt für Infusionen.


    Es war fürchterlich, daneben zu sitzen und im Endeffekt tatsächlich nur sehr wenig tun zu können, um es besser zu machen. Abwarten ist nicht meine Stärke. Erstmal kannst Du aber wirklich in der Hauptsache für sie da sein. Stress so weit wie möglich vermeiden und sobald die erste Besserung da ist was für den Muskelerhalt tun.

    Meine Svenja strauchelt ganz arg seit gestern abend. Sie kann sich kaum auf den Beinen halten.

    Diagnose Vestibularsyndrom. Das hatten von euch doch schon einige Hunde. Kann ich meiner alten Maus irgendwie helfen? Sie bekommt jetzt ein durchblutungsförderndes Mittel und die Tierärztin sagte dass die Krankheit oft in zwei bis drei Wochen ausgestanden ist. Eine Gewähr gibt es natürlich nicht.

    Mein großes Problem ist dass ich im ersten Stock wohne und alleine bin. 26 kg 3x täglich die Treppe runter und wieder rauf ist schon schwierig. Schlimmer finde ich allerdings dass ich den Eindruck habe dass nach so einer Aktion der Schwindel von Svenja noch großer ist.

    Sie tut mir so leid und ich weiss nicht ob es von mir egoistisch ist sie am Leben zu lassen. Das Mädel quält sich grade so.

    Hi,


    erstmal :streichel:.


    Genau diese Gedanken und Zweifel hatte ich auch. Aber es geht ganz oft wieder aufwärts. McChris hat einen sehr schönen Beitrag dazu geschrieben. Ich such mal meinen Thread zu Ronjas erster Diagnose Vestibularsyndrom raus, da ist er verlinkt. Kurz vorab nich:


    naijra hat für ihre Hündin beim Laufen ein Geschirr, ich glaube es war dass Ruffwear Flagline Harness. Es gibt auch Tragehilfen, da würde ich aber zu was Teurem kaufen (die billigen Teile haben wenig Nutzen) und es erstmal mit Geschirr probieren.


    Ronja helfen sehr die Auflagematten für die Treppenstufen und die Schmutzfangmatten, die wir seit der ersten Attacke hier ausgelegt haben (was auch ein Tipp hier).


    Ich würde auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten.


    Hier der Thread, der Link ist gleich im zweiten Beitrag. Zum Stand jetzt: Wir sind heute früh gute 5 KM gelaufen, Ronja hatte Spaß und hat sogar etwas mit Lilly gespielt :smile: Ich wünsche gute Besserung.


    Erfahrungen mit dem Vestibularsyndrom

    Aber es gibt doch auch Organisationen die das sehr gut hinbekommen, auch in dem aktuellen unperfekten System und das ohne Tierleid zu verursachen.

    Ja, selbstverständlich. Und es wäre klasse, wenn man das dahinter stehende Konzept und Know How - und ggf. noch einen ähnlichen Unterstützerkreis - auf alle Einrichtungen übertragen könnte.

    Für individuelle Entscheidungen trägt die Gemeinschaft die Verantwortung?

    Das ist doch Unsinn.

    Nein, auch das meine ich nicht. Die Gemeinschaft trägt - bei Interesse dafür - die Verantwortung dafür den Rahmen zu ändern, innerhalb dessen individuelle Entscheidungen aufnehmender und abgebender Menschen bisher solche Auswirkungen haben konnten.


    Nochmal: Verantwortung für die Zukunft. Mir gehts darum: Was muss pasieren, damit sowas nie mehr passiert.


    Aber es wird langsam außerordentlich OT, deshalb steige ich aus der Diskussion auch aus. Wer noch Fragen oder Kritik hat: Gerne per PN :smile:

    Hmh. Der Job, zu entscheiden, ob und welche Konsequenzen das für Frau Bokr in Zukunft hat, ist auch schon vergeben. Den haben die entsprechenden Behörden.


    Und wenn die nicht adäquat reagieren (um das zu beurteilen, müsste ich aus meiner Sicht halt bei Weitem mehr wissen, als ich jetzt tue), dann ist das ein Missstand, der offen gelegt gehört. Wenn es dadurch wieder eine tierheimähnliche Einrichtung geleitet durch Frau Bokr geben wird genauso.


    Der Unterschied ist für mich: Missstand in einer oder durch eine Struktur, an der ich teilhabe (da kann ich was machen, wenn ich möchte, also kann ich da einen Teil Verantwortung übernehmen) versus Schuldzuweisung und Strafbemessung gegenüber einer konkreten Person (so lange ich nicht direkt involviert bin, kann ich da auch nichts machen).

    Nesa8486


    Ich mag das Wort „Intellektualität“ einfach auch nicht besonders (habe da aus frühtraumatischen Erfahrungen sofort Klischeebilder von endlosdiskutierenden männlichen langhaarigen Wesen mit Tüte in der Hand, Nickelbrille auf der Nase, schulterlangen Haaren und blasiertem Gesichtsausdruck vor Augen :lol:).


    Wenn Du mehr Wissen erwerben möchtest, dann tue es bei einem Thema, das Dich interessiert oder sogar begeistert. Und wenns die älteren Klassiker nicht sind, dann ist das eben so. Gibt genug Anderes :smile:

    Cindychill


    Du kannst mich gerne zitieren. Nur werde ich dazu dann halt äußern, das Du nicht meine Gedanken kommentierst, sondern das, was Du durch Deine Brille aus ihnen herausliest. Und damit hab ich nunmal nichts zu tun. Witzigerweise kritisierst Du gerade das ja oft bei anderen.


    Und hier gehts um das Thema Hundeschutz. Inwieweit das Forum nicht dafür da sein soll, das zu diskutieren, erschließt sich mir nicht.

    Ähm: Nein. Habe ich nicht gesagt.


    hast Du:


    Und „Täter“ - wenn man mal in dem Begriff denken will - sind aus meiner Sicht wir alle.

    Hatten wir doch schon - einfach mal nachlesen, ich habs auch schon erklärt. Und gefühlt 20mal geschrieben, dass ich nicht von und über Schuld rede. Sondern von und über Verantwortung dafür, wo die Reise unserer Gesellschaft - insoweit wir ein Teil von ihr sind - in Zukunft hingehen soll.


    Wenn Du es trotzdem anders verstehen möchtest: Steht Dir frei. Dann halte mich aber bitte da raus, das ist Dein Kopf, nicht meiner.

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