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Beiträge von Phonhaus

    Ach ja: Und um eine gute Gans (auf Herkunft und Aufzucht würd ich schon gucken) wirklich zu „versauen“, müsstest Du sie überwürzen. Dank des vielen Fetts gibts beim klassischen Ausbraten kaum Chance, dass die trocken wird. Durch Abdecken mit Alufolie kannst Du rettend eingreifen, wenns zu dunkel wird.


    Die Sauerei gibts nur in der Küche :smile: Das Fett schlägt sich nieder, ums gründlich Putzen hinternach kommt man nicht rum.

    Ah, ich hätte auch sooo gerne wiedermal Gans zu Weihnachten :herzen1:

    Aber für uns ist eine komplette Gans einfach zuviel, und ich weiß hier kein Restaurant, das sie auf der Karte hat.

    Mein Mann macht sich aus den Resten einer Gans - die ich gansz für ihn allein koche - bzw. noch eine Portion für Schwiegermutter mit - mit den Resten Sauce Gänseklein, das wir portionweise einfrieren.


    Und wenn das nichts für Euch ist, wäre eine Alternative, aus dem aufgefangenem Schmalz und den Fleischresten Gänserillette zu machen. Hält sich gut im Kühlschrank.


    Edit: Sorry, überschnitten. Guck mal nach Rillette.

    Einerseits ja. Andererseits wird bei Themen wie Qualzucht oder Welpen vom Vermehrer auch immer wieder angemerkt, dass ein Stück weit Eigenverantwortung und sich im Vorfeld über mögliche Folgen und Risiken zu informieren auch dazu gehört. Und das man nicht immer alles glauben sollte, was einem Züchter - oder Vermehrer - oder nette Posts erzählen. Und das man auf den passenden Hund eben auch mal warten oder weitere Anfahrten in Kauf nehmen muss. Nur über Tierschutz hört man das hier im Forum doch eher selten.


    Und auch hier im Forum gab es schon die Schilderung, dass Leute halt irgendwann einen Hund aus dem Auslandstierschutz geholt haben, weil sie vom regionalen Tierschutz Absagen bekommen haben. Wobei ich das Dir, nautilia , nicht unterstellen möchte.


    Ich will hier nicht die Orga in Schutz nehmen - wobei man deren Seite gar nicht kennt. Nur lebt auch schlecht gemachter Auslandstierschutz (oder Hundehandel, was aber nochmal eine ganz andere Sache ist) eben von beiden Seiten - Produzenten und Konsumenten. Und auf beiden Seiten müsste man ansetzen, um da ein runderes Thema draus zu machen. Die Infos dazu gibt es zu Genüge.


    Für Euch, nautilia , hoffe ich, dass sich alles zum Guten wendet, der Hund einen guten Platz findet und Ihr ggf. einen Neustart unter besseren Voraussetzungen.

    Ich hab eine sehr souveräne Hündin hier und das war nach der Anfangszeit wirklich sehr angenehm - nachdem wir ausdiskutiert hatten, dass es für sie Gründe gibt, auf mein Urteil zu vertrauen. Und dass es sich für sie auszahlt. Diese Diskussion hat allerdings etwas länger gedauert :hust: Sie ist (noch) der perfekte Seitenpart für die jüngere Angsthündin.


    Ich denke nur, dass ich unter Souveränität hier was sehr auf unsere Lebensverhältnisse Zugeschnittenes verstehe. Madam hier könnte man auf Feiern, Märkte und Feste führen (besonders mag sie Blasmusik), ohne dass sie nervös wird. Sie legt sich in Bus, Bahn oder Auto einfach hin und pennt. Marschiert locker im Fuß mit am Fußgängersteig einer stark befahrenen Landstraßenbrücke mit Höllen-Verkehrslärm. Schüsse, Böller, Scheppern etc. interessiert sie nicht.


    Sie kommt mit Kindern und Erwachsenen klar, nimmt da auch nichts krumm und zeigt fair und erstmal sehr nett an, wenn man Grenzen überschreitet. Fremdhunde sind ihr größtenteils wurscht (was allerdings nicht immer so war). Zu meiner Zeit als Tierschutzgassigänger konnte ich sie mit nahezu jedem Hund mitführen, ohne Angst haben zu müssen, dass das kippt, Stress gibt oder sie nicht problemlos mitläuft und marginal (für mehr war kein Interesse da) unterstützt. Das Einzige, was sie in ihrem Selbstbewusstsein sofort und ernsthaft erschüttern konnte und kann, ist der Tierarzt.


    Bei Deinem „Leader of the Pack“ würde ich einfach genau gucken, wie man ihre unbestreitbaren Fähigkeiten beim sozialen Miteinander im Straßenhunderudel auf hiesige Verhältnisse übertragen kann. Im Miteinander klären, dass Du nicht Schutzbefohlener bist, sie aber auch nicht zum „Befehlsempfänger“ degradieren willst. Und dann sorgfältig schauen, wie sie mit dem Leben in der Wohnung, dem Leben unter Menschen, Verkehr und Euren täglichen Anforderungen zurechtkommen könnte, die sich ja erheblich vom Leben auf der Straße unterscheiden.


    Eine starke, gefestigte Hundepersönlichkeit verkraftet den „Kulturschock“ sicher erstmal besser. Problematisch wirds, wenn sie von ihren Anlagen her für das Leben, das Du mit ihr planst, nicht gemacht ist.

    Heute Mittag gabs Reste Blumenkohl mit Kartoffeln.


    Heute Abend muss ich mal schauen, irgendwer hat den Toast geleert und keinen Neuen gekauft. Die Wunschtendenz geht zu einer Tüte Chips und einer Schachtel Minzpralinen, aber wahrscheinlich bin ich doch zu vernünftig.

    Ich würde meine Angsthündin nicht zu Fremden in Pension geben, wenn es irgend eine andere Möglichkeit gäbe. Die ist (üblicherweise) nicht aggressiv. Aber sie müsste strikt gesichert werden, sonst wäre sie weg.


    14 Tage Zwinger würden - mit ihrem Deprivationsschaden - bei vielen Sachen, die wir mühsam über Monate aufgebaut haben, vermutlich richtig reinhauen.

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