Schutzhund als Hundeanfänger / Welpe? / Rassewahl / und ein paar andere Fragen

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    Hallo ihr Lieben! :winken:
    Ich bin neu im Forum und hoffe, dass ich hier richtig bin. Ich habe mir gedacht, alles in einen Thread zu packen ist übersichtlicher als jede Frage einzeln zu stellen. Ich habe vorher auch schon etwas gestöbert und gegoogelt, aber auf manche Fragen habe ich nun mal gar keine oder keine für mich schlüssige Antwort bekommen also hoffe ich dass euch eventuelle Wiederholungen nicht stören. Dürft mich natürlich auch gerne auf andere Threads, Seiten, Bücher usw. verweisen.


    Kurz zu mir: Ich bin 23 Jahre alt und bis ich mit 17 ausgezogen bin habe ich mit diversen kleineren Tierheimhunden zusammengelebt. Mischlinge, Foxterrier, Havaneser, etc. Die haben aber eher meiner Mutter gehört als irgendjemand anderen in der Familie, weshalb ich nicht soo viel mit diesen zutun hatte und mich als eher unerfahren beschreiben würde. Meine Mutter macht in meinen Augen vieles falsch, weswegen sie auch heute kein Ansprechpartner ist was das Thema Hund angeht.


    Eine Freundin (wohnt leider nicht in meiner Nähe) von mir und ihre Familie arbeiten schon immer mit Schutzhunden bzw. bilden sie für IPO in Mantrailing/Obedience/Schutzdienst aus. Mich hat das schon immer begeistert. Seitdem der Plan steht, dass ich mir einen Hund anschaffen möchte, überlege ich ernsthaft auch in diesen Sport einzusteigen. Klar muss der individuelle Hund sich dann dafür eignen, Begleithundeprüfung etc, aber ich plane nun mal gerne im Voraus. :)
    Was haltet ihr denn von der Idee als Hundeanfänger bzw. mit dem ersten Hund mit Schutzdienst zu beginnen? Ich habe mir ab und zu das Training auf einem Platz meiner Nähe angeschaut und die Trainer sagten sie sehen da eigentlich kein Problem. Andere wiederum haben mir strickt davon abgeraten und gesagt, dass jeder der mir das positiv redet sowieso nur mein Geld will. (Für das Training und für Korrekturen im Nachhinein, da man "als Hundeanfänger schnell einen Hund vermurkst, gerade wenn man ihn in sowas wie Schutzdienst arbeitet".)
    Andere Sportarten habe ich mir auch angesehen - haben mich nur irgendwie überhaupt nicht angesprochen. Und den Gedanken irgendwo ein gemeinsames Hobby mit Hund zu haben und den Hund eben nicht nur zu holen um ihn zu besitzen, fand ich schon schön.
    Vielleicht habt ihr ja ein paar Erfahrungen. Und falls ihr mich nicht schon verteufelt, vielleicht kann ja jemand einen guten Hundeplatz in Thüringen empfehlen? Wir wohnen recht mittig. Über den Zeitaufwand hätte ich auch gerne noch ein paar Meinungen. Wie oft/lange trainiert ihr mit eurem Hund?


    Wie alt war euer Welpe als ihr ihn bekommen habt?
    Viele verteufeln es einen Welpen bereits mit 8 Wochen von der Mutter zu trennen. Andere sagen einen Welpen der älter als 10 Wochen ist würden sie gar nicht mehr nehmen. Könnt ihr vielleicht argumentieren, welches Alter das beste ist um ihn zu sich zu holen? Gerade hinsichtlich der Sozialisationsphase als Hundeanfänger denke ich umso länger umso besser, oder liege ich da aus irgendeinem Grund falsch? Geht es letzten Endes nur um persönliche Präferenzen?


    In welchen Schritten habt ihr ihn an das Alleinsein gewöhnt? Ab welchem Alter konntet ihr ihn problemlos allein lassen?
    Ich kenne Menschen die gehen ab der zweiten Woche wieder Vollzeit arbeiten und Menschen die sagen einen 20 Wochen alten Hund kann man noch keine halbe Stunde alleine lassen. Ich könnte mir ca. 3 Monate frei nehmen und bin ansonsten Montag-Freitag 6 Stunden aus dem Haus (inklusive Weg). Was ist eure Meinung zu der Thematik? Gibt es hier überhaupt Hundehalter die einen Welpen hatten und nicht im Home Office arbeiten? Wie war das denn so bei euch bzw was würdet ihr mir raten? :)
    Der Gedanke an einen Hundesitter (fremder Mensch fässt meinen Hund an) gefällt mir so gar nicht und ist daher auch nirgends eingeplant. Nutzt ihr sowas und warum (nicht)? Fändet ihr es zB für meine Situation unabdingbar?


    Die Option einen Junghund oder ausgewachsenen Hund zu wählen habe ich eigentlich gestrichen, da mir bisher die Mehrheit doch zu einem Welpen geraten hat. In Anbetracht meiner Person und dem, was ich eigentlich vorhabe.


    Könnt ihr mir Rassen empfehlen?
    Optisch gefallen mir Rottweiler und Dobermänner, bin bisher zu beiden Rassen eher distanziert aufgrund der häufigen Erkrankungen. Hinsichtlich Schutzdienst und "Anfängerhund" wurden mir von zwei Trainern Boxer empfohlen, jedoch habe ich hier ein Problem mit der Nase. Ganz ausgeschlossen ist aber noch keine der drei. Ansonsten kenne ich arbeitend nur diverse Schäferhunde, wo ich die deutschen ausschließe da 1. Krankheiten und 2. gefallen sie mir optisch überhaupt nicht. Mit den holländischen und den Malinois könnte ich mich sehr gut anfreunden - aber die sind dann wohl erst recht nichts für den ersten Hund. Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Rassen die mir gar nicht in den Sinn gekommen sind.


    So, ich glaube fürs erste wars das. Danke an jeden der mir helfen möchte!
    Bitte verurteilt mich nicht direkt und seid nicht zu hart zu mir. Ich mache mir sehr viele Gedanken.
    Erstmal habe ich auch genug Zeit für Rückfragen oder ähnliches :)


    Grüße,
    Ellina

  • Mit einem vernünftigen Trainer ist nix gegen einen Einstieg in den IGP Sport auch als Anfänger zu sagen.


    Mir persönlich gefällt der Gedanke, dass jemand als Hundeanfänger mit Gebrauchshund sich von Anfang an mit dem Charakter und der Ausbildung des hundes beschäftigt auch wesentlich besser, als der übliche Werdegang... normalerweise kauft sich Anfänger einen Gebrauchshund, merkt irgendwann, dass das halt doch was anderes ist und es in den Hundeschulen nicht klappt und man dann irgendwann mit einer Baustelle in der Größe des BER endlich im Verein landet und versucht, das ganze wieder irgendwie zu richten.


    8 Wochen ist im Gebrauchshundeck ideal. Was anderes diskutiere ich nicht.


    Rassewahl... das ist einw enig die Frage der Vorliebe, aber.... wenn du wirklich mit dem Sport anfangen willst, würde ich persönlich immer zum gemäßigten LZ DSH raten.
    Dobermann ist mit der DCM so eine Sache und da noch richtige Gebrauchshunde zu finden, mit denen du auch Sport machen kannst, ist so eine Sache.
    Rottweiler ist das selbe in grün, gesundheitlich und Charakterlich eine Wackelpartie.
    Boxer ist Geschmackssache, würde ich mir aber auch nicht anschaffen, wenn ich Sport machen will, gleiches gilt für den Holländischen Schäferhund. Da ist es einfach schwer Hunde zu finden, die auch wirklich für den Anfänger sportlich ausbildbar sind, weil einfach in vielen Linien die Anlagen einfach nicht mehr richtig da sind.


    Malis sind eine Sache für sich und da würd ich persönlich jedem Anfänger raten, die Finger davon zu lassen. Ja, sind coole Geräte, aber mit diesem ganz speziellen Typus Hund muss man umgehen können und leben wollen und ich bezweifle jetzt einfach mal ganz stark, dass einem Hundeanfänger bewusst sein kann, welchen Unterschied es da gibt, zu anderen Arbeitshunden.


    Neben Mali und DSH ist bei allen Gebrauchshundrassen (Airdaleterrier, Boxer, Dobermann, Hovawart, Riesenschnauzer, Rottweiler) aktuell leider der Status so, dass man einfach Glück (oder ausreichendes Wissen in Zucht und Ausbildung) haben muss, um da zuverlässig ein vernünftiges Ausbildungsergebnis erzielen zu können und ich sage es immer wieder, gerade als anfänger vermiest es einem sehr sehr schnell den Spaß an der ganzen Sache, wenn man auf Grund mangelnder Veranlagung des Hundes nicht weiterkommt.

    Wie oft/lange trainiert ihr mit eurem Hund?

    Mein aktueller Sporthund trainiert zwischen 2 und 6mal die Woche.
    Die Länge der Übungseinheiten variiert, unterm Strich sind wir aber mindestens zwei abende komplett am Hundeplatz, denn auch wenn man selbst nur 20 Minuten trainiert, gehört es sich nicht, dass man danach einfach abhaut und die Kollegen im Regen stehen lässt.


    IGP ist Teamsport und vom zeitlichen Rahmen her vermutlich das aufwändigste aus dem Angebot.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

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  • Man kann als Hundeanfaenger schon auch IGP machen. Aber....
    So gut wie jeder Neuling unterschaetzt den Aufwand! Das ist nicht mit 1x die Woche 1 Stunde Hundeplatz getan, sondern wirklich aufwaendig! Gerade auch weil es ein Teamsport ist und einfach erwartet wird, dass jeder die gesamte Zeit ueber da ist, hilft wo er helfen kann, usw. Zusaetzlich sind es halt 3 Abteilungen und nicht nur eine (btw. Mantrailing und Faehrte (Abtl. A im IGP) haben nur eins gemeinsam: Es ist Nasenarbeit ;) )


    Das andere ist: Ein Neuling braucht mAn keinen Hund, der gezielt fuer diesen Sport (und den Dienst) gezuechtet wurde. 1. kehren viele dem Sport doch wieder den Ruecken und 2. bringen diese Hunde Eigenschaften mit, die mAn einen Anfaenger ueberfordern. Im Sport mag es noch gehen, wenn entsprechende Leute da sind. Aber im Alltag kommt es sehr, sehr oft zu Problemen. Bedingt durch die Eigenschaften der Hunde.
    Wenn ueberhaupt, wuerde ich Richtung Boxer schauen :ka:
    Malis und Anfaenger sind fuer mich das absolute Grauen!



    Vereine kenne ich keine. Aber wenn du einen hast, dann fahr hin und frag, ob du dich einbringen kannst. Vielleicht auch bevor ein Hund da ist. Damit du den Aufwand mitbekommst!


    Meine Hunde ziehen mit 8 Wochen ein. Anders will ich es nicht, ausser ich muss warten (Welpe aus dem Ausland).



    Aktuell ist es hier recht ruhig. Aber eigentlich steht hier mehrfach die Woche Training an. 2-3x die Woche Hundeplatz, mehrfach die Woche kurze Einheiten daheim in UO und manchen SD-Sachen, die ohne Helfer gehen und halt Faehrten (je nachdem (welcher Hund, welches Gelaende, ...) so 2-4 x die Woche)

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Huhu,


    ich habe mir mal ein paar Stellen rausgegriffen.

    Was haltet ihr denn von der Idee als Hundeanfänger bzw. mit dem ersten Hund mit Schutzdienst zu beginnen?

    Irgendwann hat doch jeder mal angefangen. Allerdings würde ich mir als Einsteiger vielleicht nicht gleich einen X-Herder holen... Du weißt ja noch nicht sicher, ob dieser Sport dauerhaft was für dich ist. Deswegen würde ich für den Anfang eine Rasse wählen, die unter Umständen auch noch für was Anderes zu haben wäre.

    Wie alt war euer Welpe als ihr ihn bekommen habt?
    Viele verteufeln es einen Welpen bereits mit 8 Wochen von der Mutter zu trennen. Andere sagen einen Welpen der älter als 10 Wochen ist würden sie gar nicht mehr nehmen. Könnt ihr vielleicht argumentieren, welches Alter das beste ist um ihn zu sich zu holen?

    Wenn du mit dem Hund arbeiten willst, so früh wie möglich, würde ich sagen. Also mit 8 Wochen. Newton kam mit acht Wochen; Hunter (weil es terminlich nicht anders ging) mit 9,5 Wochen. Trainingsbeginn bei beiden im Alter von 10 Wochen.

    In welchen Schritten habt ihr ihn an das Alleinsein gewöhnt? Ab welchem Alter konntet ihr ihn problemlos allein lassen?

    Bei Newton ging es fix. Er hatte nie groß Probleme mit dem Alleine bleiben. Bei Hunter hat es ewig gedauert. Bis heute (Er wird am Mittwoch 1 Jahr alt!) hat er ab und zu Probleme, alleine zu sein. Ist absolut situations- und tagesformabhängig bei ihm.

    Könnt ihr mir Rassen empfehlen?
    Optisch gefallen mir Rottweiler und Dobermänner, bin bisher zu beiden Rassen eher distanziert aufgrund der häufigen Erkrankungen. Hinsichtlich Schutzdienst und "Anfängerhund" wurden mir von zwei Trainern Boxer empfohlen, jedoch habe ich hier ein Problem mit der Nase. Ganz ausgeschlossen ist aber noch keine der drei. Ansonsten kenne ich arbeitend nur diverse Schäferhunde, wo ich die deutschen ausschließe da 1. Krankheiten und 2. gefallen sie mir optisch überhaupt nicht. Mit den holländischen und den Malinois könnte ich mich sehr gut anfreunden - aber die sind dann wohl erst recht nichts für den ersten Hund. Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Rassen die mir gar nicht in den Sinn gekommen sind.

    Dobermann, nein. Aufgrund der Gesundheit. Rottweiler, warum nicht? Was haben die denn an Krankheiten? Dachte immer, der Rasse sei relativ gesund, muss aber zugeben, dass ich mich mit der Rasse nicht sonderlich gut auskenne. Beim Boxer gibt es auch Exemplare, die tatsächlich frei atmen können und diesen Sport machen. Bei Schäferhunden kenne ich mich null aus und kenne nur einzelne Rasse-Vertreter. Wie wäre es mit nem weißen Schweizer Schäferhund? Wir haben zwei in der Staffel, die scheinen mir ganz moderat und arbeitsfreudig. Malinois und Tervueren kenne ich auch aus der Rettungshunde-Arbeit. Hab ich bisher beide Rassen nicht als sehr problematisch erlebt. Aber mit denen wird eben auch gearbeitet.


    Aus dem Alltag kenne ich einen Mali und einen X-Herder, die nicht gearbeitet werden und die mittlerweile beide Maulkorb- und Leinenpflicht haben. Beide machen wie's Messer, wenn ich mit Newton und Hunter vorbeilaufe...

  • Ich breche es jetzt mal ganz pauschal runter.


    Die Frage bei der Rassewahl sollte einfach sein: Welche Eigenschaften kann ich mit meinem Alltag vereinbaren und wie erfolgreich möchte ich im Sport sein.


    Wobei ich hier nochmal klipp und klar sage "erfolgreich" bedeutet für mich NICHT Vereinsmeister, Landesgruppe, WM.... erfolgreich bedeutet für mich schlicht, mein gestecktes Trainingsziel mit normalem Aufwand erreichen und halten können.
    Habe ich auch dann noch die Motivation, weiter zu arbeiten, wenn ich ein halbes Jahr brauche, bis der Hund das Holz hält und es dann immer noch eine Wackelpartie ist?


    Mit welchen typischen Gebrauchshundeigenschaften kann ich im Alltag umgehen, womit kann ich leben, was wäre ein absolutes No-Go?


    Und bei diesen beiden Fragen muss man sich einfach annähern und schauen, auf welche Position man kommt. Von da an ist es leichter, sich die Rassefrage genauer zu betrachten. Auf einer Seite muss man immer Kompromisse machen, wie groß die sind und welche es letztlich sind, hängt von den eigenen Ansprüchen und Erwartungen ab.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Ich habe damals mit einer DSHündin aus Hochzucht begonnen, wobei damals fast noch keine DSH aus LZ auf den Plätzen zu finden waren.
    Bei meinem 4. HZ-DSH war mir klar, dass ich gar nicht mehr mit den anderen mit ihren Leistungshunden mithalten kann. Im Laufe der Zeit stiegen alle auf LZ-DSH oder Mali um.
    Ich wollte aber so eine "Kanone" nicht, weil sie für meinen Alltag nicht tauglich ist, daher habe ich mich vom IGP verabschiedet.
    Auch diejenigen die mit Rotti oder RS begonnen haben stiegen auf DSH um.

  • Der Gedanke an einen Hundesitter (fremder Mensch fässt meinen Hund an) gefällt mir so gar nicht und ist daher auch nirgends eingeplant. Nutzt ihr sowas und warum (nicht)? Fändet ihr es zB für meine Situation unabdingbar?

    Gib bitte diese Art der Romantik (Mein Hund und ich und sonst niemand) ganz schnell auf. Wenn du alleinstehend bist, ist es unabdingbar, daß dein Hund lernt, auch mal ohne dich auszukommen. Du bist sonst aufgeschmissen. Krankheit, (Krankenhaus), Termine jeder Art, Arztbesuche, Weiterbildung, usw: es gibt vieles wo dein Hund nicht dabei sein kann und manches ist nicht planbar.
    Tu dir und deinem Hund einen Gefallen und laß zu, daß er auch außerhalb eurer Zweierbeziehung Menschen vertraut, damit er nicht leidet, wenn du ihn zeitweise in Pflege gibst. Übe das auch ruhig mal stundenweise, auch wenn du es noch nicht brauchst. Das gehört einfach zum Leben dazu. Ein Hund weiß trotzdem, wohin er gehört.


    Dagmar & Cara

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