Beiträge von RafiLe1985

    Huhu,


    ich würde erstmal schauen, dass es mit der Ersthündin zusammen gut klappt. Und zwar nicht nur für eine Stunde sondern auch für länger. Wie lange müssen die beiden maximal alleine sein? Ich würde erstmal schauen, dass ich es Schritt für Schritt auf die maximale Zeit ausdehne.


    Erst wenn das zuverlässig und problemlos klappt, würde ich damit anfangen, sie getrennt alleine zu lassen.


    Ich würde es wahrscheinlich anfangs so üben, dass ich mit Beiden raus gehe, eine Gassirunde drehe und dann einen von Beiden in die Wohnung setze, nochmal kurz um den Block laufe und dann direkt wieder zurück gehe.


    Bei mir ist es so, dass der Ersthund sehr gut alleine bleibt und es auch sehr cool nimmt, wenn ich mit dem Zweithund alleine gehe. Meinen Zweithund ohne den Ersthund alleine zulassen, ist immer noch undenkbar. Bisher habe ich mich da auch noch nicht ran getraut, weil es sehr vereinzelt immer noch Situationen gibt, in denen der Zweithund Probleme hat (mit dem Ersthund zusammen) alleine zu sein. Vormittags (während ich bei der Arbeit bin) klappt es problemlos. Wenn ich allerdings abends etwas unternehme, klappt es noch nicht in 100% der Fälle.


    Solange das so ist, werde ich da auch nicht dran gehen, den Zweithund ganz alleine zu lassen.

    Hallo,


    ich wollte auch noch kurz meinen Senf dazugeben.

    Wie viel (vor allem negative) Lebensveränderung bringt ein Hund mit sich?

    Es ist doch alles Ansichtssache! Man kann einen Hund als Belastung oder als Bereicherung sehen. Wenn ihr euch einen Hund sehr wünscht, würde ich jetzt eher mal von Letzterem ausgehen.


    Wichtig ist, dass man sich bewusst ist, dass ein Hund (genauso wie ein Mensch) unterschiedliche Lebensphasen durchläuft und man sich so unter Umständen als Halter immer wieder anpassen muss. Dabei sind die Hunde auch total unterschiedlich.


    Bei Hunter war die Welpen- und Junghundzeit z.B. total easy. Newton hatte mich in dieser Zeit definitiv mehr gefordert. Dafür war Hunter so zwischen 1,5 und 3 Jahren echt anstrengend. So zwischen 4 und 8, evtl. 9 Jahren ist wohl die unbeschwerteste Zeit, sofern der Hund gesund ist und eine gute Erziehung genossen hat. Danach muss man (je nach Hund) vielleicht schon mit den ersten Alterszimperlein rechnen.


    Definitiv bringt jede Lebensphase unterschiedliche Anforderungen an den Halter mit sich. Und da muss man dann halt bereit sein, das in seinen Alltag einzuplanen.


    Hundehaltung ist vor allem das, was IHR draus macht. Hunde (gerade junge Hunde) sind per se sehr anpassungsfähig.

    Diese Beispiele klingen für mich nicht so, als wäre absolut gar keine Freizeitgestaltung mehr möglich, ohne den Hund zu berücksichtigen.

    Eine Freizeitgestaltung mit Hund ist definitiv möglich! Natürlich muss man die Belange des Hundes immer einplanen. Dabei sind regelmäßig sechs Stunden allein bleiben am Stück meiner Meinung nach absolut vertretbar! Man muss ja auch irgendwie seinen Berufsalltag organisieren können!


    Natürlich ist es ungünstig, wenn der Hund am Vormittag schon sechs Stunden alleine ist wegen der Arbeit und man abends dann noch drei Stunden im Kino ist. Da sollte man den Kinobesuch vielleicht doch lieber aufs Wochenende legen?


    Und wenn es mal gar nicht anderes geht, dann erleidet der Hund (sofern er alleine bleiben kann!) auch keine bleibenden Schäden! Ich hatte z.B. vier Wochen lang jeden Donnerstag einen Termin zur Akupunktur. 7.30 - 13.30 Uhr außer Haus zum Arbeiten, Mittagesssen, große Gassi-Runde, 16 - 17 Uhr bei der Akupunktur. Fahrzeiten sind da schon dabei. Klar, nicht ideal, aber mei, dann ist es halt mal so.


    Notfälle kann's auch mal geben. Da hatte ich Hunter noch nicht. Da war ich unplanmäßig acht Stunden weg weil ich auf dem Heimweg in eine Vollsperrung geraten bin. Um 23 Uhr musste ich dann in die Notaufnahme wegen einer Gallenkolik und war nochmal 6 Stunden weg. Auch das hat Newton verkraftet.


    Wichtig ist, dass man den Hund von vornherein an alles Wichtige im eigenen Alltag gewöhnt. Und sobald man dann zu einem Team zusammengewachsen ist, macht der Hund einfach auch viel mit, weil er vertraut oder einfach weil er mit dem Alter schon eine Souveränität entwickelt hat. Diesen Sommer war ich zum Beispiel das erste Mal mit einem Camper unterwegs. Kannte bisher weder Newton (8) noch Hunter (4). Ging problemlos. Für kommenden Sommer habe ich mir den Camper schon wieder reserviert. :)


    Long story short: Wenn ihr euch einen Hund wünscht und die Umständen stimmen... Macht's! Und lasst es euch nicht von anderen (sogenannten Hatern) madig machen!

    Meine Herren... Wie soll der Hund da zur Ruhe kommen? Dreimal pro Tag Training, zweimal hochpushen durch irgendwelche nicht näher beschriebenen Spieleinheiten... Was macht ihr da? Und on top dann nur mini Gassi-Runden wo der Hund gar keine Chance hat, den ganzen Stress abzubauen... Also wenn man sich einen hyperaktiven und ruhelosen Hund ranziehen will, wäre da genau das richtige Programm...


    Der Hund ist 6 Monate... Zwei Gassi-Runden a 45 Minuten, so viel wie möglich im Freilauf. Und zwar nur Gassi, Seele baumeln lassen, keinerlei Training, ausschließlich Alltagsgehorsam abfragen (Rückruf, Sitz an Straße, etc.). Abends nochmal eine kurze Löserunde, 5 - 10 Minuten. Das sollte es gewesen sein. Trainingseinheiten (5-10 Minuten) maximal dreimal pro Woche. Mehr kann kein Hund verarbeiten, schon gar nicht in diesem jungen Alter.

    Ich finde es absolute legitim, für den Ersthund einen Zweithund dazu zu holen. Klar, man selbst muss es auch wollen. Aber die Idee käme ja gar nicht auf, wenn man nicht selbst einen zweiten Hund haben wollen würde.


    Ich bin auch ein Fan davon, Hunde mit ähnlichen Anlagen zu halten. Es sei denn, man will bewusst auf einen anderen Hundetyp umsteigen. Dann muss es halt irgendwie gehen. Aber so finde ich es einfacher, wenn die beiden Hunde ähnliche Interessen haben.


    Weiterhin finde ich ein gleichgeschlechtliches Pärchen auch leichter zu halten als Rüde und Hündin. Aber ich wohne auch in einer (zwar großen) Etagenwohnung wo man doch nicht ganz so die räumlichen Möglichkeiten hat wie in einem Haus, etc.


    In deinem Fall wäre es ja nun so, dass sich die Hunde schon kennen und gut verstehen? Dann finde ich es noch einfacher. Ich würde sagen go for it. Den GSS würde ich dir empfehlen. :)

    Nein 18-20h Schlaf brauchen Hunde nicht. Aber durchschnittlich locker 3/4 des Tages rumliegen, dösen, nix tun, schauen, rumgammeln, aufstehen, Liegplatz wechseln, mal was trinken, wieder weg dösen, dazwischen auch viel echten Schlaf, alles in Phasen über den Tag verteilt.

    Nichts Anderes meine ich! 3/4 von 24 Stunden sind 18 Stunden... :nerd_face:


    Ich habe auch nirgends gesagt, dass die TE den Hund wegsperren und zur Zwangsruhe verdonnern soll.

    RafiLe1985


    Ich hab auch nicht nachgefragt, nur Deine durchaus problematische Aussage relativiert.


    18-20 Stunden Schlaf beim Hund ist, als richtiger Schlaf, ist unrealistisch.

    Ich dachte, die TE hat das geschrieben… War irgendwie komisch zitiert…


    Nein, es ist nicht unrealistisch! Was soll denn der Hund sonst machen, wenn wr zuhause ist? Ruhelos durch die Wohnung tigern? Sorry, aber wenn er das täte, läuft irgendwas falsch.


    Klar, wechseln sie mal den Liegeplatz, etc. Das ist ja auch in Ordnung. Aber andauernd durch die Wohnung streifen oder sich selbst mit irgendwas beschäftigen, weil sie sonst nicht genug bewegt werden, gibt es bei mir nicht. Allenfalls mal nen Kauartikel, aber das war‘s und der ist auch in ner halben Stunde weg.

    Wow, wenn du eh alles besser weißt... Wieso fragst du überhaupt nach?! Doch, das ist richtig, keine Sorge! 18 Stunden ist das absolute Minimum. Wenn nicht, passiert genau das, was gerade mit deinem Hund passiert.


    Ich würde meine Hunde zum Tierarzt bringen, wenn sie irgendwann mal deutlich weniger als 18 Stunden schlafen...

    Ich würde erstmal zum Tierarzt gehen. Vielleicht hat sie einfach eine Blasenentzündung.


    Falls nein: Wieso gehst du so oft mit ihr raus? Ein 5 Monate alter Hund muss nicht mehr alle 1,5 bis 2 Stunden pinkeln. Und schon gar nicht mitten in der Nacht.


    Auf wie viele Stunden Schlaf kommt sie denn pro Tag so in etwa? Es sollten mindestens 18 Stunden sein, in ihrem Alter eher noch mehr! Ich kann mir vorstellen, dass sie einfach gestresst ist durch die ständige Aktivierung deinerseits.


    Ich würde morgens eine etwas größere Runde mit ihr drehen, ca. 45 Minuten, davon so viel wie möglich im Freilauf. Da hat sie genügend Zeit ihre Geschäfte zu erledigen und dann sollte aber mindestens vier Stunden Ruhe sein.


    Bei mir sah das zu Junghund-Zeiten so aus:


    5.30 - 6.30 Uhr: Gassi gehen

    10.30 Uhr: kurz zum Lösen auf die Wiese

    14.30 Uhr - 15.30 Uhr: zweite Gassi-Runde

    21.30 Uhr: kurz zum Lösen auf die Wiese

    Durchschlafen bis 5.30 Uhr am nächsten Morgen