Beiträge von RafiLe1985

    Soll ich deswegen jetzt mit Rettungshundearbeit aufhören?

    Nein, natürlich nicht, meine Hunde waren/sind ja auch ein paar Stunden in der Box wenn ich am Hundeplatz bin, aber man muss sich auch keinen Hund kaufen um ihn dann 5x die Woche (fast das ganze Jahr) 5-7 Std. ins Auto zu sperren damit man ihn zwischendurch kurz rauslassen kann.


    Manchmal denke ich, du kannst nicht verstehen was andere meinen oder du willst es nicht verstehen.

    Davon hat doch aber keiner gesprochen!!!!


    Ich habe manchmal das Gefühl, dass du einfach das liest, was du lesen willst und nicht das, was da steht...

    Du hattest ja deinen Newton auch häufig den ganzen Vormittag im Kofferraum in der Box, sowas finde ich z.B. sehr fragwürdig

    Stell dir vor... Hunter ist jeden Samstag den ganzen Vormittag in der Box. 8.30 - 13.30 Uhr. Und jeden Mittwoch Abend von 18.30 - 21.30 Uhr. Jeweils unterbrochen von zweimal ca. 20 Minuten in denen er arbeitet... Ich mache Rettungshundearbeit. Deal with it...


    Soll ich deswegen jetzt mit Rettungshundearbeit aufhören?


    Und jetzt bitte genug mit Off Topic und zurück zum Thema.

    Ich wollte auch gar keine Diskussion vom Zaun brechen... Ich habe einfach nur unterschiedliche Beispiele angeführt...


    Es ging mir einfach darum, dass jeder unterschiedliche Haltungsbedingungen hat und auch jeder Hund unterschiedlich ist. Und meistens kristallisiert sich sowas eben erst heraus, wenn der Hund dann mal da ist. Learning by doing, sozusagen.


    Ich fand es eben nur vollkommen ungerechtfertigt, jetzt wegen einem Aspekt, der vielleicht nicht so optimal ist, die gesamte Haltung infrage zu stellen... Es kommt doch aufs Gesamtpaket an! Wenn das im Endeffekt stimmig ist und es Hund und Halter dabei gut geht, ist doch alles tutti.

    Also keine Ahnung, warum hier Manche jetzt plötzlich so verkopft sind... Wenn man einen Hund im Sommer nicht im Auto lassen könnte, müssten wir das komplette Staffeltraining in den Sommermonaten Juni/Juli/August absagen...


    Wir fahren in der ersten Augustwoche auf Trainingslager. Montag bis Freitag, 8 - 17 Uhr. Wo meint ihr, dass die Hunde warten, solange sie nicht an der Reihe sind?


    Wenn ich im Hochsommer um 20.30 Uhr im Edeka einkaufen gehe, liegt der halbe Parkplatz im Vollschatten. Klappe bleibt hinten auf, Box abgeschlossen. Wo ist das Problem? Bevor ich da nach Hause gurke, die Hunde absetze und dann nochmal anfahre. Wo der Edeka eh auf dem Heimweg von der Gassistrecke liegt.


    Im Hochsommer habe ich Newton schon aus dem vollkommen überhitzten Klassenzimmer raus ins im Vollschatten stehende Auto in seine Box gebracht weil es da angenehmer war. Hätte mich am liebsten dazu gelegt statt zurück ins stickige Klassenzimmer zu gehen...


    Man kann auch echt immer alles kompliziert machen... Meine Herren...

    Also halten wir fest: Eine Betreuung in der Hinterhand zu haben, ist auf jeden Fall wichtig. Dennoch sollte man (gerade als Lehrer, wenn es beruflich veranlasst ist) sehr gut abwägen ob man den Hund im Endeffekt in Betreuung gibt oder nicht.


    Ein weiteres Beispiel aus meinem Alltag: Unterricht am Mittwoch zu folgenden Zeiten... 8-9.30 Uhr / 12.15-13 Uhr / 14.15 - 15.45 Uhr. Wäre eigentlich ein "klassischer Fall" für einen Betreuungstag. Glücklicherweise habe ich mich dagegen entschieden. Denn: Die Mittwoche an denen der Unterricht tatsächlich so lief, kann ich an einer Hand abzählen. Die 6. konnte ich als in die 3. vorziehen. So hatte ich dann im Endeffekt Unterricht von 8 - 10.30 Uhr und dann wieder 14.15 - 15.45 Uhr. Das sind fast vier Stunden Pause... Da fahre ich heim. Oder der Nachmittags-Unterricht wurde in den Vormittag gezogen. Auch dann wäre die Betreuung unnötig gewesen.


    Vielleicht ist das eine Spezialität des beruflichen Schulwesens, aber dass es mal eine Woche gibt, in der der Unterricht tatsächlich so läuft wie im Stundenplan, ist schon recht selten. ;)

    Ich frage mich warum Du Dich direkt angesprochen oder kritisiert fühlst.

    Weder das Eine noch das Andere. Ich finde es einfach nur wahnsinnig ungerecht, dass sich hier so an den sieben Stunden aufgehangen wird...


    Sechs Stunden sind ok, aber sieben Stunden gehen dann nicht mehr? Ich bitte euch... Zumal ich davon ausgehe, dass diese sieben Stunden beim TE der worst case sind. Bzw. er hat halt einfach noch keine Hunde-Erfahrung und da fehlen ihm einfach noch die Ideen/Strategien.


    Gerade bei so Dingen wie Einkaufen gehen... Ein Einkauf dauert was, 15-20 Minuten? Das erledige ich auf dem Rückweg von der Gassi-Strecke... Ich habe von 8-9.30 Uhr und dann wieder von 11.30 - 13 Uhr Unterricht. Perfekt. Hunde mit ins Auto und dann gehen wir 9.45 - 11.15 Uhr eine große Runde am Rhein. Ich schlage mir doch nicht die Zeit in der Schule tot, wenn ich weiß, meine Hunde hocken so lange allein zuhause...


    Aber auf diese Ideen kommt man eben nur, wenn man konkret einen Hund hat. Und dann deswegen so massiv davon abraten, wo der TE meiner Meinung nach die perfekten Umstände hat... Das finde ich eben ungerecht.

    Meine Güte... Ich bin immer wieder froh, dass ich vor der Anschaffung meines ersten (selbstverantwortlich angeschafften) Hundes das DF noch nicht kannte!


    Kribe Lass es dir nicht madig machen! Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass du den optimalen Beruf dafür hast, einen Hund bei dir aufzunehmen. Newton ist im Juni 2014 bei mir eingezogen, Hunter 2018. Seit 2011 bin ich Vollzeit im Beruf. Die Tage an denen ich ein echtes Betreuungsproblem hatte und improvisieren musste, kann ich an einer Hand abzählen! Und diese Tage gab es auch nur deswegen, weil ein unvorhersehbares Ereignis eingetreten ist. Im normalen Alltag lässt sich alles arrangieren. Und zwar nahezu zu 100% in Eigenleistung, ohne dass du auf eine externe (professionelle) Betreuung angewiesen bist!

    Ist das wieder das klassische DF-Phänomen, dass man nur einen Hund halten darf, wenn man Rentner oder Hartz4 ist?


    I

    Ich bin weder Rentnerin noch arbeitslos, habe meinen Alltag aber so organisiert, dass mein Hund nicht den halben Tag allein zu Hause sitzt. Und ja, es gibt Hunde, die haben ein massives Problem mit dem Alleinsein, ausserdem reden wir beim TE über 7 Stunden täglich! Man kann natürlich jede Form der Hundehaltung schön reden, aber dann muß man auch mit den Folgen leben! Dem Hund gegenüber finde ich es nicht fair.

    Und du meinst, für den Hund ist es besser, dann stundenlang in einer Betreuungseinrichtung zu sitzen? Da wo Hunter und Newton hingehen, ist die späteste Abgabe um 9.30 Uhr und die früheste Abholung um 16.30 Uhr.


    D.h. wenn ich für einen Schultag von 8 - 13 Uhr die Betreuung in Anspruch nehmen würden, müsste ich sie um 7.30 Uhr spätestens abgeben und könnte sie dann erst wieder 16.30 Uhr holen. Das sind neun Stunden in denen sie hauptsächlich (je nach Auslastung der HuTa) in ihrem "Doppelzimmer" sind. Natürlich können sie selbstständig auf ihre Terrasse mit kleinem Garten und können unter Aufsicht auch mal im eingezäunten Gelände laufen, aber es sind ja noch andere Hunde da...


    Und gerade für Hunter ist es besser, wenn er in einer vertrauten Umgebung ist. Bei Newton ist es tatsächlich egal. Der legt sich überall hin und pennt.


    Ganz ehrlich, da ist es mir doch lieber, wenn sie 7.30 - 13.30 Uhr daheim in ihrer vertrauten Umgebung schlafen können.


    Wie gesagt, ich finde sieben Stunden absolut kein Problem für einen jungen gesunden Hund! Es gibt auch Hunde, die können gar nicht in Fremdbetreuung... Eine Bekannte von mir kann ihren Mali nicht einfach irgendwem in die Hand drücken, z.B.


    Ich finde es einfach mega unfair, die Situation des TE auf Biegen und Brechen schlecht zu reden! Viele meiner Kolleginnen und Kollegen haben Hunde. Warum wohl? Weil das als Lehrer ein leichtes ist, den Hund nahezu 100% selbst zu versorgen!

    Hallo zusammen,


    danke euch. Ich werde schauen, dass ich diese oder nächste Woche mal zum Tierarzt komme. Im Moment ist die Planung für mich schwierig, weil es sehr unklar ist, wie ich kommende Woche arbeiten muss...


    Es ist ziemlich abgesetzt, d.h. lässt sich nicht irgendwie "verschieben" oder so. Ich werde mal schauen, dass ich es frei schere, dass ich es besser im Auge behalten kann.


    Danke nochmals,

    RafiLe

    Ist das wieder das klassische DF-Phänomen, dass man nur einen Hund halten darf, wenn man Rentner oder Hartz4 ist?


    Ich gehe mit den Hunden morgens zwischen halb 6 und halb 7 eine große Runde. Dann wollen sie in der Regel bis mindestens 13.30 Uhr nix von mir wissen. Auch wenn ich Zuhause bin. Selbst Hunter, bei dem es dank Corona, etc. immer wieder Probleme mit dem Alleine bleiben gab, hat schon regelmäßig sechs Schulstunden problemlos durchgehalten. Auf's neue Schuljahr (das dann hoffentlich wieder normal läuft) werde ich das erneut antrainieren müssen. Aber geklappt hat es!


    Gerade als Lehrer sehe ich da keinerlei Problem. Auch nicht mit einem Welpen. Und da muss man ihn nicht einmal am Anfang der Sommerferien holen. (Newton zog in der Mitte der Pfingstferien ein... Vollkommen problemlos.) Hunter habe ich Anfang der Sommerferien geholt und diese Strategie mittlerweile echt bereut. Werde ich nie mehr so machen. Der nächste Welpe kommt wieder im Frühjahr.


    Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man generell bereit ist, sich den Bedürfnissen seines Hundes anzupassen und gewillt ist, auch mal unbequeme Lösungswege umzusetzen. Das wird eh früher oder später kommen, wenn der Hund alt und grau ist und mehr Betreuung braucht.


    Bei einem jungen Hund sehe ich da kein Problem ehrlich gesagt.