Hund über Nacht in einer Box einsperren?

Es gibt 323 Antworten in diesem Thema, welches 28.775 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Lea2020.

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    Im Thread:

    Die "normalen" Welpenprobleme?


    kamen wir zu einer Diskussion zum Thema ob man einen Welpen in einer geschlossenen Box übernachten lassen soll/darf. Da mit diesem Thema der TE dort echt nicht geholfen werden kann mache ich hier einmal einen eigenen Thread auf, damit man hier über das Thema weiterdiskutieren kann.

    Ich selber sehe da jetzt echt kein Problem. Meine Hündin verbrachte über ein Jahr fast jede Nacht in der geschlossenen Box. Die Box war aber imemr so 20cm weit offen, damit sie im Notfall raus könnte. Sie lernte die Box so als ihr Rückzugs und Ruhe Ort kennen. Wenn sie Angst hat oder auch einfach Müde ist sucht sie die Box immernoch sehr oft auf. Genauso mein Rüde. Ich bereue es keinen Moment wie ichs gemacht habe, stehe auch gerne dazu und würde es auch jederzeit wieder machen ;) Schliesslich ist die Box auch ein gutes Hilfsmittel, damit er Hund in der Nacht nicht ins Haus macht und sich meldet wenn er raus muss :nicken:

  • Meiner Meinung sollte jeder Hund daran gewöhnt werden, sich einige Stunden in einer geschlossenen Box aufzuhalten. Früher oder später wird es im Leben des Hundes mal vorkommen und dann ist es einfach nur zusätzlicher Stress wenn der Hund es nicht kennt.


    Meine Hunde lernen es von klein auf denn im Alltag brauche ich es sowieso regelmäßig.

  • Wenn man schon der Meinung ist die ach so schlimme Stubenreinheit nicht ohne Box hinzubekommen, warum dann kein größerer Welpenauslauf den man absperrt?

    Meine Hund legen sich Nachts zig mal um, vom weichen Bett auf den kühlen Boden und dann ins Körbchen. In einer Box können die sich gerade mal um die eigene Achse drehen. Außerdem muss ein Hund jederzeit die Möglichkeit bekommen zu trinken.

    Für mich gibt es mehr Gründe den Hund nicht in eine Box zu sperren als es Gründe dafür gibt. Meiner Meinung nach ist das einfach der Faulheit des Menschen geschuldet. Ich hab alle Hunde bisher ohne Box stubenrein bekommen.


    Eine offene Box die man auch mal zu machen kann um sie aus einer Situation zu nehmen finde ich übrigens völlig okay. Ich habe Taavi eine völlig abgedunkelte Box hingestellt, die er sehr gerne aufsucht wenn ihm etwas zu viel wird. Aber länger als ein Stündchen bleibt er da freiwillig nicht drinnen. Da kann die Box noch so toll aufgebaut sein, so ist doch ein mehrstündiges wegsperren nicht weniger als Zwang

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  • Die Box war aber imemr so 20cm weit offen, damit sie im Notfall raus könnte.

    Das läuft dann nicht unter geschlossene Box.


    Für die geschlossene Box gilt:

    Vorübergehend zu Trainingszwecken: ja

    Dauerhaft: nein


    Als TRANSPORT-Box oder bei medizinisch notwendiger Ruhigstellung ist die Box ebenfalls erlaubt.

    Den Hund regelmäßig längere Zeit dort wegzusperren ist es nicht.


    Ist ganz einfach. :ka:

  • Wir hatten auch eine Box. Für zehn Tage und dann hab ich sie verkauft. Meinem Welpen war es schlicht zu warm und er wechselt oft den Platz. Wir haben sie ihm angeboten, er fand es mies und geschlossen kam sie nicht in Frage.


    Ich kann nicht verstehen, warum man einen Hund langfristig in eine kleine Kiste sperrt. Keiner will Pferde mehr in Boxen oder Kaninchen in Zimmerkäfigen, aber einen Hund nachts in eine Box zu stecken ist ok. Die Version für die ersten Nächte im Karton neben dem Bett kann ich vielleicht noch nachvollziehen, aber eine Gitterbox über Wochen und Monate absolut nicht.


    Bei uns gingen natürlich ein paar Pfützen ins Schlafzimmer. Wir haben gar nicht viel drüber nachgedacht und es hörte auch ganz von allein auf.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wie gesagt: Ich hab mir erklären lassen, dass der Hund halt auch zur regulierung der Körpertemperatur auch mal den Platz wechseln können muss. In einer geschlossenen Box bleibt - glaub ich, hier ist keine im Einsatz - da nicht so viel Raum.


    Ares wechselt den Platz Nachts öfters. Der Boden unter ihm ist dann immer extrem warm, da kann man sich die Füsse dran wärmen. Nachts in geschlossener Box würde er wahrscheinlich echt mies schlafen.


    Trainiert hab ich die Box nie wirklich. Im Auto hab ich Leckerlies reingeschmissen und wir sind losgefahren, gab nie Probleme...


    Wenn sich ein Hund in der Box wohlfühlt und gut runter kommt, find ich das gut. Aber den Hund da 'einzusperren' und ihn für 8-12h drinnen halten, wäre nicht so meins...

  • Meiner Meinung sollte jeder Hund daran gewöhnt werden, sich einige Stunden in einer geschlossenen Box aufzuhalten.

    Sehe ich auch so.

    Gewöhnung an eine Box hat aber nichts damit zu tun einen Welpen vom ersten Tag an 6-7h die Nacht darin einzusperren.

    Von der ersten Nacht an in einer Box eingesperrt zu sein hat für den Welpen keinerlei Vorteile.

    Es entspricht nicht seinem Bedürfnis nach Nähe und Körperkontakt.

    Der einzige Vorteil in diesem Szenario liegt beim Hundehalter, dass er die lästige Welpenpfütze möglichst nicht aufzuwischen braucht ...

    Als intelleigenter Mensch bin ich doch wohl in der Lage eine Möglichkeit zu finden, um beiden Bedürfnissen gerecht zu werden.
    Dem Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit des Welpen, und meinem Bedürfnis den Welpen möglichst schnell stubenrein zu bekommen.

    Eine geschlossene Box ab der 1. Nacht ist für mich kein Kompromiss.
    Sondern ein Zwang, dem ich den Welpen überstülpe.


    Der Welpe/Hund muss sich sein ganzes Leben an meine Wünsche und Vorstellungen anpassen.

    Es gibt viele Zwänge die ich ihm auferlege/auferlegen muss.

    Daher versuche ich, diese Zwänge möglichst positiv, ruhig, entspannt und verständlich rüber zu bringen. (nicht mit einer Hau-Ruck-Aktion ab Nacht 1)
    Und ich versuche unnötige Zwänge zu vermeiden.
    Und die Box als Mittel zur Stubenreiheit ist für mich ein absolut unnötiger Zwang.
    Denn die Alternative - einfach mit Körperkontakt beim Welpen zu schlafen - ist in allen Punkten welpengerechter und effektiver.

  • Stubenreinheit kommt bei den allermeisten Hunden von ganz alleine. Meiner Erfahrung nach um so schneller, je weniger Tamtam man darum macht und je weniger Druck man ausübt.


    Eine Box als Ruheort aufzubauen ist nicht verkehrt. Aber mir erschließt sich nicht, warum man einen Hund, den man als Familienbegleiter wünscht, nachts dort einsperren möchte. Wenn man das Pipi als so eklig empfindet, dann steht man die Nacht halt prophylaktisch öfter mal auf. Und wenn man sich Sorgen um die Sicherheit macht, dann nimmt man meinetwegen einen Laufstall, in dem der Hund sich auch etwas bewegen kann.


    Ja, man kann die meisten Hunde dazu erziehen, diese Beschränkung klaglos zu akzeptieren und den Gang in die Box als erwartetes Verhalten so fest etablieren, dass der Hund es freiwillig macht. Aber warum sollte man?


    Es gibt Hunde, die anders als mit Fixierung nicht mehr zur Ruhe zu bringen sind, aber da ist üblicherweise im Vorfeld schon richtig viel schief gelaufen.

  • Das Hunde und auch schon Welpen eine box als einen positiven Rückzugsraum kennenlernen ist super wichtig und meine mögen die auch gerne als Schlafplatz allerdings werden Boxen bei mir wirklich nur zum Transport und eben beim Hundesport und auf Ausstellungen auch mal geschlossen damit der Hund seine Ruhe vor dem Trubel hat.


    Zuhause und vor allem stundenlang in der Nacht eine Box zu schließen ist tierschutzrelevant und ich sehe da auch keinen praktischen oder gar erzieherischen Nutzen drinnen

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