Beiträge von McChris

    McChris krass. Ich hätte gewettet, dass es in dem Alter "so" einfach noch nicht sein kann. Danke für die deutliche Butter.

    Es gibt auch im Herdenschutz HSH, die nicht rundlaufen und unangebrachtes Aggressionsverhalten zeigen - der Klassiker ist da, wie in Privathand auch, der Marker um die 2 Jahre alt.

    Es gibt aber immer auch Kadetten, die etwas früher oder später dran sind.


    Bei einem Hund, der deutlich früher damit loslegt, ist immer auch noch viel Unsicherheit im Spiel, viel Überreagieren, auch Junghund-Geprolle - das machts in dem akuten Fall dann schwieriger, beim Umsetzen in hsh-erfahrene Hände aber wiederum leichter, weil diese Hunde meist heilfroh sind, wenn sie wen an die Seite bekommen, der ihnen all die viel zu schwierigen Entscheidungen abnimmt.

    Jetzt mal Butter bei die Fische - das ist für einen erwachsen werdenden HSH/Mix mit grossem HSH-Anteil, der nicht rassegerecht geführt wird, nahezu der Klassiker vom "HSH went wrong".


    Das kommt nicht aus dem Nichts.

    Das wird immer dann der Fall sein, wenn der Hund der Meinung ist, dass Du Dir was rausnimmst, was Dir nicht zusteht.

    Da genügen so Sachen wie Begrenzung durch die Leine, weiter wollen, während der Hund noch schauen will, den Napf nicht schnell genug hingestellt haben, ihn falsch angeschaut zu haben.

    Ihm fehlt die Führung. Ihm fehlt der Mentor.

    Deshalb übernimmt er das jetzt. Und zwar absolut kompromisslos. Und ist im Hirn dennoch noch ein Junghund, der das mental noch gar nicht kann.


    Das ist brandgefährlich, ja.

    Weil Du nie wissen wirst, was er als falsches Verhalten Deinerseits werten wird.

    "Maßregeln" deshalb, weil er problemlos auch durch eine Jacke hätte beissen können, wenn er das da schon gewollt hätte.

    Diese Maßregelungen können sehr schnell eskalieren, weil der Hund jedes Mal, wenn Du aus seiner Sicht was falsch machst, denkt, Du hättest es immer noch nicht begriffen, wer bei Euch das Sagen hat.


    Pack einen Wassernapf in ein Zimmer, lass den MK drauf und wirf Leckerli da rein, damit er da rein geht, mach die Tür zu, schliess ab, damit Du dran denkst und die geht erst wieder auf, wenn jemand da ist, der mit solchen Hunden umgehen kann. Und wenn er da reinscheissen muss. Das ist völlig egal.

    Und dann sieh zu, dass Du wen findest, der a) so einen Hund übernehmen kann und b) das möglichst heute noch tut.

    Im absoluten Notfall ruf die Polizei und bitte um den Einsatz von Diensthundeführern.


    Fummel da jetzt nicht selbst irgendwie rum.


    Beim vermuteten Hundetyp brauchts da keinerlei gesundheitliche Probleme für.

    Das kann man wenn denn dann immer noch zur Sicherheit abklären, wenn der Hund gescheit gesichert werden konnte.

    Und übrigens: da kann in hsh-erfahrenen Händen immer noch ein unauffälliger Hund draus werden.

    Dass er Fremde angeht, finde ich nicht sooo erstaunlich, die HSH sind da ja schon speziell. Aber bei den eigenen Menschen...

    Bei einem HSH ohne geeignete Führung wäre das ganz typisches Verhalten. Da genügt schon die Anspannung der Leine, damit der Hund den Halter massregelt. Das Alter wäre noch etwas früh dafür, aber manche Hunde sind halt eher dran.

    Solche Verhaltensweisen - also quasi aus dem Nichts auftretende (wenn man die Vorzeichen nicht bemerkt hat) Aggressionen gegen den Halter sind der häufigste Abgabegrund für diesen Hundetyp.


    Ich versteh nur grad nicht, wo jetzt der HSH herkommt?

    Ich dachte, das wäre ein BernhardinerXAustralian Shepherd-Mix?


    Geeignete TH können auch mit solchen Hunden umgehen. Sprich, WENN man ein TH findet, was einen solchen Hund aufzunehmen bereit ist, dann haben die auch die Möglichkeiten, ihn sicher für alle zu transportieren.

    Artikel aus Tschechien

    Operace zraněného vlka odložena. Objevily se nečekané komplikace | TN.cz
    Zranění vlka, kterého našli v sobotu houbaři v příkopu na Karlovarsku, jsou vážnější, než se původně zdálo. V úterý se měl v Praze podrobit operaci kyčelního…
    tn.nova.cz


    Kurz zusammengefasst:

    Schwerverletzter Wolf wurde von Pilzsuchern gefunden, kam in eine Wildtier-Rettungsstation und sollte dann in Prag operiert werden.

    Die Verletzungen: gebrochene Hüfte, gebrochener Unterkiefer, Gehirnerschütterung und "Rückenprobleme"

    Dass eine Wieder-Auswilderung bei diesem Verletzungsmuster unwahrscheinlich ist, war von Anfang an klar.

    Nun wurden in Prag noch folgende Probleme festgestellt: das Tier verhält sich seltsam, lässt alles mit sich machen, wirkt eher apathisch, frisst nicht und bewegt sich kein Stück. Die dringende Vermutung geht in Richtung neurologischer Probleme.


    Warum?


    Warum versucht man, so ein Geschöpf mit allen Mitteln am Leben zu halten, um es dann hinterher einsperren zu müssen, weil es nicht mehr in seine Welt zurückkann?


    Warum?

    Der Liebste wusste es noch, das hier haben wir:


    Nach jetzt 7 Jahren ist es im Grunde abbruchreif. Wir haben schon Gewächshausfolie drüber gespannt (bei Sturmwarnung sichern wir es zusätzlich mit Anhängernetzen an Erdhaken), aber allmählich bröseln auch die Seitenteile einfach weg.

    Man kann grundsätzlich die Platten erneuern - das ist aber weder ein Schnäppchen, noch ein Spaß, beim ersten kaputten Teil haben wir das nämlich noch so versucht.


    Meine Idealvorstellung für die Zukunft sind Anlehngewächshäuser aus Glas, wir haben schon fleissig Fenster gesammelt, das wird dann ein Selbstbau, die neben Gewächshaus auch noch passive Wärmegewinnung fürs noch zu findende Hof-Haus bieten können.

    Was für Gewächshäuser habt ihr denn so? Bin am überlegen, ob da was kleines sinnvoll wäre

    Ich weiß die Marke nicht mehr - aber es ist eins mit Kunststoff-Doppelsteg-Platten und das würde ich mir nie wieder anschaffen.

    Bereits im 2. Jahr fingen die Platten an, von innen her grünlich zu werden und im 5. Jahr fingen sie an, aufzubröseln.

    Und vielleicht gut zu wissen, wenn du mit Mist ein Beet befüllst: Das fällt zusammen.

    Ich ergänze noch um - das passiert immer dann, wenn man mit noch nicht zersetztem organischen Material arbeitet.

    Aber es ist auch ein gutes Zeichen - für einen lebendigen, in ständigem Umbau befindlichen Boden.


    Ich muss meine Hochbeete jedes Jahr ergänzen, zum Teil geschieht das im laufenden Betrieb durchs Mulchen mit Pflanzenresten, Rasenschnitt, Stroh, was auch immer, aber eben auch durch das weiter vorne schon beschriebene Auffüllen von unten.


    Wenn ich im Herbst von unten auffülle, sorgen die dann anlaufenden Zersetzungsprozesse für "warme Füße" - ergänzt man das noch mit Frühbeetabdeckungen, kann man die Erntezeit noch deutlich verlängern. Auch ohne Gewächshaus.


    Apropos Gewächshaus - kaum wirds unwirtlich draussen, ziehen in meins die Mäuse wieder ein.