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Beiträge von McChris

    Bei so wasserscheuen Exemplaren würde ich versuchen, ihn mal mit einem gut feuchten Lappen abzureiben. Leicht feuchtes Fell kühlt sehr schön.


    Was meinst Du mit "es geht ihm nicht gut"?

    später musste er ja schauen, dass er kein Rind in der Schussbahn oder im Kugelfang hat.....

    Genau das war ja der Fall, der Wolf war beim Schuss vor dem Rind. Und verglichen mit den anderen Rindern, die die Wölfe da schon im Vorfeld in der Mangel hatten, sah das letzte sehr angeschlagen aus. Nicht, dass es was abbekommen hat.

    Den Schußmoment fand ich auch extrem schräg - da gabs für mich im Vorfeld bessere vom Sehen her. Ich bin aber kein Jäger.


    Gut getroffen hat er den aber nicht, oder sieht das nur so aus?

    Nee, ich glaub nicht, dass es nur so aussieht.

    Themenwechsel: Ob das bei Wölfen auch funktionieren würde....?:???:


    https://www.iflscience.com/pla…ng-off-wouldbe-predators/

    Ich könnte mir vorstellen, dass das eher Lauer-Jäger (oder wie man die nennt) betrifft.

    Wenn sie sich beobachtet fühlen, können sie sich nicht unbemerkt anschleichen.


    Dem Wolf dürfte es ziemlich egal sein, ob er bei seiner Attacke gesehen wird - manchmal setzt er ja sogar darauf, um die Tiere in Bewegung zu versetzen.

    Gut gemeint ist eben lange nicht gut gemacht! :klugscheisser:

    Ja, das habe ich auch gedacht, als ich die Bilder von völlig überweideten, zugeschissenen Flächen in Speicherkoog gesehen habe - das hat mit naturschutzorientierter Beweidung eigentlich nichts mehr zu tun gehabt. Ziel war da ursprünglich, Lebensraum für Wiesenvögel zu schaffen, entstanden ist aber eine nackte Steppe.

    Nabu is also Mist, gibts ne Alternative für den Naturschutz?

    Wenns um Beweidungsprojekte geht, brauchts ja lediglich die Kooperation mit geeigneten Weidetierhaltern.

    Dann wird ausführlich besprochen, wie sich beide Seiten das vorstellen - worauf es bei der zu schützenden Fläche ankommt, es wird gemeinsam entschieden, welche Weidetierart oder welche Tier-Kombinationen den besten Effekt erhoffen lassen und dann wird der tierische Anteil des Projekts vom mitbeteiligtem Landwirt/Schäfer übernommen und der naturschutzfachliche von der Naturschutzorganisation.


    Dann sinds vllt. keine Heckrinder (wobei auch die in solchen Projekten handelbar bleiben, wenn man sie nur einfach gelegentlich mal ohne was zu machen durch die Fanganlage laufen lässt - so machen es Mutterkuhhalter mit halbwilden Herden ja auch), sondern Höhenvieh, Hochlandrinder oder Ähnliches.


    Hier in BY gibts z. B. ein Höhenvieh-Projekt für die gr. Hufeisennase - da haben die Naturschutzbehörden neben dem LBV auch einen Bio-Landwirt ins Boot geholt, um dieses Projekt umzusetzen. (Die Hufis brauchen die Mistkäfer aus den Kuhfladen).

    Da stellt also kein Anfänger ein paar Rinder auf die Wiese und lässt sich von so Sachen wie "ach, da muss man Klauenpflege machen? oder "ups - Tierseuchenkasse, wie soll ich denn bei Rindern, die ich vor 7 Monaten das letzte Mal gesehen habe, Blut abnehmen können? überraschen, sondern der Landwirt weiß, wie er seine Tiere soweit handlebar hält, dass sie zwar ein halbwildes, aber doch gescheit versorgtes Leben führen können.

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