Vergangene Nacht war der Tiefstwert -10° C - McGee und McYassi haben dann auch mal die Hundehütten genutzt, McGyver, der angezeigt hat, dass er ein wenig friert (kurze Momente, in denen er den Rücken leicht aufgezogen hat), hat den Mantel anbekommen und damit in der Hütte geschlafen. Heut morgen waren sie gut drauf und munter, das scheint also gepasst zu haben. Zur Nacht kriegen sie nochmal extra Futter, so eine Art warmer Suppe.
Womit sie alle drei ein wenig Probleme haben, ist im Rinderauslauf der plattgetrampelte, verhartschte, gefrorene Schnee, da geht ab und an die ein oder andere Pfote mal in die Höhe, da schicke ich sie in den Eingang vom Offenstall, wo sie dann auf Stroh stehen können und dann ists auch sofort wieder ok. Lockerer Schnee macht ihnen nix.
Den Rindern macht das alles überhaupt nix, die liegen noch mittenmang in ihrem absoluten Wohlfühltemperaturbereich. Die alte Kuh Brauni ist wegen ihrer Arthrose-Hüfte in ihrem Extra-Stallbereich mit einer dünnen Decke über Rücken und Hüfte eingedeckt, das hat sich über die letzten Jahre im Winter als hilfreich für die Arthrose erwiesen. Ansonsten bekommen sie ein Kilo Heu mehr als sonst, Brauni nur 1/2, weil bei Rindern die Heizung ja durchs Verdauen passiert.
Für uns Menschen besteht die Schwierigkeit nur darin, sich situativ angemessen anzuziehen. Wenn man körperlich arbeitet, sieht das anders aus, als wenn man mit den Hunden auf die eisige Freifläche zur Zaunkontrolle geht.
Die Wassernäpfe der Hunde haben mit den Hot Stones durchgehalten bis heut früh, bei den Rindern ist eine Eisschicht bis zu drei Zentimetern in den Wasserbottichen überhaupt kein Problem, die drücken sie einfach mit dem Flotzmaul durch, wenn sie was trinken wollen (man sieht dann ja die Reste der einzelnen Eisschichten am Rand). Vermutlich würden sie auch mehr schaffen. Wenns noch viel kälter wird, kommen die Wasserbottiche in den Stall - da die Rinder aber gern rumplantschen, machen wir das nur noch, wenns anders gar nicht mehr geht.