HSH hinter Zaun (übrigens eine der dämlichsten Erfindungen, die es gibt, weil Beutegreifer das schnell raus haben, dass sie den Hunden vor der Nase rumtanzen können) haben ja keine anderen Möglichkeiten als eben das Bellen. Sie können weder zum Auslöser hin und abchecken, noch können sie ihn daran hindern, immer näher zu kommen. Entsprechend stecken sie alle Energie da rein, schon von Weitem sehr nachdrücklich klar zu machen, dass es keine gute Idee ist, sich mit ihnen anlegen zu wollen.
HSH hinter Zaun müssen also zwangsläufig mehr bellen, als HSH in Freiweide.
Bei welchen Auslösern sie bellen, hängt davon ab, wie der Alltag so aussieht. Wenns normal ist, dass da Hinz und Kunz mit Hunden, Katzen, Alpakas langmarschiert, dann sind sie da i. d. R. entspannt, solange sich alle berechenbar benehmen und die Hunde angeleint und eng beim Menschen geführt werden. Wenn da nur alle Jubeljahre mal ein Passant mit Hund lang kommt, dann wird mehr Terz veranstaltet.
Wenn HSH für Freiweide vorgesehen sind, werden sie entsprechend rangeführt an diese Aufgabe. In touristisch genutzten Gebieten ist das schon noch eine spezielle Herausforderung. In der Schweiz gab es lange Zeit spezielle Ausbildungsprogramme dafür. Das sieht dann im Idealfall so aus: