Beiträge von McChris

    Hast du mal die App Obsidentify probiert?

    Jetzt gerade. :lol:
    Ich muss allerdings mogeln und meine mit der Kamera gemachten Fotos abfotografieren, meine Handy-Kamera taugt für sowas gar nicht.

    Das ist ein super Tipp fürs Dokumentieren, danke!

    (Aber selbst lernen will ich es auch)

    Hab ne neue Frage!
    Hat jemand von euch schon mal Meloxan als Tropfen gegeben?
    Ich hab zwar gelesen, dass da "schütteln" draufsteht und habe auch immer brav geschüttelt. Aber jetzt bin ich stutzig. Seit zwei Wochen ziehe ich da eine recht klare Flüssigkeit mit der Spritze raus. Und seit heute ist die Flüssigkeit milchig-weiß.
    Jetzt hab ich irgendwie das Gefühl, als hätte ich nicht wirklich gut genug geschüttelt. Hatte ich jetzt seit zwei Wochen keinen Wirkstoff und jetzt plötzlich viel zu viel?
    Muss ich das jetzt wegwerfen?
    Manno, das nervt.

    Ich würds nicht mehr geben, das ist ja letztlich "Dosis-Roulette", wenn der Inhalt nicht korrekt vermischt war.

    Ich denke, dass sie das durchaus tun, nur eben anders als wir Menschen es gewöhnt sind und wir Menschen müssen nur lernen, sie besser zu verstehen.

    Man ist in der Medizin ja nicht allein bei Tieren auf eine gute Beobachtungsgabe angewiesen, das gibt es ja bei bestimmten Patientengruppen auch in der Humanmedizin, immer dann, wenn sich jemand nicht äussern kann.

    Bei einigen anderen Tierarten gibts ja bereits weit methodischere Schmerzerkennungsversuche mit s. g. grimace scales. Da gehts um Ohrenstellung, wie die Barthaare stehen, wie die Pupillen sind, ob der Kiefer verkrampft ist, bei Pferden geben auch die Nüstern Aufschluss (geweitet oder andersrum, besonders eng), die Art zu liegen (Katzen!)

    Mit das Wichtigste dürfte sein, dass man sich der Betriebsblindheit durch den Alltag mit dem Tier bewusst ist.
    Ich als Halter, der die alte Kuh tagtäglich sieht, sehe allerkleinste Entwicklungen in der Befundverschlechterung einfach nicht. Ein TA, der sie einmal im Monat sieht, sieht da einen größeren Sprung. Deshalb gehören für mich regelmäßige Check-Ups beim TA einfach unabdingbar dazu. Für mich hier gehören aber auch regelmäßige PAT/KFZ-Erhebungen dazu, sprich einmal im Monat werden Puls, Atmung, Temperatur und Kapillarfüllungszeit erhoben, um im Fall X den Normalzustand zu kennen. Das klingt aufwändig, ist es aber gar nicht, das ist keine Minute pro Tier.

    Man kann TÄ zur Verzweiflung bringen, wenn man ein Tier vorstellt mit der Bemerkung "er ist irgendwie lurig, anders als sonst", und das ist nicht der kostengünstigste Weg, eine frühzeitige Diagnostik anzustreben, aber ein Tierhalter mit einer guten Beobachtungsgabe kann dieses "ich kenne mein Tier gut" zum Guten hin fürs Tier nutzen und jede Veränderung ernst nehmen und versuchen, sie einzugrenzen. Hier gehört da auch die "Umkehrdiagnose" durch versuchsweise Schmerzmittelgabe dazu, das hilft oft ungemein beim Eingrenzen.

    Der grösste Faktor in falschen Einschätzungen durch den Tierhalter dürfte der Gewöhnungseffekt bei allmählichen Verschlechterungen sein.

    Als ich damals mit der Rinderhaltung angefangen habe, einer mir neuen Tierart, hat der TA gesagt, dass neben offensichtlichen Lahmheiten Zähneknirschen, Stöhnen und Futterverweigerung Schmerzen anzeigen.

    Mittlerweile habe ich dazu gelernt und weiss, dass es noch weit mehr Anzeichen dafür gibt, dass es einem Rind nicht gut geht:

    • sie sondern sich von der Herde ab
    • sie liegen weit mehr als üblich
    • sie liegen fest und können nicht mehr aufstehen
    • sie liegen weniger als üblich
    • die Ohrenstellung zeigt oft in Richtung Schmerzen
    • ein nach innen gerichteter Blick
    • besonders eng oder besonders weit gestellte Nüstern
    • PAT-Veränderungen
    • typische Heu-Röllchen am Fressplatz deuten auf Zahnprobleme hin
    • unleidliches Verhalten in gewohnten Situationen
    • Schwanzschlagen
    • Zögern, ans Futter zu gehen
    • und noch viele, weitere

    Das sind alles Dinge, die sich mit einer guten Tierbeobachtung erkennen lassen, man muss diese aber tatsächlich auch in den Alltag eingliedern und das "normale" Tier gut genug kennen, um Veränderungen zu realisieren.

    Tatsächlich bin ich sehr gespannt, ob der Raubwürger nicht vllt. doch hier bleibt, das wäre ziemlich sensationell. Denn es ist schon verflixt spät im März für eine Art, die ab Anfang April das Brüten anfängt.
    In Sachen Braunkehlchen sieht es bisher mau aus, meist kommen sie in dem Zeitraum, in dem auch die Hausrotschwänze kommen, aber es war noch nichts zu sehen.

    Das ist seltsam - "unser" überwinternder Raubwürger war mal wieder seit Silvester verschollen. Den nicht zu bemerken, wenn er hier gewesen wäre, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, sie fallen sehr auf und sind wenn, dann auch sehr präsent und unsereiner ist ja ständig draussen.
    Deshalb weiss ich nicht, ob das noch ein weiterer ist, oder ob "unserer" sich, wie er es schon mal gemacht hat, nur nach Silvester in eine andere Ecke hier verzogen hat. So oder so, Ende März ist für eine Sichtung eher spät.

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    Ich kann da leider Männlein und Weiblein nicht unterscheiden, für bessere Fotos ist ihre Fluchtdistanz zu gross und wenn ich eins nicht mache, dann ein Tier für ein Foto aufzuscheuchen.

    Daraufhin folgen Kurzbeschreibungen zu den 32 im Buch erwähnten Familien.

    Dann ist das erstmal mein Anfang - ich hab ja bei den anderen Bestimmungen schon gemerkt, dass man, je mehr man bestimmt, immer mehr "Punkte" hat, auf die man achtet und es somit immer leichter wird.

    Der Haken ist, ich würde mich zwar gern intensiver damit beschäftigen, aber der Zeitfaktor spielt nun mal leider eine grosse Rolle. Und auch die Vielfalt. Ich kämpf mich ja auch durch Pflanzen (und da sind Gräser mein persönlicher Alptraum) und andere Insekten.

    Danke!