Beiträge von McChris

    Die Abgeber könnten haftbar werden, wenn sie den neuen Halter nicht ausreichend über die konkreten Risiken des jeweiligen Hunds aufklären -- was der Halter darauf macht, ist dann seine Sache. D.h. der Abgeber muss nachweisen können, dass er dem zukünftigen Halter gesagt hat, dass der HSH-Mix in der Hochhaussiedling eine echt schlechte Idee ist; es sollte ihm aber ausreichen dürfen, der Aussage des zukünftigen Halter zu glauben, dass dieser dort nur gemeldet ist, und ansonsten im Wohnwagen bei der mobilen Schafherde im Weidegebiet schläft.

    Das finde ich gar nicht schlecht - ähnlich wie mit der Aufklärung über Narkoserisiken, die nachgewiesen werden muss. Möglicherweise macht es das einem Käufer noch den entscheidenden Tacken bewusster, was er sich da ins Haus holt, wenn er liest und unterschreibt, dass der Kangal nicht der gewünschte Familienbegleithund ist. Und wer da als Verkäufer seine Sorgfaltspflicht verletzt, ist dann mit in der Verantwortung, wenns schief läuft.
    Ich sehe das grundsätzlich schon so, dass auch die Produzenten Verantwortung tragen müssen, für Lebewesen, die sie in die Welt gesetzt haben. Viele tun das bereits auch so schon, aber offensichtlich nicht genug.

    Allein die Reparatur von kleineren Bagatellschäden durch Schnee am E-Zaun sind mal eben €350,- , die meisten Schäden entstehen, wenn Schneewehen vereisen und der Schnee so schwer wird, dass er die Litzen runterzieht, das reisst Litzen durch und T-Pfosten-Isolatoren ab. Dieses Jahr kommt noch der routinemäßige Austausch von bekannt "anfälligem" Material hinzu, das sind z. B. Torgriffe oder Verbinder wie diese hier https://www.averde.de/product/weidez…ck-avtpz2s.html , das sind so typische Stellen, an denen Leistung verloren geht, wenn die zu lange im Einsatz sind.

    Chillen im Auslauf

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    Das ist wie mit dem Silvester-Kram ein zähes Ringen über Jahrzehnte, aber auch beim Thema Mähroboter mehren sich die kritischen Stimmen und wie hier kleine Erfolge:

    https://www.br.de/nachrichten/ba…n-kraft,VCbsfe7

    Diese Zahlen sind einfach nur entsetzlich - Zitat aus dem obigen Artikel:

    Zitat

    Die Behörde zitiert Angaben eines Igelstübchens im Landkreis, in dem bis Anfang September 2025 bereits 200 verletzte Igel aufgenommen wurden, davon 70 mit typischen Mähroboter-Verletzungen, 2024 waren es rund 90 solcher Fälle. Viele weitere Tiere würden wahrscheinlich gar nicht gefunden, weil sie sich verletzt verkriechen oder ihre Kadaver von anderen Tieren gefressen werden.

    Hier haben unsere Nachbarn ja leider auch einen Mähroboter, einen Großflächen-Mähroboter, der tagsüber (immerhin nur dann) seine Runden dreht, aber zum Herbst hin, aufgrund der fehlenden zeitlichen Anpassung auch in die Dämmerung bis Dunkelheit reinmäht. Es werden meist Igel genannt, die es zu schützen gilt, aber auch z. B. Erdkröten (die auch tagsüber unterwegs sind) gehören, wie viele anderen zu den Lebewesen, die bei Bedrohung in eine Schreckstellung gehen, Erdkröten richten sich dann auf den Vorderbeinen hoch auf, um größer zu wirken. Der Mähroboter unserer Nachbarn benötigt für eigene Haustiere ein Sondermodul, das Haustier muss dann einen Chip tragen. Und ansonsten dengelt das Ding auch mal gegen Bäume und Sträucher oder liegengelassene Gegenstände. Dazu kommt, dass zwischen dem landwirtschaftlichem Grünland und dem Hofbereich, in dem das Ding rumfährt keinerlei erkennbare Abgrenzung ist, kein Zaun, nichts. Wir nebenan haben zahlreiche Amphibien, Ringelnattern, Igel, Bodenbrüter, die immer auch mal rüber wechseln. Es ist zum Heulen.