Beiträge von McChris

    "Nicht schiessen, ich bins: DHL" rief heute der Postbote, der mit einem WEISSEN Miet-Lieferwagen auf unseren Hof fuhr....

    Ist der Ruf erst ruiniert.... :lol:


    (Für Uneingeweihte: wir haben seit 4 Monaten eine Amazon-Sammelunterkunft direkt nebenan, überall stehen kreuz und quer weisse Lieferwagen rum und ja, man muss die nahezu täglich aus der eigenen Einfahrt rausschmeissen)

    Es gibt Trösten und es gibt Trösten.

    Meine voll krassen Kangals werden auch von mir "getröstet", wenn sie sich i-wo wehtun, ob nun am Zaun, am Rind oder sonstwie.

    Bei doch recht akuten Schmerzen durch einen Zaunimpuls ist das für den Moment völlig ok und hilfreich. Der Kontakt zu mir dient dann jeweils dazu, dass der Hund sich wieder "sammeln" kann. Und dann kanns weiter gehen.


    In der hier beschriebenen Situation war die entstandene "Dramatik" der Fehler, nicht das Trösten an sich.


    Nach 2 Tagen merkte ich schon, dass sie entspannter läuft und heute konnte ich ganz normal mit ihr eine Gassirunde in den Stadtpark unternehmen (ohne Futterbeutel)

    Das ist doch schon super.


    Und nicht gleich aus Panik loszuschreien, sondern erst mal kurz durchzuatmen, nachzudenken und dann handeln.

    Genau so. Ich bin sicher, Du kriegst das hin.

    Das Problem hier ist ja nicht der E-Zaun an sich, sondern eine Fehlverknüpfung. Das ist dann schon schwieriger, den Hund da wieder rauszuholen. Denn der rechnet ja grad offensichtlich damit, dass ihn jederzeit aus dem Nichts heraus erneut ein Stromschlag treffen könnte und zwar in Verbindung mit der TS.


    Meine Hunde haben ja "beruflich" mit E-Zäunen zu tun, müssen diese als absolute Grenze akzeptieren, ohne aber ins Meideverhalten zu gehen. Sie müssen sich grad am Zaun entspannt bewegen können, um dort zu agieren. Die Tage erst hat ein beim Laufen des Rindes hin und her schwankender Rinderbauch versehentlich den seitlich neben ihm laufenden Hund auf einem engen Treibweg an den E-Zaun geschubst, sowas passiert auch dem ausgefuchstestem HSH mal. Wenn ich grad dabei bin, kommen sie kurz zu mir, werden aufmunternd geknuddelt, ich sage irgendwas total spektakuläres wie "Oilili, hat Dich der böse, böse Zaun gepiesackt? Komm, weiter gehts..." und gut ist. Meine Hunde wissen, dass das der Zaun ist und der sie nicht anspringt, sondern nur beisst, wenn sie ihn berühren und können da gut mit umgehen.


    Die Lösung für Euch Juicy2009 schreibst Du ja quasi schon selbst: wenn Dein Mann mitgeht, ist alles um Klassen besser. Das würde ich für einige Zeit nutzen, bis der Hund sich zunehmend wieder entspannt. Parallel dazu für Dich selbst versuchen, das Motto zu verinnerlichen "je dramatischer die Situation, desto ruhiger muss das eigene Auftreten sein", sonst verunsichert man den Hund nachhaltig. Das klingt leichter als es ist, ist aber lernbar.


    Auch wenn das hier im Forum gern ins Lächerliche gezogen wird: bei sowas würden meine Tiere die Notfalltropfen von den Bachblüten bekommen.

    Minipin-Jack - ich denke nicht, dass dieser Thread Dir in irgendeiner Art und Weise weiterhelfen wird.


    Du steckst grad in einer eigentlich ganz typischen Phase der Trauer fest - die Phase, in der man verzweifelt nach irgendeinem "Schuldigen" sucht, sei es man selbst oder sei es der behandelnde Arzt oder andere Beteiligte.

    Das ist eine s. g. Wut-Phase - die Emotionen in dieser Trauerphase sind so gross, dass man die Wut braucht, um damit irgendwie zurecht zu kommen, weil man die anderen Gefühle, nämlich die Akzeptanz, dass das verstorbene Tier nicht mehr da ist, einfach noch (!) nicht aushalten kann.


    Wenn man in so einer Trauerphase feststeckt, wäre es gut, sich Hilfe zu holen.

    Neben den hier im Thread bereits genannten Stellen gibt es auch professionelle Trauerbegleiter, die Menschen bei der Trauer um ihre Haustiere begleiten. Hier sind 2 Beispiele, vielleicht findest Du so etwas auch in Deiner NÄhe:


    Trauerbegleitung - Wenn ein Tier stirbt - Bohana.de
    Trauerbegleitung, wenn ein Tier stirbt, ein Blogbeitrag von Helga Schröck - Trauercoach und Gründerin der Traueragentur Trotzdem-Dasein.
    bohana.de

    Tiertrauer
    Hilfe und Beratung für Tierbesitzer ✔️ bei Trauer um das Haustier ✔️ Tiertrauersprechstunde ✔️ Keine Wartezeiten ✔️ Tiertrauergruppe in Hamburg ✔️
    www.vergiss-mein-nie.de


    Bitte lass Dir dort oder bei ähnlichen Stellen helfen.

    Das Forum ist dafür nicht geeignet, sobald der Trauerprozess feststeckt.


    Ich schliesse diesen Thread. Zum einen, um Dich vor Dir selbst zu schützen, weil es Dir nicht hilft, hier so weiterzumachen.

    Zum anderen, um Dich vor verletzenden Kommentaren zu schützen.

    Ein Hund "für so" - da wäre es mir völlig egal. Irgendeine arme Socke, die ein gutes Plätzchen sucht. Ich hab hier schon alles von klein bis gross gehabt, unterschiedliche Farben, Ohren, Fell. Junge und Senioren. Kranke und welche mit Verhaltensproblemen. Ich finde grössere Hunde handlicher, hab aber auch den kleinen Yorkie und meine Dackel-Mix-Jenni lieb gehabt. Mit Hütehunden komm ich nicht gut zurecht, der Hundetyp macht mich hibbelig.


    Ein Hund für jetzt wäre wieder ein Kangal. Da gibts auch leichte Unterschiede, aber nicht so riesige, dass man sich gross nen Kopp machen müsste.


    Hier ists einfach: ein Hund, der bei mir landet, ist mein Hund.