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Beiträge von Manfred007

    Ich schrieb von der ersten Zeit mit Baby (Neugeborenem)


    Da gibt es tatsächlich kaum Möglichektien wo der (relativ kleine) Hund das Baby erreichen könnte ...


    Wickeltisch, Babybett oder auf dem Arm der Eltern - woanders befindet sich ein Neugeborenes doch eigentlich nicht.

    Ich habe den Alltag mit Neugeborenem auch erlebt - ich habe es eigentlich nie irgendwie auf den Boden oder einfach so auf Couch+Bett gelegt wo mein Hund hätte rankommen können. Auch die Autoschale oder so hab ich immer auf den Tisch gestellt.

    Mal ganz davon abgesehen, dass man in der ersten Zeit den Winzling eh nie aus den Augen lässt - schon gar nicht wenn man Unsicherheiten bezüglich des eigenen Hundes hat.


    Nach meiner Erfahrung ist man die ersten Tage/Wochen eh übervorsichtig als Erst-eltern.

    Da kann man dann, mit Blick auf den Hund, einschätzen wie der Hund reagiert im Baby-Alltag.


    Und wenn der so unberechenbar ist, dass man trotz Management und Maulkorb immer noch Angst hat, (oder so triebig dass er das Baby töten will) finde ich nicht dass er in einer Familie mit Kindern gut aufgehoben ist.

    Falls nicht shcon geschehen:
    Ich würde Mualkorbtraining machen und (am besten schon wenn Mama noch im Krankenhaus ist) im haus dauerhaft drauf lassen.

    (Maulschlaufen und viele Ledermaulkörbe sind nicht beißsicher - also wirklich informieren was man da nutzt)


    Den Hund an der kurzen Leine zum Baby zu lassen (und selber sehr unsicher zu sein, was gleich passieren wird) baut viel Spannung auf.

    Mit Maulkorb können sich alle freier bewegen und es ist ungezwungener - dadurch entspannter.


    Du weißt nicht wie der Alltag dann mit Hund+Baby aussehen wird.

    Wie Hund und Baby aufeinander reagieren werden. Das wird alles ne Weile dauern bis es sich eingespielt hat.

    Wenn dein Hund beim Baby komisch reagiert, wird es auch eine Weile dauern um die Auslöser genau rauszufinden.


    Da würde ich jetzt also noch gar nix trainieren .

    Hund durch Maulkorb sichern (dann kann nix passieren) und erstmal ein paar Wochen abwarten und Baby+Hund nach Bauchgefühl behandeln. Dann schauen ob es Probleme gibt, ob ich die im Alltag handeln/beheben kann - und wenn es nicht geht, dann einen Trainer vor Ort raufgucken zu lassen.

    Ich würde wohl einfach ne leichtere Rampe fürs Auto kaufen.
    (gitb doch welche mit 4 oder 5 kg nur)

    Ich hätte einfach keine Lust mir meinen Rücken, und dem Hund die Gelenke kaputt zu machen.

    (gerade aus dem Auto raus hüpfen ist eben blöd)


    Ein "Hopp" ist manchmal schon ganz schön praktisch - das stimmt.

    Aber bei mir ist ein so körperliches Kommando nie zwingend - immer auf "freiwilliger" Basis.

    Denn ich bin sicher, dass mein Hund seinen Körper, seine Grenzen, seine Belastung usw. besser einschätzen kann als ich.


    Er springt normal - wenn er zögert, helfe ich ihm (beim 10kg Hund recht leicht).

    Als wir uns ein neues Bett (höher) gekauft haben, mochte er nicht so recht rauf - nur mit viel Überredung.

    Dann haben wir ihm ein Treppchen hingestellt und voila, Hund freut sich beim Familienkuscheln im Bett.

    Trotzdem springt er nach wie vor die Dinge, wo er immer schon gesprungen ist, rein, raus, rauf, runter usw.


    Ein Kommando wie "Spring da rauf" würde ich also auch nur auf freiwilliger Basis üben. Und auch NUR dort, wo er selber freiwillig raupsringt. (Könnte man doch recht leicht verbinden wenn er freiwillig aufs Sofa springt).


    Sollte er beim Sprung-Kommando dann zögern, würde ich das nicht durchsetzen.

    Er wird selber wissen wozu er gerade körperlich und psychisch in der Lage ist.

    (Ich war z.b. im Sportunterricht recht fit - aber Bockspringen war furchtbar - körperlich hätte ich es vielleicht geschafft - aber ich hatte einfach Angst und hab komplett geblockt.)


    Mittlerweile weiß man ja auch, wie sehr erzwungenes Springen die Gelenke schädigen kann.


    Zu den professionellen sporthunden (z.B. Frisbee+Agi) - ja, die Sprünge sehen super aus.

    Zum Einen sind die aber jahre lang gelernt und trainiert (Muskelaufbu usw), dann sind die vorher aufgewärmt, dnan sind es in aller Regel leichtere Hunde - also weniger Masse welches die Gelenke abfangen müssen.

    Und vor allem, und das ist für mich das Wichtigste, sind die Hunde im Profisport nach ein paar Jahren ziemlich verschlissen.

    Ist wie beim menschlichen Leistungssport. Mit 30 sind deine Gelenke im Eimer ...


    Ich würde das für meinen Hund nicht wollen (Schmerzen und Einbußen von Lebensqualität)

    Und auch für mich nicht unbedingt wollen. Ich muss ja nachher den schweren Hund mit kaputten Gelenken überall hoch und runter tragen weil er nicht mehr kann.

    Deswegen würde ich mich mit Hundesport-Hunden auch gar nicht vergleichen ;) Auch wenns cool aussieht - unbesehen!

    Das 2. OG finde ich da kritischer. Klar, bis der Hund alt ist kannst du umziehen, aber vorher wirst du mehrmals täglich Hilfe brauchen, sollte der Hund aus irgendwelchen Gründen eine Weile keine Treppen steigen können.


    Die Etagen frage erschwert den Umzug ebenfalls ungemein.

    Ich habe meinen Hund angeschafft im 5. Stock. Habe auch gedacht dass ich da ja nicht ewig wohne.


    Dann habe ich 3(!) Jahre nach ner besseren Wohnung gesucjht. Die ist jetzt im 4. Stock...


    Alles machbar, klar.

    Man kann auch gar nicht alle Einschränkungen aufz

    Nein, zum Treppen steigen gibt es keine Studien.

    Nur Meinungen.


    Fakt ist aber, dass die Trepp ab Bewegung für den Bewegungsapperat sehr unnatürlich ist. Es staucht die Gelenke. Gerade bei massigen Hunden staucht es mehr. Daher kenn ich eher den Grundsatz, je schwerer ein Hund, desto weniger Treppen Bitte.


    Mal überhaupt kein Thema, aber täglich 3-4 mal, über viele Jahre...

    Für mich erscheint es logisch dass das eher schädlich als förderlich ist.


    Klar kann es auch sein dass ein Hund keine Probleme hat. Aber wenn mein Hund dann mit 10 doch schmerzen und Lebensqualität -einbußen hat, obwohl ich es hätte verhindern können, wurde ich mir ewig Vorwürfe machen.


    Zwar finde ich 2. OG noch vertretbar

    (wir wohnen 4. und haben uns bewusst nur deshalb für einen kleineren Hund entschieden, den wir täglich tragen können.)


    Doch der Nachbars Rotti, auch 2. OG, hat jetzt mit drei Jahren ein seltsames Gangbild. Irgendwie läuft die Hüfte nicht rund, aber vielleicht irrer ich mich auch, habe da keinen geschulten Blick als Laie.


    Ich denke ich würde das Treppen steigen mal bei verschiedenen Züchtern erfragen, wie die das sehen. Ne gute Gelegenheit Hunde und Züchter kennen zu lernen sind Ausstellungen.

    Darf ich nochmal fragen, wie alt der Rotti deines Kumpel ist?

    Wir haben einen im Haus (2. Etage, Mehrfamilienhaus).

    Ich habe keine Ahnung was die Halterin an "Erziehungsarbeit" und Sport macht.


    Ich weiß aber, dass der Rotti, nachdem er etwa 2. Jahre alt wurde, mind. 2 mal zugepackt hat (Bisswunde mit Blut) - einmal war ich selbst betroffen - war aber auch zum Teil meine eigene Dummheit ...

    seit er ca 2.5 Jahre alt ist, sehe ich ihn nur noch mit Maulkorb rumlaufen.


    Früher (Welpe+Junghund) habe ich ihn auch gelegentlich in unserer Hundeauslaufzone getroffen (sehr großes eingezäuntes Gebiet, man kann sich mit anderen Hundehalter treffen, aber auch laufen ohne jemandem zu begegnen).

    Seit er etwa 2.5 ist sehe ich ihn dort auch nicht mehr.


    Ich mag die Halterin, sie geht sehr umsichtig mit ihrem Hund um nimmt viel Rücksicht auf die anderen Mieter.

    Aber ich denke, sie hat sich auch unter der Hundehaltung was anderes vorgestellt anstatt jetzt so eingeschränkt zu sein.

    Nachdem ich von ihrem Hund "gebissen" wurde, haben wir uns noch ein wenig ausgetauscht (Versicherungsschutz usw.) - sie wirkte nicht wirklich glücklich mit den rassetypischen Eigenschaften, die ihr Hund im Zuge des erwachsen werdens eben mit sich bringt ...

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