Beiträge von Manfred007

    Zwischen Baby und Hund gab es hier kaum nennenswerte Interaktion.
    Außer dass Herr Hund den ausschlaggebenden Anreiz dafür bot, dass der Lütte sich endlich auf den Bauch gedreht hat um das Schwanzwedeln des Hundes besser beobachten zu können ;)

    Doch seit ca. 4 Wochen haben wir einen neuen Urlaubsgast - 5 Jahre - ich nenne ihn mal N.


    Vor 2 Tagen:

    Wir haben gerade Abendbrot gegessen und räumen gemeinsam den Tisch ab.

    Mir fällt die leere Wurstpackung runter - mit vollen Händen kann sie keiner von uns aufheben.


    Zum Glück ist da Herr Hund - der seit Jahren "Gib her" beherrscht und toll befolgt (das sinnvollste Kommando, was ich ihm je beigebracht habe ;) )


    Herr Hund versucht nun motiviert, die Wurstpackung aufzuheben - ohne Hände äußerst schwer.

    N. steht daneben und schaut gebannt zu - weiß aber, dass er dem Hund nichts wegnehmen darf und hilft nicht - sehr löblich!

    Herr Hund braucht eine Weile.

    N. äußert sich kritisch - glaubt nicht daran, dass der Vierbeiner der Aufgabe gewachsen ist.

    Doch der schaffts, die Packung ist aufgehoben und wird stolz in die Küche getragen - in froher Erwartung auf die Käsescheibe, die nach getaner Arbeit sicher abfällt.


    N. ist zunächst sprachlos.

    Doch dann fangen die Augen an zu leuchten - ich meine, Herzchen darin erkennen zu können - und aus dem Mund kommt ein allerliebstes, zuckersüßes:

    "Ooooohhh! Ein Helferhund!" :smiling_face_with_hearts: ich fand das so niedlich!

    Ich danke euch für den Input!

    Ich habe das so weitergeleitet und werde gucken, ob ich ein oder zwei Anlaufstellen übernehmen kann.
    (Meine kapazitäten fürs "hinterhertelefonieren" und regem Email-Verkehr sind gerade sehr begrenzt ...)


    Sie sitzt jetzt erstmal an einem Vermittlungstext - dann sehen wir weiter.

    Hallo,

    es geht um die 10 jährige Hündin einer Freundin.
    Sie (Freundin) ist seit vielen Jahren allerinerziehend und berufstätig.

    Seit 8 Jahren lebt die Hündin bei ihr - schon seit einigen Jahren muss unglaublich

    viel gemanagt werden um mit ach und krach allen Bedürfnissen irgendwie gerecht zu werden.


    Die Eltern unterstützten bisher sehr viel - ist aber immer schwerer möglich.

    Durch gesundheitliche Probleme meiner Freundin, hat sie sich jetzt doch zur Abgabe entschieden - da sie ihrer Hündin einfach nicht mehr gerecht werden kann.

    Auch wenn es immer schlimm ist dass ein alter Hund das Zuhause verliert - bin ich froh über die Entscheidung - ich bin überzeugt, die Abgabe ist für das Wohl der Hündin die richtige Wahl - wenn wir ein geeigtnetes Zuhause finden - was nicht einfach werden wird ...


    Die Hündin ist recht groß, 30kg - ist in der Wohnung ruhig - aber hat draußen so ihre Schwierigkeiten mit allen möglichen Außenreizen (sehr hektisch, sehr gestresst, springt in die Leine)
    Ich bin ein paar mal Gassi mit ihr gegangen - wir waren alle zusammen oft spazieren - ihr Verhalten hat meiner Meinung nach nichts mit mangelndem Training/Erziehung zu tun - die Große ist einfach sehr schnell reizüberflutet - egal ob in reizarmer Umgebung (Wald, Strand) oder in ihrem Wohnumfeld - sehr gestresst, hechelt, trinkt, buddelt sehr viel, rennt/zieht hektisch hin und her.

    (Ich hatte mitunter große Mühe sie zu halten wenn sie in die Leine Sprang - meiner freundnin gelingt dies deutlich besser - bei ihr ist die Große natürlich auch entspannter als bei mir - ich bin wender sicher noch soverän im Umgang mit ihr ...)


    Meiner Freundin ist es sehr wichtig, dass die Hündin ihren Lebensabend in einem geeigneten Zuhause verbringen darf - wo sie die Nummer eins ist (wegen des Sohnes musste die Hündin oft zurück stecken), bei souveränen Menschen, die die Hundesprache verstehen und respektieren, die Große nehmen, wie sie ist. Die Hündin will lernen und dabei sein - jedoch braucht sie leise, ruhige und klare Kooperation. Und Zeit.


    Sie ist 10 jahre alt,

    kam mit 2 Jahren aus dem Tierheim zu der freundin

    vorher eher unschönen Leben mit stunden langem anbinden, Gewalt - Narben hinter den Ohren sind erkennbar (wir vermuten von einem dünnen Würgehalsband)

    kastriert - nicht geimpft (würde bei bedarf aber nachgeholt werden)

    ansonsten top fit.
    Kennt Autofahren - ist aber sehr sehr unruhig/gestresst dabei.
    Kennt und kann alleine bleiben.

    Hat nie gebissen, ist toll und lieb um Umgang (auch zu Kindern) aber halt sehr wild und köerperbetont.

    Ist, wie gesagt, bei neuen Reizen/Eindrücken sehr schnell überfordert.

    Umgang zu anderen Hunden kann ich schwer beurteilen - im Freilauf gab es, soweit ich weiß, nie Probleme - auch mit meinem Arek hats immer gut geklappt.

    An der Leine ist sie manchmal überaus pöbelig.


    Jetzt zur eigentlichen Frage:
    An wen können wir uns wenden, welche Plattform wäre geeignet, welche facebook Gruppe, oder welcher Tierschutzverein?
    gibt es hier (bei der riesen Community) einen Bereich für private Vermittlungen?


    An ebay würden wir uns eher ungern wenden wollen.
    Die Optik der Hündin (Staff Mix? im Heimtierausweis steht CattleDog Mix ... aber nun ja ...)

    spricht ein Klientel an, mit dem wir uns nur ungern herumschlagen würden - zumahl ich Sorge habe, dass wir die Leute nicht "gut genug" überprüfen können ... (kann mich gerade schwer ausdrücken)

    Ich bedanke mich fürs lesen und freue mich auf Tips und Ideen.
    LG

    Ja, ich denke ich würde zur Schwimmweste greifen.

    Kann mir vorstellen dass es dem Hund dann automatisch leichter fällt "gezielt, sinnvolle" Paddelbewegungen zu machen um voran zu kommen - wenn er nicht panisch damit beschäftigt ist sich über Wasser zu halten.


    Bei ner Schwimmweste würde ich drauf achten, dass die oben einen Griff hat - dass du unterstützen kannst.


    Wichtig ist vor allem, dass die (anders als ein Mantel) nicht bis zum Rutenansatz geht.

    Wichtig ist, dass der Oberkörper des Hundes getragen wird - der hintere Teil darf/sollte/muss mehr unter Wasser sein.

    Wenn auch der Po von der Weste oben gehalten wird, wird es für die Hündin echt schwer den Kopf über Wasser zu halten.

    Da muss man (gerade bei kleinere Hunden) wirklich aufpassen.


    (Ruhig vergleichbar mit uns Menschen - wenn wir Brust schwimmen - und der Po genauo weit oben wäre wie unsere Schultern, dann wäre automatisch unser Kopf auch ständig unter Wasser und wir würden vielleicht trotz Schwimmweste ersaufen ... )

    Für mich käme auch ein Hund aus dem Tierheim in Frage, aber ist das sinnvoll mit Kindern und ohne Erfahrung?

    Ja, auch das ist sinnvoll.

    Wenn ihr genau hinschaut, hinterfragt, mit Verstand und Geduld an die Hundewahl geht.

    Viele Hunde im Tierschutz eignen sich als Familienhunde.


    Ob ich beim eigenen Welpen Dinge versaue die ich dann später ausbügeln muss - oder mit denen ich leben muss. (Beim Hundeanfänger nicht unwahrscheinlich ^^)


    oder ob ein erwachsener Hund mit kleineren Baustellen einzieht - ist egal.


    Wenn ein second-Hand-Hund in Frage kommt, wendet euch vielleicht auch an einen Hundetrainer.

    (https://www.trainieren-statt-dominieren.de/ - auf dieser Seite kann man in der Umkreissuche vielleicht jemand Guten finden)

    Viele Trainer machen "Beratungsangebote" - beraten euch welcher Hund passen könnte, begleiten ins Tierheim und schauen sich den Hund und euren Alltag.


    Der Vorbereitungskurs eures Tierheims klingt gut.


    Auch eine Möglichkeit wäre, einen Hund auf einer Pflegestelle kennen zu lernen.

    Manchmal leben Hunde bereits seit einigen Wochen/Monaten auf einer Pflegestelle - also in einer Familie mit Kindern und Alltag.

    Diese Pflegestellen mit Erfahrung können dann ganz genau sagen, ob der jeweilige Hund zu eurem Alltag mit Kindern und euren Vorstellungen passt.


    Mein Hund kam mit 2.5 Jahren - der beste Familienbegleiter den ich mir vorstellen kann ohne dass ich was dafür getan hätte.

    Damals als Anfänger, hätte ich einen Welpen vermutlich nicht so gut sozialisieren und erziehen können.

    Auch Kinder im Haushalt sind hier kein Thema.


    Im Gegenteil - Arek war nie der super Schmusehund und ist auch nie dabei wenn Kinder durchs Haus toben.


    Aber das erwarte ich nicht - der Alltag funktioniert reibungslos ohne dass ich viel managen muss. Ich muss die Kinder im Umgang mit Arek mehr erziehen und mehr im Auge behalten als den Hund ;)

    Macht ein Hund mit kleinen Kindern überhaupt Sinn? Oder sollten sie doch deutlich größer sein?


    Ein Hund kostet Zeit, Geduld, Aufmerksamkeit - jeh nach Alter, Charkter und Entwicklungsstand unterschiedlich viel.

    Jeh nachdem wir euer Familienleben organisiert ist, wie viel "Kraft und Energie" ihr habt Kleinkindern und Hund gerecht zu werden.


    Wie gut sich alles vereinbaren lässt oder ob und wie viel jeder einzelne "Exclusivzeit" benötigt.

    Das kann keiner beantworten - daher gibt es keine Pauschalaussage.


    Wichtig ist:

    Zieht ein Welpe ein, habt ihr erstmal ein 3. Baby im Haus - das die selben Bedürfnisse hat wie ein Baby/Kleikind - aber ganz anders kommuniziert, ganz anders versteht und sehr viel agiler ist.

    Dann irgendwann ist dieser Welpe ein junger Hund, dann ein pupertierender Hund, dann ein "fast erwachsener" Hund - und irgendwann - mit 3 Jahren wenn alles glatt läuft - ein erwachsener Hund von dem man auch erwarten kann sich wie er erwachsener Hund zu verhalten.

    Bis dahin durchläuft er alle Phasen des Erwachsen werdens wie ein Kind auch.


    Habt ihr also die Erwartung, der Welpe zieht ein und nach 5 Wochen guter Erziehung funktioniert er so wie ihr euch das vorstellt - dann wirds fatal für alle Beteiligten ;)

    Geht ihr realistisch an die Sache ran (ich denke das tut ihr!) - dann wirds durchaus anstrengend - aber auch toll, spaßig, lehrreich und wunderbar.


    Aus meiner Erfahrung:

    Ich liebe Kinder und ich liebe meinen Hund - Baby und meinen (12 Jahre alten, anspruchslosen) Hund zu wuppen ist mitunter nicht einfach gewesen.

    Da mein Mann nicht so mitzieht wie ich mir das vorgestellt habe, hatte ich mitunter das Gefühl, meinem Hund nicht gerecht zu werden.

    Ein Welpe wird hier nicht einziehen so lange mein Mann nicht 50% übernimmt und die Kinder so klein sind (ich bin Bereistcahftspflegemutter und habe immer mal Kinder zwischen 0-3 hier - das letzte Baby war ein Säugling - die Zeit im Kinderwagen war mit Hundespaziergängen nicht so gut zu vereinbaren. Danach die Zeit in der Trage war super mit Hunderunden zu verainbaren - sobald er angefangen hätte laufen zu lernen, wäre es wieder schwieriger geworden)

    Und ich kann mir auch nur meinen Hund mit so kleinen Kindern von heut auf morgen gut vorstellen - wir sind aber auch schon viele Jahre ein eingespieltes Team.



    Ich an deiner Stelle würde dann einen Hund holen, wenn die Kinder älter sind und auch schon Regeln gut verstehen können.

    (z.B. Hund nichts aus dem Maul nehmen, Hund nicht hinterherrennen wenn er weggeht, Hund aufhören zu kraulen/streicheln wenn der schon den Kopf wegdreht/Ohren anlegt/mit Zunge über Lefzen schleckt, Hund auf seinem Platz in Ruhe lassen, ...)


    Es würde auch anders gehen - aber den Stress will ich nicht.

    Und die Gefahr, dass Welpe, Kinder, ich oder Partnerschaft zu kurz kommen wäre bei uns groß und meiner Ansicht das Risiko nicht Wert.


    Mir ist im Moment ein bisschen unklar, wie ich das Thema richtig anpacken soll. Ich hoffe,ihr könnt ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.


    Ich würde euch raten:

    entscheidet euch zwischen erwachsener Hund und Welpe.

    Beides hat Vor- und Nachteile. Und die Suche nach einem seriösen Züchter gestaltet sich mitunter genauso schwierig, wie die Suche nach einem passenden second hand Hund.

    Fällt die Wahl auf einen Welpen, geht auf Rasse- und Züchtersuche,


    fällt die Wahl auf einen Second-hand-Hund geht eher auf Pflegestellensuche - Tierheimsuche (auch hier gibt es Gute und weniger Gute).


    Fragt auch ruhig bei jedem Thema/jeder Frage die aufkommt hier nochmal expliziet nach.

    Traut euch =)


    Und wenn ihr euch dafür entscheidet noch ein paar Jahre zu warten wegen der Kinder (was ja mein Weg wäre)

    beschäftigt euch vielleicht als "Hobby" mit dem Thema Hund.

    Lest Bücher, lest Blogs, macht einen Familienausflug zu einer Hundeauststellung, besucht Freunde/Bekannte mit Hunden - macht gemeinsame Spaziergänge, bietet mal eine Urlaubsbetreuung an usw.


    Was sollten wir noch unbedingt wissen/bedenken, woran ich gerade noch gar nicht denke?


    Es gibt ne Menge die du noch nicht auf dem Schirm hast ;)

    Und ne Menge, die du erst auf dem Schirm haben kannst wenn der Hund irgendwann eingezogen ist ;)


    Vergleiche es ruhig mit der Schwangerschaft - sicher hast du dich viel vorbereitet, gelesen, gelernt, mit Freunden und Familien über Babys und Kinder geredet, eingekauft usw.

    Als das Baby dann da war, gab es sicher auch einige Moment: "na ... das hätte ich auch schon mal vorher wissen können" ^^


    Ein letzter Tip, dann höre ich auf:


    Genetik kann man nicht aberziehen.


    Oft herrscht - gerade in "Anfängerköpfen" - die Meinung vor, mit der richtigen Erziehung und der richtigen Sozialisation bekommt man alles in den Griff.

    Aber die Jahrtausend währende Selektion auf ganz bestimmte Eigenschaften unserer Rassehunde, lässt sich nicht mit 2 Jahren Erziehung und Sozialisation "beheben".

    Es ist selten möglich - und niemals richtig - einen Hund "gegen seine Genetik" zu trainieren.

    Es ist immer ein arbeiten mit versch. Merkmalen, ein "in die Bahnen lenken" ein "richtiger Umgang" und sollte niemals ein: "das müssen wir ihm abtrainieren" sein.



    Akzeptiert ihr das Wesen (die Genetik) des Hundes - schafft ihr Möglichkeiten dass er sich seiner Veranlagung entsprechend verhalten kann - dann wird er gerne mit euch zusammenarbeiten und auf euch hören.

    Zwingt man ihn ein Leben gegen seine Genetik zu führen, wird es ein ewiger Kampf - Stress und probleme sind vorprogrammiert - auf beiden Seiten.



    Ganz platt ausgedrückt:


    Ein Jagdhund bringt die Veranlagung zum Jagen mit.


    die Veralnagung kann man nicht abtrainieren - aber sehr gut damit arbeiten und in "gewünschte Bahnen" lenken.

    Hallöchen und willkommen =)


    Könnt ihr mir Bücher, Internetseiten oder ähnliches empfehlen, wo man sich als Hundeanfänger zusätzlich vernünftig informieren kann? Gibt es noch andere Möglichkeiten?

    Jeden (zweiten)Tag ein bisschen hier quer lesen - in den aktuellen Threads und Fragestellungen bringt sehr viel finde ich.
    So bekommst du sehr viele Erfahrungen zu den verschiedensten Themen aus dem Alltag erfahrener Hundehalter mit.
    Es gibt in der Hundehaltung - genau wie in der Kinderziehung - nicht nur eindeutiges richtig und falsch - sondern sehr viele Grauzonen, unterschiedliche Ansätze, Meinungen und Erfahrungen. Durch Mitlesen und hören der versch. Meinungen und Argumente - kannst du dir eher ein Bild vom "Wesen" Hund machen - davon was toll ist und davon, was in eurem Alltag für euch problematisch werden könnte.


    Generell empfehle ich bei der Recherche darauf zu gucken, dass du dich einliest ins Thema Kommunikation, Bedürfnisse, Verhalten, ... also generell "wie ticken Hunde?"

    Ein Grundverständnis für das Lebewesen Hund ist wichtiger als Methoden zur Leinenführigkeit und Sauberkeitserziehung.

    Genau wie bei Kindern - Lernen und Erziehung sind wichtig - aber zu aller erst kommt die Bindung, die Kommunikation, das Verstehen. =)

    Empfehlen kann ich die Bücher:
    https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1052179695

    https://www.easy-dogs.net/leben-mit-hunden/


    diese Blogs:
    https://klartexthund.blogspot.com/

    https://klartexthund.blogspot.com/

    (hier ein bisschen durchscrollen - viele medizinische Artikel finde ich nicht so interessant - die "allgemeineren" dafür umso besser)


    und wie gesagt - einfach hier ein paar Beiträge/Posts zu durchstöbern - man lernt unglaublich viel nur durchs "zuhören" =)

    Im Moment bin ich ein wenig am golden Retriever oder Labrador Retriever hängen geblieben. Aber gibt es vielleicht auch kleinere bzw. Andere Hunderassen, die für Familien und Anfänger geeignet wären?

    Der größte internationale kynologische Dachverband ist der FCI.

    Dieser listet die versch. Hunderassen in Gruppen auf - sortiert nach ihrer "Funktion" - ihrem (historischen) Verwendungszweck.

    Für euch interessant wäre die Gruppe FCI 9 - die Begleithunde (einfach mal googeln) - falls man da nicht fündig wird, spricht nichts dagegen sich weiter zu informieren.


    Dem FCI angegeliedert sind verschiedene, nationale Verbände für Hundezucht und Hundesport.
    In Deutschland ist der Größte Verband der VDH (Verband für deutsches Hundewesen) - auch auf der Internetseite kann man sich vielleicht mal informieren.

    Dieser Verband besteht dann wiederum aus kleineren Zuchtvereinen die sich der Zucht/der Arbeit einer bestimmten "Rassegruppe" verschrieben haben.

    Im deutschen Retriever Club e.V. tummeln sich also u.a. Züchter der Rasse Labrador Retriever.


    (Das nur einmal zur sehr kurzen, einfachen Erklärung - damit du manch kommende Info vielleicht besser einordnen kannst)


    Die seriöse Zucht der Hunderassen in Zuchtverbänden ist dafür da:
    - Zuchtstandards einzuhalten (also möglichst genaue Aussagen treffen zu können, wie Charakter, Körper, Abritstauglichkeit, und Gesundheit eines Welpen sich entwickeln)

    - Züchter sich an Regeln halten die der Rasse, den einzelnen Hunden und nicht zuletzt dem Käufer zu Gute kommen

    - Züchter zum Erhalt der Rasse, zur Gesunheit und zur Vermeidung von Erbrankheiten zusammen arbeiten können - auf internationaler Ebene.


    Papiere sind kein "Prestige" was man nur braucht, wenn man züchten will.

    Papiere sagen nicht, dass der Rassehund mehr Wert ist als ein Mischling.


    Sie erhöhen lediglich die Wahrscheinlichkeit (extrem), dass der Welpe nach Verbandsregeln gezüchtet und aufgezogen wurde, dass die vorherigen Generationen auf div. Krankheiten überprüft wurden, dass der Welpe sich seiner Rasse entsprechend entwickeln wird, dass die Mutterhündin gut und gesund - und nicht nur für den Profit - gehalten wird.


    Streng genommen ist ein Labrador ohne Papiere ein Mischling.
    Und im allgemeinen vetreten viele Hundehalter (ich auch) die Ansicht, wer nicht in einem Verein mit sinnvollen Regeln züchtet, ist kein Züchter sondern ein Vermehrer.

    Nicht jeder Vermehrer behandelt seine Hunde aus Profitgeilheit schlecht, nicht jeder "Vermehrerwelpe" ist in einem Kellerloch aufgewachsen, nicht jede Vermehrerhündin wird als gebärmaschine missbraucht..

    Aber es gehört deutlich mehr zur Zucht als zwei augenscheinlich gesunde Hunde aufeinander zu lassen und das als "liebevolle Hobbyzucht" zu bezeichnen.


    Auch das "nur" mals als Allgemeininfo um Dinge anders einzuordnen.


    Was du also bei der Züchterwahl beachten solltest:
    Geh zu einem Züchter, der in einem Zuchtverein des VDH Mitglied ist. Dort ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, einen gesunden Hund gemäß Rassestandard zu bekommen.

    Aber Achtung - natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe - wie überall.

    Kritisch hinterfragen, Augen auf und aufs Bauchgefühl hören sind immer wichtig - und die Entscheidung für/gegen einen Hund rational zu treffen und nicht emotional.


    Habt ihr eine Rasse in der engeren Wahl, kann man ruhig einfach mal Züchter kontaktieren um die Rasse kennen zu lernen.

    Die meisten Züchter freuen sich wenn Interessenten sich vorher schlau machen ob der Hund ins eigene Leben passt. Schließlich will er gute Familien für seine Welpen - kaum ein Züchter wird Interessenten in betracht ziehen wo er das Gefühl hat, die gehen blauäugig an die Hundehaltung.
    Und auch Züchter sind Hundehalter - du wirst kaum einen Hundehalter finden der nicht gerne über seine Rasse spricht ;)


    Finger weg von Leuten, die euch sofort einen Welpen andrehen wollen.

    Finger weg von Leuten, die "Ausreden" suchen:

    Mutterhündin ist gerade nicht da - Mutter vertreibt die Welpen also müssen die schon mit 6 Wochen ausziehen - Impfung und chippen müssen Welpenkäufern selber entscheiden, ...

    Doch, tut es nicht zu selten. Die überbordende Beschäftigung mit und Vorbereitung auf "das erste Kind" kann erstens zu einem zu hohen Erwartungsdruck und zweitens zu permanentem Fokus auf den Hund führen und der ist auch nicht grad gesund und überfordert seinerseits Hundewesen.


    Ob das hier auch der Fall sein wird, weiß ich natürlich nicht und Vorfreude ist ja auch was Tolles. Aber man kann auch Hunde mit zerdenken irre machen.

    Ok, du magst keine verkopften Leute, verstanden. Ich mag keine Leute, die mit verfälschend verkürzten Zitaten arbeiten und die meinen, nach drei gelesenen Posts einer Person deren Persönlichkeit zu kennen und genau zu wissen, was passieren wird ;)

    ???


    Woraus liest du bitte, dass pinkelpischer keine verkopften leute mag?

    das war doch eine sachliche, wetfreie Meinung die pinkelpinscher da aufgeschrieben hat - resultierend aus jahrelanger Erfahrung und Aktivität hier im forum.


    Und weißt du was? ich bin selber ein sehr tehoretischer, verkopfter, schnell dem "Vorbereitungswahn" verfallendem Mensch.

    (Und ich kann mich ziemlich gut leiden und auch menschen die ähnlich ticken wir ich)

    Und trotzdem wollte ich genau die selbe Stelle zitieren mit der selben Aussage

    Wie gesagt, ich finde es etwas absurd, dass Menschen, die wenige Kommentare von mir lesen, meinen, meine Persönlichkeit zu kennen.


    Niemand meint deine Persönlichkeit zu kennen.
    Im von dir zitierten Beitrag steht "es wirkt so". Also sachlicher/unpersönlicher gehts doch kaum ...


    Ich finds super dass du dich vorher informierst.

    Lieber so als andersherum.


    Dann nimm doch die "Warnungen/Bedenken" genauso als Info für dich mit.

    Denn anders ist es nicht gedacht.


    Du brauchst dich nicht rechtfertigen - niemand erwartet das.

    Ein einfaches "Jawoll, hab ich auf dem Schirm" reicht doch aus =)



    Damit ich doch noch was sinngebendes zum Thema "Erstausstattung" beitragen kann:

    Besorge dir etwas schönes für dich womit du dich beschäftigst in der Welpenzeit. (ich nehme mal an, du hast die erste Zeit frei)

    Ein neues Buch, ein gutes Computerspiel, die Serie von der du schon immer mal alle 20 Staffeln gucken wolltest, ... was auch immer du gerne machst.

    Genieße die Zeit mit dem Welpen - die ist toll - aber manche Menschen müssen sich selber auch ein wenig dazu zwingen, nicht 24/7 um den Hund herumzuschawenzeln.

    Der Welpe wird alles verändern - viel richtet sich nach seinen Beürfnissen - er sollte aber nicht im Zentrum des Alltags sein.

    Das stresst ihn viel mehr als dich ;)

    Ich finde die Mysol sehr klein - einfach n Rückenteil mit Schulterbändern und nem Hüftgurt.
    Da ist nicht viel pipapo dran. So klein wie die Minimonky ist sie aber auch zusammengelegt nicht.


    Aber - zumindest von Googlebildern her - würde ich sie "genauso klein/leicht" wie eine Onbuhimo einschätzen.


    Bei Interesse kann ich dir meine für den Urlaub ausborgen - ich brauche sie im Moment nicht.

    Es dreht sich! O.o
    So krass - gestern angefangen - die Freude war groß! - und heute wird sich von links nach rechts, von rechts nach links und irgendwie durch ganze Bett gekullert.


    Wahnsinn - hat ers einmal raus, ist er kaum noch wieder zu erkenne.
    Auch Bauchlage war bis Freitag nie länger als 2 Minuten drinne - heute dreht er sich ständig alleine auf den Bauch und bleibt eeeewig dort um sich die Gegend anzuschauen.

    Ich freu mich ^^

    Ihr habt hier alle so Überflieger, und bei meinem hab ich grad das Gefühl, es ist eher Stillstand (außer Essen, das wird immer mehr |) )

    Nä ..
    Zwergi ist 8 Monate und liegt immer noch rum wie ein Seestern.
    Drehen ohne anschubsen geht nicht.
    Wenn ich animiere und motiviere - ich kann mich komplett zum Kasper machen udn die tollsten gegenstände rausholen - streckt er zwar Arme und Beine zur Seite, strengt sich kurz an - doch sobald merkt eben sehr schnell "ist ja mit Anstrengung verbunden - lohnt sich das?"


    Manchmal ist die Motivation noch da um zumindest ein entrüstetes Gemecker los zu lassen dass das Objekt der Begierde so unerreichbar ist.

    Doch meist lässt er sich einfach zurück auf den Rücken fallen - alle Viere von sich gestreckt - und guckt halt weiter gut gelaunt in der Gegend rum.