Hund frisst nicht mehr, auch keine Leckerlis

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    Hallo alle zusammen!

    Ich bin neu hier, weil ich in letzter Zeit Probleme mit meinem kleinen 8-jährigen Bolonka Rüden habe. Normalerweise hatte er seinen Futternapf immer den ganzen Tag stehen, innerhalb von 2 Tagen war ein kleiner Napf dann vielleicht mal leer und wurde halt sonst weggeschmissen und erneuert. Dass wir den Napf den ganzen Tag stehen lassen haben wir mit unserer Trainerin so besprochen, weil alles andere nicht funktionierte und er einfach jemand ist der nur dann isst, wenn er grad Hunger hat, ob nachts oder mittags.

    Jetzt ist es so, er nimmt keine leckerlis mehr und rührt sein Futter (Trockenfutter) kaum an. Wir geben zwischendurch einen Löffel nassfutter mit bei, das pickt er sich dann raus. Haben neue Futtersorten probiert, half auch nichts. Am seltsamsten sind jedoch die leckerlis. Er hat diese Art vom leckerlis sonst verschlungen, ganz verschiedene Arten, alle eigentlich von ihm geliebt. Er rennt förmlich weg, wenn man es ihm hinhält. Wir waren beim Tierarzt, der meinte, es seien Machtspielchen. Aber irgendwie kommt mir das komisch vor, so kenne ich meinem Hund wirklich nicht. Hat vielleicht jemand auch so eine Erfahrung gemacht?

    Ich bin über jede Hilfe dankbar!

    Liebe Grüße

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Guten Morgen,


    wir hier. Hat der Tierarzt denn auch mal vernünftig untersucht oder war das die einzige "Diagnose"?

    Wir hatten hier auch solche Phasen und es steckte immer etwas - zum Teil sehr ernstes - körperlich dahinter.

    Einmal waren es furchtbare Zahnschmerzen, einmal ein Infekt, einmal die entzündete Prostata, einmal Ohrenschmerzen, einmal Magenschleimhautentzündung (mit Magenbluten) und jetzt ganz akut: Rückenprobleme.

    Ich würde mich beim Tierarzt so nicht abspeisen lassen.

    Wie ist denn der Output? Trinkt er?

    Hat er die Chance sich woanders satt zu fressen? (Nachbarn, Katzenfutter, etc.?)


    LG

  • Moin.... wurde er gesundheitlich durchgecheckt? Das wäre mein erster Weg. Ansonsten habe ich für meinen Futtermäkler oft selbst gekocht bzw. sein Dosenfutter (Trofu ging gar nicht...) aufgepeppt, mit Reis, Nudeln, Sauce und Gemüse.

    Danke für`s Lesen...Karin

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  • Kann daran liegen, dass er durch das Nassfutter jetzt noch mäkeliger geworden ist und nur noch Nafu möchte.

    Gib ihm mal eine Portion reines Nafu. Wenn er das frisst, würde ich ihm halt 2x täglich Nafu geben, aber dann die Sorte nicht mehr wechseln, sonst mäkelt er da bald auch herum.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
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    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Ich hätte auch zuerst an Zahnweh gedacht. Habt ihr weiche Leckerli, die ihr mal ausprobieren könnt? Du kannst auch das Trofu einweichen und schauen, ob er es dann frisst.

    Und halt nochmal zu einem (anderen?) TA. Wenn es mäkeln wäre, würde er doch seine Lieblinsleckerchen noch fressen?

  • Ich würde auf Nummer sicher gehen und ein Blutbild anfertigen lassen. Könnte ja an hohen Leberwerten (Ekel vorm Futter) oder an der Bauchspeicheldrüse liegen. Im günstigsten Fall ist es nur eine Magenverstimmung.


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    Sehe ich auch so! Meine Lily hat Anfang des Jahres auch ihr Futter verweigert und ist auch Leckerlis ausgewichen. Nach diversen Röntgenbildern, Ultraschall (sah erst nach etwas anderem aus) und einem Blutbild war es dann klar, dass es eine Darmentzündung war.


    Ansonsten würde ich es halten wie Wuggi vorgeschlagen hat. Nassfutter füttern, aber hier wirklich drauf zu achten, dass man nicht ständig Sorten wechselt. Wir haben uns unsere Havaneserhündin damals ganz schön mäkelig erzogen, weil wir immer wieder das Futter nach belieben der Prinzessin verändert haben :hust:

  • Mein Vorschlag:

    Unbedingt Tierarzt wechseln! Was für eine bescheuterte, fachlich absurde Aussage. Super, dass Du Dich nicht mit so einem Mist abspeisen lässt.

    Ausführliche Diagnostik und Nassfutter versuchen und ggf. ganz auf Nassfutter umstellen.

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