Hund frisst nicht

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    Ich habe eine 6 Monate alte Hündin.

    Bis vor drei Wochen hat sie alles was ich ihr gab weg geputzt wie nichts. Sie bekam so fertig Barf, was mir von den Züchtern empfohlen wurde. Vor drei Wochen wollte sie das Barf einfach nicht mehr essen und hats nicht mal mehr mit dem Hintern angesehen. Ich habe es dann so gehandhabt, dass wenn sie es nicht innerhalb von einer gewissen Zeit gegessen hat, ich es weg getan habe. All zu lange konnte ich es nicht stehen lassen, da wir noch zwei weitere Hunde haben, die das ganze sowieso kurz danach weg gefuttert hätten.


    Da Barf aber echt blöd zum aufheben ist, blieb mir dann oft nichts anderes übrig als es weg zu schmeißen. Denn auch im Kühlschrank hält sich die ganze Geschichte nicht lange und es wieder einzufrieren wäre nicht sinnvoll. Nachdem ich dann auch gelesen hatte, dass sich in Barf auch verschiedene Bakterien versammeln (Weil rohes Fleisch und so) bin ich nun also auf Trofu umgestiegen.


    Ist einfacher wenn der hund es nciht frisst aufzuheben und ich muss nicht daran denken es aus dem Gefrierschrank zu holen xD. Außerdem ist ihr Stuhl wesentlich besser geworden.

    An den ersten Tagen hatte sie das noch gefressen aber auch da wollte sie es dann nicht mehr. Ich habe bereits verschiedene Sorten ausprobiert. Es ist auch nicht so, dass sie keinen Hunger hat. Das was die anderen fressen (auch trofu) würde sie auch essen.tears-of-joy-dog-face Was andere haben ist wohl immer besser, als das was man selber hat.


    Ich habe es nun so gemacht, dass ich ihr das Futter über das Futterdummy gebe. Das liebt sie und dann frisst sie das Zeug auch. Nur morgens habe ich unter der Woche meist keine Zeit mit dem Futterdummy zu spielen... und dann frisst sie oft nicht. Gestern hat sie zumindest mehr als die Hälfte gefressen. Aber heute hat sie das Futter noch nichtmal angesehen...


    liegt das vielleicht an ihrem Alter? Im Moment gefällt ihr nämlich sowieso ziemlich wenig was ich mache obwohl das vorher alles kein Problem war (wie das Bürsten). Außer es sind Sachen die ihr wirklich Spaß machen, dann ist sie voll dabei tears-of-joy-dog-face

  • Ja, das kann am Alter liegen. Kann aber auch ein gesundheitliches Problem sein.

  • ja, würde ich abchecken lassen...habe die Erfahrung gemacht, dass wenn Hunde hartnäckig nicht fressen immer irgendetwas im Argen ist.


    alles Gute!

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  • Aus eigener leidvoller Erfahrung: Ich würde aus dem normalen Füttern kein Spiel machen. Das verselbständigt sich und Du hast hinterher einen Hund, der da immer wieder rumzicken wird.

    Unser Rüde hat auch schlecht gefressen (übrigens auch zuerst BARF) und dann haben wir zig Sorten Trockenfutter getestet. Ging immer ein paar Wochen, dann war nichts mehr zu machen. Wir haben ihm das Futter per Hand gefüttert, Spiele gemacht, etc.

    End vom Lied: er frisst nur noch, wenn man ihn bespaßt.

    Das hat hier so eine Dynamik genommen, dass wir mit den Nerven am Ende waren - Hund und ich. Das hat alles noch schlimmer gemacht.

    Dazwischen waren dann wirklich Phasen, wo er vor lauter "nicht-Fressen" schlimm krank war, das hat meine Sorge "er muss doch fressen" nicht unbedingt leichter gemacht.

    Ich würde den Hund gründlich checken lassen. Und dann, wenn es nichts Organisches ist, eine Futtersorte suchen, die er gern frisst und die von den Werten gut passt. Was spricht denn gegen das TroFu der anderen Hunde?

    Mein Hund zeigt mir ziemlich genau, wenn er ein Futter partout nicht will, dann hat das einen Grund. Ich zwinge keinen Hund mehr, etwas zu fressen, was er absolut verweigert. Klar, der Hunger treibt es irgendwann rein, aber wie sinnvoll ist das?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Den Umstieg von Roh auf Trocken finde ich nicht so günstig. Einer meiner Futtermäkler frass gerne hochwertiges Dosenfutter, aufgepeppt mit Essensresten, Brühe, Nudeln, Hüttenkäse, Ei etc. Biete ihm das doch an, vllt klappt es.

    Danke für`s Lesen...Karin

  • Ich würde den Hund auch beim TA anschauen lassen.. Zähne.. Magen.. vielleicht stimmt da was nicht. Mag dein Hund denn Nassfutter? Manche Hunde haben Nassfutter lieber als Trockenfutter.

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