Beiträge von woodyfan

    Meine Nachbarn haben sich zwei Welpen aus einem Wurf angeschafft, die sich bis auf's Blut gebissen und verletzt haben! Hunde haben keine geschwisterliche Bindung, und schon gar nicht, wenn es um Rangkämpfe oder Ressourcen geht.

    Sind die Welpen den ganzen Tag unbeaufsichtigt?

    Wenn sie etwas falsch gemacht hat gab es eben ein strenges "falsch" und sie musste solange überlegen bis das "gut gemacht/richtig" kam.

    Ich kapiere nicht, warum junge Leute ( oder ist dein Freund schon ein älteres Semester ? ) diese vorsintflutliche Form der "Hundeerziehung" noch fasziniert. Unbedingter Gehorsam, Kommisston, Bestrafung... was ist bei solchen Hundebesitzern schief gelaufen? Ich will doch kein Wesen an meiner Seite, dass Angst vor mir hat! Wenn man mit Hunden arbeitet, dann sollte es im besten Fall doch beiden Beteiligten Spass machen. Was ist daran erstrebenswert, wenn ein Hund aus Angst kooperiert, weil er genau weiß, dass er bestraft wird, wenn er "Fehler" macht.

    Gibt es überhaupt noch Vereine, die mit solchen Leuten arbeiten, mit dieser Einstellung? ich hoffe, die sind im Aussterben begriffen...

    Sitzt das Geschirr richtig? Auf dem Foto ist es vorne zu weit und am Bauch zu eng, vllt stimmt die Anpassung nicht.


    Für Lili habe ich ein Teil gekauft, das bei uns als "Sport-BH" firmiert... gibts beim Fressnapf, ist eine Mesh-Weste, ein Geschirr für kleine Hunde und Welpen. Es lässt sich ganz easy an- und ausziehen, ist weich und drückt nicht. Wäre einen Versuch wert.

    Da wir keinen eigenen Garten haben machen wir pro Tag 3 bis 4 Spaziergänge und üben dadurch auch immer mit ihr täglich das Abrufen, Warten, Pfui, Aus, machen Schnüffelspiele, Sitz, Platz und erst aufstehen, wenn wir OK sagen. Das klappt soweit auch alles, außer sie spielt gerade mit Hunden oder sie riecht etwas tolles.

    Das ist ein Mammutprogramm, ich kann mir vorstellen, dass euer Hund mit so viel Lernstoff überfordert ist. Wann hat er denn Zeit, einfach nur Hund zu sein?

    Ich verstehe meine Hündin nicgt und es macht mich echt fertig immer solche Rückschritte zu machen, wir geben uns echt viel Mühe bei der Erziehung und üben auch die Sachen aus der Hundeschule. Aber das Weglaufen bei bestimmten Gerüchen ist echt schlimm und schwer handlebar.

    Kenne ich von meiner Hündin. Ableinen ist nicht möglich, weil sie durch Gerüche so abgelenkt ist, dass ich oft keinen Einfluß auf sie habe. Wir laufen derzeit nur noch mit Schleppleine, und ich habe mich damit abgefunden, dass sich das wahrscheinlich nicht ändern wird. Trotz sehr viel Training mit professioneller Anleitung.

    Ich würde versuchen, das Thema Erziehung etwas lockerer und entspannter anzugehen. Über kleine Erfolge freue ich mich, rechne aber immer mit Rückschlägen und schraube meine Erwartungshaltung herunter. Mein Trainer hat mir auch gezeigt, wie wichtig es ist, Freude und Spass mit meinem Hund zu haben, und nicht jeden Spaziergang durch ständiges Trainieren und Beobachten zu belasten. Mir hat diese Einstellung sehr geholfen.

    trotz vieler Monate Verdienstausfall, was man von Tierarztpraxen nicht behaupten kann...die boomen!

    Naja, es ist jetzt nicht so, dass die sich plötzlich ne goldene Nase verdienen...

    Die haben in der Regel die selbe Auslastung wie vorher (mehr als 100% geht halt nicht) plus die gestiegenen Kosten fürs Material. Da von moralisch verwerflich zu sprechen, nur weil die 5€ Sonderzuschlag berechnen, find ich ehrlich gesagt übertrieben.

    ...ne goldene Nase nicht, aber es läppert sich. Ich finde es einfach nicht ok, die Moralkeule wollte ich nicht herausholen. Nicht alles, was rechtens ist, ist auch angebracht. Und in den Bereichen, wo gut verdient wird, ist es aus meiner Sicht überflüssig.

    Ich finde es ziemlich abgezockt, Kunden eine Corona-Pauschale in Rechnung zu stellen. Ich arbeite in einer sozialen Einrichtung, wir stellen unseren BesucherInnen kostenlos Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung, ohne Refinanzierung. Auch mein Friseur berechnet keine Coronapauschale, trotz vieler Monate Verdienstausfall, was man von Tierarztpraxen nicht behaupten kann...die boomen! Rechtlich ist das vllt ok, moralisch eher nicht.

    Da hast du dir als Ersthundebesitzer aber eine Menge vorgenommen... Auslandshund mit unklarer Vorgeschichte, Rückläufer...ich kann deine Unsicherheit verstehen und würde mich auch fragen, ob ich mit diesem Hund überfordert bin.

    Das ist weniger Hunde-Blues als eine realistische Einschätzung der Situation. Ich würde mir an diesem Punkt die Frage stellen, ob ich die mentalen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen habe, um diesem Hund gerecht zu werden. Du wirst Einzeltrainerstunden brauchen, viel Zeit, Geduld, und dicke Nerven! Du kannst selber am besten einschätzen, ob du das schaffen kannst oder nicht. Es ist keine Schande, sich einzugestehen, überfordert zu sein.


    Das Tierheim würde ich in jedem Fall auch kontaktieren und um Unterstützung und eine fachliche Einschätzung bitten.