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Beiträge von Grinsekatze1

    Da kann man mal sehen, dass menschliche Geschmäcker und Wahrnehmungen ganz unterschiedlich sein können. Potthässlich kann auch schön und süß sein! Ob es gesund oder qualvoll für den betreffenden Hund ist, wurde damit ja nicht bewertet. Ja, so sind Menschen!

    Keine Trainingsstunden durchführen, sondern einfache Dinge im Alltag einfordern. Zum Beispiel: bevor der Futternapf hingestellt wird, bekommt der Hund ein Kommando. Vielleicht "Sitz": Hund muss warten bis der Napf steht und Du gibst das Frei-Kommando in dem Du Deinen Hund da hin schickst. (Da wäre ein "Voraus" jetzt auch passend).


    Das führt man als Ritual bei der Fütterung ein und hat somit für später schon Trainingseinsätze.

    Das klingt in der Theorie nach dem was ich möchte, aber wie mache ich ihm klar, dass er (in meinem Fall im Kennel) bleiben soll und es nichts wichtiges für ihn passiert?

    Es würde völlig reichen, wenn Du die Hand runterfallen lassen würdest (nehmen wir an der Kennel oder das Körbchen steht vor dem Bett) und Du ihm sagst "Ist gut, schlaf weiter". Oder, was auch immer. Kurz und knapp und ohne großes Aufhebens.


    Was mir noch einfällt: gib ihm die Leckerlis in geschlossener Faust. Bei ruhigem Verhalten öffnet sich die Faust und Dein Hund kann das Leckerli abholen. Oder, das ganze im Kommando "Sitz", geschlossene rechte Hand geht auf den Boden, während die linke Hand ein "Stopsignal" sendet (flache Hand direkt vor das Hundegesicht, später den Abstand vergrößeren). Bleibt der Hund ruhig, rechte Hand leicht öffnen, Kommando "Nimm" und das Leckerli geben.


    Was ich gerne mache: ich verwende das Kommando "Voraus" und gebe gleichzeitig mit Fingerzeig die Richtung vor. Damit hat er Hund bereits das Kommando "Voraus" (vorgehen) für später verinnerlicht und man braucht dann nur noch auf die gewünschte Distanz zu trainieren.

    Er war anfangs ganz ruhig und hat sich überall hingelegt und sofort geschlafen und Besuch hat er ganz nett und freundlich begrüßt.

    Ja, da war er von den ersten fremden Eindrücken total erschlagen und hat erst einmal friedlich freundlich sondiert. Jetzt ist er in seiner neuen Welt angekommen und zeigt sein Wesen. Für mich wirkt der Welpe völlig normal. Er braucht jetzt von Dir Anleitung und Regeln zum täglichen gemeinsamen Leben.

    Außerdem wacht er inzwischen von dem kleinsten Geräusch auf und muss nachschauen, was los ist.

    Da hat es wohl jemand sich zur Aufgabe gemacht alles zu kontrollieren. Hundekörbchen vors Bett stellen und dem Hund zeigen, dass er nicht nachschauen muss, dass Du das machst (wenn es nötig sein sollte) oder Du eben agierst.


    Ich glaube, der Kleine hat bei Euch gelernt, dass er Aufmerksamkeiten bekommt, wann immer er es einfordert. Beobachte Dich mal selbst: Gehen die Spielaufforderungen oder Aktionen von Euch aus? Oder kommt der Hund zu Euch und will bespielt werden? Wenn letzteres der Fall sein sollte, dann ändere das.


    Ansonsten sehe ich einen eher respektlosen Welpen der auf Führung wartet. Runterdrücken würde ich den Hund nicht. Alleine das Kräfteverhältnis wird irgendwann nicht mehr funktionieren. Besser ist, Du stehst wortlos auf, gehst die Tür raus und lässt den Hund alleine.

    Wer seinen Hund später als Therapiehund einsetzen will, sollte auf eine gute Aufzuchtsstätte zurückgreifen, wo die Sozialisierung und der prägende Aufbau der Welpen mehr als gewährleistet ist.


    Welpen die bereits von Anfang an mit vielen Dingen im Alltagsleben konfrontiert worden sind (vorsichtig und behutsam) werden auch späterhin wunderbar entspannte Hunde sein, wenn sein künftiger Hundehalter das Konzept der liebevollen Aufzucht und Annäherung im Alltag weiter führt.

    Mir hat man gesagt das läge daran, dass die unterschiedlich lang verdaut werden und Welpen würden dann Blähungen bekommen.

    Das liegt nicht an den Verdauungszeiten, sondern eher daran, dass das Futter generell nicht vertragen wird.

    Ich kenn das auch so, daß die beiden Futtersorten naß/trocken unterschiedliche Verdauungszeiten haben.

    Das liegt eher daran, dass Trockenfutter länger im Magen verbleiben muss, weil es im Magensäureprozess länger vorbereitet werden muss. Nassfutter verdaut sich schneller, da es sehr weich ist und sofort zerfällt.


    Dass man Trocken- und Nassfutter nicht gemeinsam füttern soll, ist ein großer Irrglauben. Es gibt übersensible Hunde (die haben jedoch ein generelles Futterproblem) da geht das nicht. Das Gro der Hunde hat damit keine Probleme.

    Ich finde, es liest sich eigentlich recht gut. Du achtest darauf, dass keiner dem anderen die Mahlzeit mopst und ansonsten scheinst Du ja die Probleme (Ressourcen) doch gut im Griff zu haben. Es liest sich sehr hoffnungsvoll! Und ja, die beiden Rüden müssen sich ja miteinander auseinander setzen und so lange keine Beschädigungsabsicht dahinter steckt, finde ich es einen Versuch wert diese Konstellation von 2 Rüden zu pflegen und zu managen.


    Sollte es wider erwarten doch nicht funktionieren, solltest Du Plan B - eine Abgabe des 2. Rüden - im Hinterkopf haben und das aber auch ernsthaft durchziehen. Schließlich soll ja die nächsten 15 Jahre die Hundefreundschaft in Harmonie verstreichen und nicht unter ständiger Hab-Acht-Stellung stehen.


    Trau Dich! Es kann funktionieren!

    Eine mutige und eine vernunftsorientierte Entscheidung. Wer liebt, muss auch loslassen können.

    Ich habe Respekt vor Eurer Entscheidung und wünsche Euch viel Kraft auf diesem Weg. Fühle Dich lieb verstanden und gedrückt!!!!

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