Krankenversicherung beim Hund (Erfahrungen mit Versicherungsgesellschaften)

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  • Ich glaube, dass es einfach neue Versicherungstypen geben wird, nur eben nicht mehr das Rundumsorglospaket,


    Das klingt logisch, was du schreibst Shalea .:nicken:


    Ich hab damals auch gedacht, ich bräuchte eigentlich nur eine Versicherung für den Notfall. Die normalen TA Kosten könnte ich selbst bezahlen. Aber wenn zb plötzlich eine OP oder eine Pankreatitis oä ansteht, dass man das dann finanziell abgesichert hätte.

  • Wenn Kosteneinreichungen wie bei der PKV länger gesammelt werden könnten, würde ich vermutlich weniger einreichen, nämlich nur ūber Selbstbehalt. Da bei HM aber max. 3 Monate für Einreichungen gelten, reiche ich alles ein, da ich ja nicht weiß, was ggf noch kommt.

    Ich denke, die Selbstbehaltoptionen werden ausgeweitet werden müssen.

  • Ich persönlich fände es positiv, sollten in Zukunft neue Versicherungstypen auf den Markt kommen.

    Eine OP Versicherung ist schön und gut, aber es gibt halt auch viele mögliche (teilweise statistisch unwahrscheinliche) Erkrankungen die ich gerne abgesichert hätte (monate- oder gar lebenslang Medikamente, Kontrolluntersuchung). Gleichzeitig könnte ich darauf verzichten, dass die Versicherung für jeden "alltäglichen" Kleinkram unbegrenzt zahlt.

    Also eine Versicherung mit moderaten Beiträgen für den "richtigen" Notfall. Wobei ich mir aktuell nicht vorstellen kann wie das in den Bedingungen aussehen soll.

  • Wobei ich mir aktuell nicht vorstellen kann wie das in den Bedingungen aussehen soll.

    Ich habe da auch schon drüber nachgedacht. Wahrscheinlich über Selbstbeteiligungen im vierstelligen Bereich. So, wie man es auch bei Autoversicherungen vereinbaren kann. Wir haben bei der Kasko meine ich auch 1000€, der wirtschaftliche Totalschaden ist versichert, kleinere Sachen eben nicht. Bei einer Krankenversicherung könnte ich mir das so ähnlich vorstellen, bei Menschen gibt's das ja im Bereich der PKV auch. Sowas könnte das für den Tierbereich aussehen, aber wenn man manche Spendenaufrufe anschaut, wo schon für kleinere 4-stellige Summen Spenden gesammelt werden, frage ich mich, ob das für solche Tierhalter eine Lösung ist. 400€ Beitrag im Monat können sie aber ja genauso wenig bezahlen. Wahrscheinlich muss man früher oder später akzeptieren, dass man sich die Tierhaltung z.B. im Alter einfach nicht mehr leisten kann. Entweder man verzichtet oder im Fall der Fälle muss man damit klar kommen, dass die Behandlung eben nicht bezahlt werden kann. Als ich noch Meerschweinchen hatte vor vielen Jahren war das einfach - da hat einem das, was medizinisch möglich war, Grenzen gesetzt. Die Tierarztkosten waren immer überschaubar, weil viel einfach nicht ging. Heute, gerade im Hunde - und Katzenbereich, kann man sehr sehr viel, was natürlich dann auch die Kosten treibt.

  • Ich fände es gut, wenn es ein gemeinschaftliches Kassensystem gäbe wie in UK, wo einfach jeder eine Versicherung hat. Dann wird es bezahlbarer für den einzelnen.

    Solange es freiwillig ist ok. Aber ich würde es nicht gut finden wenn mich der Staat zu einer KV-Versicherung für meinen Hund zwingen würde.


    Haftpflichtversicherung gehe ich noch mit, weil es da halt auch um den Schutz/Absicherung anderer geht.

  • Ich weiß gar nicht im Detail, wie das dort ist. Der Staat kann dich zu allem möglichen zwingen, wie wir an der Hundesteuer sehen können und auch für uns Menschen ist eine Krankenversicherung Pflicht.

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