Hund und Kind

  • Ich mach mal nen neuen Thread auf, weil mein Anliegen nicht zu den bisherigen Threads passt.


    Diego war vor den Kindern da und ist ein eher schwieriger Hund. Das heißt, es sind klare Regeln im Zusammenleben notwendig, damit niemand verletzt wird.


    Deswegen gibt es ua folgende Regeln bei uns:


    - Wenn der Hund im Weg liegt, großen Bogen laufen

    - niemals den liegenden Hund anfassen

    - dem Hund wird nichts weg genommen

    - gespielt wird nur mit mir zusammen


    Soweit, so gut. Das klappt auch alles grandios! Die Jungs halten sich sehr gut an die Regeln und Diego toleriert Missgeschicke von ihnen (es sind halt Kinder, mittlerweile 3 und 5 Jahre alt).


    Mein Problem kommt jetzt. Wir haben gestern eine Bekannte mit sehr netter Aussie Hündin und Aussie Welpen besucht. Und die Jungs waren total gehemmt und vorsichtig mit den Hunden. Ist ja auch kein Wunder, sie lernen zuhause ja, dass sie vorsichtig sein müssen... Sie haben sich getraut beide zu streicheln und ich fand sehr beeindruckend mit was für einer klaren Körpersprache der Kleine sich weg gedreht hat, wenn Welpi ihn anspringen wollte. Aber dennoch frage ich mich, ob es den Jungs nicht schadet und ihnen die Freude am Hund nimmt, wenn sie so ultra vorsichtig mit dem Familienhund sein müssen? Wie sieht ihr das?


    (in diesen Thread dürfen dann auch alle andere Themen, die zum Titel passen. Und ich freue mich über alle Meinungen, egal ob mit oder ohne Kindern, mit oder ohne Hund!)

    • Neu

    Hi


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    • Aber dennoch frage ich mich, ob es den Jungs nicht schadet und ihnen die Freude am Hund nimmt, wenn sie so ultra vorsichtig mit dem Familienhund sein müssen? Wie sieht ihr das?

      Ich kann es ja leider nicht wirklich einschätzen, aber wenn ich Kinder hätte, gäbe es hier dieselben Regeln und noch viele mehr.


      So aus dem Bauch heraus würde ich mir da bei euch gar keine Gedanken machen. Wenn die Kinder dann größer sind, kann man ihnen ja auch erklären, warum das mit dem Diego so war/ist und dass es aber auch Hunde gibt, die anders sind als Diego und das man mit denen auch wieder anders agieren darf/muss.


      Eigentlich sehe ich darin sogar nur Vorteile. Dadurch, dass ihr solche Regeln braucht und umsetzen müsst, lernen deine Kinder von Anfang an einen sehr respektvollen Umgang mit Hunden und das setzen sie ja dann scheinbar auch bei Fremdhunden so um. Ich könnte mir gut vorstellen, dass andere Hunde deine Kinder demnach auch als sehr angenehm empfinden.


      Und falls irgendwann mal ein neuer Hund bei euch einziehen sollte, vielleicht sogar ein "unbefangener" Welpe, wird die Freude sicher groß sein. :nicken:

    • Die Jungs von meinem Freund sind beide so aufgewachsen (bis ins Grundschulalter).

      Strenge Regeln, da reaktive, teils mannscharfe Hunde (Dobis halt).


      Hat beiden nicht geschadet. Im Gegenteil. Einer hat selber zwei Dobis und ist Schutzdiensthelfer, auch der andere ist sehr locker und entspannt im Umgang mit Hunden. Uns teilweise sogar zu locker :tropf:

    • Aber dennoch frage ich mich, ob es den Jungs nicht schadet und ihnen die Freude am Hund nimmt, wenn sie so ultra vorsichtig mit dem Familienhund sein müssen? Wie sieht ihr das?

      Sehe ich nicht so.


      Ich finde deine Kinder lernen eben einen sehr höflichen, respektvollen Umgang mit dem Hund ohne dabei übergriffig oder unfair zu werden, wie man es leider regelmäßig sieht... :verzweifelt:


      Ihr dürftet jederzeit bei uns zu Besuch kommen ;)


      Ich denke viel mehr, dass die Hunde in den meisten Familien viel zu viel ertragen müssen weil die Eltern die Hunde gar nicht gescheit einschätzen können.

    • Aber dennoch frage ich mich, ob es den Jungs nicht schadet und ihnen die Freude am Hund nimmt, wenn sie so ultra vorsichtig mit dem Familienhund sein müssen

      ersetze " ultra vorsichtig " durch " respektvoll ", denn das ist es in meinen Augen.

      Unser erster Hund ( Bobtail ) zog als Welpe 2 Jahre vor der Geburt unseres Sohnes bei uns ein.

      Er war kein schwieriger Hund, im Gegenteil. Trotzdem war er für unseren Sohn kein Spielzeug oder so was und geschadet hat ihm diese rvon uns angeleitete respektvolle Umgang absolut nicht.

      Mittlerweile längst erwachsen hat er in den letzten Jahren einige entlaufene Hunde einsammeln können und zu ihren Besitzern zurück gebracht. Die liessen sich denke ich nur deshalb ins Auto verfrachten, weil mein Sohn es eben gelernt hat, wie man mit Hunden umgeht.

      • Neu

      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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      Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


    • Ich empfinde das Verhalten deiner Kinder auch definitiv als positiv.

      Warum soll ihnen was fehlen?

      Das ist doch absolut vorbildlich, wie sie Hunden begegnen.

      Würd ich mir eigentlich bei allen Kindern wünschen.

    • Eins noch:

      Meine Trainerin bietet in unregelmässigen Abständen Kurse für Kind und Hund an. Damit die Kinder GENAU DAS lernen, egal ob schwieriger oder einfacher Hund.

    • Deine Kinder haben doch so einen guten, respektvollen Umgang mit Hunden gelernt.

      Meine Kinder sind mit 11 und 9 schon etwas älter und mit einem Dackel aufgewachsen. Jetzt haben wir den zweiten Dackel und einen kleinen Malimix. Gerade weil ich auch immer auf einen sicheren Umgang geachtet habe, klappt es sehr gut. Und wenn wir dann mal einen richtigen "Kuschelhund" treffen, freuen sie sich umso mehr ;-)

    • Naja, es gibt ja keine Alternative.

      Ihr braucht diese Regeln, damit ein sicheres Zusammenleben möglich ist. Dein Hund IST eben auch kein total netter Schmusehund.


      Toll, dass deine Kids das umsetzen können. Schaden wird ihnen das nicht. Und sie werden auch in der Lage sein, zu differenzieren, später.

      • Neu

      Hallo


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