Beiträge von Pünktchen86

    Ich glaube, dass ein Darlehen zur Deckung der Tierarztrechnung durch das Jobcenter in der Praxis nicht umsetzbar ist. Zum Einen haben fast alle Bürgergeldempfänger/innen bereits Darlehen, die sie abstottern müssen, für Elektrogeräte , zu große Wohnungen etc., zum Anderen muss ein Hund nicht nur einmal zum Tierarzt, sondern regelmäßig. Das wäre einerseits für die Behörde ein hoher Verwaltungsaufwand, und vom Bürgergeld bliebe zum Leben nicht mehr viel übrig.


    Ein Hund ist Luxus, weil er Geld kostet. Wenn meine finanzielle Situation instabil wäre, würde ich mir kein Tier anschaffen, aus Angst, Futter und Tierarztrechnungen nicht bezahlen zu können. Nicht alles ist machbar.

    Das Problem ist nicht, dass nichts mehr überbleibt. Es darf maximal ein Darlehen mit 5% des Regelbedarfes abgezahlt werden.


    Das Problem ist die massive Überschuldung der Leistungsempfänger. Insbesondere weil hohe Schulden beim JC ein starkes Vermittlungshemnis sind.

    Ich zahle 45€ für 45 Minuten, davon 10€ Anfahrt, zur Zeit nur Bodenarbeit. Ich finde es völlig ok, weil der Unterricht sehr gut zu mir und dem Pferd passt.

    Mein RB zahlt 10€ für 30 Minuten Reitunterricht, keine Anfahrt, da RL vor Ort. Meins wäre der Unterricht jetzt nicht, aber meine RB kommt gut zurecht und es ist fair zum Pferd. Ist aber reiner Reitunterricht, die RL hat keine Ahnung von Bodenarbeit

    Ich spreche mit den Leuten. Da hört man, ob und wieviel Sachkenntnis vorhanden ist. Und beim aktuellen, wenn die Miteinstaller denjenigen von der Klinik empfohlen bekommen, der Dozent des Hufkurses die Arbeit lobt, mehrere Reiter im Leistungsbereich denjenigen empfehlen, weiß ich, das ich beim richtigen gelandet bin. War allerdings Zufall, bin beim Stallwechsel in einen Sammeltermin gerutscht.

    Ich google niedersächsischer Wesenstest. Mit einer der ersten Hinweise, der Test soll nicht in gewohnter Umgebung des Hundes und auf gar keinen Fall auf dem Hundeplatz stattfinden. Ich lese Pünktchen86 Erfahrungen. Ich bin immer noch nicht schlauer, was mich in der Realität erwarten würde.

    Die von mir beschriebenen Wesenstests fanden in NRW statt.


    Im Übrigen ist das Ziel des niedersächsischen Wesenstests nicht die Feststellung der Gefährlichkeit. Die erfolgt in Niedersachsen nach Aktenlage. Bei den Wesenstests in Niedersachsen geht es um die Prüfung, ob der gefährliche Hund ohne Fremdgefährdung geführt werden kann, oder ob eine Wegnahme erfolgt.

    Also ich finde schon, dass es da mehr als schwarz und weiß gibt und man sich mal darüber unterhalten kann, wo die Grenze des Zumutbaren liegt.


    Nur weil ein Hund beißt, weil der Besitzer angegriffen, womöglich zu Fall gebracht wird, heißt das noch nicht, dass das ein Problem sein muss. Wenn selber Hund Alkoholisierte, Kinderhände aus Kinderwägen, Radfahrer und fliegende Bälle cool ignoriert.

    Irgendwo ist die Grenze zu, was ist noch Alltag, was ist Schikane. Ich hoffe doch nicht, das körperliche Angriffe als normal gelten und simuliert werden sollten.

    Wer sagt denn etwas von Angriff? Ich glaube kaum, dass der besagte Amts-Vet sich auf Pünktchen geworfen hat. Aber ein Erschrecken mit Berührung von hinten, das kann durchaus Alltag sein. Ich kann mich im Wesenstest eben nicht hinstellen und sagen, oh nö, da fühle ich mich angegriffen oder mein Hund wird zu sehr bedrängt. Ich muss durch den Wesenstest beweisen, dass mein Hund gesellschaftstauglich ist, nicht der Gutachter das Gegenteil.

    Der Hund (nicht meiner) war absolut Mannscharf und nicht ungefährlich. Er stand nur halt absolut im Gehorsam, insbesondere weil der Test auf dem Hundeplatz stattfand und der Gehorsam da noch besser war. Unvermittelt, im Wald, mit frei gegebenen Hund wäre der Richter nicht mit nem blauen Auge davon gekommen. Es wurde kein Wesen getestet, sondern der Gehorsam auf dem Hundeplatz.

    dass z.B. ein nach Alkohol riechender, vermummter Mensch mit einem Stock drohend und schreiend auf euch zu rennt.

    So etwas kommt im WT vor?

    Und wieso müßte ein Hund sich das kommentarlos gefallen lassen?

    In NRW kam das bei uns zweimal vor. Aber ohne Alkohol. Außerdem Anbinden, HF außer Reichweite und gefakter Angriff auf diesen.


    War interessanterweise für wenige Hunde in unseren Gruppen ein Problem. Für unsere auch nicht (Dobermänner, ordentlich Schutz- und Wehrtrieb), weil wir die Aufgabe über Gehorsam gelöst haben. Hatten vorher auch nicht trainiert.

    Bei einer Übung sprang jemand hinter einem Versteck hervor, mit Rappelkanister. Da haben wir vorher informiert, dass der Hund reagieren wird, da zu ähnlich zur Arbeit. War auch so, da das Kommando direkt angenommen wurde, war es auch kein Problem.


    Ein Amtsvet sprang vor Jahren mal ohne Ankündigung dem HF in den Rücken. „Ich dachte, der macht jetzt was…“ :woozy_face: