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Beiträge von Ulixes

    In der Vergangenheit gab es hier immer wieder Threads in denen ein Fragesteller sich rechtfertigen musste weshalb er denn überhaupt einen Hund habe.

    Das war mal eine richtige Welle hier. Nicht sehr hilfreich und überflüssig.

    Ein Forum wird von Laien betrieben.

    Es kann weder zur physischen noch zur psychischen oder sozialen Gesundheit von Hund und Halter fachkundige Hilfe leisten, nicht diagnostisch und nicht therapeutisch.

    Nur weil man selbst mal einen "Welpenblues" gehabt oder nicht gehabt hat, erlaubt das keinen Rückschluss auf eine nahezu unbekannte Person und deren Gesundheit oder Eignung als Hundehalter.

    Auch eigene Erfahrungen mit depressiven Störungen oder einer handfesten Depression sind in einem Hundeforum viel zu individuell und unreflektiert, um damit Beistand zu leisten.

    Bitte löst das Forum auf, wenn der Anspruch besteht Hund und Halter ganzheitlich auf dem Boden wissenschaftlicher Erkenntnisse zu versorgen.

    Mein perfekter Garten ist 240 Quadratmeter groß, hat Gras, Büsche, eine Blumenrabatte und Hochbeete, natürlich eine Sitzecke für die Menschen.

    Der Hund kann sich sonnen, auf einem erhöhten Platz mit Schatten am Haus liegen, kann, wenn er älter ist, unter den Büschen Kuhlen graben. Ein wenig von einer Ecke zur anderen laufen, um die Perspektive zu wechseln, ist ebenfalls möglich.

    Herumtoben, Training, Hundekontakt...findet alles außerhalb der Umzäunung statt.

    Purismus pur.

    Ich fände es furchtbar, wenn solche Gesetze kämen.

    Sie zeugen auch von Verdinglichung und mangelndem Respekt vor dem Tier.

    Die Gesundheit, geistige und soziale Entwicklung des Hundes scheinen keine Rolle zu spielen.

    Meiner Wahrnehmung nach ist der Welpenblues bereits stark im Abklingen was die Präsenz hier im Forum angeht.

    Ansonsten ist es einfach ein Begriff, der den Zustand eines kurzfristig überforderten und genervten Welpenbesitzers umschreibt.

    Dächsin hat auch eindrücklich beschrieben.

    Nach knapp 2 Wochen ist noch nichts Alltag.

    Das muss sich alles erst einspielen.

    Du hast 2 Kinder auf den Weg gebracht und wirst sehr wahrscheinlich nicht an der Aufgabe einen Hund zu integrieren scheitern.

    Gebt euch Zeit, Zeit und nochmals Zeit.

    Hundeschule hast du schon angefangen.-Prima.

    Ansonsten, mache was für dich was zu gerne tust während der Hund schläft oder sich mit einem Spielzeug beschäftigt.

    Und ja, die meisten unerträglichen Sachen werden leichter, weil man sich anders organisiert oder sich daran gewöhnt.

    Cheonsa , im Grunde hast du bereits alles gesagt und durchdacht.

    Deine Hündin soll nicht leiden und soll gehen dürfen.

    Sie ist jetzt 18 Jahre alt und hat dich seither begleitet.

    Sicher hattet ihr eine schöne Zeit. Schau darauf zurück.

    Ein Hund kennt keine Zukunft. Er lebt immer in der Gegenwart und da muss es für ihn passen.

    Ich persönlich bin mittlerweile der Auffassung, dass es eine Gnade ist einem alten und kranken Hund

    die wenigen Stunden oder Tage bis zum Tod verkürzen zu können.

    Du musst dich nicht schuldig fühlen, wenn du diese Entscheidung triffst.

    Natürlich ist das traurig, kostet viele Tränen den Hund zu verabschieden und viel Zeit damit umzugehen.

    Ich wünsche dir Kraft.

    Man braucht Geduld.

    Für uns war das Vestibularsyndrom damals bei Ulixes der Auftakt die Wohnung anzupassen.

    Glatte Böden erhielten Läufer oder Teppich, die Treppen Stufenmatten.

    Nicht so mein Geschmack, aber auch Bruno Leonberger brauchte im Alter die Teppiche und bei Erwin sind noch die alten Matten auf den Stufen drauf. Er kennt gar keine glatte Treppe.

    Man gewöhnt sich an die Zweckmäßigkeit für den Hund und es gibt auch schöne Teppichwaren...

    Schönreden geht auch.

    Das sich Entblößen ist in der Tat sehr schwierig, vor allem in der Eltern-Kind-Beziehung.

    Es kann aber auch ein Abnabelungsprozeß sein und sehr frei machen.

    Verletzen möchte ich auch nicht.

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