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Beiträge von Ulixes

    Mache ihr eine schöne Zeit, wenn sie wieder da ist.

    Schau was du noch alles mit ihr machen kannst, woran sie die noch so kleine Freude hat, sei für sie da.

    Schau lieber nicht was sie nicht mehr kann. Das verdirbt euch nur die schöne Zeit, macht dir Angst, die sich auf deine Hündin überträgt.

    Ich würde noch praktische Dinge fragen wie, ob sie Nierenfutter bekommen soll, Schmerzmittel angezeigt sind und auch wie ein endgültiger Zusammenbruch aussehen könnte.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und melde dich bitte hier weiterhin.

    Ich sehe schon einen Unterschied zwischen "sich vegan ernähren" und "vegan leben".

    Ich praktiziere nur ersteres.

    Jede intensive Beschäftigung mit einer Materie birgt die Gefahr missionarisch oder extrem zu werden.

    Man muss wirklich auf der Hut sein.

    Bei der Nahrung ist es so, dass du dann vieles um dich herum als unethisch, Dreck, ungenießbar und ekelhaft ansehen kannst.

    Die Eßstörung nimmt dann ihren Lauf.

    Das betrifft nicht nur die Veganer, auch alle, die nur BIO essen wollen, nur ein bestimmtes Quellwasser trinken wollen, nur nach Art der Neandertaler oder was auch immer essen wollen.

    Das alles ist Luxus. Unser Überangebot an Nahrung zu jeder Tages-und Jahreszeit ist Luxus auf Kosten anderer.

    Wie alle Säugetiere wollen wir auch möglichst viel vom Happen abbekommen und nehmen immer jemanden etwas weg.

    Ulixes


    Mich würden Deine Erfahrungen interessieren. Ich hab zwar derzeit nicht die Ambition, auf vegan umzusteigen. Aber trotzdem finde ich die Frage spannend, was da denn kommen könnte.


    Bei uns gibt es solche schwierigen Umstellungen, wenn mein Mann eine akute Schubphase seiner CU hat. Weil wir jedesmal testen müssen, was er diesmal verträgt und ich gleichzeitig schon auf bekannte Reizstoffe weitestgehend verzichte. Und fructose-, lactose-, histaminarm und glutenfrei trotzdem nährstoffreich so zu kochen, dass es auch noch schmeckt, finde ich doch jedesmal sehr herausfordernd.

    Ein solides Grundwissen, wie man eine Ernährungsumstellung organisiert, könnte da echt helfen. Da kann ich jeden Tipp gut gebrauchen.

    Wir können das gerne probieren und uns austauschen.

    Als ich vom Vegetarismus aufs Vegane aus gesundheitlichen Gründen umstieg, hat mich das extrem genervt die tägliche Nahrungsaufnahme neu zu denken und zu organisieren. Drum herum noch die Familie, die ganz anders essen wollte und sollte.

    Der Luxus, dass alles mögliche inklusive Informationsmöglichkeiten verfügbar ist, hat es enorm erleichtert.

    Blöd sind nur noch Urlaubsaufenthalte, Feiern...

    Jetzt gehts prima und sojafrei und weitestgehend ohne Verpackung.

    Meine erfahrungen will aber kaum jemand wissen, weil vieles im Supermarkt in Folie eingeschweißt offenbar auch gut schmeckt.

    Man tauscht sich lieber über die verschiedenen Hersteller aus.

    Ich befürworte eher eine Änderung der Ernährung als den Ersatz von bekannten Produkten in vegan.

    Das erzeugt Ekel bei mir und ändert das ungebremste Konsumverhalten nicht.

    Es sind lediglich hippe, neue Produkte, die den Herstellern Geld in die Kassen spülen. Der Inhalt ist so unduchsichtig wie Hundefertigfutter.

    Selten klappen Meinungsaustausch über Nahrung und Eßgewohnheiten und laufen ohne Streit und Schuldzuweisungen ab.

    Schade, aber sehr nachvollziehbar.

    Essen ist auch Erinnerung an die Kindheit, an Familientraditionen und viel heile Welt oder eben nicht.

    "Essen wie bei Muttern", "Omas Rezepte"... ziehen nicht umsonst.

    Eigentlich isst niemand mehr Fleisch, Wurst schon gar nicht und wenn doch-ganz selten- stets in Bioqualität oder direkt vom Erzeuger. So der Tenor in Foren und Umfragen.

    Oder es wird Fleisch gegessen, weil es schon immer so war und einfach gut schmeckt.

    Die absolute Mehrheit der Verbraucher macht sich wenig bis keine Gedanken um das Essen. Es zählt, dass es immer erreichbar ist und erschwinglich.- Meine Meinung.

    Ja, ich führe diese Nischendiskussionen um gesunde Ernährung gerne, mag sie aber nicht reduzieren auf pro und contra Fleischprodukte.

    Vieles mag gegen Fleisch-und Milchprodukte sprechen, vieles gegen Superfood aus aller Welt und die berühmten Erdbeeren zu Weihnachten.

    Ich fände es klasse, wenn sich mehr bewusster Umgang mit Nahrungsmitteln etablieren könnte. Das setzt aber aber auch voraus, dass man miteinander behutsamer und weniger dogmatisch umgehen muss.

    Oh, sorry. Da ist ein falscher Name hängengeblieben.

    Boxerchen sind auch toll.

    So 2 Jahre nachdem mein Hund als Welpe bei uns eingezogen war:

    "Sie, Sie hatten doch mal einen Welpen. Wo ist der denn?"

    Ich deute auf das Monster und sage: "Hier ist der Welpe."

    Der Fragensteller entfernt sich irgendwie beleidigt.

    :flucht::???:

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