Beiträge von Ulixes

    Solange du den Hund eigenständig versorgen kannst geht das auch in vielen Altenheimen. Sobald du Pflege brauchst und mehrmals am Tag jemand ins Zimmer muss und du nicht immer Gassi gehen kannst oder Futter bereit stellen kannst, eher nicht mehr.

    Es ist gut bereits jetzt für den Fall, dass du deine Wohnung aufgeben musst, Unterstützung bei der Versorgung deines Hundes zu etablieren, sei es Abgabe in eine von dir gewählte Umgebung oder verlässliche Hilfe im Heim.

    Das ist keine leichte Aufgabe und es gehört Mut und Glück dazu.

    Nach allem was ich so gesehen habe, würde ich persönlich meinen Hund bevor ich in eine Einrichtung umziehe in von mir gewählte Hände abgeben.

    Auch bis 2050 steigt die Lebenserwartung nicht wie vor Jahren prognostiziert um 5,5 Monate pro Jahrgang, sondern lediglich um 3,5 Monate.

    Hä? Aber dann steigt sie doch trotzdem noch.

    Und zwar um 3,5 Monate pro Jahrgang. Das ist ne ganze Menge. Bedeutet quasi, dass jemand, der 4 Jahre später geboren ist, ein Jahr älter wird.

    Das ist nicht sinkende Lebenserwartung und auch keine Stagnation.

    Ich finde, es ist eine ganze Menge, dass die Prognosen schon um 2 Monate revidiert werden mussten.


    .

    Die Lebenserwartung ist zudem rückläufig, stagniert zumindest.

    Wie kommst du denn darauf? Die Lebenserwartung steigt eigentlich ungebremst und laut Prognose noch bis mindestens 2050.

    Natürlich werden nicht alle fitte 90, aber immer mehr erreichen bei recht guter -Gesundheit die 80. Und die Empfehlung ist ja durchgehend, einen kleinen Hund zu nehmen, weil vieles leichter ist und eine Vermittlung im Notfall in der Regel unproblematisch.

    Das kann man recherchieren.

    Auch bis 2050 steigt die Lebenserwartung nicht wie vor Jahren prognostiziert um 5,5 Monate pro Jahrgang, sondern lediglich um 3,5 Monate.

    Auch die um 2000 oder 2026 Geborenen werden ein durchschnittliches Lebensalter von 100 wohl nicht erreichen.

    Mit 70 Jahren noch einen Welpen anschaffen, das mag gehen.

    Kritischer sehe ich ab 80 diesen erwachsen gewordenen Hund noch ausreichend versorgen zu können.

    Es sind oft die kleineren Einschränkungen, vermehrtes Stolpern und Trittunsicherheit auf vielen Wegen und veränderten Witterungsverhältnissen, eingeschränkte Sinneswahrnehmung (Sehen/Hören von Radfahrern...z.B.). Nur mal so.

    Es wird oft so getan als würden viele in passablen Zustand 90 Jahre und älter.

    Diese Menschen gibt es, aber es ist keinesfalls die Regel, zumindest in meinem erweiterten Umfeld nicht. Die Lebenserwartung ist zudem rückläufig, stagniert zumindest.

    Dann wird auch nicht bei allen das Geld mehr...

    Ach egal ich, ich wünsche allen die das Wagnis eingehen gutes Gelingen und die Unterstützung, die sie brauchen. Es reicht ja, wenn einige es schaffen und zu mehr Zufriedenheit und Glück finden.

    Jahrzehntelange Hundehaltung aufgeben zu müssen oder darüber nachzudenken ist brutal und wegen seines Alters zu etwas gedrängt zu werden was nicht der Gestaltung des eigenes Lebens entspricht auch.

    Mein Beileid zu deinem Verlust.

    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hast du alles getan was du konntest.

    Du hast Amelie trotz der schweren Diagnose ermöglicht ein erträgliches Leben zu führen. Sie wurde bestens versorgt und geliebt.

    Irgendwann endet jedes Leben. Der Kopf weiß das, aber das Herz wehrt sich und will den Tod ungeschehen machen.

    Gerade weil du so viel für sie denken, planen und tun musstest trifft es dich besonders hart und du denkst du hättest mehr machen müssen damit das Unvermeidbare nicht geschieht.

    Das ist aber nicht möglich.

    Du trauerst jetzt und nimmst Abschied. Es tut sehr weh.

    Ich wünsche dir viele Menschen, die dich unterstützen und ein Stück Weg mit die gehen.