ängstlicher Welpe bellt und knurrt

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    Hallo!
    Ich habe seit fast einer Woche einen jetzt 10 Wochen alten Zwergspaniel Welpen.
    Er ist sehr aufgeweckt kann aber trotzdem gut zur Ruhe kommen und schläft auch sehr viel. Mittlerweile hat er seinen Löseplatz vor der Wohnung ganz gut akzeptiert und macht auch dort wenn er entspannt ist. Normalerweise bellt er kaum (habe ihn erst 3 mal bellen gehört) zwei mal davon war weil er Angst hatte.

    Einmal vor einem Hund (Nachbarshündin, 16 Wochen, Scot. Terrier) da hat er ganz kurz gebellt und geknurrt und ist dann zur Stiege, die zu unserer Wohnung führt gelaufen und hat gezittert. Wenn ihn die anderen Hunde ignoriern dann schaut er nur neugierig aber bellt nicht und geht auch nur ein paar Schritte zurück.
    Das Zweite mal war als ein Pärchen bei uns vorbeigegangen ist die ihn angeschaut und sich leicht vorgebeugt haben weil sie ihn süß fanden. Da hat er sich nachher zwischen meinen Beinen versteckt.

    Habe das ganze schon beim Welpen Austausch beschrieben aber da hat noch keiner geantwortet. Einen Thread der mir wirklich weiterhilft habe ich leider auch nicht gefunden.
    Ich habe jetzt erst mal probiert ihn fremde Menschen und fremde Hunde schön zu füttern, wenn die Hunde aber zu nahe kommen dann frisst er nichts mehr.
    Einen Trainertermin habe ich schon ausgemacht (ist aber erst in 2 Wochen) und zur Welpengruppe ist er auch schon angemeldet die fängt aber erst am 12.9 an.
    Kann mir jemand sagen wie ich mich in solchen Situationen am besten verhalten sollte und wie ich Elvi helfen kann nicht so viel Angst zu haben?
    Ich will vermeiden nachher einen kleinen Kläffer an der Leine hängen zu haben und mein kleiner Zwerg soll auch nicht so viel Stress haben müssen.
    Danke für alle Antworten ich bin über jede Hilfe dankbar!
    Clara

  • Das klingt doch alles schon ganz gut bei euch. Bitte erst mal dran denken, dass der Kleine nicht mal eine Woche da ist. In einer für ihn völlig fremden Welt. Hunde und vor allem Welpen bellen in verschiedenen Situationen, das ist Kommunikation und auch normal. Deswegen muss ein Hund kein Kläffer werden, ich mag diesen Ausdruck sowieso nicht, vielleicht weil ich einen Spitz hab und die immer als Kläffer verschrien sind. Wenn ein Welpe bellt, dann ist er meistens unsicher oder hat Angst. Oder bellt weil er aufgeregt ist oder beim Spielen. Das ist alles normal und das würde ich auch nicht unterbinden. Vor allem das Bellen bei Unsicherheit wird von alleine aufhören, wenn er bei euch Sicherheit findet. Das kann er noch gar nicht nach ein paar Tagen, ihr seid ja noch völlig fremd für ihn. Wenn er sich also versteckt, dann gib ihm in dieser Situation die Sicherheit oder nimm ihn kurz auf den Arm, ist ja ein kleiner Hund.

    Die Situationen die du beschreibst sind ganz typisch und kein Grund zur Besorgnis. Bitte schimpf ihn nicht, sondern versuche die Situation mit ihm zu meistern, eben zwischen die Beine lassen, zu dir rannehmen und mit der Hand an die Brust kann auch helfen, wenn du ihn nicht hochnehmen willst.

    Mein Hund hat am Anfang jede Radfahrer und auch Spaziergänger angebellt. Ich hab ihn meist absitzen und schauen lassen oder bin einfach vorbei gegangen. wenn er dann still war hab ich ihn belohnt. Ansonsten eben nicht. Das Bellen hat sich komplett gelegt in diesen Momenten.

    Hoffe das hilft schonmal, erstmal würd ich mich entspannen und die schöne zeit genießen, viel Kuscheln und eine Bindung aufbauen, dann gibt sich das andere oft von selbst.

  • Wollteufel
    Danke für die Antwort das beruhigt mich schon mal! Ich weiß, dass er ein super Hund ist und echt viele Sachen von selbst kann die nicht selbstverständlich sind. Mich hat diese Situationen nur sehr verunsichert weil ich sonst nur Welpen kenne die schwanzwedelnd auf alles und jeden zu laufen und er da das komplette Gegenteil ist. Außerdem habe ich mich auch sehr hilflos gefühlt weil ich ihm nicht helfen konnte, er aber so viel Angst hatte :(

    Ich werde diese Situationen einfach gezielt trainieren dann wird das schon.
    Danke nochmal das hat mir sehr geholfen!

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  • Mach das Thema nicht zu groß indem du gezielt solche Situation suchst.

    Hier fahre ich gut wenn ich unheimliche Situation prüfe und regle. ZB auf das Pärchen zugehen und die in ein Gespräch verwickeln. Wenn du dich nah ran traust zeigst du deinem Welpen das es nicht so gefährlich sein kann.

    Mein Jungspund findet auch noch vieles unheimlich und möchte das dann verbellen. Besonders Menschen die starren.

    Bei uns sage ich dazu immer "lass mich kurz schauen". Sie hören dann auf zu bellen und ich prüfe das "Problem" und gebe auch bescheid ob es gefährlich ist. 😅


    Mit einfach still bleiben oder bellend weiter gehen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Dein Welpe/Junghund ist "nur" unsicher, weil er fremde Hunde und Menschen nicht kennt insbesondere derartige Situationen nicht. Er verhält sich völlig normal.


    Was er jetzt braucht: einfach mehr Kontakt durch fremde Menschen und souveräne gut sozialisierte Althunde (wenig ist da mehr). Nimm ihn mit nach draußen. Auch auf dem Arm kann der Welpe durch Beobachtung lernen. Lass nicht zu, dass er von Menschen und Hunden bedrängt wird. Das macht ihm Angst!


    Vor allem bleib Du selbst ruhig. Bleibt der Welpe stehen/sitzen, dann tust Du das auch. Hältst ihm aber Fremdhunde vom Leib. Auch fremde Menschen sollten nicht einfach so Streicheln können. Lass Deinen Hund selbst entscheiden, inwieweit er derzeit Nähe haben möchte.

  • Was bitte ist ein Zwergspaniel?

    Definitionsgemäss müsste das ein Papillon (Stehohren) oder ein Phalène (Hängeohren) sein. Klär uns doch auf, Hundefreundin5


    Wenn Dein Welpe ängstlich ist und bellt, dann ist es gut, wenn Du ihm Sicherheit vermittelst, indem Du ihn hochnimmst. Wir hatten grad dasselbe Thema bei einem Dackel-Welpen, habe jetzt grad keine Zeit, um den Thread zu suchen. Lies doch dort mal nach.


    Viel Spass mit Deinem Zwerg! Und bitte vergiss nicht, wir möchten Biiiiilder sehen! xD

  • Danke für die Antworten es beruhigt mich sehr, dass das anscheinend eh ein ganz normales Verhalten ist. Wie man merkt ist das mein erster Hund deswegen bin ich auch noch fleißig am Lernen wie wir die Dinge am Besten machen können :relieved_face:

    Freddy den Dackel meinst du?

    Elvis Eltern sind beide Phalene es kann aber immer vorkommen, dass sie trotzdem Stehohren entwicklen oder umgekehrt deswegen habe ich Zwergspaniel geschrieben. Wie die Ohren im Endeffekt stehen ändert ja dann auch nicht so viel :)
    Das ist der kleine Zwerg:

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