Beiträge von tinybutmighty

    Ich hab den Link im FB einmal angeklickt und seitdem verfolgt er mich :winking_face_with_tongue:

    Ich finde es an sich sehr interessant und es reizt mich auch zu buchen. Aber eine bombastischen neue Erfindung sehe ich da noch nicht.

    Neu ist eh relativ, denn das scheint seit 3 Jahren vermarktet zu werden

    Ja, haha geht mir auch so, wird mir andauernd auf FB angezeigt.



    Ich könnte mir schon vorstellen, dass es eine nette Beschäftigungsmöglichkeit ist, gerade auch, wenn man vielleicht nicht soo ambitioniert ist, sondern einfach nur was "for fun" machen möchte, was leicht verständlich und zugänglich ist.

    Aber ich sehe halt keinen klaren Unterschied zu Longieren und/oder Hoopers, und deren Abwandlung (JAD-Dogs, Dancing Circle Dogs etc.), weil im Grunde gibt es jetzt bei Curving doch kein "Alleinstellungsmerkmal" :???:

    Hallo allerseits,


    hat hier jemand Erfahrungen mit der neuen Beschäftigungs/Hundesport-Art "Curving"?


    https://curving.de/


    Mir scheint das so eine Mischung aus Hoopers, Longieren und Tricksen/Agility/Gerätearbeit zu sein. Von daher erschließt sich mir nicht ganz, warum es als so brandneu und einzigartig angepriesen wird, um ehrlich zu sein.

    Ist doch irgendwie schlicht Distanzarbeit, oder?


    Ich möchte das aber auch nicht vorschnell aburteilen oder so, und wäre daher gespannt, ob jemand hier das schon mal ausprobiert hat oder was so eure Gedanken dazu sind - könntet ihr euch das vorstellen oder wo seht ihr die Vorteile/Stärken dieser Beschäftigungsart?

    Ich sehe das auch ähnlich wie du.


    Ganz ehrlich, selbst wenn Berner Sennenhunde, Irische Wolfshunde und Deutsche Doggen in der Regel gesund und fit wären bis zum letztem Atemzug, fände ich die kurze Lebenserwartung dennoch höchst problematisch. Das ist sicherlich sehr subjektiv, aber 7-9 Jahre sind für mich für einen Hund einfach kein Alter.

    Aber woran sterben die denn derzeit? Meines, zugegebenermaßen sehr mangelhaften, Wissens nach haben die doch alle ihre Problemchen v.a. mit Krebs.

    Deswegen schreib ich ja, selbst wenn sie gesund und fit WÄREN bis zum letzten Atemzug... ;)

    Sind sie ja leider eh nicht. Aber selbst wenn, so eine kurze Lebensdauer fände ich immer noch krass. Ich würde keinen Hund wollen, der voraussichtlich nach nur 7 gemeinsamen Jahren stirbt.

    Wie viele Rassen fallen dir denn ein die du als gesund bezeichnen würdest bei denen 10 Jahre ein ausnehmend hohes Alter ist?

    Und erst recht, wie viele gesunde Rassen fallen dir ein in denen ein Sterbealter von 6 oder gar 2 Jahren normal wäre?

    Mit der Frage bist du bei mir an der falschen Stelle. Ich argumentiere schon die ganze Zeit, dass Gesundheit und eine lange Lebenserwartung eng miteinander korreliert ist. Andere aber haben die Meinung vertreten, dass es gesunde Rassen gibt, die halt früh sterben. Da musst du mal die fragen, welche Rassen sie da meinen.

    Ich sehe das auch ähnlich wie du.


    Ganz ehrlich, selbst wenn Berner Sennenhunde, Irische Wolfshunde und Deutsche Doggen in der Regel gesund und fit wären bis zum letztem Atemzug, fände ich die kurze Lebenserwartung dennoch höchst problematisch. Das ist sicherlich sehr subjektiv, aber 7-9 Jahre sind für mich für einen Hund einfach kein Alter.

    Und wenn ich - rein subjektiv - die Hunde im Forum vergleiche, so haben die kleinen Rassen zwar eine höhere Lebenserwartung, fangen aber früher an zu altern bzw sind länger alt. Heißt, der Goldie ist mit 10 ein Senior und stirbt mit 13, ist vorher aber relativ gesund, der Chi ist vielleicht erst mit 12 ein Senior (wobei ich auch bei kleinen Rassen das Gefühl habe, dass 10/11 die Grenze ist), stirbt zwar erst mit 16, ist aber seit mehreren Jahren bereits krank.

    Hä, echt jetzt? Ich lese ja in diversen Kleinhundethreads hier mit und habe natürlich auch so im Bekanntenkreis viel Kontakt zu kleinbleibenden Rassen, ich empfinde das eher umgekehrt, dass gerade bei den großen Hunden der Alterungsprozess oft merklich früher einsetzt und sie in einem recht frühen Alter schon gesundheitliche Probleme entwickeln. Also so mit 7-9 Jahren, was ja irgendwie bei vielen Kleinhunden noch gar kein Alter ist.



    Meine Hunde sind ja leider nicht "gesund", ich empfinde sie aber trotzdem als sehr fit und widerstandsfähig. Beide haben PL (Hündin leichtgradig, Rüde hochgradig) - beim Rüden kam das aber erst kürzlich raus (er wird im Oktober 8 Jahre), weil er leider Gottes dadurch einen Kreuzbandriss hatte. Aber von der OP erholt er sich gerade total schnell und gut, obwohl's eine echt schwierige war.

    Der Rüde hat chitypisch eine leichte Mitralklappeninsuffizienz, die zurzeit aber nicht medikamentös behandelt werden muss und ihn in der Lebensqualität nicht einschränkt.

    Die Hündin hat eben leichte PL, wo eigentlich nix getan werden muss außer den Hund fit zu halten, und schlechte Zähne.

    Beide Hunde sind aber aus dem Tierschutz, ich weiß also rein gar nix über Elterntiere etc. Mir auch wurscht, im Bekanntenkreis gibt's genug Hunde von seriösen Züchtern, die auch krank sind, das hält sich eigentlich die Waage...

    Ich kann jetzt nur von unseren Border Collies oder deren Mixen reden. Dago wurde 16 und war, bis auf einige Verletzungen nie krank.

    Atti starb 6 Wochen vor seinem 16. Geburtsgstag und war nie krank, einmal hatte er eine Vergiftung und auch 2 Verletzungen durch andere Hunde.

    Faro ist 8 und abgesehen von seiner Leishmaniose, die nicht genetisch bedingt ist, ganz gesund und Moja ist erst 2. Da kann ich natürlich noch nicht sagen, wie sie sich entwickelt.

    Puh, ich kenne mind. 4 Fälle von Border Collies und zumindest 2 Fälle von Aussies, die in wirklich jungen Jahren (waren so zwischen 1 und 5 Jahre alt) tot umgefallen sind. Und wie hier schon erwähnt wurde, ist bei der Rasse Epi ein Riesenthema, leider.

    In den Pudelgruppen in Facebook und Co. lese ich oft von Pudeln (besonders bei den kleinen Varianten), die bis zu 18/19 Jahren geworden sind. Mit meinem jetzt 9 Jahere alten Kleinpudel vom Vermehrer war ich bisher meist wegen Kleinigkeiten beim Tierarzt, als Junghund Mal ne Ohrentzündung und Wutzisabber, Mal ne rausgerissene Kralle. Die letzten Jahre eigentlich nur noch zum impfen. Als ich Mal bei einer Physio mit ihm war, meinte sie Pudel so gut wie nie da zu haben, weil sie wohl wenig betroffenen von Problemen mit dem Bewegungsapparat sind. Meinen fand sie diesbezüglich auch völlig unauffällig, war eher vorsorglich da.

    Andererseits ist er halt auch nicht tiefergehend untersucht und ich weiß, dass beim Pudel halt auch alles mögliche auftreten kann. Mein Großpudel ist z.B. ne Zeit lang vom Magen her recht empfindlich gewesen und hier im Forum liest man ja auch immer wieder Mal von gesundheitlichen Problemen beim Pudel (IBD, MA, Magendrehung, Patella bei den Zwergen, SD)

    Ich finde, hier im Forum liest man leider wirklich immer häufiger von Pudeln mit gesundheitlichen Problemen und auch außerhalb hört man das immer öfter :/ Gerade bei den Kleinen ist PL durchaus Thema und ansonsten habe ich öfter was mitbekommen bezüglich IBD bei der Rasse.

    Ich gehe davon aus, das liegt daran, dass Pudel gerade sehr stark zu Modehunden avancieren. Das tut ja leider keiner Rasse gut...