Beiträge von tinybutmighty

    Echt schrecklich. Ich weiß sowas kann überall passieren aber es gruselt mich trotzdem immer besonders wenn sowas in mir bekannten Gefilden passiert. Sind ja fast jedes WE irgendwo in Niederösterreich unterwegs.

    Bestätigt mich mal wieder darin, dass es richtig ist, Minis ggf rigoros zu schützen. Auf "Meiner tut nix!" und "Keine Angst, meine ist ganz lieb" reagiere ich mittlerweile schon gar nicht mehr...

    Mir ist es 2x ja sogar in Vereinen passiert dass es hieß ich sei zu ängstlich. Warum? Weil ich 1x keiken Leinenkontakt am Hundeplatz zwischen Rex und einem sehr großen Rüden zulassen wollte und 1x, weil ein junger großer Schnauzer unangeleint beim Training plötzlich auf Pippa zudüste. Da wurde ich ja direkt kritisiert, dass ich meinen Hund nicht hochnehmen solle.

    Nee danke, ich weiß schon, warum ich aufpasse. Dabei bin ich tatsächlich sogar verhältnismäßig entspannt. Aber wenn mir was nicht koscher vorkommt oder ein Hund eben auf uns zuprescht, gehe ich sicher kein Risiko ein. Dann stehe ich lieber als die hysterische Handtaschenfiffi-Frau da.

    Tiffany McDaniel - "On the Savage Side"

    Diesen emotional aufwühlenden Roman schrieb Tiffany McDaniel in Gedenken an die "Chilicothe Six" - sechs junge Frauen, die in Chilicothe, Ohio ermordet wurden bzw. verschwanden. Ihre Gemeinsamkeit: Die meisten von ihnen kannten einander und sie hatten alle Suchtprobleme.

    McDaniel hat die Ereignisse sozusagen fiktionalisiert. Im Zentrum ihrer Erzählung stehen die Zwillingsschwestern Arc und Daffy. Zuneigung erhalten die beiden von ihrer Großmutter "Mamaw Milkweed", die ihnen auch zahlreiche Botschaften in Form von Geschichten mit auf den Weg gibt. Die Mutter von Daffy und Arc hingegen ist heroinabhängig, ebenso wie der Vater der Mädchen, der früh verstirbt. Nach dem Unfalltod der Mamaw Milkweed sind Arc und Daffy auf sich alleine gestellt. Während ihre Mutter undd deren Schwester in dem heruntergekommenen Haus in Chilicothe Freier empfangen, um sich die Drogen zu finanzieren, flüchten sich Arc und Daffy in ihre Fantasiewelt, bemalen die Wände und Böden in ihren Zimmern mit bunten Bildern und Arc entwickelt außerdem eine Leidenschaft fürs Ausbuddeln mysteriöser Objekte, ist stets auf der Suche nach irgendeinem Schatz.

    Die Schwestern geben sich gegenseitig Halt, doch in ihrer trostlosen Heimatstadt und durch traumatische Kindheitserfahrungen kommen auch sie schließlich mit harten Drogen in Berührung. Gemeinsam mit mehreren anderen suchtkranken Frauen bilden sie die "Chilicothe Queens", erzählen sich gegenseitig Geschichten über ein Leben auf der "schönen Seite" und träumen von einer besseren Zukunft. Doch so hart und trist ihr Alltag auch sein mag, wirklich gedährlich wird es, als sie im Fluss treibend eine tote junge Frau entdecken...


    Ich bin nicht zartbesaitet, doch in dem Buch gab es ein paar sehr krasse Passagen, die mir so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen werden. Ein, zwei Beschreibungen körperlicher Gewalt fand ich so heftig, dass mir das Weiterlesen schwer fiel, doch letzten Endes ist es vor allem das emotionale Elend, was mir wirklich Herz und Kehle zuschnürte. Es wird von Vertrauensbrüchen, Hoffnungslosigkeit und Enttäuschungen erzählt, ähnlich zu Herzen gehend wie in Kingsolvers "Demon Copperhead" oder Stuarts "Young Mungo".

    Typisch für McDaniel enthält das Buch eine Menge Symbolismus - war mir persönlich manchmal etwas too much, aber ich bin auch nicht sonderlich spirituell. In die Romanhandlung eingefügt haben sich diese Aspekte aber gut. Der Roman ist durchzogen von einer atemlosen Eindringlichkeit, die mich fesselte. Man spürt die Beklemmung, die Tristesse eines Lebens in Armut und voller Entbehrungen. McDaniel schreibt von Menschlichkeit und Brutalität, Liebe und der Kraft des Geschichtenerzählens, von Trauer und Hoffnung.

    Keine leichte Kost, ganz im Gegenteil, aber ein Roman, dee noch lange nachhallt und Betroffenheit auslöst, ohne dabei sensationalistisch oder übermäßig sentimental daherzukommen..

    Den "Plot Twist" bzw eher die Enthüllung am Ende hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Da muss ich noch überlegen, wie ich diesen Aspekt des Romans finde. Der Stärke des Werks tut dies aber keinen Abbruch.

    Meine Hunde fahren fast täglich mit mir Öffis und kommen mit ins Büro.

    Hier gibt es eine hundefreundliche Bäckerei, wo sie mit rein dürfen und sogar Leckerlis bekommen. In Bankfilialen nehme ich sie nur außerhalb der Schalteröffnungszeiten mit, da sie nicht in allen Filialen erlaubt sind. Zur Post mal Paket abholen oder Briefmarken kaufen nehme ich sie mit, wenn ich sie eh dabei habe.

    Bei Apotheken ist es hier auch so, dass nicht alle Apos hundefreundlich sind. Da gehe ich eher hundelos hin, wenn ich mir unsicher bin.

    Ansonsten kommen sie immer wieder mit in Restaurants und Cafes. Inklusive Mäcces:D

    In Tierbedarfsläden nehme ich sie auch mit. Bei Fressn...f sind sie an der Kasse aber immer etwas ungezogen, da sie dort schon eine große Erwartungshaltung nach Leckerlis haben.

    Auch in andere Geschäfte, wo Hunde erlaubt sind, nehme ich sie mit. Also so was wie Buchhandlungen, Müller, Action...Finde das sehr praktisch, da ich meine ja sehr oft mit dabei habe.

    Auf Weihnachtsmärkten und anderen Märkten waren meine auch schon.

    mogambi Meine tragen Hurtta unfd ich bin damit sehr zufrieden:herzen1: Der Expedition Parka lässt sich zB gut mit einem der dünneren Overalls oder sogar einem Pulli drunter kombinieren oder geht auch "einfach nur so". Den hab ich jetzt sogar für Jasmin auch gekauft, weil ich so überzeugt von ihm an Pippa war und bin.

    Den Extreme Warmer hab ich als Overall für meine Frostbeule Pippa gekauft und finde ihn super.

    Aber auch andere Marken wie die hier genannten kommen sicherlich gut in Frage.

    Ein Stoffhöschen habe ich besorgt - vor allem fürs Büro - , aber bis jetzt nicht gebraucht, mal schauen. Sie liegt im Büro meist halt eh nur und schläft, also geht eigentlich normalerweise nicht durch die Räume spazieren.

    Aber spätestens zum Feierabend steht sie doch auf und geht mit dir raus? Oder trägst du sie?

    Im Büro ist für mich schon auch eine Rücksichtnahme auf die anwesenden Rüden ein Thema. Immerhin ist die Mitnahme der Hunde ja "nur" ein Zuvorkommen des Arbeitgebers. Wenn's da Stress gibt, kann der Arbeitgeber ganz schnell die Erlaubnis zur Mitnahme entziehen - im blödesten Fall ohne nach Gründen zu fragen einfach für alle Arbeitnehmer.

    Ja, aber sie tropft nicht auf den paar Metern bis zur Tür:ka: Und jup, manchmal trage ich sie, sie will nicht gerne aus ihrer warmen Kuschelhöhle raus:ugly:

    Hier gibt es nen Rüden nur drüben im anderen Büros, wo die Chefs sitzen. Die Hunde begegnen sich also kaum je und wenn Pippa läufig ist meide ich das komplett mit ihr.

    Meine Chefs wissen im Übrigen, sobald die Hunde nicht mehr mitkommen dürften, wäre ich auch weg. Sie hätten bestimmt viel Spaß beim Erledigen meiner Arbeit:ugly:

    Aber naja, die Chefs haben selber zB den Welpen mit ins Büro genommen, als der noch nicht stubenrein war, und es gab wohl mehrere Unfälle. Sollte hier ausnahmsweise mal was danebengehen, wäre das aufgrund sehr kleinen Teams etc tatsächlich kein Weltuntergang.

    kikt1 Ich habe ja auch eine intakte kleine Junghündin hier in der Großstadt. Ich bin da schon achtsamer als sonst, aber sie deshalb nicht in den Tierladen mitzunehmen, darauf wäre ich auch nicht gekommen. Das merken die Verkäuferinnen ja nichtmal, wenn die Hündin nicht tropft.

    Bei Pippa habe ich bei der letzten Läufigkeit neulich ein paar Tropfen zuhause gefunden, sonst aber hat sie sich echt sauber gehalten. Sie ist aber jetzt auch schon "geübt" nach 4 Läufigkeiten.

    Ein Stoffhöschen habe ich besorgt - vor allem fürs Büro - , aber bis jetzt nicht gebraucht, mal schauen. Sie liegt im Büro meist halt eh nur und schläft, also geht eigentlich normalerweise nicht durch die Räume spazieren.

    Ich hatte dieses Wochenende voll Bock auf Melanzani (=Aubergine).

    Also gab es gestern in Scheiben geschnittene Melanzani aus dem Ofen, "gebadet" davor in Olivenöl,etwas Wok-Sauce, etwas milder Taco-Tomatensoße und Knoblauch. Dazu gab es Dinkelreis und gekauften Rote-Beete-Salat.

    Heute gab es dann gefüllte Melanzani. Gefüllt war sie mit Tomate, Zuccini, Fetakäse, Knoblauch und Zwiebel, abgerundet wieder mit etwas Olivenöl, Wok- und Tacosauce. Dazu gab es Reis.