Beiträge von tinybutmighty

    Ich nehme aber einfach mal an, es ist einfach relativ leichte Kost, also nichts deepes?

    Ich habe vor vieelen Jahren ein oder zwei Romane von Lucinda Riley gelesen. Sind typische historische Romane mit Romance-Elemente. Würde sagen, insgesamt eher leichte Kost, auch wenn sicherlich historische Ereignisse auch eine recht bedeutende Rolle spielen. Aber ist jetzt nix, was mir persönlich länger im Gedächtnis geblieben ist.

    Ich schaue natürlich auch wieder, aber die Ausstellungssachen interessieren mich nicht. Hab nur gesehen, dass der CKSS in der Toy-Group gewonnen hat, echt "super", grad eine der ärgsten Qualzuchtrassen:mute:


    Hab mir beim International HTM die Kleinis angeguckt - Karin Baumann mit Rio folge ich auf Insta und war total beeindruckt von der harmonischen und kreativen Performance des Duos:herzen1:

    Trip Hazard ist sowieso mein Favorit - der hat immer noch so eine Präsenz und ist einfach ne richtig coole Socke, Chapeau:applaus:

    Der alte Beagle hat aber auch richtig schön gearbeitet. Ich fand es schön, dass die Performance so ans Alter des Hundes angepasst war. Es muss nicht immer krasser und krasser sein, um zu gefallen.


    Agility habe ich mir auch einiges heute angeguckt - es ist schon irre, vor ein paar Jahren sah man bei Crufts gefühlt noch gar keine Borderpaps und jetzt sah man doch schon etliche:D

    Schade dass Well Jelly Baby diesmal nicht gewonnen hat, das Team gefällt mir eigentlich echt gut. Aber im Final war dann leider bissl der Wurm drin anfangs, da wollte der Handler einfach gar zu schnell sein:tropf: Finds eh irre wie der angasen kann!

    Ein That's Why Border Collie war auch dabei! Brizo ist hier ja nicht mehr aktiv, aber sehr beeindruckend, dass ein von ihr gezüchteter Hund es schon bis zu Crufts geschafft hat.

    In der International Invitation fand ich sehr cool dass wir Ösis gewonnen haben:applaus: War ein sehr feiner Lauf!

    Apropos, die Parcours waren teils echt voll tricky:tropf: Hab echt vor jedem Respekt, der das schafft, ich käme permanent durcheinander:ugly:

    War sehr cool ein paar aus früheren Jahren bekannte Hund-Mensch-Teams zu sehen wie Lauren Langman und Sheba oder Dalton Meredith mit Eclipse "Clippy" - da freu ich mich irgendwie immer totalxD


    Mehr bringt mein Hirn nicht mehr zustande heute - morgen will ich dann auf jeden Fall YKC Agility, Rescue Dog Agility, ABC Agility und Hoopers Display schauen!

    Ich liebe sowohl Ausflüge mit den Hunden als auch Training.

    Leider wohne ich auch im falschen Teil Wiens und muss fast immer 45 min bis ne gute Stunde zum Training fahren. Theoretisch gibt es ne Hundeschule näher, aber dort ist nur alle Jubeljahre mal was Passendes für uns dabei.

    Gestern startete wieder Obedience in der Halle - hab diesmal leider keinen Spot mehr im Hooperskurs bekommen:tropf: War aber wieder sehr nett. Die Trainerin hat auch bemerkt, wie sehr Pippa sich seit dem letzten Obikurs vor einigen Monaten gemausert hat - damals war sie ja noch ganz verhalten und schüchtern, ist aber mehr und mehr aufgetaut. Inzwischen spaziert sie direkt ganz cool in die Halle und hat die im Fokus stehende Übung (Kegel umrunden mit diversen Variationen wie Stoppen, Hürden als Verleitung etc) auch sehr fein mitgemacht=)

    Nur ungeduldig ist sie. Hab ich schon im Hooperskurs vor ner Weile bemerkt, dass wir am ruhig warten noch etwas arbeiten müssen dürfenxD

    Kurparkrunde an einem sonnigen Sonntagnachmittag heute (ich wäte früher gegangen, habe mich aber nach Begleitung gerichtet^^:


    - mindestens 5 kleine weiße Wuschelhunde

    - 1 Toypudel in Apricot

    - ursüßes Seniorenduo aus kleinem Spitz(mix) und Chihuahua

    - 1 Border Collie plus dazu was Pinscherartiges

    - 1 kniehoher rötlicher Langhaar-Mix

    - 1 kupierter Molosser, tippe auf Cane Corso

    - 1 Golden-Jungspund

    - 1 English Cocker Spaniel

    - 2 Langhaardackel und ein Terrier (tippe auf JRT)


    und etliche mehr^^

    Die Minimädels sind wirklich keine Schlechtwetterhunde und ich zwinge sie dann auch nicht zu großen Runden bei z.B. Starkregen. An Ruhetagen wird halt mehr indoor gekuschelt.

    Und ja, hier gibt's alltagsbedingt für die Hunde meist einen Ruhetag pro Woche, den sie bei meinen Großeltern verbringen. Da gibt es meist nur Löserunden um den Block und sonst lassen sie sich stundenlang streicheln und kuscheln und wirken damit sehr zufrieden.

    Natürlich gibt es auch mal ungeplante Ruhetage, ob nun wegen Wetter, weil ich nicht so fit bin etc. An manchen dieser Tage wird dann indoor etwas Tricktraining gemacht oder wir machen ein paar Turnübungen, Suchspiele etc. Oder wir tun wirklich einfach mal nix.

    Bin so stolz auf das Pippakind:smiling_face_with_hearts:

    Heute bei bestem Frühlingswetter waren wir über 3 Stunden wandern und sie war einfach sooo toll und konnte fast die ganze Zeit (außer für paar Minuten an der Straße lang) freilaufen, genauso wie die ja viel ältere und abgeklärtere Jasmin:applaus:

    Ich bin ja bekennender Freilauf-Fan, finde das einfach am schönsten, wenn sie leinenlos unterwegs sein können. Pippa ist wunderbar ansprechbar gewesen die ganze Zeit und hat super gefolgt. Auch mehrere über den Weg laufende Rehe, die sie aber nur am Rande mitbekommen hat und vor allem geruchlich (das Waldstück hat wohl sehr wildreich gerochen) waren kein Thema, sie hat zwar in die Luft geschnuppert und war bissl animiert, aber auch da total gut ansprechbar:bindafür:

    Pippa im Büro^^

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    Bestes Bürochichi wo gibt <3 (nach Rex natürlich...)

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    Barbara Kingsolver - "Pigs in Heaven"

    Nach 5 Romanen von Kingsolver, die ich allesamt wahnsinnig stark und erzählerisch mitreißend fand, habe ich mit "Pigs in Heaven" nun mal einen Roman der Autorin durch, mit dem ich nicht ganz so warm werden konnte. Jammern auf hohem Niveau ist das allerdings schon, denn Kingsolver ist eine begnadete Erzählerin. Bei "Pigs in Heaven" gab es allerdings ein paar Kritikpunkte für mich, die das Buch für mich zu einer weniger unvergesslichen Lektüre machten.

    Zum einen fand ich das Erzähltempo frustrierend. Über gewisse, durchaus wichtige Entwicklungen und Zeiten im Leben der Protagonistinnen werden quasi nur wenige Seiten gefüllt, Lappalien hingegen wurde für mich gefühlt einfach viel zu viel Raum gegeben.

    Zudem hatte ich das Gefühl, dass das Bich so vor sich hinplätscherte und dabei einiges an Potenzial verschenkte. Es schien, als könne die Autorin sich nicht ganz entscheiden, was sie denn eigentlich als "Mittelpunkt" ihrer Geschichte betrachtet - ist es in erster Linie eine Roadtrip-Story eingebettet in eine familiäre Ausmahmesituation? Oder sollen diese familiären Bande und damit einhergehende ethische Fragestellungen das Zentrum einnehmen?

    Für mich fehlte da irgendwie der rote Faden, ich empfand die Lektüre daher teils als anstrengend, da mir die Handlung so durcheinandergewürfelt vorkam.

    Zu keiner der drei Protagonistinnen konnte ich wirklich einen "Draht" aufbauen. Irgendwie blieben sie sehr farblos und schienen eher Schachfiguren für die Autorin zu sein, um ihre Botschaft zu vermitteln.

    Über die Native Americans hat Kingsolver zweifellos mehr Wissen als ich, dennoch empfand ich die Beschreibungen manchmal als irgendwie unangenehm karikaturenhaft. Das mag teils auch der Tatsache geschuldet sein, dass "Pigs in Heaven" schon 1993 erschien, und bis zu einem gewissen Grad liegt es wahrscheinlich auch schlicht an meinem subjektiven Empfinden als kritische Leserin.

    Irgendwie fand ich auch das "Finale" enttäuschend - wenig tiefgehende Emotion, eine nur oberflächliche Abhandlung. War sehr underwhelming.

    Die Rahmenhandlung an sich ist sehr interessant und lädt zum Nachdenken ein - darüber, wie wir Familie definieren, wer das Recht hat zu entscheiden, wohin ein Kind gehört, Adoption generell und "interracial adoption" im Besonderen. Aber irgendwie blieb hier in meinen Augen sehr viel Potenzial ungenutzt und die Charaktere waren deutlich schwächer ausgearbeitet als in den anderen Kingsolver-Romanen, die mich deutlich mehr fesseln konnten.

    Übrigens ist "Pigs in Heaven",wie ich erst jetzt feststellte, Sequel zu "The Bean Trees". Da ich "Bean Trees" nicht gelesen habe, kann ich allerdings feststellen, dass es wohl sehr gut möglich ist, die Romane getrennt voneinander zu lesen bzw. eben nur den zweiten Band zu lesen. Vielleicht gebe ich "Bean Trees" irgendwann doch auch eine Chance, mal sehen.