Beiträge von tinybutmighty

    Hier wied definitiv nie ein Hund vom Züchter einziehen. 100% ausgeschlossen. Ich für mich finde das einfach total unnötig - und das sage ich als jemand mit einem stinknormalen Job, mit einer kleinen Wohnung in einer 2-Millionen-Einwohnerstadt und ohne Auto.

    Ich suche mir die Tierschutzhunde eben so aus, dass sie möglichst gut zu mir und meinem Leben passen. "Perfekt" ist meiner Ansicht nach sowieso kein Lebewesen, irgendwas sein kann immer, auch mit dem heißersehnten, top großgezogenen Züchterwelpen.

    Für mich gibt es da draußen einfach genug Hunde auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Muss ja noch nichtmal der klassische Gang ins Tierheim sein. Privatvermittlungen gibt es auch oft genug aufgrund von Todesfällen, Umzügen, Allergien etc.

    Das "Warum" kann ich für mich nur mit meinen moralischen Prinzipien erklären. Ich würde wohl tatsächlich eher gänzlich auf Hundehaltung verzichten anstatt mir einen Rassehund vom Züchter zuzulegen. Aus diesem Grund fällt mir persönlich die Entscheidung natürlich leicht, immer wieder einen Tierschutzhund zu holen.

    Hattet ihr sowas schon mal mit euren Hunden?

    Pippa hat das immer wieder mal, dass sie sich gruselt, obwohl genau gar nichts komisch ist. Zumindest für mich nicht.

    Es gibt auch Fälle wo es klar ist - zB zu viele fremde Hunde unterwegs oder zu viel Trubel durch Menschen -, aber dann eben auch Situationen, da wirkt alles ok. Mal ist es ein bereits bekanntes Gebiet, mal ein neuer Weg. Sie bleibt dann immer wieder stehen und guckt aich besorgt um, will nicht weitergehen, eill getragen werden..

    Vielleicht gruselige Gerüche, vielleicht nimmt sie auch nen Wetterwechsel oÄ wahr? Von Rex und Jasmin kenne ich dieses Verhalten eigentlich nicht, aber es liegt vielleicht auch einfach an Pippas Charakter gepaart mit der "schlechten" Kinderstube.


    Anonsten braucht Pips öftee mal etwas Zeit und Ermutigung, bis sie in den "Spaziergehmofus" findet. Heute auch...zuerst, auf den ersten paar Metern im Wald, blieb sie dauernd zögernd stehen. Nach ein paar Minuten war der Spuk vorbei und den restlichen Spaziergang über trabte sie problemlos mit.

    Pippa stammt ja aus einer Beschlagnahmung und eine ihrer "Schwestern" hieß damals Terracotta, das finde ich irgendwie lustig-schräg. Dabei ist sie gar nicht so rötlich-braun, sondern typisch Minpin black and tan. Sie wurde von der Besitzerin aber umbenannt in Chica.

    Eine Maroni war auch unter den "Geschwistern", die heißt jetzt Amy. Aber ich finde Maroni total süß.

    Ich nenne Pippa ab und zu Marille:beaming_face_with_smiling_eyes:

    Pippa fängt an zu jammern und zu meckern wenn ihr ein Ausflug doch mal zu lang ist. Aber sie ist ja ein Fliegengewicht, kann sie notfalls also einfach tragen.

    Hab mir aber eh vorgenommen, dass ich dann halt eher so 6-8km Wanderstrecken geh als 10-12km. Jasmin ist jetzt eh in dem Alter, wo gemütlich Rumschnuffeln cooler ist als Strecke machen und das Pips ist halt einfach eine Schlafmütze. Da geh ich lieber etwas weniger lang den Mädis zuliebe.

    Bei Pippa ist es so, dass sie vor allem eben auf gut bekannten Strecken gerne auf dem Rückweg immer schneller wird. Sie ist nur bedingt Outdoor-Hund und möchte meist ganz gern wieder nach Hause auf die Couch|) Mich stört das je nach Weg aber. Kommt halt drauf an, was so los ist in dem Gebiet....

    Deshalb übe ich jetzt häufiger, dass sie hinter mir gehen soll bzw maximal auf meiner Höhe. Überholen darf sie dann nicht. Das betrifft aber eben echt nur diese Alltagsstrecken, wo sie dieses Verhalten stark zeigt.

    Klappt tatsächlich mittlerweile besser ala ich mir erwartet hätte und entstresst sowohl sie als auch mich.

    Sonst darf sie immer gern vorne laufen, aber wenn sie nur immer mehr Gas gibt, macht mich das nervös.