Beiträge von Morelka

    Oh je, das tut mir sehr leid für Euch und Euren Oskar... :flushed_face: Leider (zum Glück) habe ich keine Erfahrung damit, kann nichts dazu beitragen, aber ich drücke Euch ganz fest die Daumen.


    Hältst Du uns bitte auf dem Laufenden, wie es weiter geht mit Oskar?

    Ich plädiere auch für eine Operation, da sie offenbar noch so munter ist. Die Librela-Spritze hilft vielen Hunden dabei, auch mit Arthrose noch gut zu leben.


    In diesem Alter sehe ich eine OP ganz pragmatisch als "Top oder Flop"... entweder ist die OP ein voller Erfolg, so dass sie noch ohne grössere Beschwerden 1 - 2 Jahre ihr Seniorenleben weiter führen kann.

    Oder es kommt schlimmstenfalls zum "Flop" :fear: , was wir alle nicht hoffen... dann hätte sie immerhin ein stolzes Alter von 13 erreicht und muss nicht mehr lange leiden.

    Aber sie jetzt im Alter noch auf längere Sicht(?) hin leiden zu lassen mit diesem wachsenden Tumor, ist in meinen Augen keine Option.


    Ich würde sie aber auf jeden Fall vor einer Entscheidung noch röntgen lassen, um abzuklären, ob sie keine Metastasen hat, in erster Linie in der Lunge, aber auch in andern Organen.

    Alles Gute für die alte Dame! :winken:

    Was sind die Symptome für ein Wasserproblem? Also, wenn ich schon weiß, dass ein Herzproblem vorliegt, was könnte auf Wasser schließen lassen?

    Verminderte Leistungsfähigkeit, Vicky schlurfte nur noch müde der übrigen Truppe hinterher, erhöhte Atemfrequenz (bitte regelmässig zählen, 15 - 30 ist normal), Schaum/Wasser aus Nase und Mund = höchste Alarmstufe, sofort in die Klinik!!!

    Genau so ist es!

    Leider wurde im Off-Kommentar vom "Riesenschnauzer" geredet, als Hilde mit Kind und Eltern draussen unterwegs war. Das hat mich kurzzeitig auch verwirrt, aber man sieht ja deutlich, dass die Hilde nie und nimmer ein Riesenschnauzer-Welpe sein kann.

    Vermutlich hat dieser Kommentar nicht nur mich verwirrt...

    Ich habe seit kurzem die Kombination 2 Rüden (beide kastriert) + 1 Hündin (kastriert). Alle drei kamen erst im höheren Alter zu mir, ich kenne nur von Taqui die Vorgeschichte. Er kam als letzter dazu im September letzten Jahres.


    Die drei teilen sich in zwei "Rudel" auf... Smilla (geschätzt ca. 15) macht ihr eigenes Ding, trödelt hinterher, wenn sie überhaupt mitkommt oder wird von mir getragen. Trotz ihres Alters und Gebrechlichkeit hat Smilla ganz klar das Sagen im Rudel, was beide Rüden widerspruchslos akzeptieren.


    Die beiden Jungs sind inzwischen "best Buddys" geworden, machen alles gemeinsam und sehen wie Brüder aus, beide Langhaar Schoko, Bongo (13) mit Tan, Taqui (12) mit Tan und Weiss.
    Taqui gehört zu den seltenen Hunden, welche nie das Trauma einer Trennung von der Familie durchmachen musste, wie das 99% aller Welpen geschieht... rausgeholt von Geschwistern und Mama mit 8 Wochen.

    Taqui hingegen lebte 11 Jahre lang mit Mutter und Schwester zusammen im gleichen Haushalt. Er ist ein Fels in der Brandung, ihn kann nichts erschüttern, ruhig, gelassen und beobachtend geht er gefestigt durchs Leben und gibt damit dem extrem ängstlichen Bongo viel Sicherheit.

    Ich bin sehr froh, dass dieser "Wunderhund" seinen Weg zu uns gefunden hat (gekommen, um zu bleiben) und damit dem Trio Ruhe und Sicherheit gibt. Taqui seinerseits ist froh, wieder im Rudel leben zu dürfen, denn seine Mutter und Schwester starben innerhalb weniger Monate, als er 11 war, so dass er alleine zurück blieb.
    Da sein Frauchen an Krebs erkrankte, kam er zu mir, vorerst als Pflegehund, nach 3 Monaten durfte ich ihn definitiv übernehmen.


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    Ach je, das tut mir schrecklich leid!!! :flushed_face:

    Dass die Klinik zuerst versucht hat, die Eröffnung des Darms zu vermeiden, ist verständlich. Was für ein Fremdkörper war das denn?

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Buddy die zweite OP übersteht!!! Er ist ja zum Glück noch jung und stark... alles Gute! dog-face-w-head-bandage

    Kurzer Zwischenbericht:

    Ich habe am Donnerstag ein Blutbild machen lassen bei Bongo, die Werte sind alle gut, also Entwarnung.


    Ansonsten muss ich mich jetzt halt etwas anders organisieren, die schönen Zeiten mit meinem Musterschüler, bei dem schon ein leises Wort genügte, sind leider vorbei. Unterdessen hört und sieht er mich halt nicht mehr so gut, also muss er an unübersichtlichen Stellen an die Leine.

    Beide Buben gucken sich ständig nach mir um und kommen auf meine Handzeichen ("wildes" Armgewedel) sofort zu mir heran. Sie laufen nur frei, wenn ich nach vorne und hinten sehr weite freie Sicht habe. Bongo hat sich daran gewöhnt, viel häufiger angeleint zu sein, obwohl er es noch immer nicht lustig findet... :drooling_face:

    Ausserdem baue ich immer mal wieder kleine Suchspiele ein, bei denen sie Gutelis suchen dürfen. Da stellt sich Bongo ziemlich ungeschickt an, weil er nicht mehr hört, dass Gutelis zur Erde prasseln und nur schlecht sieht, wo sie hinfallen. Deshalb muss er jetzt halt vermehrt die Nase einsetzen. Da Taqui noch besser sieht, ist dieser leider meist schneller...

    Durch diese Suchspiele bleiben sie sehr gut auf mich fixiert und laufen immer in meiner Nähe.

    Ich passe auf ihn auf und sobald eine Situation in Sicht ist, wo er unsicher wird, kommt er an kurzer Leine schräg hinter mir. Da fühlt er sich am sichersten.

    Ja, so mache ich das auch, bzw. Bongo kommt selber zu mir und versteckt sich hinter meinen Beinen, wenn ihm eine Situation mit einem fremden Hund suspekt vorkommt.


    Seine Ängste machen sich aber mehr und mehr auch bei "gruseligen" Menschen, vor allem grossen, energischen Männern, dicken Baumstrünken oder einem Abfallsack am Wegrand bemerkbar. Deshalb schliesse ich daraus, dass er immer schlechter sieht.

    Ich muss noch viel besser als bisher vorausschauend aufpassen, wer oder was kommt und ihn sofort nah zu mir ranholen, bzw. in Kurven oder engen Wegen gleich an die Flexi-Leine nehmen.

    Am Donnerstag habe ich einen TA-Termin, bei dem ich mal alles abchecken lasse bei ihm inkl. Blutbild.

    Seit dem war sie dauerhaft an der Flexi (sie hatte panische Angst vor Schleppleinen). Sie hat sich damit schnell abgefunden und kam gut damit klar. Hatte ne 8m Seilflexi und das war für sie perfekt.

    Ja, ich glaube auch, dass er sich halt daran gewöhnen muss, häufiger an der Leine zu laufen als früher. Dabei hilft es ihm, dass auch Taqui häufig an der Leine ist, der das als ehemaliger Stadthund natürlich fast zu 100% gewöhnt war. Taqui ist überhaupt eine grosse Hilfe für Bongo.

    Er kam genau zur richtigen Zeit, und ich bin sehr froh, dass dieser unkomplizierte, liebenswerte Hund jetzt definitiv mir gehört. Die krebskranke Besitzerin hat ihm zuliebe darauf verzichtet, ihn wieder zu sich zu holen, was ich sehr vernünftig fand. Er hat hier im Dreier-Rudel auf dem Land in freier Natur ein viel schöneres Leben als in der Stadt, wo er häufig alleine in der Wohnung hocken müsste oder an der Leine immer nur die gleiche Runde drehen müsste.