ANZEIGE

Beiträge von Morelka

    Ich würd nie im Leben meinen Hunden irgendwelche Namen geben, die ich an jeder Straßenecke erneut erklären muß.

    Ich stimme Dir absolut zu, aber ich glaube nicht, dass der TE auch nur ein einziges Mal den Hunde-Namen erklären muss, weil er ja einfach "Goschy" ruft... das kommt niemandem komisch vor.

    Vielleicht fragt höchstens mal jemand, ob Goschy eine Abkürzung sei, aber ansonsten interessiert das doch "kein Schwein", dass der Hund in Wirklichkeit nach einem berühmten Mathematiker benannt wurde.

    Da solltest Du am besten klare Abtrennungen für Katzen und Welpe machen. Meine Nachbarn exerzieren das grad aktuell auch. Sie haben einen Aussie-Welpen seit einer Woche und zwei Katzen, ca. 5 Jahre alt.

    Die Katzen haben einen neuen, abgetrennten Futterplatz erhalten; in der Wohnung gibt es getrennte Bereiche für Katzen und Welpe, trotzdem können die Katzen durch die Kinder-Trenngitter hindurchschlüpfen, der Welpe aber nicht. Den Katzen steht es somit frei, ob und wie nahe sie sich an den Welpen heranwagen wollen und haben jederzeit Rückzugs-Möglichkeiten.

    Auch im Garten haben sie eine Abtrennung, in der sich der Welpe aufhalten muss, die Katzen können frei wählen (alles mit Gitterelementen).

    Bis jetzt läuft alles ganz entspannt, die Katzen beobachten von Ferne und fauchen den Kleinen an, falls sie sich zu nahe kommen. Sie wissen, dass sie jederzeit flüchten können und sind ganz entspannt.

    So nähern sich beide Tierarten schön langsam einander an, bis es in ein paar Wochen dann ganz natürlich sein wird und sie die Gitter wegnehmen können.

    Viel Erfolg!

    Ich glaub der Vorbiss entsteht eher, weil der Unterkiefer nicht noch kürzer sein KANN?

    Genau... letztlich basiert ja alles auf züchterischer Auslese von bestimmten Mutationen, die vor hunderten von Jahren gezielt weiter verfolgt und immer mehr übertrieben wurden, d.h. je extremer der Vorbiss, desto mehr wurden solche Hunde für die Weiterzucht verwendet, um ursprünglich ein "besseres Zubeissen" zu erreichen (bei den Bullenbeissern), bzw. ein "süsseres", menschenähnliches Gesicht zu erzielen.

    Das ist ne optische Täuschung die mir auch schon öfter aufgefallen ist. Evtl weil der Unterkiefer etwas länger ist als der Oberkiefer? Zumindest kommt es mir bei manchen so vor als wäre der Unterkiefer länger als der Oberkiefer. Ergibt zwar anatomisch keinen Sinn für mich, sieht aber (in meinen Augen) oft so aus.

    Ja, der Unterkiefer ist länger als der Oberkiefer, das ist ja genau die Crux bei den Qualzuchtrassen. Die haben alle einen Vorbiss, weil damit das Gesicht platter wird und dadurch so "süss" aussieht...:doh:

    Wenn überhaupt an Familien mit Kindern, dann ältere Kinder oder Jugendliche. Die Mitarbeiter sind sich der Risiken durchaus bewußt und gehen da auf Nummer sicher.

    Insofern ist die Diskussion hier müßig.

    Ja, da hast Du absolut recht!:bindafür:

    Deshalb auch mein Vorschlag, vorläufig noch ein paar Jahre zu warten... weder 3-jähriges Kind plus Welpe noch 3-jähriges Kind plus TS-Hund ist besonders empfehlenswert.


    Wenn ich schon nur dran denke, wie gerne Junghunde in Hände und Beine beissen und wieviele Threads es hier gibt mit genau dieser (verzweifelten) Frage, wie man sowas verhindert.

    Wie will man das mit einem 3-jährigen Kind handhaben? Das Kind ist noch nicht vernünftig genug, dass es am selben Erziehungs- Strick ziehen könnte wie die ganze Familie, die sich auf eine bestimmte Reaktion auf solche Beissattacken von jungen Hunden einigen sollte.

    Letztendlich ist wohl die vernünftigste Entscheidung in meinen Augen, dass die Familie noch ein paar Jahre wartet, bis das Kind grösser ist.

    Bis dahin kann man sich ja ausgiebig mit dem Thema Hund befassen, lesen, lernen, schauen, Gassi gehen mit Bekannten oder mit Tierheim-Hunden.


    Vor allem ist es wichtig zu erkennen, dass es den "selbst erziehenden" Hund oder den "kinderlieben" Hund nicht gibt... man muss bei jedem Hund Arbeit und Zeit hineinstecken, es sind Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen, die man kennen und berücksichtigen sollte.

    Ich habe jetzt bereits den vierten TS-Hund und kenne in meinem Bekannten- und Freundeskreis mind. 20 weitere TS-Hunde, die einfach ganz normale Familienhunde sind, die sich innert kürzester Zeit in den Alltag eingegliedert haben.


    Niemals würde ich auf die Idee kommen, mir die ganze Arbeit und den Nervenstress (nebst den schönen Erlebnissen natürlich auch) mit einem Welpen aufzuhalsen. Ich habe viele Welpen aufgezogen, da ich früher Dalmatiner züchtete. Das war eine schöne Zeit, aber das brauche ich heute nicht mehr.


    Ich habe manchmal schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich ganz entspannt mit meinen TS-Hunden Gassi gehe und von weitem zusehen muss, wie sich andere monatelang mit ihren Welpen abmühen und fast zusammenbrechen vor lauter Schlafmangel, Unsicherheit und Nervenbelastung.

    Ach je, das tut mir leid... ich drücke ganz fest sämtliche Daumen und Pfoten! :winken:

    Zum Futter kann ich nicht viel sagen, da wirst Du sicher alles ausprobieren, was er irgendwie im Magen behalten kann.

    Ich habe nicht alle Seiten gelesen, aber hast Du es schon mit einer "Suppe" versucht, also eine richtig schöne Brühe aus Knochen und Fleisch kochen und ihm diese zu trinken geben. Sie darf ruhig etwas fettig sein, damit er Kalorien kriegt. Würde er so etwas annehmen?


    Alles Gute!

    PS : Morelka

    Ich meinte bzgl Polizei aber eher so Situationen, wie dass ein anderer Hund etwas tut, was dem Empfinden der Jungs nach nicht regelkonform ist.

    Z. B. wenn der fremde Hund sich von seinem Halter zu weit entfernt, oder wenn sich andere Hunde gegenseitig jagen usw.

    Ach so, Du meinst Mobbing... nein, da ist Bongo eher das Mobbing-Opfer, nicht der "Polizist.":lepra:

ANZEIGE