Beiträge von Hundefreundin5

    Hallo!
    Ich habe eine 9 Monate alten Phalene (Ersthund) bin also wirklich kein Experte. Wir wohnen auch in einer Großstadt und wollt nur nochmal nachfragen ob du wirklich für jedes mal Pipi so weit gehen musst. Gibt es nicht davor einen kleinen grünen Fleck einen kleinen Baum mit weichen Untergrund wo sie ihr Geschäft machen kann?

    Ich glaube mein Hund würde dein Programm nicht durchhalten (würde da völlig überdrehen). Als er noch öfter raus musste sind wir oft nur einmal am Tag in den kleinen Park in unserer nähe gegangen (ca 500 m weit weg) stattdessen hat er fast immer auf einer kleinen Schotterfläche bei unserer Wohnung gemacht. Ich habe mich da einfach immer hingestellt und gewartet bis er gemacht hat ( auch wenn es so ausgeschaut hat als wollte er weiter gehen)

    Ich kann deine Situation sehr gut nachempfinden. Mir ging es ziemlich ähnlich. Meine Mama (obwohl sie eigentlich Veterinärmedizinerin ist) wollte nie einen Hund haben. Ich bin im Tierheim Gassi gegangen und habe auf Hunde von Freunden aufgepasst wann immer ich konnte. Nach der Matura bin ich dann direkt zum Studieren nach Wien gezogen. Im Studentenheim waren keine Hunde erlaubt und in meiner ersten eigenen Einzimmer- Wohnung hätte sich im Nachhinein gesehen kein Hund wohl gefühlt (zu heiß und hellhörig, 3Stock ohne Lift... ). Mit 23 habe ich mir jetzt erst den Traum erfüllen können. Ich habe neben dem Studium einen Job der den Hund finanziert, einen Freund der auch viel zuhause ist und im Home-office arbeitet und ich wohne mit ihm gemeinsam am Stadtrand in einer hundetauglichen Wohnung.

    Wenn mir meine Eltern mit 16 einen Hund gekauft hätten, hätte ich ihn nicht direkt von Anfang an zum Studieren mitnehmen können. Im Endeffekt hätten meine Eltern mindestens 2 Jahre auf einen Hund aufpassen müssen den sie nicht wirklich wollten. Das ist nicht nur den Eltern sondern auch dem Hund gegenüber unfair.

    Seit Elvi bei uns wohnt besteht meine Freizeit aus 90% Hund. Eigene Freunde treffe ich nur noch sehr selten, auch weil mein Studium doch sehr aufwendig ist und ich ihn nicht immer mitnehmen will. Man merkt ihm eben schon an, dass er gestresster ist bei einem Besuch von Freunden.

    Ich würde dir raten nach einem dogsharing Modell zu suchen, (Wenn du nach Wien ziehst kannst du dich ja auch bei mir melden ;)), und erstmal ein bisschen Erfahrung zu sammeln wie dein Studium so läuft. In einem Jahr kannst du dir dann immer noch einen eigenen Hund holen.

    Ich finde ehrlich gesagt 2000 Euro fast ein bisschen wenig. Wenn man den sentimentalen und seelischen Wert mal außen vor lässt habe ich in meinen 8 Monate alten Hund schon mehr Geld als seinen Anschaffungspreis reingesteckt. Schon allein der 10er Block für Trainingseinzelstunden und Welpen und Junghundekurse kommen auf über 1000 Euro, dann natürlich noch Impfungen und auch die Zeit die ich in seine Erziehungg gesteckt habe. Bei einem Welpen beginne ich ja wieder von ganz vorne und muss ihm Stubenreinheit, Sozialisation etc wieder beibringen.

    Aber ich finde es generell schwierig da eine faire Lösung zu finden. Natürlich hat der Rotti Halter das auch nicht mit Absicht gemacht und wenn er jetzt alles dafür tut, dass sowas nicht mehr vorkommt ist auch schon was gewonnen.

    Ich sag bei meinem Phalene immer hoch bevor ich ihn hochhebe, so weiß er was mit ihm geschieht. Dann lobe ich ihn auch immer als hätte er einen Trick gemacht und manchmal bekommt er auch ein Leckerli. Er geht auch schon oft mit also ich habe das Gefühl als würde er sich mir entgegen strecken.
    Das mit dem Kuscheln hat sich bei Elvi auch erst entwickelt. Am Anfang hat er nicht schlafen können während er Körperkontakt hatte mittlerweile legt er sich schon oft auf mich zum schlafen. Hab ihm das aber nie aufgezwungen und glaube das ist einfach weil wir jetzt eine engere Bindung haben.

    Ich bin mir sicher das gibt sich wieder bei euch.

    Hallo!
    Wieder mal ein Bild von Elvi
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    Er ist inzwischen schon 16 Wochen alt und macht sich richtig gut.
    Wenn ich dran denke, dass er ganz am Anfang draußen keinen Schritt gehen wollte weil das alles noch zu spannend für ihn war. Irgendwann hat er es geschafft draußen zu pinkeln (aber immer nur am selben Ort) Mittlerweile pinkelt er auf Kommando (oder probiert es zumindest) und das auch in fremder Umgebung, fährt mit den Öffis mit und findet das Ganze so unspannend, dass er dabei schläft und bleibt gechillt auch wenn er woanders Hunde bellen hört. :smiling_face_with_heart_eyes:
    Diese Woche hat er ein Play Date mit einem Papillon Welpen und über Facebook hab ich sogar seine Schwester ausfindig gemacht. Freue mich wenn er sie wieder sehen kann das wird sicher toll für ihn!
    Nur das alleine bleiben ist sehr frustrierend weil es irgendwie nicht so recht Fortschritte gibt. Falls da jemand einen Tipp für mich hat bin ich dankbar!


    Aja und seine Pfote ist schon längst wieder gut verheilt er benutzt sie ganz normal und lässt sie auch normal angreifen und durchkneten. :)

    Hey !
    Mir tut das voll leid für Gipsy und ich wünsche ihr gute Besserung!
    Wir sind grad in einer ähnlichen Situation.
    Elvi (11 Wochen,Phalene) hat sich am Samstag an der Pfote verletzt. Wir waren noch am Abend in der Klinik. Im Röntgen sieht man genau die Stelle nicht gescheit man hat nur gesehen, dass ein Knochen angebrochen sein könnte. Elvi hat sich sehr gegen alles gewehrt und furchtbar geschrien beim Röntgen. Stützschiene anlegen war auch nicht möglich, weil er so gezappelt hat, dass die Verletzungsgefahr für ihn zu groß wäre.
    Am Sonntag sollten wir nochmal nüchtern kommen damit er sediert werden kann und das ganze nochmal gscheit geröntgt werden kann. Gesagt getan waren wir am Sonntag nochmal da. Die Tierärztin wollte es dann aber auch nochmal ohne Sedierung probieren aber die Knochen waren wieder genau an der Stelle so blöd überlagert. Außerdem war das ganze für Elvi eine ziemlich blöde Erfahrung. Ich hab ihn wieder durch die ganze Klinik scheinen gehört und beim Verband hat er sich auch wieder gewehrt. Etwas schwächer als das letzte mal so konnte irgendwie trotzdem einer angelegt werden. Fand die Situation aber gar nicht schön. Elvi hatte richtig Panik.
    Schmerzmittel haben wir auch mitbekommen falls wir eins brauchen.

    So nun bin ich auch eher sparsam beim Schmerzmittel geben also habe ich mal gewartet bis das eine abgeklungen war und hab auf seine Pfote gedrückt und geschaut wie er reagiert.- keine Reaktion ( durch den Verband)
    Heute haben wir ihm den Verband (hat die Ärztin so verordnet) wieder abgenommen. Dafür war viel ablenken nötig und es ist nur stückchenweise gegangen.
    Seitdem der Verband unten ist kommt es vor, dass er beim Spielen manchmal aufjault. Wir glauben, dass er da falsch aufgetreten ist. Wenn man so die Pfote (sanft natürlich) drückt zeigt er keine Reaktion. Wir haben ihm jetzt nochmal Schmerzmittel gegeben und schauen wie es morgen wird wenn es wieder abgeklungen ist.
    Die Ärztinnen haben gemeint, dass wir am Freitag nochmal kommen sollten, damit er noch mal geröntgt wird aber ehrlich gesagt will ich das nicht. Es ist jedes mal so eine schlechte Erfahrung und wirklich was neues bringt es nicht. Wenn der Knochen angebrochen ist dann muss er auch nur geschont werden und das machen wir jetzt sowieso.

    Sein Gang ist sonst relativ normal also er humpelt nicht mehr. (auch bevor wir ihm das Schmerzmittel gegeben haben)
    Ich frage mich schon ob zweimal röntgen wirklich nötig war und ob wir ihm nicht psychisch mehr kaputt gemacht haben als uns die Erkenntnis gebracht hat.
    Wie gesagt ich wünsche euch alles Gute!
    Hoffentlich heilt alles schnell und komplikationslos!