Hund und Katzen

Es gibt 35 Antworten in diesem Thema, welches 2.672 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von KayaFlat.

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    Hallo,


    eigentlich ist mein Plan, dass nächstes Jahr ein Collie Welpe bei mir einzieht. Ich habe zwei Katzen und dachte, dass ich mit Rückzugsorten für die Katzen das alles gut geregelt bekomme.

    Jetzt hat mich aber der Thread, in dem der Hund die Katze schwer verletzt hat, sehr verunsichert.

    Hier im Forum haben ja mehrere User Hund und Katz zusammen. Lasst ihr die Tiere niemals gemeinsam alleine? Wie bringe ich dem Welpen am besten bei, dass die Katzen tabu sind?

    Vielleicht habe ich zu naive Vorstellungen, aber ich habe gehofft, wenn die Tiere sich einigermaßen gut verstehen, man sie auch mal alleine lassen kann. Ich würde natürlich nie zulassen, dass der Hund die Katzen im Spiel jagt. Aber wieviel Kontakt sollte erlaubt werden. Da gibts ja unterschiedliche Ansichten, von nicht mal Blickkontakt erlauben, bis zu gemeinsamen kuscheln auf dem Sofa.


    Ich würde mich über viele Meinungen freuen.


    Viele Grüße

  • Ich hab 2 Hunde und 2 Katzen.

    Mit dem Kater ist es völlig problemlos, der ist einfach ein Engel.

    Mit der Katze muss ich aufpassen, die ist ne Bitch und es hat schon mehrfach geknallt.

  • Bei uns war der Piraten-Kater auch zuerst da. Nachts ist es bei uns absolut kein Thema, da Freigänger und er auf Achse ist.

    Aktuell ist hier ja fast jeden Tag einer zuhause wegen Kurzarbeit / Homeoffice. Allerdings pennt der Kater den ganzen Tag oben. Da darf der Hund eh nicht hin xD

    Von daher ist es es bei uns auch nicht problematisch wenn wir weg sind. Der Kater rührt sich dann keinen Millimeter mehr vom Fleck weg :lachtot:Ansonsten ist der Kater generell tabu für den Hund und andersrum ebenfalls. Morgens wird sich höflich mit Köpfe aneinander reiben begrüßt (und Hund muss zwingend am Po des Katers schnüffeln :fear:) und dann geh jeder seiner Wege :ka:

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  • Es ist schon ein Unterschied, ob man sich den Hund von einem seriösen Züchter als Welpen holt, oder ob er (vielleicht sogar mit Vorgeschichte) im erwachsenen Alter zu den Katzen kommt.
    Einen Collie sehe ich da auch von der Rasse als nicht so proplematisch wie den Mix aus Border und Schäfer im anderen Thread.


    Mit der richtigen Herangehensweise sehe ich bei dir kein Problem.


    Hier wohnen schon immer Hund(e) und Katze(n), aktuell zwei Hunde, einer Terrier, der draußen gerne Katzen jagen würde und die eigenen kontrolliert, wenn man nicht aufpasst und eine Mixhündin mit gut Jagdanteil, die aber alle Katzen liebt. Muss man entsprechend managen. Katzen sind es momentan nur immer mal wieder Pflegekitten aus dem Tierschutz. Die haben hier ein eigenes Zimmer, damit ich entsprechend trennen kann, wenn nötig, was ich aber bisher nur bei Pflegekatzen gemacht habe. Die sind mir einfach noch zu mini und dem Terrierteil traue ich nicht, wenn ich nicht da bin. Unser eigener, verstorbener Kater hat mit meiner Mixhündin noch zusammen im Haus meiner Eltern gelebt, das war nie ein Problem und sie waren auch immer zusammen alleine. Kater hatte genug Rückzugs-/Klettermöglichkeiten, die für den Hund nicht zugänglich waren.


    Jagspiele vom Hund ausgehend würde ich von Anfang an strikt unterbinden. Ansonsten kugeln hier Hund und Katz auch mal zusammen über den Boden und liegen ineinander eingekuschelt auf dem Sofa. Ich muss aber tatsächlich auch oft die Hunde vor den Katzen retten. Wenn die Babys spielen wollen, nehmen sie keine Rücksicht auf den schlafenden Hund und das finden beide nich so prickelnd, wenn im Tiefschlaf eine Pfote ins Gesicht haut.

  • Ich glaube, wenn man einen Welpen zu bereits vorhandenen Katzen aufnimmt und ihn richtig erzieht, ist die Gefahr, dass es zu schlimmen Jagdverhalten kommt, gering.


    Hunde und Katzen dürfen und können ruhig miteinander agieren. Kontaktliegen, sich gegenseitig putzen usw. ist erlaubt (wird teilweise auch sehr genossen). Jede Form von "Spiel" sollte untersagt werden. Außerdem ist es wichtig, dass ganze nicht einseitig zu sehen, sondern für beide Parteien Regeln aufzustellen und diese durchzusetzen.


    Mein Schwager hat Katzen, wir wohnen seit 3 Jahren im gleichen Haus, ich bin fast täglich bei ihnen in der Wohnung (Jin kannte aber schon vorher Katzen; zum einen von ihrer Züchterin, zum andren von Besuchen bei Freundinnen). Einer der Kater hat schnell gemerkt, dass es Jin unangenehm ist, wenn er auf sie zu geht (Jins Züchterin hatte eine Katze, die unvermittelt bös wurde). Und das hat er ausgenutzt, indem er sich immer wieder "freundlich" Jin genähert hat und versucht hat sie "freundlich" anzuköpfeln. War natürlich weder freundlich, noch so gemeint. Ich hab das immer unterbunden, aber offenbar nicht deutlich genug. Einmal war ich dann zu langsam und Jin hat abgeschnappt. Der Kater ist geflitzt. Außer, dass er etwas Fell verloren hat, ist nichts passiert (ok und sein Ego hat einen ganz schönen Dämpfer bekommen).

    Diese Situation hätte auch anders ausgehen können. Wenn wir nicht dabei gewesen wären und Jin wäre - ihrer Rasse entsprechend - auf den Bewegungsreiz angesprungen...


    Und man muss immer im Blick haben: nur, weil der Hund die eigenen Katzen im Haus akzeptiert, heißt es nicht, dass er sie auch draußen akzeptiert. Und fremde Katzen sowieso nicht (Jin würde draußen Katzen jagen, wenn sich die Gelegenheit böte - vmtl. auch die Kater meines Schwagers).



    Ich glaube, in dem Thread ist es v.a. deshalb eskaliert, weil die Katzen alles durften - evtl. sogar den Hund (subtil) ärgern -, der Hund ein großes Problem mit Impulskontrolle sowie Bewegungsreizen hatte und (trotzdem) "Spiele" zwischen Hund und Katze erlaubt waren.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir haben hier auch einen Hund der Katzen "zum Fressen" gerne hat und 2 Katzen vervollständigen unseren Haushalt.

    Der Hund war zuerst da und die Katzen kamen dazu.

    Die ersten 2 Monate habe ich zwei Räume mit Gitter abgetrennt. So konnten die Tiere sich sehen und riechen, aber kamen nicht in direkten Kontakt.

    Danach hat es bei uns noch gute 8 Monate gedauert, bis der Hund soweit war, die Katzen nicht mehr als potenzielle Beute zu betrachten.

    Ich glaube ich habe Hund und Katze 2 Jahre lang nie unbeaufsichtigt gelassen. War eine stressige Zeit.


    Heute ist es so, das es für alle normal ist, das die anderen da sind. Der Kater begrüßt den Hund wenn wir vom Gassigehen kommen und schmust mit ihm und der Hund schaut nach ob beide noch zu Hause sind. Alleine lassen geht auch ohne Probleme. Wir haben sie des Öfteren beobachtet, und entweder schläft jeder an seinem Lieblingsplatz oder sie teilen sich die Couch. Ganz friedlich, unaufgeregt und vor allem ohne den geringsten Ansatz zum stänkern oder jagen.:smiling_face:

    Wenn es dem Hund zu viel getobe ist, stellt er sich einmal mitten in den Raum und bellt, die Katzen antworten ihm und alle sind wieder zufrieden. Sie schlafen inzwischen gemeinsam auf der Couch und der Schlafplatz vom Hund wird oftmals von der Katze genutzt und Herr Hund versucht sich dann irgendwie mit rauf zu drängeln. Der Kater gibt sein Futter ab und bei besonders leckeren Sachen sitzen sie wie die Orgelpfeifen zusammen und warten das was abfällt.


    Aber um die dahin zu bekommen hat es Jahre gedauert und war teilweise wirklich stressig.

    Unsere vorherige Hündin hatte mit Katzen gar kein Problem, weder draußen noch drinnen. Ich glaube es kommt auch ganz viel auf den Hund an, aber es ist meistens machbar, wenn man hinterher ist.

  • Vielen Dank für eure Antworten. Das macht mir Mut, dass wir es gut hinbekommen können. Meine Katzen sind eher von der friedlichen Sorte und ich bin mir sehr sicher, dass sie den Hund nicht von sich aus angreifen würden.

    Meine Wohnung ist 120m² groß, wobei Flur Wohnzimmer und Küchenbereich offen sind. Daneben gibt es ein Schlafzimmer, ein Gästezimmer und das Katzenzimmer, wo u.a. die Katzenklos stehen. Füttern würde ich die Katzen dann auch in dem Raum, damit der Hund nicht an das Katzenfutter geht.

    Katzenzimmer und Gästezimmer wollte ich mit so einem Gitter (Absperrgitter Dog Barrier 2 mit Katzentür günstig bei zooplus) sichern, damit die Katzen einen sicheren Rückzugsort haben.

    Problem ist nur, dass ich wenig Möglichkeiten hätte, sie komplett zu trennen, ohne den Hund ins Schlafzimmer zu sperren. Nachts würde ich den Hund mit ins Schlafzimmer nehmen und die Türe zu machen, damit da nichts passiert. Die Katzen dürfen nachts eh nicht ins Schlafzimmer. Aber ist das für den Hund zumutbar, wenn ich ihn quasi mit mir im Schlafzimmer einsperre?

  • Aber ist das für den Hund zumutbar, wenn ich ihn quasi mit mir im Schlafzimmer einsperre?

    Solange er ein Welpe ist, wirst du das so oder so nicht vermeiden können. Der Hund wächst also bereits damit auf, dass sein Schlafplatz dort ist. Abgesehen davon bist du dort - viele Hunde legen sich so wie so bevorzugt in der Nähe ihres Halters ab.

    Es ist für ihn ja egal, ob er jetzt 120qm zur Verfügung hat, oder 15qm, er soll schlafen. Hauptsache es steht ein Wassernapf im Raum.

    *20.02.2021 Pudelprinzessin Aeowyn


    ,Kunst ist nicht ein Spiegel, den man der

    Wirk­lichkeit vorhält, son­dern ein Hammer,

    mit dem man sie gestal­tet.’

  • Meine Katzen sind eher von der friedlichen Sorte und ich bin mir sehr sicher, dass sie den Hund nicht von sich aus angreifen würden.

    joa, sie müssen ja nicht böse sein. Samy, der Kater, der Jin getrietzt hat, ist auch ein ganz lieber. Eigentlich sogar eher unsicher, wenn Besuch mit Hund da ist, dann sieht man den gar nicht. Aber Jin ärgern fand er halt toll :ka: Katzen machen das gern recht subtil - die Anfänge davon hab ich auch gar nicht so richtig wahrgenommen. Der hat es auch gebracht, dass wenn ich Jin zu mir gerufen hab, er zwischen uns gesprungen ist - was ich die ersten Male als Zufall abgetan hab...



    Aber ist das für den Hund zumutbar, wenn ich ihn quasi mit mir im Schlafzimmer einsperre?

    Solange du dabei bist, auf jeden Fall. Vor meinem Umzug hat Jin auch immer bei mir im Schlafzimmer schlafen "müssen" (da sie eh im Bett schläft, war das jetzt auch nicht wirklich ein Problem für sie).

  • Hallo,


    ich würde mir nicht ganz so viele Sorgen machen. Wir, mein Partner und ich haben uns vor 2 Jahren kennengelernt - er hatte 2 Kater und ich 2 Hündinnen. Ich habe gedacht, dass könnte nie funktionieren. Anfangs war es wirklich ein Katz und Maus Spiel. Die Katzen haben die Flucht vor den Hunden ergriffen und die Hunde sind hinter den Katzen her. Haben dann eine Vorrichtung gebaut aus Hölzern, in die wir Kaninchendraht gespannt haben. So konnten sie sich alle immer sehen - aber nichts konnte passieren. Das haben wir ca. 3 Wochen gemacht. Meine Aussie Hündin war in Anwesenheit der Katzen immer super nervös - der Bulldogge war von Anfang an eh alles egal :D


    Naja und nach gut 4 Wochen hat es super funktioniert - heute liegen alle Stinker zusammen mit im Bett und sie harmonieren super.

    Wir sind jetzt in ein Haus gezogen, seitdem dürfen die Katzen auch raus.. die Hunde freuen sich, wenn die zwei auf die Terrasse gelaufen kommen und sich mit ihnen in die Sonne legen :D


    Auch wenn es Momente, der Verzweiflung gibt - man darf nicht aufgeben.. die Geduld lohnt sich allemal! :) :)

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