Beiträge von ChatSauvagee

    Ich sag's jetzt mal ganz vorsichtig, weil meine Meinung.


    Viele Hunde, die diese 'hab ich jetzt gar keinen Bock drauf'-Attitüde bei den Besitzern (erfolgreich) anwenden, machen das bei ihnen unbekannten Menschen nicht, wenn sie dort alleine sind.

    Mir haben schon etliche Tierärzte und auch beide meiner bisherigen Hundefrisörinnen gesagt, dass sich die Hunde VIEL besser händeln lassen, wenn die Besitzer nicht anwesend nicht.


    Meine Hündin würde mich zwar nicht beißen, aber es ist trotzdem ein Kampf und Stress für alle, wenn wir das selber machen. Beim Frisör wiederum gar kein Thema.


    Also sollte dein Hund kein generelles Problem mit fremden Menschen haben, würde ich das inkl. Maulkorb einfach mal ausprobieren bei einem professionellen Groomer. Natürlich vorher sagen, wie das Zuhause abläuft. Absagen oder nicht annehmen kann derjenige dann immer noch, wenn er möchte.

    Ich seh da, wenn es wirklich kein Problem ist, auch den zweiten Hund an der Leine zu lassen und womöglich mit nochmal schärferer Tötungsabsicht Kleintieren und Wild gegenüber zu leben, auch einen zweiten Husky(mix).


    Die nordischen sind (für mich) eine so spezielle Ecke Hund und vor allem, sie kommen so wahnsinnig gut mit ihresgleichen zurecht.

    Gute Freunde von mir sind Huskyhalter mit zwei Hündinnen und wir sind auch viel zusammen und mit weiteren Hunden spazieren.

    Meine Hündin ist ein Mix aus Retriever und nordisch, die drei sind wie Arsch auf Eimer und andere Rassen werden da oft ausgegrenzt oder verstehen die 'Art' der drei nicht.


    Huskys können sehr sehr vokal und gesprächig sein, sind aber keine Kläffer.


    Und für Bikejöring natürlich perfekt, wenn man die wärmeren Jahreszeiten dabei ausklammert.

    Meine Bekannten fahren Scooter.


    Ansonsten könnte ich mir noch gut einen Shiba Inu dazu vorstellen.

    Das klingt doch schon positiv.

    Hier nimmt auch kein Hund seine Medikamente freiwillig. Das mache ich wie du.


    Wichtig bei der Trilotab ist aber, sofort im Anschluss zu füttern, oder mindestens ein paar Leckerli hinterher zu geben.

    Der Wirkstoff braucht Fett um optimal zu wirken.

    Am Anfang hatten wir normale laktosefreie Milch. Werde mal mehr Wasser anbieten.

    Katzen kannst du zum Beispiel beim Trinkverhalten gar nicht mit Hunden vergleichen.


    Sie regeln fast den kompletten Flüssigkeitsbedarf rein über die Nahrung, deshalb ist auch Nassfutter so wichtig.

    Wenn man Katzen regelmäßig trinken sieht, ist das eigentlich eher ein schlechtes Zeichen und kommt eher bei Fütterung mit Trockenfutter vor.

    Darunter leiden auf kurz oder lang die Nieren.

    Ich gebe sofort Kaualternativen, passt auch, danach sind wieder Steine dran.

    Hier würde ich deutlich untersagen, dass er mit Steinen spielt.

    Alternativen sind immer schön und gut, aber ich persönlich mag es, meinen Hunden auch klar und deutlich zu machen, was ich nicht möchte und sie lassen sollen.

    Sie bekommen Tag und Nacht an 2 Stellen NF und Katzenmilch.

    Katzenmilch ist Mist, die besteht zu 90% aus Zucker.

    Normale Milch ist auch nicht gut, Katzen sind eigentlich (ironischerweise) laktoseintolerant.


    Einfach Wasser anbieten und dazu hochwertiges Nassfutter. So ist der Flüssigkeitsbedarf gedeckt.

    Entwurmen jetzt und dann erstmal in kurzfristigen Abständen. Später alle 3 Monate, wenn sie raus dürfen.


    Kastrieren VOR der ersten Rolligkeit - ganz wichtig.

    Am besten spätestens mit 5 Montan. Wir im Tierschutz befürworten Frühkastrationen ab der 12. Woche, die Kleinen stecken das auch problemloser weg, als ältere Kandidaten.


    Rauslassen FRÜHESTENS Mit 8-9 Monaten, vorher sind sie einfach zu verspielt und unbedarft.

    Ich warte da tatsächlich lieber bis fast 1 Jahr, davor zusammen rausgehen mit Aufsicht.


    Impfen mit 8 Wochen, der Tierarzt sagt euch dann ja wie es da weitergeht.


    Kitten bzw. allgemein Katzen wenn möglich nur mit (ausschließlich fleischlastigem und kohlenhydratfreiem) Nassfutter füttern und bis zu einem Jahr all you can eat.


    Viel Spaß mit den Mäusen, da bekomm ich sofort wieder Lust auf Kitten. :herzen1:

    Bezüglich der Operativen Behandlung meinte meine TA dass es derzeit einen Arzt in den Niederlanden gibt der sich mit dieser Erkrankung sehr gut auskennt und auch große operativ erfolgreich behandelt hat. Jedoch ist sie nicht so sicher ob er es bei so kleinen Hunden auch machen würde.

    Ja, das ist die Klinik in Utrecht. Prof. Dr. Meij leitet dort diese OP's.

    In der Facebook Gruppe gibt es dazu auch einige Erfahrungsberichte.


    Und vielen Dank dir!

    Sabni ich finde es klasse, dass ihr wohl eine Tierärztin habt, die sich gut mit Cushing auskennt!

    Der Einstieg mit 2x 1/2 Tablette 10mg bei ihrem Gewicht ist wirklich perfekt.


    Wir gehen aktuell auf Rat unserer Spezialistin wöchentlich um 2,5mg nach oben.

    Bei einem Gewicht von 2,3 kg bekommt Maja aktuell tatsächlich schon 2x 15 mg Trilotab täglich...


    Leider wollen die Symptome nur so halb besser werden. Deshalb werde ich für nächste Woche wieder einen Termin ausmachen, sobald unser Tierarzt das Hochwasser in der Praxis überstanden hat. Vielleicht gibt es noch eine zusätzliche Krankheit, die Spezialistin hatte Diabetes Insipidus angesprochen und das Medikament kann man bedenkenlos auf Rätselraten testen. Großes Blutbild steht sowieso an, es kann natürlich auch sein, dass ein normaler Diabetes mittlerweile vorhanden ist, oder die Nieren meckern, oder Elektrolyte verschoben sind.


    Es ist wirklich ein nervliches auf und ab seit der Diagnose.

    Und ich bin momentan vorsichtig mit der weiteren Hochdosierung, weil der Heißhunger mittlerweile verschwunden ist, sie abgenommen hat und sowieso schon immer ein schlechter Fresser war vor der Krankheit. Da muss dringend wieder was drauf, aktuell hat man beim streicheln sofort Wirbelsäule und Rippen in der Hand.


    Ich wünsche euch definitiv eine einfachere Einstellung als bei uns und würde mich freuen, wenn du hier zwischendurch ein Update gibst. :nicken:


    Eine operative Entfernung des Tumors ist soweit ist weiß aktuell nur in 3 Kliniken möglich. Mir war das Risiko zu hoch.

    Du kannst dich dazu super in der Cushing-Gruppe auf Facebook informieren.

    Tatsächlich gibt es hier auch kein klassisches 'Bleib' Kommando.

    Meine Grundkommandos wurden mit Auflösewort/Signal aufgebaut, sodass ich mir ein zusätzliches 'Bleib' sparen kann.


    Im Alltag nutze ich eher 'warte', wenn die Hunde im Freilauf mit ihren Dingen beschäftigt sind und in bestimmten Situationen oder an uneinsichtigen Stellen kurz halten sollen, bis ich aufgeholt habe. Oder wenn wir jemanden treffen, ich kurz quatschen will. Sowas. Warten ist etwas lockerer und heißt, bleib mal bitte kurz da wo du gerade bist, im 1-2m Umkreis und lauf nicht weiter. Sie dürfen da trotzdem schnüffeln, mir entgegenkommen etc.


    In Akutsituationen funktioniert tatsächlich ein Grundkommando und dann auch auf Entfernung (Sitz/Platz) am zuverlässigsten. Als Beispiel, Hund flitzt über die Wiese, Auto kommt wie aus dem nichts (fahren hier leider auch viel und gern auf Wald- und Wiesenwegen), ich könnte quasi nicht so schnell den Hund zu mir rufen, als das Auto uns passiert. Also rufe ich Sitz oder Platz und Hund bleibt an Ort und Stelle im Kommando, bis das Auto vorbei ist und ich aufhole. Dann löse ich mein Kommando mit einem 'ok' wieder auf. Die Grundkommandos sind die Lebensversicherung und bedeuten keinerlei Bewegung in irgendeine Richtung.


    Es würde genauso mit dem Grundkommando 'Steh' funktionieren, aber mir ist in einer wirklich ernsten Situation lieber, wenn die Hunde sitzen oder liegen. Gibt MIR mehr Sicherheit, wäre aber wahrscheinlich im Endeffekt egal. |)