Beiträge von ChatSauvagee

    Es ist die Regelmäßigkeit, die vllt das Ausschlag gebende Element ist.

    Das war bei uns def. der Schlüssel zum Erfolg.

    Unregelmäßige (und am besten noch verschiedene) Betreuungen führten immer zu Chaos und einem Hund, der mehr gestresst war, als wenn er gleich allein geblieben wäre.

    Seit 2 Jahren jetzt geht meine 2x die Woche tagsüber zu ein und derselben Bekannten, wenn ich arbeiten bin. Es hat eine Weile gedauert, aber mittlerweile liebt sie es dort und dreht sich nicht mal mehr nach mir um, wenn ich sie bringe. Wenn ich sie abhole, freut sie sich kurz und verschwindet dann wieder im Haus.

    Und wenn ich jetzt mal am Wochenende über Nacht weg möchte, oder ohne Hund in den Urlaub, dann kann ich sie auch problemlos dort lassen.

    Berner sind in meinen Augen kaputt gezüchtet. Kämpfen mit vielen Erbkrankheiten und werden nicht (mehr) alt.

    Meine Tante hatte insgesamt 5 Berner, der älteste wurde 8. Allesamt hatten sie Krebs und Tumore.

    Fahrrad fahren mit Berner? Vielleicht eine kleine Runde weit unter 20 Grad.

    Und wenn der dritte Stock noch länger bewohnt wird, würde ich das einem ausgewachsenen Hund in der Größe auch nicht dauerhaft zumuten wollen.

    Beides nix für die Knochen/Gelenke schwerer Hunde.

    Bei meiner Tante lagen sie noch allesamt die meiste Zeit des Jahres am liebsten bei der Oma unten im Keller auf den kühlen Fliesen

    Ich glaube, im dritten Stock wird es sicher oft kuschelig, nicht wirklich optimal.

    Geschwommen ist auch keiner von den fünfen, maximal bis zum Bauch ins Wasser.

    Muss nicht für jeden gelten, aber die passioniertesten Schwimmer sind sie nicht. Heißt, wenn du nicht grade 3 Sonnenschirme im Sommer mit zum See nimmst oder viele Bäume um dich hast, brauchst du mit einem Hund mit so einer (schwarzen) Fellmasse nicht an den See sitzen, wenn er sich dann noch nicht einmal wirklich abkühlen geht.

    Den Golden sehe ich da eher. Kleiner, leichter gebaut, weniger (Fell)Masse, gesünder, aktiver, schwimmt gerne.

    Man muss halt schauen, woher man sich den Hund holt. Eine gute Freundin von mir hat eine tolle Goldie-Hündin, eine richtige Allrounderin, aber ohne große Ansprüche an gezielte Arbeit. Wenn mal nicht viel passiert, dann ist es so. Einfach mit dabei sein reicht dann auch und sie ist happy.

    Wenn du allergisch bist, überdenke die Rassewahl am besten im Allgemeinen. Ich würde das Risiko nicht eingehen wollen. Dann lieber eine allergikerfreundliche Rasse, wenn es da etwas gibt, das zu dir passt.

    Wie kann man bei solchen heftigen Symptomen - sofern einem auch nur IRGENDETWAS an seinem Hund liegt - nicht alle Hebel in Bewegung setzen und ihn die Klinik schaffen? Mit dem Gewissen, meinen Hund ohne Hilfe sich selbst zu überlassen und ihm höchstwahrscheinlich beim sterben zuzusehen, könnte ich keinen Tag lang leben. Sorry. Egal, wie es dir selbst aktuell gesundheitlich geht, es gibt Wege und Möglichkeiten!!

    Körperliche Symptome würde ich wie schon ein paar mal erwähnt nicht nur auf das Alter schieben.

    Vermehrt pinkeln und trinken haben wir grade auch (Hündin ist 12), aber da sind wir immer noch in der Abklärung.

    Kann von Cushing, über Nieren, Diabetes, Schilddrüse etc. alles sein. Aber normal für einen 'nur' alten Hund ist es eigentlich nicht.

    Generell verstehe ich aber die Thematik.

    Meine Cushing Hündin war noch gar nicht so alt, aber durch die Symptome sehr zeitintensiv im Alltag für ihre letzten 1,5 Jahre mit dieser Krankheit.

    Meine 12-jährige ist es gerade auch, durch das viele raus müssen und weil sie Geräuschangst/Panik entwickelt hat. Das müsste aber alles mit ihrer Schilddrüse zusammenhängen und legt sich hoffentlich wieder, wenn das alles richtig eingestellt ist.

    dann würde ich erstmal nicht mit Spatzen auf Kanonen schießen

    Ich mache so was ja lieber andersherum. Mir wäre das zu heiß ... bevor ich eine Erkrankung verpasse, die vielleicht Schädigungen an den Organen macht, wenn man mit dem Beginn der Behandlung wartet ...

    Deswegen meinte ich auch 'würde ich..'. Das muss natürlich jeder selber für sich entscheiden.

    Verhält er sich denn zum Haarausfall auch anders, also kratzt/beißt/schleckt er sich? Ist mit der Verdauung alles okay?

    Parasiten abgeklärt?

    Pilzinfektion/bakterielle Hautinfektion ausgeschlossen?

    Schilddrüse abklären ist sicher nicht verkehrt, aber da muss man auch schauen, dass man ein großes Schilddrüsenprofil machen lässt.

    Die gängigen drei Werte alleine sind nicht wirklich aussagekräftig.

    Einen JRT scheren ist absolut schlecht und kann die Fellbeschaffenheit massiv beeinträchtigen, ja. Das würde ich jetzt erstmal sofort einstellen, eventuell hilft es schon.

    Cushing sehe ich bei einem Hund in dem Alter eher nicht, das wäre arg früh. Meine Hündin hat Cushing bekommen als sie 8 war und war damit sogar fast noch zu jung.

    Wenn der Tierarzt alles gängige durch hat, würde ich mich auch an einen Dermatologen wenden.

    Konkret für die Situation, die du jetzt beschreibst, würde ich die Hündin einfach sofort blocken und wegschicken, wenn du Mylo zu dir rufst / streicheln willst und sie da mit ankommt und 'Stress' sucht. Zur Not kurz aufstehen und aus dem Raum bringen / ins Körbchen / in die Box - Ende.

    So würde ich das erstmal generell in allen Momenten machen, wo sie aus einer ruhigen Situation heraus versucht Hektik reinzubringen in der Interaktion mit Mylo. So unterbindest du einfach, dass ein 'wer hat hier die Hosen an - Spiel' kippt und ernst wird. Man kann das ja doch oft als frisch gebackener Zweithundbesitzer nicht gut und schnell genug richtig einschätzen und bevor es doch mal ernsthaft eskaliert, lieber Vorsorge als Nachsorge.

    Dauerhaft Hausleine ran ist da zum Beispiel nicht verkehrt.

    Hallo zusammen!
    Meine Hündin ist jetzt zum dritten Mal läufig. Beim ersten Mal hat meine Kollegin ihren Rüden zuhause gelassen (wir saßen damals noch im gleichen Raum) und hatte eine Woche Urlaub. Die andere Kollegin mit ihrem Rüden war da glaube gar nicht im Büro sondern nur auswärts unterwegs. Beim zweiten Mal hatte ich grade meinen Jahresurlaub, war also gar nicht mit der läufigen Hündin im Büro.

    Ich habe meinen Kolleginnen Bescheid gegeben, dass meine Hündin läufig ist. Ich kann sie einen Tag in der Woche zuhause bei meinem Freund lassen, ansonsten muss sie aber mit.

    Wie handhabt ihr das? Es sind zwei weitere Rüden mit im Büro, die sitzen aber in anderen Räumen. Kümmert ihr euch um eine Betreuung für die läufige Hündin? Ich hab irgendwie ein schlechtes Gewissen, obwohl die Rüden bisher nichtmal groß interessiert sind...

    Ich sehe da kein Problem, vor allem jetzt, wo die beiden Rüden ja auch noch in anderen Räumen sitzen.

    Ist halt alles mitunter eine Frage der Erziehung der Rüdenhalter und ich finde dafür auch eine super Übung.

    Wir nehmen in unserem Verein nur Welpen an, die mindestens schon eine Woche bei ihren neuen Besitzern sind.

    Bei Tierschutz- und Auslandswelpen, vor allem den ängstlichen Vertretern, empfehlen wir deutlich länger.

    Mir bringt kein Welpe etwas, der noch so überfordert und erschlagen von allen neuen Reizen ist, da er wahrscheinlich außer Geschwister, Mama und Zwinger nicht viel gesehen hat in den ersten zwei Monaten seines Lebens. Der kann in einer Woche noch gar keine Bindung zu seinen neuen Besitzern aufgebaut haben, sondern braucht schon mindestens doppelt so lange, um die Stadtwohnung und den Rest drumherum zu verdauen.

    Bei gut aufs Leben vorbereiteten Hunden aus kompetenter Zucht geht das nach einer Woche Eingewöhnung meist schon sehr gut.