Beiträge von ChatSauvagee

    Erst mal ganz toll, dass Du Dich um sie kümmerst, nur 2 Kilo und dann Kitten ist ja wirklich schlimm. Nach dem was Du beschreibst, kam mir spontan in den Kopf, dass sie beim auf Klo gehen Schmerzen hat. Vielleicht schmerzt die Kaiserschnittnarbe, wenn sie sich in die entsprechende Position begibt, so dass sie nur macht, wenn es gar nicht mehr anders geht und dann einfach macht, egal wo. Würde auch zu der Beschreibung der Situation passen:

    Gestern war es dann wirklich irgendwann dringend bei ihr, sie ist in beide Toiletten abwechselnd rein, hat etwas verzweifelt dreingeschaut, mal kurz gescharrt und ist dann wieder raus.

    Ich würde mal den TA fragen, ob sie Schmerzmittel haben darf. Gibt bestimmt welche, die auch für laktierende Tiere geeignet sind.

    Vielen Dank für deine Gedanken dazu!

    Sie bekommt täglich Schmerzmittel (Onsior) und Antibiotika (Kesium)

    Ich werde nachher im Futterhaus ein Weizenstreu holen, ist weich und staubfrei und wollte ich später für die Kitten sowieso nutzen.

    Vielleicht klappt es damit besser.

    Ansonsten, falls wieder was daneben geht, mit Toilettenpapier aufsaugen und ins Katzenklo damit? Wär das noch eine Idee?

    Hallo ihr Lieben.

    Ich bräuchte dringend ein paar Ratschläge.

    Trächtige Katze, ca. 8 Jahre alt, sehr klein (nur 2 kg) ist bei mir auf Pflegestelle seit 6 Wochen. Mittwoch hat sie geworfen, oder eher gesagt werfen lassen, denn es musste in den Presswehen bei 34 Grad Außentemperatur ein Notkaiserschnitt eingeleitet werden. Ein Welpe steckte fest und musste auch wiederbelebt werden. Es sind nur zwei an der Zahl.

    Minnie war entsprechend geschlaucht und absolut durcheinander nach der Tortur, sie wollte die ersten Stunden nicht viel von ihren Kleinen wissen und wenn, musste ich durchgehend mit dabei sein. Sobald ich den Raum verlassen hatte, kam sie mir schreiend hinterher und konnte sich nicht zwischen mir und den Babys entscheiden. Durch den Kaiserschnitt hatte sie zu Anfang auch sehr wenig Milch, das bessert sich aktuell aber stetig, da sie sich langsam einfindet in ihrer Mutterrolle und die Kleinen dadurch auch mehr säugt. Natürlich werden sie auch zugefüttert, was zum Glück jetzt ganz gut klappt. Sie haben von gestern Abend auf heute morgen endlich zugenommen.

    Aber... ein Problem ist da noch, das ich nicht gelöst bekomme. Sie ist unsauber seit der OP. Leider hatte sie sich als Welpenkiste ihr Katzenklo (geschlossen in einem Schrank) ausgesucht. Also habe ich kurzerhand alles umfunktioniert, Streu entfernt, sauber gemacht und die Familie dort sein lassen. Direkt daneben steht noch ein Schrank mit Klo, das sie aber vorher nie verwendet hat und im Badezimmer habe ich nochmals ein Behelfsklo aufgestellt. Gestern war es dann wirklich irgendwann dringend bei ihr, sie ist in beide Toiletten abwechselnd rein, hat etwas verzweifelt dreingeschaut, mal kurz gescharrt und ist dann wieder raus. Ende vom Lied war eine riesige Pfütze in meinem Bett. Heute morgen habe ich dann die Welpen in den anderen Schrank umgesiedelt und ihr ihr gewohntes Klo-Umfeld wieder hergerichtet. Mit dem neuen Welpenplatz ist sie einverstanden, aber auch auf 'ihr' Klo geht sie jetzt nicht mehr. Sie liegt mal kurz drin, das war es aber auch. Und sie war wieder auf Sofa und Bett und wollte anfangen zu scharren....

    Habt ihr Ideen, wie ich ihr da helfen kann?

    Leider nein. Theoretisch wäre immer noch Leptospirose möglich (eventuell haben wir den AK Test zu früh gemacht) oder auch ne Vergiftung oder sowas. Oder eben einfach ein wirklich heftiger Bakterieller Infekt. Wir werden es auch nicht herausfinden. Bekommt dein Hund denn schon Antibiotikum? Was habt ihr alles gemacht bisher?

    Ohje,wir haben so so viel gemacht , ich versuch mal eine Kurzfassung :

    Angefangen hat alles vor 2 Jahren, Maze ( Border Collie ) war 10 Monate alt, sie fing an seltsam zu schlucken, wir dachten erst an einen Fremdkörper, also sofort in die Klinik ( natürlich Sonntag ) und man hat sie dort geröngt, nichts gravierendes festellen können und uns mit Omepraxol nach Hause geschickt. Es wurde im laufe des Tages immer schlimmer und als ich mit ihr im Garten war hat sie angefangen wie irre Gras zu fressen, aber nicht so wie ein normaler Hund, sondern brutal, wie irre. Ich hab das sofort unterbunden und bin rein, da fing sie an sich ihr Fell abzufressen. Das wurde mir wirklich zu heftig, ich hab mein Leben lang Hunde und arbeite auch mit ihnen, aber sowas habe ich noch nie gesehen und es machte mir etwas Angst. Also wieder zur Klinik, da war dann endlich der Chef auch da, den ich seid Jahrzehnten schon kenne und sehr schätze. Er legte sie sofort in Narkose und schaute in den Hals, er fand nichts, leider konnte er nicht den Magen anschauen, durch das Futter sah er nichts. Also 3 Spritzen und nach Hause geschickt. Am nächsten morgen stand sie gar nicht mehr auf, ihr ging es schlecht, ich habe Fieber gemessen und da war es bei 40°. Hab sie eingepackt und bin zur Klinik, sofort Narkose und eine Magenspieglung mit Biopsie brachten das Ergebniss : schwere erosive Gastrits ( Magen kurz vorm Durchbruch ) und eine Heliobacter Infektion. Der CRP war extrem hoch, sie bekam dann die Triple Therapie und weil der CRP so hoch war Cortison. Ab dem nächtsten Tag gings aufwärts, ihr ging es Tag für Tag besser. Aber nicht lange, es kam zurück, es fängt plötzlich mit Erbrechen an, total schlapp, meist kommt Fieber dazu und dann fahr ich auch sofort zur Klinik. Es stand mal SRMA im Raum, aber dadurch das sie Cortison bekam konnten sie kein Gehirnwasser ziehen, das verfälscht das Ergebniss. Als es wieder losging, bekam sie die Medikamente dann für 3 Wochen, dann hatten wir ganze 11 Monate Ruhe. Leider kam es wieder, nun wurde alles Untersucht, also ich lies auf alles testen was man testen kann . Es wurde jede erdenkliche Blutuntersuchung gemacht, so oft geröngt, ein paar mal Ultraschall ( ausser verdickte Magenwand nichts gefunden ), auf alle Zeckenkrankheiten getestet, alle Kotuntersuchungen die es gibt wurden gemacht, sogar Kot nach Texas geschickt für eine Microbiomuntersuchung. Auf Morbus Addison, Morbush Cuching, alle Autioimmunkrankheiten getestet, die man testen kann. Es wurde nichts gefunden. Ich habe sie in Hofheim vorgestellt, nichts gefunden . In diesen 2 Jahren sind wir 10.000.00 Euro ärmer, aber leider nicht schlauer. Vor 6 Wochen fing es wieder an, ich hatte Kot untersuchungen lassen und es kamen Giardien raus, ich habe ihr 5 Tage Panacur gegeben, sollte 5 Tage Pause machen und am ersten Tag der Pause hat sie mit erbrechen angefangen und es ging von vorne los :( . Sie bekommt dann immer Amoxicillin und meist Cortison dazu, weil der CRP Wert trotz des Antibiotika steigt. Dann geht es ihr meist am nächsten Tag schon viel besser. Ich war letzte Woche in einer anderen Klinik die mir empfohlen wurde, aber ausser das ich 700 Euro bezahlt habe kam ausser ein niedriger Vitamin B und Folsäuremangel nichts dabei raus. Ich bin am verzweifeln :( Seid 2023 trat das ganze 10 mal auf und ich muss ehrlich sagen, das das sehr belastend ist. Sorry für den langen Text :(

    Wurde auch an Lupus Erythematodes gedacht?

    Der Hund einer Freundin hatte die gleichen Symptome über 3 Jahre regelmäßig und wurde damit letztendlich diagnostiziert, ist noch nicht lange her.

    Habt ihr mal eine Weile dauerhaft Cortison gegeben? Wenn ja, ist sie damit stabil?


    Nicki bekommt seit ungefähr 10 Jahren von April bis Oktober/November Apoquel (Gräser/Pollenallergie).

    Ihr reichen die 5,4 mg 1x am Tag auf 15kg Gewicht. Juckreiz ist damit nicht gänzlich ausgeschalten aber absolut im Rahmen bzw. kaum vorhanden.

    Ich habe ihr nur bei der ersten Gabe die ersten 14 Tage die doppelte Dosis gegeben, so wie es im Beipackzettel steht.

    Wenn wir jetzt Pause machen über den Winter und im Frühjahr wieder starten, gebe ich gleich nur eine. Funktioniert.

    Ceterizin hatte leider so gar keine Wirkung und Cytopoint hab ich einfach ausgeschlossen weil sie beim Tierarzt eh jedes mal Panik hat.

    Sie wird jetzt dann 13 und ich lasse ihre Blutwerte 2x im Jahr checken wegen der Schilddrüse.

    Alles super bisher und sie verträgt es auch wunderbar.

    Und wie hast du es dann für dich gelöst?

    Gar nicht, ich lebe einfach damit, dass ich vor allem bei meinen Tieren immer denken werde 'es ist nicht genug / falsch'.

    Manches wird ja mit der Zeit von alleine besser, aber es gibt halt Themen, da bleibt es so, das sind vor allem die gesundheitlichen.

    Ansonsten kann man an dem Thema 'zerdenken' mit professionellen Menschen arbeiten...

    Sicher, ich hab mir fast die ganzen ersten zwei Jahre als Ersthundehalter Gedanken darüber gemacht.


    Das waren Standardthemen wie:

    - Laste ich den Hund passend aus?

    - Mache ich zu viel / zu wenig?

    - Hat der Hund genug Ruhe?

    - Warum bleibt Hund nicht alleine, was mache ich falsch?

    - Warum hat der Hund so viel Stress?

    - Sind es zu viel / zu wenig Hundekontakte?

    - Ist die Ernährung passend?

    Auch bei Maja, meiner zweiten Hündin, wurde das nicht besser. Die normalen Dinge wie Auslastung, Ruhe, Kontakte waren bei ihr nicht mehr so akut, aber sie war von Anfang an chronisch krank und ich wahllos überfordert mit der Frage, ob ich damit richtig umgehe oder genug für sie tue.

    Liegt aber ganz viel an mir, ich ein absoluter overthinker.

    Hab zwar selber keinen Hovi, besuche aber regelmäßig Seminare und Workshops von CreaCanis, da hat das gesamte Trainerteam Hovis und die allermeisten Teilnehmer auch. Unser alter Welpentrainer im Verein hatte auch selber vier und gezüchtet.

    Mir liegen Gebrauchshunde nicht, aber jeder, der genau das mag und sich wie du absichtlich dafür entscheidet, hat mit einem Hovi bestimmt ne gute Zeit. Alle die ich kennenlernen durfte waren super leicht zu motivieren, egal ob über Beute oder Futter, immer geil auf Zusammenarbeit mit ihren Besitzern, vor allem für so jede Art von Arbeit irgendwie zu begeistern.

    Lass das nicht so an dich ran, was andere reden und genieß die Zeit. Sie werden so schnell groß, das wär doch schade.