Darf ich mich hier mal reindrücken und meine Fragen loswerden?
Bei meiner Hündin (jetzt 12) wurde vor 2 Jahren eine SDU festgestellt. Drauf gekommen bin ich, weil sie zunehmend unsicher bis ängstlich auf ein bestimmtes Geräusch reagiert hat, das bis dato nie ein Problem war. Generell ist sie absolut kein unsicherer oder ängstlicher Hund.
Sie war zu Anfang eingestellt mit einer Forthyron 200 morgens und 1/2 Forthyron 200 abends. Die Werte waren laut Tierarzt nach den Kontrollen wieder im Normalbereich. Die Angst vor dem Geräusch wurde aber nicht merklich besser. Ich muss dazu sagen, ich habe mir die Werte nie geben lassen, sondern auf den TA vertraut.
Im Sommer diesen Jahres hatte sie dann einen epileptiformen Anfall, ich hatte die Schilddrüse länger nicht kontrollieren lassen, also lag mein Verdacht sofort auf einer Unterdosierung. Ich bin mit ihr zu einem anderen Tierarzt, bei dem in der Zwischenzeit auch meine Zweithündin in Behandlung war. T4 leicht im Keller, ich sollte ihr also morgens und abends je eine Forthyron 200 geben und abwarten. Bei der nächsten Kontrolle waren die Werte dann zwar besser, aber im unteren Referenzbereich. Der Tierarzt wollte abwarten und noch nicht weiter erhöhen, aber auf meine Bitte und die Schilderung der Verhaltensgeschichte haben wir uns auf 1 1/2 Forthyron morgens und abends geeinigt. Nächste Kontrolle ist im November.
Mir fällt aktuell 0,0 Besserung der Symptome auf. Sie reagiert weiter panisch auf dieses eine Geräusch und es geht schon soweit, dass sie draußen an anderen Orten, die nicht in Verbindung mit diesem Geräusch stehen, denkt, sie könnte es gehört haben, oder irgendwas klingt ähnlich (reicht wenn jemand Holz sägt, Dinge aufeinander wirft oder anderweitig laut ist). Auch Wind, so habe ich den Eindruck, verunsichert sie stark. Sobald sie einmal in dieses 'da könnte was gewesen sein' Verhalten fällt, steigert sich das immer weiter von Unsicherheit in Angst bis Panik und den Spaziergang kann ich eigentlich abbrechen.
Was ich total seltsam finde ist, dass es sich gerade jetzt so verschlechtert, obwohl wir kontinuierlich erhöht haben mit Forthyron. Davor war die Dosierung mindestens für 1 Jahr gleich. Müsste sich da nicht was bessern, auch wenn wir aktuell noch nicht optimal liegen? Kann es auch am allgemeinen älter werden liegen, Veränderung der Sinneswahrnehmung usw.? Und gibt es da einen Anhaltspunkt, wann ein Hund gut eingestellt ist? Im mittleren Bereich? Im oberen?
Außer der Sache mit den Geräuschen hat und hatte sie kaum Symptome. Etwas vermehrt Haarausfall, der aber auch allergiebedingt ist und die Scwarzfärbung der Haut.
Danke mal!