Beiträge von l'eau

    Bis dahin gehend, dass diese Hunde sich eher auch mal in Kleinstkinder-Kinderköpfe verbeißen, wenn da schon Grundlage da sind oder geschaffen wurden.

    Das ist - mit Verlaub gesagt - absoluter Schwachsinn.


    Mein Hund darf - wie viele andre (Wind-)Hunde auch - beim Coursing/auf der Rennbahn unkontrolliert hetzen und am Ende den "Hasen" töten (dagegen sind selbst unkontrollierte Reizangelspielchen Kinderkram). Deshalb wird weder aus meinem Hund - noch aus den tausenden andren (Wind-)Hunden - eine Killermaschine.


    Hunde sind nicht blöd. Die können sehr genau unterscheiden, ob sie da grad ein Spielzeug hetzen oder ein lebendiges Wesen (der Grund, weshalb gerade orientalische Windhunde nicht immer beim Coursing/Rennen mitmachen wollen - ein Spielzeug zu jagen macht für sie keinen Sinn). Und weiter noch unterscheiden sie bei lebendigen Wesen ganz genau, was sie da vor sich haben - Hase, Reh, Fasan, Kind, erwachsener Mensch, Hund (Großhund, Kleinhund, Kleinsthund, Welpe usw.), Katze usw.



    Hunde, die Kinder beißen, sind in sehr vielen Fällen missverstandene Hunde, die sich so lieb alles von den Kindern gefallen lassen - in Wahrheit aber schon xtausend Signale gesendet haben, dass ihnen das Kind zu aufdringlich ist und man es doch bitte endlich vom Hund weg tun soll.

    Dass das häufig Hunde mit Erziehungsdefiziten (u.a. bei der Impulskontrolle) sind, mag einfach daran liegen, dass die meisten HH, die sich mit der Erziehung ihrer Hunde beschäftigen, dann eben auch die xtausend Signale sehen und das Kind vom Hund wegnehmen, bevor dieser genervt ist.

    Die aktuellen Insassen bei der HHF sind durch die Bank weg Rüden. Aus meinen Tierschutzzeiten kenne ich es auch so, dass die Hunde mit krassem Aggressionsproblem gegen Mensch und Artgenossen in der Hauptsache Rüden waren - nicht nur, aber deutlich überwiegend.

    könnte aber u.U. dadurch beeinflusst sein, dass Leute, die einen "krassen" Hund haben möchten, eher einen Rüden nehmen, weil Rüden ein imposanteres Erscheinungsbild haben.


    Wobei mWn wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass männliche Säugetiere durch das Testosteron aggressiver sind als weibliche. Es also nicht so verwundern sollte, dass mehr Rüden als Hündinnen Aggressionsprobleme haben.

    vielleicht ist das aber auch wieder menschliche Wahrnehmung. Männer sind direkt, Frauen hinterfotzig.

    Nicht Wahrnehmung. Vorurteil.


    Genauso wie z.B. das Vorurteil, dass Männer nicht mit Freunden über Probleme reden, sondern sich nur gegenseitig auf die Schulter boxen, zusammen ein Bier trinken und dann ist die Welt für Männer wieder in Ordnung. Derweil Frauen stundenlang das Problem mit Freundinnen erörtern (und danach das Problem evtl. immer noch nicht behoben ist).


    Leider gibt es noch viele solche Vorurteile in unserer Gesellschaft und die Kinder werden diesen Vorurteilen folgend erzogen. Häufig unbewusst. Und selbst, wenn die Eltern sich bemühen, diese (geschlechtsspezifischen) Vorurteile dem Kind nicht weiter zu geben, so bekommt es sie doch durch sein Umfeld, durch Bücher, durch das Fernsehen usw. mit.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das zur Vorsicht ist, wegen Magendrehung oder so.

    Zum einen ist bei Magendrehung tendenziell eher ein leerer Magen ein Problem (wobei die genauen Ursache(n) dazu weiterhin nicht geklärt sind) und zum andren wird beim Herz-US nichts gemacht, was zu einer Magendrehung führen könnte (genausowenig wie bei einem Bauch-US).


    Der Hund wird dabei vorsichtig auf die Seite/den Rücken gelegt - nicht schnell drüber gedreht oder sowas. Um die andre Seite zu schallen, lässt man idR den Hund aufstehen und legt ihn dann auf die andre Seite. Jedenfalls, wenn der Herz-US nicht ohnehin im Stehen gemacht wird.