Ich finde Unterordnung gar nicht langweilig. 
Das ist auch gut so. Wär ja öde, wenn alle den gleichen Hundesport machen würden - zumal dann die entsprechenden Kurse völlig überlaufen wären. Außerdem hat mir bei Sookies BH-Vorbereitung echt geholfen, eine Trainerin zur Seite zu haben, die für UO brennt. Das gibt einem doch mal ganz andre Eindrücke und Hilfestellung.
Mir fehlt beim Hund da wirklich dieses zwei Körper ein Kopf, das Teamgefühl. Entweder Hund macht und als Mensch ist man irgendwie dabei oder Mensch sagt, Hund reagiert. Aber ein Gefühl von Gemeinsam löst das bei mir nicht aus 
Für Coursing/Windhundsport kann ich es bestätigen: das ist kein Teamsport. Klar, bei andren Hundesportarten sagt der Mensch an, was der Hund machen soll. Aber der Hund entscheidet doch darüber, wie er es macht.
Sookie und ich waren letzten Mittwoch nach ca. einem halben Jahr Pause wieder beim Agi-Training und Sookie hat so unglaublich gestrahlt, wieder einen Parcours laufen zu dürfen. Natürlich in Zusammenarbeit mit mir, da ich nunmal im Gegensatz zu ihr den Weg kenne. Sie ist zwar beim ersten Ableinen schon erstmal selber kurz durch den Parcours gebrettert, aber ließ sich problemlos von mir an den Start holen und hat dann auch zugehört und umgesetzt, was sie machen sollte.
Wenn hingegen unsere Trainerin ausnahmsweise mal ihre kleine Cattle-Mix-Hündin mitbringt, dann sieht man einen Hund, der zwar macht, was man ihm sagt und es auch nicht doof findet, aber halt einfach öde. Da kann man so viel trainieren wie man will. Egal, wie perfekt sie die Kommandos kann, sie wird niemals mit Elan, Eifer und mitdenkend im Parcours unterwegs sein und dadurch auch nie wirklich schnell sein.