Wenn an einem See vor Blaualgen gewarnt wird, kann man dann Fische aus dem See trotzdem verzehren?
Beiträge von l'eau
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Sind Abends ins Bad und normalerweise lassen wir ihn vor der Tür. Da steht er dann rum um so nach 10 Minuten fängt er an zu jaulen.
Grundsätzlich ist da der Fehler: man übt erstmal in dem Rahmen, dass der Hund gar kein unerwünschtes Verhalten zeigt. Wenn 10 Minuten die Grenze ist, dann macht man nach 9 Minuten die Tür wieder auf.
Gestern habe ich ihn von Anfang an ins Esszimmer geschickt. Zweimal kam er wieder beim dritten mal hat er sich dann auf sein Bett gelegt und ca. 10 Minuten geschlafen
Schön, dass das geklappt hat. Gerade, wenn man die Wohnung gar nicht verlässt, finde ich es auch gar nicht verkehrt, dass man dem Hund sagt, dass sein Verhalten unerwünscht ist und/oder, was er stattdessen machen soll. Bitte bedenkt, dass das aber sich nicht so einfach auf die Situation, wenn ihr das Haus komplett verlasst, übertragen lässt. Daher hier vorerst im für den Hund machbaren Rahmen bleiben - selbst wenn das nur 1-2 Minuten sind.
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Meine waren auch fast sofort stubenrein, dafür habe der Vater der Hunde gesorgt,mwurde mir von der Züchterin gesagt, der habe die Kleinen rausgeschmissen,mwenn sie in die die Hundebox machen wollte.
Dafür braucht's eigentlich keinen andren Hund. Die allermeisten Welpen fangen ab einem bestimmten Alter an, zum Lösen die Wurfbox zu verlassen. Je älter sie werden, desto weiter weg gehen sie. Wenn sie jederzeit Zugang zum Garten haben, kann es durchaus auch sein, dass sie sich bald (fast) gar nicht mehr drinnen lösen. Aber es kann gut sein, dass sie das Konzept nach dem Umzug im neuen Zuhause erstmal auf dieses übertragen müssen. Und manche Welpen sind nach dem Umzug erstmal so unsicher, dass sie sich gar nicht trauen, sich draußen in der Fremde zu lösen (weil man damit ja auch seinen Duft draußen hinterlässt - also durchaus ein genetisches Programm, was dagegen sprechen kann).
Und dann gibt's natürlich auch Mimosen, die sich lieber drinnen lösen, wenn es draußen ungemütlich ist...
Rütter hat selbst einen Border Collie (gehabt?) und ich meine auch einen Golden Retriever.
Wobei man sagen muss, dass Rütters eigene Welpenerfahrung sich mWn auf den Goldie beschränkt. Mehr Welpen hat er selber gar nicht großgezogen.
Grundsätzlich hab ich das Gefühl, dass Rütter mit den meisten Begleithundrassen entspannt ist. Sobald eine Rasse ein Spezialist ist, fängt er an, Horrorszenarien zu malen und auf falsche Zucht zu schimpfen.
Bei dem kleinen Gossi-Mädel z.B. malt er schon extrem schwarz. Ok, er sieht auch immer gleich Probleme, wenn ein Welpe ein bissi wild ist. Ja, klar, dass das Gossilein beim Spielen in den Jungen geknappst hat, das musste umgelenkt werden - aber trotz, dass MR das Miteinanderrennen komplett verboten hätte, hat es ja am Ende der Folge problemlos geklappt. Welpi musste nur die etwas anderen Spielregeln beim Rennen mit Menschen lernen.
Meine Mädels dürfen mich bei Rennspielen auch anrempeln - freilich, das ist immerhin das "Ich hab dich!" auf hundisch

Allerdings hat MR schon recht damit, dass das Gossi-Mädel in der Stadt schon sehr unsicher ist - ich hoffe, dass die Halterin das mehr im Blick hat und/oder nur blöd gefilmt wurde (evtl. auch einfach daher kommt, dass an dem Tag schon viel los war durch das Filmen und man dann noch den Welpen, der sich lieber ausgeruht hätte, mit in die Stadt geschliffen hat?)
Wobei es schon deutlich ist, dass MR (mittlerweile?) TS-Hunde arg in den Himmel lobt und Zucht gerne mal mit unbedachter Vermehrung gleichsetzt. Finde ich schade - zumal wie ihr schon geschrieben habt, in der jetzigen Folge die "unkomplizierten" TS-Welpen irgendwie so gar nicht vertreten sind (klar, es gibt sie auch, aber vmtl. doch seltener, als wenn man sich einen guten Züchter sucht).
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Für mich ist ein Hund stubenrein, wenn er für sein Geschäft selbstständig rausgehen will. Wenn man dann zu langsam ist, den Hund rechtzeitig rauszulassen/rauszubringen, dann ist das ja nicht das Versagen des Welpen.
Würde ich nur teilweise unterschreiben. Es gehört auch dazu, dass der Welpe rechtzeitig genug anzeigt, dass er raus muss, so dass man überhaupt eine Chance hat, mit ihm raus zu gehen.
Wenn der Welpe zur (geschlossenen) Tür läuft und dann davor pinkelt, weil Mensch halt selber erst zur Tür muss, um diese überhaupt öffnen zu können, dann ist Welpe noch nicht stubenrein. Ja, er hat das Konzept verstanden, aber er kann es noch nicht (komplett) umsetzen.
Allerdings ist das auch ein Punkt, warum manche Welpen früher als stubenrein gelten: hat der Welpe - z.B. weil Hundeklappe oder Tür zum Garten eh offen - immer die Möglichkeit selber rauszugehen ohne auf den Menschen warten zu müssen, so scheint der Welpe freilich früher stubenrein bzw. ist er es in der Wohnsituation auch. Aber er lernt nicht, sich zu melden, wenn er raus muss, was dann woanders zu Problemen führen kann.
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Denn faktisch sind Hunde in dem Alter doch physisch eh noch nicht so wirklich in der Lage, ihre Blase zu kontrollieren und bewusst und aktiv einzuhalten, oder?
Jain. Sie können schon ihre Blase kontrollieren (sonst würde es ja unkontrolliert laufen), aber wie bei Kindern merken Welpen es halt oft noch nicht rechtzeitig genug. Bei manchen Welpen dauert's auch länger bis die verstehen, dass Lösen im Wohnraum nicht erwünscht ist bzw. was alles zum Wohnraum gehört sowie, dass sie Bescheid sagen können, wenn sie raus müssen.
Meine Jin hat mit 11 Monaten das letzte Mal reingepinkelt. War das lang? Ja, sicher. Aber dafür ist sie sogar bei Durchfall 100 % stubenrein (abgesehen von nach dem Wildsauzusammenstoß, als sie unter starken Medikamenten stehend, einmal in die Kanzlei gepinkelt hat - das ist aber mMn entschuldbar).
Auch Sookie hat etwas länger gebraucht (ich meine, sie war 6-7 Monate alt, als sie stubenrein war - so genau weiß ich es bei ihr tatsächlich nicht). Auch sie ist seitdem 100 % stubenrein - ebenfalls auch bei Durchfall.
Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass ich irgendeinen Fehler gemacht hab, weshalb beide Hunde eher länger gebraucht haben. Aber da hilft doch nicht, mehr Druck auszuüben? Bei Jin war mMn tatsächlich ein Fehler, dass ich mir (unbewusst) totalen Druck beim Thema Stubenreinheit gemacht hab. Hätt mir da ein Trainer gesagt, dass der Welpe nach 3 Wochen bei mir stubenrein sein muss, hätt ich mich wie der Totalversager gefühlt...
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Nicht wundern, ich guck online und bin etwas vor der aktuellen Ausstrahlung. Aber ich muss mich grad etwas aufregen.
MR: "Nach 3 Wochen [im neuen Zuhause] sollte ein Welpe schon weitestgehend stubenrein sein."
Äääääh? Nein. Also ja. Es gibt Welpen, die fix stubenrein werden. Aber es gibt halt auch Welpen, bei denen das länger dauert. Wie kann man den Welpenhalter bei so einem Thema so unter Druck setzen?
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Bei mir war es genau andersrum, meinen Hund habe ich nach 2 Wochen Eingewöhnung für einige Stunden alleine gelassen. Bei allen späteren Hunden habe ich es genauso gemacht. Nicht jeder kann zu Hause arbeiten und so mussten meine Hunde früh lernen auch einige Stunden alleine zu sein.
Es kommt halt auf den Hund drauf an, ob er das kann
Eine Freundin von mir hat ihren Welpen auch ab Tag 1 alleine lassen können - sie konnte sogar problemlos mit dem Althund die Wohnung verlassen; auch relativ fix ziemlich lange Zeiträume (soweit es halt die Blase mitgemacht hat).Im vorliegenden Fall gehört der Hund aber offensichtlich nicht zu dieser entspannten Sorte.
Mein P.S. war übrigens deshalb ein P.S., weil ich weiß, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, den Hund einfach alt genug werden zu lassen bis ihm das Alleinebleiben leichter fällt. Und natürlich auch, weil mir bewusst ist, dass dieser Weg ebenfalls nicht bei jedem Hund klappt.
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Wir versuchen ihm schon so wenig Beachtung wie möglich zuhause geben. Gehen nicht mal mehr zum gemeinsamen schmusen auf´s Sofa, da wir Angst haben, es das alleine bleiben beeinträchtigen

Da läuft bei euch was in die komplett falsche Richtung. Ihr seid der Hauptsozialpartner eures Hundes, ihn den größten Teil des Tages zu ignorieren, ist mMn extrem schlimm.
Wir haben schon vieles probiert, auch mit Futter. Sobald das leer ist, beginnt der Stress.
Ihr habt den Hund doch noch gar nicht so lange? Ich schätze, ihr seid zu ungeduldig und macht zu große Schritte. Ich würde euch empfehlen, den Hund erstmal gar nicht mehr alleine zu lassen und euch von einer Trainerin/einem Trainer Unterstützung zu holen.
Wir können ihn ohne Probleme in ein Cafe mitnehmen oder auch zu Famielienfesten. Aber es wohl für uns und den Hund besser, wenn er diesem Stress nicht immer auszusetzen ist.
Ist das denn Stress für euren Hund? Meine Mädels sehen Café- oder Restaurant-Besuche nicht als Stress. Eine braucht bei Familienfeiern je nach Trubeligkeit einen Rückszugsort, die andre ist gerne mitten drin im Chaos.
P.S.: ich habe meine beiden Hunde bis sie 2-3 Jahre alt waren so gut wie gar nicht alleine gelassen und das auch nicht wirklich trainiert. Mittlerweile kann ich beide (zusammen) relativ problemlos alleine lassen (jedenfalls bis 2 h - mehr war bislang nicht nötig).
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Wenn wir in den Garten gehe rennt sie schon bellend los und stellt die nackenhaare auf. Obwohl niemand zu sehen ist.
Da du weißt, dass das unerwünschte Verhalten in dieser Situation auftritt, sorge bereits im Ansatz dafür, dass sie das Verhalten nicht zeigen kann.
In dem Fall z.B. Leine dran, Hund ins Kommando nehmen, ein paar Tricks ausführen lassen etc.
Läufigkeiten - gerade die ersten - können durchaus negative Auswirkungen aufs Alleinbleibetraining haben. Evtl. musst du nochmal ein paar Schritte zurück gehen.
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wenn ich mit dem Kleinen etwas mache, würde sich der Ersthund gerne dazwischen drängen. Das verbiete ich und schicke sie weg.
Das ist normal. Die Hunde müssen lernen, dass sie nicht immer dran sind. Meine Mädels haben ein positives Pause-Signal trainiert bekommen, welches ich explizit für Trainingseinheiten nutze. Heißt: ich schicke den Hund auf den Pause-Platz und belohne das Bleiben anfangs sehr viel mit Keksen. Bis das sitzt, behelfe ich mich mit Boxenknast oder Anleinen.
Falls notwendig kann man das Pausesignal auch für Pflegezeit nutzen.
Bei Streicheln oder Spielen gilt: man darf fragen, ob man dazu kommen darf, aber Dazwischendrängeln ist nicht.
Wenn sie jetzt aber merkt, dass ich mit dem Welpen alleine unterwegs bin, liegt sie eher an der Tür und wartet (das hat sie sonst nicht gemacht).
Das finde ich ebenfalls normal. Daran müssen sich Hunde erstmal gewöhnen.
Sie setzt keinerlei Korrekturen.
Ich unterstütze grundsätzlich den Hund, der Unterstützung braucht. Wenn der Althund zu grob zum Welpen ist, wird der Althund zurechtgewiesen. Wenn der Welpe es übertreibt, wird der Welpe zurechtgewiesen.
Solange das Spiel überwiegenderweise schön ist, seh ich keinerlei Grund, es grundsätzlich zu verbieten.