Hund findet Katzen doof und bellt draussen Menschen an

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    Hallo ihr Lieben


    Damit ich nicht x verschiedene Threads starte, packe ich unsere zwei grössten Baustellen mal in einen rein.


    Es geht dabei um mich und Dixie, eine 5,5 Monate alte Zwergspitz Hündin.

    Dixie hat bei den Vorbesitzern nicht unendlich viel kennen gelernt (sie kennt baden, war im Restaurant, war auch regelmässig draussen, aber nicht lange und hatte nur sehr wenig regelmässigen Hundekontakt). Katzen kannte sie maximal vom Sehen draussen.

    Dixie ist erst seit 12 Tagen bei mir. In den 12 Tagen war sie schon 5 Mal stundenweise bei einer wirklich tollen Sitterin (liess sich leider nicht anders einrichten) , einmal beim Tierarzt, mit mir bei meinen Eltern zu Besuch und musste einmal mit zum einkaufen. Alles etwas viel, ich weiss, aber es liess sich leider (bis auf den Besuch meiner Eltern) nicht anders einrichten.

    Ich versuche nun, einen Gang zurück zu schalten, und auf jeden Tag, bei dem was anderes ausser bissi spazieren war, folgt ein Ruhetag (mit bissi spazieren auf der immergleichen Runde).

    Gestern und heute passierte zum Beispiel ausser spazieren Nix, was ihr auch sehr gut tat, hatte ich das Gefühl.


    So, nun zu unseren Problemen:


    Sie hat sich draussen als Kläffer-Fiffi entpuppt. Dass sie Hunde anbellt, kann ich verstehen, daran arbeiten wir sobald wie möglich mit meiner tollen Hundetrainerin.

    Was ich gar nicht toll finde, ist, dass sie draussen alle Menschen verbellt. Besuch drinnen im Treppenhaus oder meine Eltern im Haus waren voll ok, aber alle, die sich draussen auf der Strasse aufhalten, werden angekläfft. Männer wie Frauen, auch Kinder.

    Natürlich werden wir das auch mit der Trainerin anschauen, aber trotzdem erbitte ich mir eure geschätzten Ratschläge, damit ich sofort richtig reagieren kann.

    Heute war ein Gärtner da, auf den ist sie richtig zugerannt und hat ihn dann verkläfft.


    Zweites Problem:

    Sie findet Katzen so richtig Shice...

    Und meine Eltern haben 2 Katzen.


    Wenn sie draussen eine Katze sieht, oder auch die Katzen bei meinen Eltern, wird sie richtig hysterisch.

    Der Kater bei meinen Eltern hat sich natürlich für Sie interessiert und sich freundlich und sehr vorsichtig angenähert, da ist sie fast an die Decke gegangen.

    Habe sie dann aus der Situation rausgenommen, aber jedes Mal, wenn sie den Kater auch durch die Scheibe im Garten nur gesehen hat, ist sie wieder ausgeflippt...

    Wie soll ich mich verhalten, dass diese Zusammenführung doch noch klappt?


    Bin natürlich auch für sonstige Tipps sehr dankbar!

    Vielen Dank euch! ❤️

  • Sie hat sich draussen als Kläffer-Fiffi entpuppt. Dass sie Hunde anbellt, kann ich verstehen, daran arbeiten wir sobald wie möglich mit meiner tollen Hundetrainerin.

    Was ich gar nicht toll finde, ist, dass sie draussen alle Menschen verbellt. Besuch drinnen im Treppenhaus oder meine Eltern im Haus waren voll ok, aber alle, die sich draussen auf der Strasse aufhalten, werden angekläfft. Männer wie Frauen, auch Kinder.

    Natürlich werden wir das auch mit der Trainerin anschauen, aber trotzdem erbitte ich mir eure geschätzten Ratschläge, damit ich sofort richtig reagieren kann.

    Heute war ein Gärtner da, auf den ist sie richtig zugerannt und hat ihn dann verkläfft.

    Ich würde das Thema Menschen ankläffen genauso angehen, wie das Thema Hunde ankläffen, d.h. du musst schneller sein als sie und sie auf dich konzentrieren, bevor sie anfängt zu bellen und sie dann auf der abgewandten Seite in ausreichend großem Abstand (so dass sie halbwegs entspannt bleibt) an Menschen vorbei führen. Dabei natürlich loben nicht vergessen, wenn sie ruhig bleibt. Wenn sie wenig kennengelernt hat, sind ihr die Menschen draußen vielleicht auch einfach noch zu gruselig und sie versucht sie von sich wegzuschicken.


    Wenn sie draussen eine Katze sieht, oder auch die Katzen bei meinen Eltern, wird sie richtig hysterisch.

    Der Kater bei meinen Eltern hat sich natürlich für Sie interessiert und sich freundlich und sehr vorsichtig angenähert, da ist sie fast an die Decke gegangen.

    Habe sie dann aus der Situation rausgenommen, aber jedes Mal, wenn sie den Kater auch durch die Scheibe im Garten nur gesehen hat, ist sie wieder ausgeflippt...

    Wie soll ich mich verhalten, dass diese Zusammenführung doch noch klappt?

    Wir haben das gleiche "Problem", Katzen werden vehement verbellt. Leider tauchen die Katzen draußen auch oft an Stellen auf, wo Frau Hund sie eher sieht als ich, weil sie z.B. unter Autos sitzen, unter die ich nicht gucken kann und wo die Katzen schon sehr nah sind. Bei uns hat dabei nur ein Abbruch geholfen, um den Fuß in die Tür zu bekommen. Sinnvollerweise übst du vorher an alltäglichen Dingen den Abbruch, damit sie lernt, was du da von ihr willst und sie das dann irgendwann auch bei den Katzen umsetzen kann. Parallel übe ich an jeder Katze, die wir in ausreichendem Abstand treffen (also mehr als nur 1-2m weg) das ruhige Anschauen bzw. dann Wegschauen von den Katzen.


    Zu der Zusammenführung mit den Katzen deiner Eltern kann dir sicher jemand anders besser weiter helfen als ich. Wie oft bist du denn bei deinen Eltern? Lohnt eine aufwendige Zusammenführung, oder könnte man da auch einfach Management betreiben wo dann bei den Besuchen Hund und Katzen in unterschiedlichen Zimmern sind?

  • Ich würde Abstand rein bringen, Hund auf die andere Seite nehmen, und schauen dass sich Begegnungen erstmal möglichst gering halten.


    Auf Entfernung kann man auch mal stehen bleiben und in Ruhe beobachten lassen ( lobem wenn sie entspannt bleibt).


    Aufpassen dass Niemand den Hund belästigen kann, und um Katzen wenn möglich nen großen Bogen machen.


    In dem Alter kann es sein dass sie aus Unsicherheit so reagiert ( Spooky Phases und so). Da ist es gut wenn man ein wenig Dampf raus nehmen kann.

    Zusätzlich ist sie noch nicht lange bei dir, aber dass Ruhe besser ist weißt du schon selber. :)

    Sie muss sich erstmal einleben, Bindung und Vertrauen aufbauen. Erst wenn das da ist, kann sie sich in solchen Situationen auch an dir orientieren.


    Wenn du sie wieder mit zu den Eltern nimmst - pass auf dass die Katzen nicht zu nah kommen.

    Lilo bspw kann mittlerweile akzeptieren wenn Yoshi ( unser Kater) auf Distanz ist. Kommt er aber zu nah ( was schnell passiert, weil er Hunde mega Mäßig interessant findet, und Lilo blöderweise für eine Spielkompanin hält), wirds kritisch und sie kippt ( als Welpe war sie Katzen gegenüber sehr unsicher und hat sie immer auf Distanz angemotzt, mittlerweile kippt sie stattdessen ins Jagdverhalten) .

    Insgesamt ist sie gegenüber Yoshi wesentlich toleranter als ggü fremden Katzen.

    Es ist oft so dass man Hunde an eigene Katzen nach und nach gewöhnen kann, während alle Anderen blöd bleiben. Voraussetzung dafür ist, dass man es als Mensch entsprechend managed, da Hund und Katze nicht die selbe Sprache sprechen. ( das Wie, klappt dann sicher am Besten mit nem Trainer)

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