Hund bellt und flippt aus wenn jemand an der Türe ist

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    Hallo,

    Nach langem wende ich mich jetzt mal an euch um hoffentlich gute Tips zu erhalten.

    Folgende Situation ist unser Problem.

    Wor haben seit 2 Jahren einen Hund (Yorkie-Mix- allerdings recht gross).

    Zu Beginn war ihm die Klingel völlig egal.

    Ich denke durch falsches Verhalten unsererseits, fing er irgendwann an auf die Klingel zu reagieren oder wenn er hört das einer von uns nach Hause kommt.

    Er wurde natürlich immer begrüßt von allen die reinkamen daher denke ich das er einfach denkt es ist SEIN Besuch...

    Wir haben noch 2 Katzen, wovon er eine mag und die andere eher fobbt nicht böse aber sie sind auch keine Freunde.

    Wenn es also klingelt oder er uns hört jagt er erstmal wie ein bekloppte durch die Wohnung und sucht die Katzen.

    Auf seinem Weg reist er alles mit was nunmal im weg steht.

    Wenn alle Katzen sich in Sicherheit gebracht haben habe ich nun auch endlich die Türe erreicht und dann steht er neben mir und begrüßt den Besuch. Nach kurzer Zeit ist eher wieder die Ruhe selbst.


    Problematisch ist, das wir seit 9 Monaten ein kleines Wesen hier wohnen haben. Unsere Tochter.

    Der würde das Klingeln ja noch nicht mal was ausmachen wenn sie schläft, aber wenn der Hund jedes mal flippt und alles umreisst und bellt wird sie jedesmal wach und das ist wirklich nicht schön.

    Ich weiss einfach nicht wie ich das beenden kann. Zumal ich mit baby auf dem Arm zumeist schlafend auch gar nicht so schnell reagieren kann wie er weg ist.

    Wir haben ihn so toll erzogen bekommen und das obwohl er ein hund ist der meist auf 180 ist, Terrier halt. Aber er hört draussen wie ne eins und auch hier zuhause kann er es.aber da komme ich einfach nicht weiter.

    Wir haben den Klingelton geändert und wieder von vorn angefangen. Es soll hier bleiben, er soll ins körbchen etc etc.

    Wir haben es soweit geschafft das er sich zumindest aus dem laufen heraus abrufen lässt bzw nach 4 Sekunden zurückrufen lässt.

    Trotzdem rastet er erstmal aus und diese 4 Sekunden sind genug um das Baby zu wecken.

    Wenn ich sie schlafen lege und ich nicht im Raum bin und er hört was kann ich gar nicht eingreifen und dann zeigt er sein können auch von allen Seiten.

    Vielleicht hat hier jemand einen guten Rat für mich.

    Danke im voraus

    weary-dog-face

  • Hast du sowas wie im Video auch schon gemacht, also unter der Reizschwelle anfangen?

    Neim bisher nicht.

    Heisst also ich trainiere mit ihm mit ähnlichen oder gebau diesen Geräuschen und belohne wenn er entspannt bleibt?

    Was wenn ich jetzt den Handyton nehme ( der jetzt mittlerweile definitv auch ein triggern ist weil ich irgendwann den leiten gesagt habe bitte nicht klingeln sonst flippt der hund ruft mich an wenn ihr da seit ...clever... ich weiss.. ging so ne Woche gut...)

    Also wenn ich jetzt den Ton abspiele und der hund läuft los. Nicht belohnen, aber wie ? Wie beim klicken warten bis eine Reaktion in meine Richtung kommt? Und ansonsten ignorieren? Oder zurechtweisen ?

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  • Nein, das vermeidet man alles, wenn man unterhalb der Reizschwelle arbeitet. Kannst du kein Englisch? Dann müsste ich noch mal nach was anderem suchen.

  • Nein, das vermeidet man alles, wenn man unterhalb der Reizschwelle arbeitet. Kannst du kein Englisch? Dann müsste ich noch mal nach was anderem suchen.

    Doch ich verstehe das Video schon. Alles gut. Aber wenn ich unterhalb der reizschwelle arbeite muss ich ja erstmal die Grenze finden. Heisst wie sie sagen wir ich nehme nicht das Türe klopfen sondern ein anderes leises Klopfen an verschiedenen Gegenständen. Wenn das den Reiz aber schon auslöst. Wie verhalte ich mich dann?

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  • Wie verhalte ich mich dann?

    Dann überlegst du dir einfach, welches Geräusch du als nächstes ausprobieren könntest. Der Hund braucht da kein Feedback, den würd ich einfach ignorieren oder wie sonst behandeln, wenn ihr gerade nicht trainiert.

    Edit. Ich sehe das nicht so sehr als Belohnung für gutes Verhalten, sondern eher als Desensibilisierung. Vielleicht findest du unter dem Begriff noch passenderes. Weißt du, wie wenn man eine Silvester-CD abspielt, zuerst fast unhörbar und im Laufe der Zeit immer lauter. So ähnlich. Nur dass das Futter den Hund ein bisschen auf andere Gedanken bringt als Nebeneffekt.

  • Wie verhalte ich mich dann?

    Dann überlegst du dir einfach, welches Geräusch du als nächstes ausprobieren könntest. Der Hund braucht da kein Feedback, den würd ich einfach ignorieren oder wie sonst behandeln, wenn ihr gerade nicht trainiert.

    Edit. Ich sehe das nicht so sehr als Belohnung für gutes Verhalten, sondern eher als Desensibilisierung. Vielleicht findest du unter dem Begriff noch passenderes. Weißt du, wie wenn man eine Silvester-CD abspielt, zuerst fast unhörbar und im Laufe der Zeit immer lauter. So ähnlich. Nur dass das Futter den Hund ein bisschen auf andere Gedanken bringt als Nebeneffekt.

    Wie oft sollte ich das machen? Mehrmals täglich kurz oder 1x länger?

    Und zunächst ein triggern erfolgreich beenden bevor was neues kommt

  • Wie verhalte ich mich dann?

    Dann überlegst du dir einfach, welches Geräusch du als nächstes ausprobieren könntest. Der Hund braucht da kein Feedback, den würd ich einfach ignorieren oder wie sonst behandeln, wenn ihr gerade nicht trainiert.

    Edit. Ich sehe das nicht so sehr als Belohnung für gutes Verhalten, sondern eher als Desensibilisierung. Vielleicht findest du unter dem Begriff noch passenderes. Weißt du, wie wenn man eine Silvester-CD abspielt, zuerst fast unhörbar und im Laufe der Zeit immer lauter. So ähnlich. Nur dass das Futter den Hund ein bisschen auf andere Gedanken bringt als Nebeneffekt.

    Ahhhh okay. Also anders als Beim klickern wo ich erwünschte Verhalten belohne, lenke ich ihn hier damit ab und zeige ihm damit das eigentlich gar nichts wichtiges passiert bzw. Die Geräusche uninteressant werden . Und gewöhne ihn daran.

  • Ja, Ablenken ist vielleicht nicht das richtige Wort, bin mir nicht sicher, Futter verändert einfach ein bisschen die Stimmung, der Hund rutscht dann meist nicht so schnell in einen Tunnel ab. Außerdem kann es auch als eine Art Gegenkonditionierung gesehen werden. Triggern ist genau das, was du vermeiden willst bei Desensibilsierung. Wie oft man das am besten macht, weiß ich nicht. Ich würde das so machen, wie es gerade in den Alltag passt. Bei uns ist das leider immer sehr vom Weight Watching limitiert. :D Ich hab nur wenige Futterstückchen pro Tag zur Verfügung.

  • Ja, Ablenken ist vielleicht nicht das richtige Wort, bin mir nicht sicher, Futter verändert einfach ein bisschen die Stimmung, der Hund rutscht dann meist nicht so schnell in einen Tunnel ab. Außerdem kann es auch als eine Art Gegenkonditionierung gesehen werden. Triggern ist genau das, was du vermeiden willst bei Desensibilsierung. Wie oft man das am besten macht, weiß ich nicht. Ich würde das so machen, wie es gerade in den Alltag passt. Bei uns ist das leider immer sehr vom Weight Watching limitiert. :D Ich hab nur wenige Futterstückchen pro Tag zur Verfügung.

    Ja wohl wahr . Bald läuft er dann nicht mehr zur Türe aber nicht weil er nicht mehr will sondern weil er so rund ist dass er nicht mehr kann grinning-dog-face

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