Katzenfutter statt (auf Hunde abgestimmte) Reinfleischdosen?

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    Hallo,


    Ich überlege, ob es prinzipiell möglich wäre den Fleischanteil im Nassfutter durch Katzenfutter zu decken. (Beim erwachsenen, gesunden Hund.)


    Klar ist mir, dass ich den Rest des Futters dann darauf anpassen müsste, sodass es insgesamt zu einem ausgewogenen Hundefutter wird, dh. dazu kämen je nach dem Mineralstoffe, Gemüse, Obst, Getreide/Reis/Kartoffel, Öl.


    Die Frage ist, was fehlt da bzw. wie umständlich wird das ("lohnt" das noch?).

    Oder spricht ganz grundsätzlich schon etwas dagegen?


    Bevor hier Bashing kommt: Natürlich muss ich das nicht machen. Es wäre je nach Aufwand vielleicht praktisch, weil ich dann größere Dosen Katzenfutter kaufen könnte. Und ich überlege dahingehend auch, weil ich noch kein Hundefutter mit einer Zusammensetzung wie bei Terra Canis (nicht bloß Fleisch ohne Ende) gefunden habe, das nicht so teuer ist.

    Barf ist erst mal in Ermangelung von Kühlplatz keine Alternative.


    Freue mich auf eine rege Diskussion und vor allem auch auf gute Quellen zum Nachlesen :smile:

  • Katzen sind reine Carnivore mit einem hohen Eiweiß- und Taurinbedarf die ihren Energiebedarf über Protein und Fett decken.


    Ein Hund ist ein Carnivore der seinen Energiebedarf über Fett und Kohlenhydrate deckt, Protein wird nur für den Baustoffwechsel verwendet.

    Versorgt man mit Protein über belastet das auf Lager Sicht Leber und Nieren.


    Es gibt tausende Nassfuttersorten für Hunde, wieso ist da für deinen Hund nichts dabei?


    Hast du nicht einen Welpen? Die tolerieren bzgl der Nährstoffversorgung nicht so viele Abweichungen ohne Schaden zu nehmen. Selbst wenn du Nassfutter für Hunde selbstständig ergänzt kann das eine blöde Imbalance geben wenn du keine Ahnung von Hundeernährung hast. Aber dann noch Katzenfutter .... lass es lieber!



    Hier gibt es mal Katzenfutter als Belohnung. Sonst nicht. Wozu auch, dazu gibt es weder eine Notwendigkeit noch einen Sinn.



    Du hast einen Hund, keine Katze.

  • Ist Trockenbarf nicht so ne Sache, die schon super viel Protein hat, sodass man eher ein bisschen strecken sollte? Kannst ja im entsprechenden Thread nachfragen!


    Dauerhaft würd ichs wohl nicht machen, da Katzenfutter für Hunde ja überhaupt nicht getestet ist, oder? Ich denke, da würde man besser daran tun, mit fleischlastigen Trofu-Sorten zu mischen.

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  • @Syrus Bitte lies doch nächstes Mal genauer. Ich schreibe nirgends dass der Welpe sowas bekommen soll. Soll er nämlich nicht.


    Da steht:

    Ich überlege, ob es prinzipiell möglich wäre den Fleischanteil im Nassfutter durch Katzenfutter zu decken. (Beim erwachsenen, gesunden Hund.)


    Klar ist mir, dass ich den Rest des Futters dann darauf anpassen müsste, sodass es insgesamt zu einem ausgewogenen Hundefutter wird, dh. dazu kämen je nach dem Mineralstoffe, Gemüse, Obst, Getreide/Reis/Kartoffel, Öl.

    Wo steht da also was von Überversorgung mit Proteinen oder dass ein Welpe das bekommen sollte oder dass ich das überhaupt schon fest geplant hätte? ("Lass es lieber/ Du hast einen Hund, keine Katze")

    Also danke für gar nichts.


    Ich wünsche mir konstruktive Beiträge in denen es um Zusammensetzung und Unterschiede zwischen Katzenfutter und REINfleischdosen für Hunde geht. Und darum, ob/wie das PRINZIPIELL möglich wäre, einen Teil (!) der Hundenahrung über Katzenfutter zu decken.


    Klar, wer hier einfach nur schreiben mag wie dumm ich bin (also Hund und Katze nicht unterscheiden zu können zB) - viel Spaß. Geht leider aber am Thema vorbei.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Fleisch ist Fleisch. Ob das nu in einer Katzenfutterdose steckt oder in einer Hundefutterdose. Die Mineralstoffe, die dazu noch drin sind, dürften anders zusammengesetzt sein. Das könnte man sich dann ja ausrechnen, was noch hinzukommen müsste (oder zuviel ist). Prinzipiell ist es also möglich.

    Billiger ist Katzenfutter aber nicht, im Gegenteil. Kilopreise um 13 Euro für reines Fleisch in Dosen. Die Schlachttiere, die sie dafür nehmen, werden bestimmt mit Gold gefüttert. :lol: :headbash:


    An Literatur zum Thema Ernährung finde ich empfehlenswert: "Hunde richtig füttern" von Meyer/Zentek, "Tierärztliche Ernährungsberatung" von Natalie Dilitzer und "Hunde würden Wurstsemmeln kaufen" von Bela Wolf.

  • Es ist egal ob Welpe oder erwachsener Hund, Katzenfutter ist nicht auf die Bedürfnisse von Hunden abgestimmt und bringt Hunde JEDEN Alters in einen Zustand der Überversorgung.

    Auch wenn du Kohlenhydrate zufütterst und die Katzenfutterdose als reine "Fleischmalzeit" behandelst, geht die Rechnung nicht auf, weil du damit die Zusätze außer Acht lässt. Katzenfutter ist eben nicht nur Reinfleisch.

    Katzenfutterdosen sind kleine Proteinbomben, vollgestopft mit Vitaminen, Mineralien und sonstigen Zusätzen, das ist etwas komplett anderes, als eine Reinfleischdose und lässt sich einfach nicht anständig verrechnen. Es gibt keinen Weg - außer vielleicht man hat ein Analyselabor und viele Pulverchen - um Katzenfutter gesund in die Hundefütterung einzubauen.


    Und du musst hier nicht gleich wieder anfangen die User anzuzicken, nur weil dir die Antworten nicht in deinen Plan passen.


    Ja, Katzenfutter ist deutlich billiger als Reinfleischdosen. Liegt aber auch eben daran, dass es eine komplett andere Zusammensetzung ist.

  • Katzenfutter wird auch nicht von allen Hunden vertragen. Ich hatte da schon Kandidaten, die regelmäßig Durchfall bekamen, wenn sie sich mal in einem unbeobachteten Moment eine Portion Katzennassfutter einverleibten.

  • Auch wenn du Kohlenhydrate zufütterst und die Katzenfutterdose als reine "Fleischmalzeit" behandelst, geht die Rechnung nicht auf, weil du damit die Zusätze außer Acht lässt. Katzenfutter ist eben nicht nur Reinfleisch.

    Katzenfutterdosen sind kleine Proteinbomben, vollgestopft mit Vitaminen, Mineralien und sonstigen Zusätzen, das ist etwas komplett anderes, als eine Reinfleischdose und lässt sich einfach nicht anständig verrechnen. Es gibt keinen Weg - außer vielleicht man hat ein Analyselabor und viele Pulverchen - um Katzenfutter gesund in die Hundefütterung einzubauen.

    Danke.

  • Und wenn du richtig gelesen hättest statt gleich wegen der Anmerkung bzgl Welpenfütterung beleidigt zu sein hättest du den Informationsgehalt meines Beitrags erfasst statt mich hier blöd von der Seite anzumachen.


    Ich habe dir erklärt wieso es (aus Sicht von Tierernährern, ich kann dir gerne Fachbücher empfehlen in denen du die Bedarfswerte von Hunde und Katzen nachlesen und vergleichen kannst) keine gute Idee ist Katzennassfutter zu füttern und das gilt für adulte Hunde genauso wie für Welpen.



    Es macht einfach keinen Sinn, das Risiko einer Über- und Fehlversorgung einzugehen und selbst noch dran rumpanschen zu müssen damit es halbwegs hinkommt statt ein auf Hundebedürfnisse abgestimmtes und getestete Hundefutter zu geben.

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