Lauftraining (mit und ohne Hund) Teil 2

  • Sag mal merkt ihr eigentlich dass eure Gunde durchs Laufen auch mehr Bewegung einfordern?

    Wir waren die letzten Wochen im Schnitt zweimal die Woche rund 10km joggen. Größtenteils im Freilauf.

    Nun gibt mir ihr aktuelles Verhalten (Reizoffener, fordernder) Anlass das Programm runter zu fahren.

    Zu den beiden Laufrunden kam noch 2x/Woche Huta und 1-2x/Woche mit Hundefreunden laufen.

    Ich könnte mich ohrfeigen (wieder) diesen Fehler des zuviels gemacht zu haben.

    Konkret aber die Frage zum Laufen- wie oft könnt ihr mit eurem Hund die Woche laufen gehen, dass es nicht zu viel wird? Ich dachte eigentlich immer Joggen sei ein Stressablass-Ventil für Hunde. Für Ellie ist es aber eher eine „Voll-die-Sau-rauslassen“ -Gelegenheit.

    Auf Feldern rennt sie gerne in großen Kreisen in meiner Nähe und muss sie mal pinkeln dann macht es ihr voll Spaß im Anschluss einen Aufholspurt hinzulegen. Also es pusht sie eher.

    Sollte ich ihr lieber beibringen dass wir beim joggen stetig laufen und sie erst gar nicht so weit von mir weglaufen lasse ?

  • @eiram Also bei uns ist das kein Problem 3-4 mal pro Woche laufen zu gehen aber hier gibt es Regeln und wer sich nicht dran hält läuft an der Leine :pfeif:

    Auf Felder darf mein Hund generell nicht. Das würde nämlich auch nur zu sinnlosem Rumballern führen...

    Ich glaube aber Jumi ist auch ein Jahr älter als deine Ellie.

    Ich würde das hochspulen unterbinden. Spaß haben ist das eine aber sich dann mit Rennerei reinsteigern ist doof. Spricht was dagegen, dass du stehen bleibst wenn sie pinkeln muss?


    Ohhhh meine Freundin hat mich vorhin gefragt ob ich demnächst mit ihr und ihren Jungs (sie hat zwei Beaucis) laufen gehen mag :applaus:

    Der Kleine soll langsam ziehen und ich darf mit dem großen vorweglaufen :hundeleine04:

    Ich freu mich schon :applaus:

  • Also, so hundertprozentig kann ich dir da nicht weiterhelfen. Für Bubi ist es der ideale Ausgleich, einfach beim Freilauf um mich herum zu wetzen , auch mit Aufholrennen. Das darf er auch, weil er da 100 % zuverlässig ist. Und dann bei Straßenstrecken läuft er wieder gleichmäßig im Trab neben mir an der Leine. Er ist inzwischen aber auch schon zwölf und seit 11Jahren im Freilauf und an der Leine gemixt regelmäßig mit als Reitbegleithund oder bei meinen Läufen dabei. Also bereits Begleitprofi.

    Wenn ich länger nicht laufe und er viel an der Leine laufen muss, ballert er mir gerne mal im Galopp in die Flexi und ist insgesamt "unausgelastet".

    Ihm reicht das Mitlaufen inzwischen.

    Für jüngere Hunde mag das zu öde sein und sie brauchen noch etwas für den Kopf als Ausgleich.

  • hmmm ja, ich denke die Antwort liegt auf der Hand- mehr Ruhe beim Joggen reinbringen. Kann bei nem Hütehund Mischling nie verkehr sein.

    Muss mich da halt ein bisschen rantasten, da ich Neuling auf dem Gebiet bin.

  • Bubi hat irgendwann geschnallt, sein Tempo anzupassen und seine Energie einzuteilen.


    Ich bin diese Woche dreimal gelaufen. 2x 10km und einmal 5km. Ich wollte heute nochmal, aber musste dann doch früh zum Stall. Und ich kann ums verrecken nicht nachmittags oder Abends laufen. |)

    Nervig ist, dass der Mann jetzt drei Wochen zu Hause ist. Das bringt gerade meine komplette Morgenroutine durcheinander. xD

  • Bei Ole merke ich jede Runde, die er mit durfte. Das ist tatsächlich hundeabhängig. Maggie kann ich 7 Tage die Woche mitnehmen ohne etwas zu merken, Ole würde ich maximal 2-3 mal die Woche und auch nicht jedes Mal um die 10km mitnehmen. Wobei das früher schlimmer war als jetzt mit fast 11.

  • @eiram wenn du einen Hund hast, der sich verhältnismäßig lange von Aufregungen erholen muss, um sie verarbeiten zu können, einen Hund hast, der sich durch Bewegung und Dynamik (CC ist Bewegung und Dynamik, auch Joggen IsG Bewegung und Dynamik) pushen lässt, der sich selbst ganz gut und von ganz allein auf 180 bringen lässt, der super gern Erwartungshaltung aufbaut und die dann mit Erregung rauslässt —— Jo. Dann merkt man das Zuviel definitiv und ganz schnell.

    :klugscheisser:

    Hier is der Nervsack auch so ein kleiner Chaot, dem ne ganze Weile gar nix tun, um dann mal wirklich runterfahren zu können, deutlich besser tut, als ihn über das körperliche müde zu kriegen.

    Für den ist Rennen selbstbelohnend.

    Ein Kick. Den er sich nur zu gern immer und immer wieder selbst holt.

    Hinzu kommt, dass er genetisch viel, viel Strecke machen kann, ohne körperlich zu ermüden.

    Faktisch: mit dem 25km is der körperlich nicht müde. Aber sein Hirn ist dann über dem, was es an Reizen, Dynamik und co packt. Und dann is er schneller explodiert, als ich gucken kann. :ugly:

    Wenn dein Hund dein Alltagsprogramm so vom Kopf her einfach nicht schafft - ist es überhaupt nicht verkehrt, da nen bissl dran rumzuschrauben.

    Je nach Hundetyp ist es mit einfach die Aufregung regulieren, nämlich einfach nicht getan. Für manche ist die Bewegung dann nämlich nicht das Ventil, sondern ein zusätzlicher Pusher und dann kann einem das schon ganz gern mal um die Ohren fliegen.

    =)

    Gut, dass du jetzt gemerkt hast, dass es nen bissl to much war. Nimm was raus und teste dich dann einfach an eure Grenze ran.

  • @eiram Ich kann das für Zoey nicht bestätigen. Je nach Zyklusstand hat sie eigentlich gar nicht soviel Lust zum Laufen und macht es eher mirzuliebe.

    Sie schnarcht auch gerne einfach mal nur ein paar Tage durch und macht nix weiter.

    Ich glaube bei z.B. jeden Tag joggen - das wäre nix für sie, sie mag es auch mal einfach nur rumzubummeln, zu schnüffeln - und dann wieder auf dem Sofa zugedeckt zu werden und den Rest des Tages zu verschlafen. (Bis es Essen gibt)

  • @eiram

    Hier!

    Ich kann das bestätigen was du schreibst...Nicht unbedingt mehr Bewegung aber andere also mehr joggen und bei Arya fängt gerne an im Freilauf Regeln zu missachten. Äußert sich gerne im Wege verlassen, wieder einen weiteren Radius zu bekommen und einfach generell wieder sehr unaufmerksam zu sein :roll:

    Ich mach dann Pause oder seh zu das ich mich selber wieder mehr konzentriere. Wenn sie es allzu sehr übertreibt, muss sie halt angeleint laufen...

  • Konkret aber die Frage zum Laufen- wie oft könnt ihr mit eurem Hund die Woche laufen gehen, dass es nicht zu viel wird?

    Hier gibts dazu ein ganz klares: kommt drauf an.

    Kommt drauf an, wie der Tag davor gelaufen ist, wie Herr Hund allgemein drauf ist, wies ihm gerade körperlich geht und vor allem auch darauf, ob die Laufrunde auch tatsächlich eine Kopf-frei-Meditationstrab-Runde ist, oder ob wir an jeder Ecke Trigger haben (Fuchsspuren, andere Hunde, Lichter am Horizont).

    So Runden wie heute, wo auf 4km einfach mal wirklich nix passiert und wir alle drei nur gemütlich vor uns hinlaufen, die sind perfekt für Carlo, um runter zu kommen, um Stress raus zu laufen und um müde und zufrieden ins Bett zu fallen.

    Wir hattens aber auch schon, dass er sich mit dem Laufen abgeschossen hat und wir noch Tage nachher Spaß hatten :ugly:

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