Husky jagt Kühe

  • ANZEIGE

    Hallo,


    Ich hab einen jungen Husky der voller Energie ist und sehr viel Auslauf braucht. Am Anfang haben wir ihn immer abgeleihnt, aber seit er sich angwohnt hat in die Kuhweide zu laufen und die Mütter mit ihren Kälbern zu jagen, leinen wir ihn nur noch sehr selten ab.


    Meine Frage an euch:

    Wie fängt man seinen Husky ein wenn er grad dabei ist die Kühe zu hetzten? Er versteht dies nur als Spiel, allerdings sind die Kühe davon nicht sehr begeistert und starten Konterattacken. Ich musste letztens die Kuhweide betreten und ihn zwischen den Kühen einfangen... (super gefährlich!)

    Kennt jemand einen anderen Trick den Hund einzufangen oder davon abzuhalten Kühe zu jagen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen?

    Meist halte ich ihn an der Leine, aber er braucht manchmal Freilauf.


    LG


    James

  • Naja für Freilauf braucht’s Gehorsam.
    Solange er nicht abrufbar ist, muss er an der Leine bleiben.


    Würde einen guten Trainer vor Ort empfehlen.
    Wenn du schreibst wo du ungefähr wohnst gibts meistens gute Tips.


    Wie alt ist er?

  • ANZEIGE
  • Behalte den Hund an einer Leine bei dir und suche dir geeignete Auslaufmöglichkeiten, wenn du den Jagdtrieb deines Hundes nicht unter Kontrolle hast. Alles andere ist unglaublich fahrlässig und verantwortungslos.
    Was der Besitzer der Kühe dazu sagen würde, wenn er das Jagen mitbekommt, kannst du dir anscheinend nicht vorstellen...

    Liebe Grüße von Madlaine

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Dein Hund versteht das Kühe hetzen nicht als Spiel.

    Lass ihn bitte an der Leine, bevor es Tote oder Verletzte gibt!

    Suche dir jemanden, der sich mit der artgerechten Auslastung nordischer Hunderassen auskennt.

    https://nature-trails-events.de/

    Dort kannst du vielleicht mal nachfragen, sie sind sehr hilfsbereit und kennen vielleicht jemanden in deiner Nähe.


    Frage - warum hast du dir einen Husky angeschafft? Wusstest du nicht, was er genetisch fixiert mit sich bringt? Ein einfacher Begleithund wird er nie werden, du kannst dich jetzt schon auf viel Arbeit einstellen. Sehr viel Arbeit und Management.

  • Es gibt keine da Zwischenlösung. Der Hund muss an der Leine bleiben bis er zuverlässig abrufbar ist. Das trainieren des Abrufs würde ich unter Anleitung eines Hundetrainers machen. Mit einer Schleppleine hat er bis dahin einen gewissen Freilaufradius. Oder aber Du suchst nach einem eingezäunten Grundstück auf dem Du ihn frei laufen lasen kannst. Wie jung ist er überhaupt? Ab ca. 12Monaten kannst Du auch anfangen ihn langsam am Rad mitlaufen zu lassen, oder Du versuchst eine rassengerechte Auslastung. Mach Dich mal schlau über Zughundsport. Da ist der Hund nicht von der Leine, wird ausgelastet und ihr habt beide Spass.


    Wenn den Kühen was passiert, bist DU schuld. Wenn den Kälbern was passiert, bist DU schuld. Wenn Deinem Hund was passiert, bist DU schuld.

    Das musst Du Dir halt vor Augen führen. Wenn Dein Hund erstmal auf der Kuhweide ist bringst Du Dich ggfs. ins Lebensgefahr wenn Du ihn da rauszuholen versuchst - hast Du ja selbst gemerkt. Das heisst, Du darfst gar nicht erst zulassen dass es soweit kommt. Wie man sich aber im Zweifel korrekt verhältst kann Dir am ehesten McChris sagen. Begeistert wird sie nicht sein, das kann ich Dir gleich sagen.

  • So lange er nicht sicher abrufbar ist und auf die Weide läuft, würde er bei mir nur an der Leine, ggf. gesichert an der Schleppleine laufen.


    Für Auslauf kannst du in wildarmen Gebieten oder noch besser auf eingezäunten Wiesen sorgen. Dazu solltest du dir einen guten Trainer besorgen.


    Sei dir bewusst, dass dein Hund bei solchen Ausflügen auf Viehweiden durch einen Tritt auch mal tödlich verletzt werden kann und dir der Landwirt/Besitzer der Kühe nicht gerade nett gesonnen sein wird, falls sein Vieh durch diese Hetz-Attacken in Zäune rennt, sich verletzt oder tragende Tiere durch den Stress verkalben. Das kann auch rechtliche Schritte nach sich ziehen.


    Jagende Hunde auf Weiden sind kein Kavaliersdelikt.

  • Ich suche hier gerade die versteckte Kamera...... das ist doch ein Scherz, oder etwa nicht :shocked:

    Seelenhunde hat man sie genannt, jene Hunde die uns gefunden haben, weil sie für uns geboren sind. Die uns ohne Worte verstehen. Die ein untrennbarer Teil von uns sind, die Liebe, die Wärme und der Anker. Sie sind wie ein Schatten, wie die Luft zum atmen.

    Wo sie sind ist Zuhause.


    Danke, dass du da bist Moro

    und für immer ein Stück von meinem Herzen sind Ralle, Jean & Anka

  • Geh mal davon aus, daß der Husky sein Leben lang keinen "echten" Freilauf haben wird.

    Du kannst auch getrost davon ausgehen, daß dein Hund da nicht "spielt", der jagt.


    Den Hund mehr als genau ein mal ungesichert auf eine Kuhweide entwischen zu lassen ist fahrlässig. Du gefährdest damit dich, deinen Hund, die Kühe und Kälber. Du erziehst Die Kühe dazu Hunde als Bedrohung zu sehen und nicht nur deinen sondern auch andere Hunde an zu greifen und gefährdest dadurch zusätzlich andere Menschen und Hunde.


    Such dir ein gut eingezäuntes Gelände um ihn ohne Leine laufen lassen zu können. Schaff dir eine Schleppleine und eine stabile FLEX an. Schau dir Zughundesport mit seinen verschiedenen Facetten an.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!