Beiträge von Degurina

    Ok, ich würde es auch nicht wollen, dass der Wicht an Hauswänden etc. seine Nachricht hinterlässt. Also zieh ich ihn (sanft) mit einem Nein weiter, oder?

    Bisher hat er sich zum Glück nur an Bäumen/Sträuchern ausgelassen 😇

    Paco ist nicht nur mein erster Rüde, sondern der erste Hund überhaupt für mich, wir sind also beide die totalen Anfänger 😊

    Man kann an der Körpersprache gut erkennen, wann sie interessiert schnüffeln und dann markieren wollen. Da gibts für Koda schon ein "Nein" und ich gehe mit ihm weiter. Das setzt natürlich voraus, dass du deinem Hund per Kommando etwas verbieten kannst. Ansonsten körperlich dazwischengehen und den Hund außen führen, damit er nicht an die interessante Stelle dran kommt.

    Ich lasse Koda in bewohntem Gebiet gar nicht markieren, das hat er mittlerweile gut raus. Egal ob Hecke oder Vorgarten, das muss im Dorf einfach nicht sein. Und da wir nur ein paar 100m zum Waldrand haben, kann er das gut aushalten. Notfalls geht es vorher in den eigenen Garten zum pinkeln.


    Hier waren gerade 30 Minuten Handwerker im Haus und beide Hunde sind die ganze Zeit ruhig auf ihren Plätzen geblieben :applaus:

    Amy die alte Aufpasserin hat sie zwar im Auge behalten, aber der Jungspund war total entspannt. Als es klingelte haben beide genau 3x gebellt und als ich sie dann angesprochen und auf ihre Plätze geschickt hab war Ruhe.

    Haha, das erinnert mich an eine Situation bei meinen Eltern, die sich eine neue Zentralheizung haben einbauen lassen, inkl. neuer Heizkörper. Koda bliebt die ganze Zeit angeleint brav auf seinem Körbchen liegen, allerdings war ein Heizkörper keinen Meter davon entfernt. Und als der Handwerker auf allen vieren den Wandanschluss überprüfen wollte, hatte er eine nasse Hundenase im Gesicht. So schnell konnte meine Mutter nicht reagieren... der Handwerker fand es goldig :sweet:

    Hatten wir hier das Thema Schuhe oder hatten wir da einen eigenen Thread?

    Ich suche gerade Barffussschuhe Richtung Sneakers oder leichte "Wanderschuhe" (ich will damit den Berg hoch auf Forstwegen und Co, dafür will ich nicht die fetten Wanderschuhe haben).

    Ich schups noch mal und ergänze:


    Hat jmd Erfahrung mit Schuhen von Zaqq?

    Ich habe die All Terrain High von Groundies seit November und bin echt zufrieden. Nur bei Matsch/Schnee ist das Sohlenprofil zu wenig im Gegensatz zu richtigen Wanderschuhen.

    Die All Terrain gibt es auch in low/Sneakerform und sind soweit wasserdicht. Bei Minustemperaturen ziehe ich Wollsocken darin an, aber ansonsten normale Socken. Und durch den Zehenfreiraum und die Bewegung habe ich in den Schuhen nie so kalte Füße wie in dicken Wanderschuhen.

    Mich würde einfach mal interessieren:

    Wie lange (pro Runde/pro Tag) lauft ihr mit euren Junghunden unter einem Jahr?

    Unter der Woche 2-2,5 Stunden am Tag aufgeteilt auf vier Runden.

    Am Wochenende machen wir gern mal nen Ausflug. Da schau ich momentan bei der tourenplanung noch dass es nicht viel mehr als drei Stunden gehzeit sind

    Wir gehen insgesamt nicht mehr als 2h am Tag, also je nach Tagesplan zwischen 2 und 8km durchschnittlich (ja, wir sind lahm, es ist glatt und bergig). Meist eine 30-45min Runde mittags und nach der Arbeit 1-1,5h. Morgens gehe ich gar nicht mit ihm, wir sind beide aktuell keine Frühaufsteher (ab Frühjahr wird das wieder anders), dafür geht er in den Garten. An Trainingstagen (Rettungshundestaffel) gehe ich weniger mit ihm, vor dem Training kurz lösen und irgendwann nach dem Training eine kleine Feierabendrunde.

    Koda ist jetzt knapp 13 Monate alt.


    Wo wir gerade beim Thema rammeln sind... Mich nervt es aktuell tierisch, dass Koda sich gegenüber der einzigen Hundefreundin so hormongesteuert verhält. Ich überlege, ob ich die gemeinsamen Gassirunden erstmal streiche. Bei der Labbidame ist er immer mal wieder temporär nicht ansprechbar.

    Ansonsten interessieren ihn Hündinnen genauso (wenig) wie Rüden, aber diese Hündin hat es ihm angetan. Ich kann ihn manchmal im Sekundentakt abbrechen, selbst wenn ich wirklich heftig reagiere, hat er das nach ein paar Minuten wieder vergessen und würde gerne jede Gelegenheit nutzen, um aufzureiten.

    Bei jedem anderen Hund reicht es, wenn ich ihm das verbal verbiete (aufreiten ist ja leider sein Stressventil bei neuen Hunden), aber bei dieser Hündin keine Chance. Beim letzten Treffen war er daher das letzte Drittel angeleint, weil er sich richtig reingesteigert hat. Ich hoffe, mit Leine und deutlichem Verbot wird das bald besser, ansonsten werde ich das erstmal sein lassen. So richtig Lust auf Übungsspaziergänge ohne Kontakt hat die Halterin der Labbidame nämlich leider nicht.

    Heute hat er auch das erste Mal mit der Nase nur am Boden geklebt und ist wahrscheinlich einer frischen Hundespur gefolgt. Das war bisher nie ein Thema, aber vielleicht fängt jetzt doch das Interesse an Hündinnen an.

    Puuuh... ich hätte lieber wieder die Welpenzeit zurück!

    Kodas Rennen, wenn wir auf unsere "Freilauf" - Wiese fahren, ist ganz anders als seine Zoomies, die er nur noch ganz selten bekommt. Die hat er dann oft im Garten, entweder nach anstrengenden Leinenführigkeitsübungen oder ab und an nach den großen Geschäft. Wir scherzen dann immer, dass er seine neu erworbene Leichtigkeit austesten muss :rolling_on_the_floor_laughing:

    Beim normalen Rennen im Freilauf ist er mit dem Kopf bei mir, wir üben dann gerne mal Rückruf oder generell Pause/Go, damit er sich nicht abschießen "muss". Ich finde es toll, wenn der kleine Flitzer seine Kreise zieht und wir einfach die Wiese und den Bach erkunden, ein bisschen spielen etc.

    Die TK in Betzdorf ist auch nur noch bis 22Uhr offen, mein letzter Stand.


    Von uns, Neunkirchen /Siegerland ist Gießen dann am nächsten - 66,5km und 52min.

    Bei mir ist das ähnlich, wir liegen ziemlich mittig und brauchen bis Gießen ca. 30min, bis Betzdorf eher 45min.

    Bisher bin ich also noch zufrieden.

    Das finde ich nochmal super wichtig zu betonen:

    Hier ist der RR auch nur positiv und wird möglichst selten angewendet (außer ich will ihn bewusst üben).

    Ein bombenfester Rückruf ist mMn nicht für den Alltag gedacht oder als Mittel gegen fehlende Erziehung, sondern für Ausnahmefälle (Hund jagdt einem Reh hinterher, rennt Richtung Bundesstraße etc etc). Im Alltag gibt es feste Regeln und ggf. Verbote, die man über Erziehung festigen muss. Und wenn die Erziehung noch nicht fertig ist (gell, Teenie-Koda |)), gibts Leinen.

    Koda hat z. b. aktuell im Freilauf einen extrem großen Radius, je nach Landschaft. Da ist er dann auch nicht immer ansprechbar, also gibts die 10m Leine dran. Freilauf gibt es nur in Ausnahmefällen, und da bestätigte ich möglichst jede Aufmerksamkeit mir gegenüber (Blick/Ohren zu mir) und jedes in der Nähe bleiben, damit es für ihn normal wird, Frauchen nicht völlig auszublenden. Mal gibts Kekse, mal suchen wir gemeinsam ein Stöckchen oder klettern auf einen Baumstamm, mal stimmliches Lob, ohne dauerhaft den Hund vollzuquatschen.

    Der Rückruf ist nicht nur Positiv. Den Rückruf Ignorieren um an Dingen zu Knabbern oder sich in was Wälzen wollen, da folgt schon ein Abbruch oder Donnerwetter.

    Eine Idee von mir: Vielleicht ist genau das das Problem.

    Zurückkommen bedeutet auf Dauer für deinen Hund Ärger, und gleichzeitig sitzt euer Rückruf noch nicht in jeder Situation.


    Einen Rückruf würde ich nur positiv aufbauen, und parallel würde ich üben, dass der Hund lernt, dass manche Sachen verboten sind. Also getrennt voneinander üben, nicht zusammen!


    Eine Trainerin sagte mir mal, das ein guter Rückruf schön und gut ist, aber dass der Hund so nicht kapiert, was er nicht tun soll. Also z. b. zu anderen Hunden hinlaufen, Mist fressen etc.

    Ich rufe Koda z. b. von Pferdeäpfeln nicht ab, sondern er bekommt ein "Nein" (das ist unser Tabu/Abbruchwort) und dann meist eine Alternative wie "weiter" oder "bei mir" (unser loses Fuß).

    Das klappt für ihn jedenfalls viel besser, als ihn ständig nur zu mir zu rufen, weil er dann nach Freigabe direkt wieder hinlaufen würde.

    Bei Hunden und Menschen klappt das so semi, deswegen ist er da mit Leine gesichert und ich verwende keinen Rückruf, sondern mache ihm klar, dass zu anderen Hunden starren und stehen bleiben doof ist, aber sich an mich orientieren toll ist.

    Er ist aber auch ein hibbeliger Typ und braucht kleinmaschig klare Handlungsanweisungen, weil er sich ansonsten fiddelnd ins Nirvana schießt.

    Interessant, dass sich der Labrador auch grad hochkämpft in solchen Statistiken.

    Bestätigt allerdings meine Erfahrungen. Bei meinem letzten Hund hatten wir nie Probleme mit Labradoren. Jetzt bei Skyler ist er ganz andere. Er ist schon zwei Mal von Labradoren ganz übel angegangen worden.

    Das ist ebenfalls mein Eindruck. Durch Corona gab es so viele private Würfe wie nie, viele wollten was von der Kohle abhaben. Dazu die Silberlabbis und AL-Labbis aus komischer Herkunft, die oft nicht ganz sauber ticken.

    Fast alle Labbi-Junghunde, die ich aktuell kenne, sind hochbeinig, schlank, angeblich ein Elternteil Arbeitslinie, aber keine Papiere und keine Verbindung zum DRC oder LCD. Und gesundheitliche Baustellen werden auch fleißig gesammelt...

    Die Entwicklung ist wirklich traurig.

    Leinenführigkeit bei gemeinsamen Spaziergängen bessert sich im Laufe des Spaziergangs, aber auch nur, wenn der andere Hund nicht ständig zu Koda will.

    Aber ich mache ihm dann eh das Geschirr drauf, da darf er ziehen (nur nicht durchgehend oder ruckartig).

    Da würde ich mir bei einem Junghund keine Gedanken machen, das ist doch eh Königsklasse.