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Schon wieder eine "welcher-Hund-passt-Frage"

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    Hallo,
    wie ich in der Vorstellungsrunde schon geschrieben habe möchten wir einen Hund in unserer Familie aufnehmen. Die grobe Zeitplanung steht schon, ab Sommer 2015 kann´s losgehen!


    Tja nun ist die grosse Überlegung welche Hunderasse pass zu uns?
    Oder eher welcher Hund hält es mit uns aus?! Und soll es ein Welpe oder ein erwachsener Hund sein?


    Wir haben wir drei Kinder (0,6 Jahre, 2Jahre u. 8Jahre alt) da gibt es schon mal Trubel im Haus, nicht zu vergessen der viele (Kinder)Besuch der regelmäßig ein- und ausgeht...
    Ansonsten sind wir eine junge, aktive Familie, viel draußen unterwegs, joggen, schwimmen, Fahrrad fahren, mit den Kindern durch Wald und Feld kraxeln, das Wandern und diverse Hochtouren stehen auch ab und an auf dem Programm. Wir wohnen in einer ländlichen Umgebung in einem Haus mit Garten. Wir haben keine Hundeerfahrung, dieser Hund wäre unser erster Hund.


    Mein Mann ist der Meinung ein Boxer würde gut zu uns passen: kinderfreundlich, sportlich und wachsam...der ihn auch beim Sport begleiten kann.


    Die Kinder möchten am liebsten Nachbar´s Golden Retriever...Bällchen werfen, Versteckspiel...Hundekumpel.


    Und ich (die sich ja hauptsächlich um den Hund kümmern wird) möchte eigentlich einen Hund mit ruhigem, sonnigen Gemüt.
    Keinen "Flummi" der sich den ganzen Tag durch die Kinder aufheizen lässt und "nicht tot zu kriegen" ist. Wenn die Kinder abends im Bett leigen freue ich mich wenn ich auch mal die Beine hochlegen darf :D


    Ich weiss nicht ob es Rassen gibt die "leichter" zu erziehen sind als andere?
    Oder welche die weniger stur sind als andere?
    Meine Überlegung wäre ein Windhund: im Haus angenehm ruhig, pflegeleichtes Fell und robust gegen Krankheiten wie ich gehört habe, einen Windhund-Auslauf gibt es in ca30 Autominuten entfernt, bliebt der Jadtrieb und die Sensibilität...wird ein Windhund den Kinderlärm vertragen?


    Dem Hund soll es bei uns gut gehen, er soll sich nicht gestresst und überfordert fühlen...und wir natürlich auch nicht.
    Schliesslich werden wir eine lange Zeit miteinander leben!


    So jetzt hab ich soviel und doch nichts geschrieben...freue mich auf eure Antworten und Anregungen!


    Viele Grüsse
    Isa

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  • Ich würde die Frage umformulieren: Was erwartet Ihr von Eurem künftigen Hund? Wie stellt Ihr Euch ein Zusammenleben vor?


    Danach dann die Rasse entsprechend aussuchen.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡

  • Hallo,


    zwei eurer Kinder sind ja noch sehr klein, daher würde ich auf alle Fälle zu einem mittelgroßen bis großen robusten Hund raten. Ich kenne mich mit Windhunden nicht aus, aber so vom "Outfit" her sehen sie mir eher nicht so robust aus. ;)
    Ich bin seit guten drei Monaten stolzes Frauchen eines nun fünf Monate alten Labrador Retriever Buben. Er ist leicht zu führen, total unkompliziert, sehr kinderfreundlich und robust. Zuhause ist er eher so der Couch Potato, draußen kann er bei Bedarf auch mal richtig Gas geben. Was der Labbi allerdings kaum erfüllen dürfte, ist das Wachsamkeitskriterium... Ein Wachhund ist der Labbi nicht. Er würde die Einbrecher noch schwanzwedelnd begrüßen. ;)


    Wollt ihr euch einen Welpen holen oder einen erwachsenen Hund?


    Lg,
    Rafaela

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  • Mh.. also ich finde die derzeitigen Überlegungen zu Boxer oder Goldi garnicht falsch, vielleicht noch den Labrador in die Überlegung mit einbeziehen.
    Ich finde alle drei Rassen Kinder- & Anfängergeeignet, freundliches Gemüt & gerade die Goldis doch eher "ruhiger".
    Für eure Unternehmungen usw. kommen alle drei gut in Frage.


    Vom Windhund würde ich Abstand nehmen, ich habe selbst eine Galgo-Podenco Dame & kenne so sehr viele Windhunde & deren Halter.
    Windhunde sind zwar im Haus sehr unauffällig, wollen aber auch gerne einfach ihre Ruhe und stehen nicht auf extremen Trubel mit kreischenden und schreienden Kindern (zumindest die die ich kenne). Sie oftmals zurückhaltend also keine Hunde die sofort zum Steichel bei Fremden ankommen & auch nicht unbedingt von Kindern ständig betatscht und betüdelt werden wollen.
    Meiner Meinung nach sind Windhunde mindestens zu Zweit glücklicher, sie sind sehr sozial und genießen die Nähe zu anderen Hunden sehr.
    Außerdem haben Windhunde meist extremen Jagdtrieb, darauf sind sie ja gezüchtet. Viele Windhunde können nicht oder nur begrenzt ohne Leine laufen. Einfach mal vergessen die Haustüre zu schließen (was ja bei Kindern mal passieren kann) und weg ist der Hund, im schlimmsten Fall läuft im noch Nachbars Katze oder Hase vor die Füße . . . was nicht sehr schön enden kann.
    Nicht falsch verstehen, Windhunde sind tolle Hunde & ich werde nie wieder etwas anderes haben, aber sie gehören auf jeden fall zu den sensibleren Rassen die ich jetzt nicht unbedingt in einem Trubeligen Haushalt mit kleinen Kindern und ständiger Aktion sehe.

    Sam mit Emma & Lotte


    Emma, Galgo-Podenco-Mix *15.04.12
    Lotte, Podenco-Mix *01.03.13



    Unser Fotothread


    ★Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,daß das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
    T.Heuss

  • also ich finde eigentlich auch nen Retriever oder einen Boxer durchaus denkbar. :) Vielleicht kann man ja versuchen einen Wurf (soll es denn ein Welpe werden?) möglichst früh mitzuverfolgen und sich dann, gemeinsam mit dem Züchter, einen Hund auszusuchen, der eher in sich ruht und somit zu der Familiensituation passt? :)
    Retriever sind bestimmt auch erstmal passend, v.a. der Golden und der Labrador. Allerdings bin ich da bei "pflegeleicht" etwas ins Stocken gekommen. Beide haaren i.d.R. recht stark und ich kenne eine ganze Palette Rassevertreter, die einfach richtige Schlammschweine sind :lol:

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Natürlich wird ein Windhund, der mit Kindern aufwächst auch den Kinderlärm ertragen und den trubeligen Haushalt aushalten. Mich persönlich würde eher die "Unsportlichkeit " des Windhundes stören.
    Windhunde sind Sprinter und keine Ausdauerläufer, -sportler.


    Meine Kinder sind mit einem Kurzhaarcollie aufgewachsen. Das war die beste Entscheidung überhaupt.
    Mir kommt kein anderer Hund mehr ins Haus, wir haben inzwischen unseren zweiten.


    Ich finde ja, dass der Kurzhaarcollie voll in euer Anforderungsprofil passt.


    Ist natürlich immer auch persönliche Geschmackssache.

  • Vielen Dank für eure Antworten!


    Dann fällt der Windhund schon mal weg. :gut: wollen ja nicht dass das arme Tier bei uns ein Leben in Angst und Schrecken verbringt.


    Ob wir einen Welpen oder einen erwachsenen Hund aufnehmen steht noch im Raum. Auch woher. Tierschutz oder Züchter, oder Privat? Bei einem erwachsenen Hund würde ich eher nach Bauchgefühl entscheiden, quasi ob die Chemie stimmt...bei Welpen ??? Keine Ahnung !!! :???:


    Wir wollen den Sommerurlaub 2015 ausfallen lassen damit wir genug Zeit und Ruhe für ein Kennenlernen mit dem Hund haben (was jetzt nicht heisst dass ein Hund nur in den Sommerferien einziehen kann) und wir dachten dass auch unser jüngster Spross dann schon ein Minimum an Selbstständigkeit hat und man nicht nur vom Baby zum Hund hetzten muss.


    Der (Golden)Retriever und Boxer kamen uns in den Sinn weil wir bereits Familien mit diesen Hunderassen kennendie uns einfach seeehr positiv aufgefallen sind. Jedoch denke ich das gutes Benehmen bei Hunden doch wohl eher erziehungsbedingt ist als genetisch.
    Trotzdem wünsche ich mir dass unser zukünftiger Hund robust, mit starken Nerven ausgestattet und "leichtführig" (?) ist.


    Woran erkennt man denn einen "guten" und seriösen Züchter? und was meint ihr wie weit im Voraus man sich dort melden sollte?
    Fragen über Fragen.... :roll:

  • ich finde auch, dass der Kurzhaarcollie in euer Schema passen würde. Optisch gehen sie in Richtung Windhund, das könnte dir ja evtl gefallen.


    Ich würde dir, in deiner Situation, tatsächlich nen Welpen oder einen Rückläufer vom Züchter ans Herz legen (also ehemalige Welpen, die ihr zu Hause verloren haben), da du beim Tierschutz nicht immer die Geschichte kennst. Da sind wirklich tolle Hunde dabei, keine Frage, aber wenn ihr noch nicht die Erfahrung habt würde ich da vor allem mit Kindern vorsichtig sein. Du weißt nie, was der Hund tatsächlich erlebt hat und vieles zeigt der Hund erst, wenn er wirklich bei euch angekommen ist (und das dauert Wochen).


    Einen seriösen Züchter erkennst du daran, dass er seine Welpen mit bestem Wissen und Gewissen aufzieht, die Eltern gesundheitlich untersucht sind und möglichst einen Ahnennachweis haben (Papiere). Nur damit kannst du sicher gehen, dass alle Vorfahren des Hundes gesundheitlich untersucht wurden. Wenn man über die Ahnen nix weiß und nur die Eltern untersucht sind, dann sagt das über den Welpen recht wenig aus.


    Außerdem nutzt ein guter Züchter seine Hündin nicht aus. Es sind genügend Erholungsphasen zwischen den Würfen, sie wird weder zu jung noch zu alt belegt.


    Ohne jetzt wieder eine Vereinsdiskussion starten zu wollen, würde ich euch je nach Rasse den VDH ans Herz legen. Auch dort gibt es schwarze Schafe, also bitte trotzdem Hirn anschalten. Aber der Verein schreibt gewisse Untersuchungen/Tests vor und es ist genau geregelt wann eine Hündin werfen darf, so dass man Missbrauch vorgebeugt wird.


    Am besten fragt ihr aber Besitzer eurer letztendlich gewählten Rasse, welcher Verein für diese Rasse der beste ist und danach richtet ihr euch.

  • Wir hatten in unserer Familie immer Boxer und ich muss sagen, sie waren ein Traum im Familienleben. Richtige Kumpels für uns Kinder, für jeden Spaß zu haben, clownhaft und dem Trubel einer Familie gut gewachsen.
    Das sind wirklich richtige Familienkerle;)
    Macht euch doch schonmal auf die Suche nach Züchtern oder schaut euch die Hunde live an. Wenn ihr schon Familien mit diesen Hunden kennt ist das ja noch umso besser:)

  • Wobei man beim Boxer als (noch) Gebrauchshund aber auch bedenken muss, dass die erwünschte Wachsamkeit auch durchaus sehr unpraktisch sein kann, wenn wie beschrieben viele Besucher ein und aus gehen.
    Zudem sollte man gerade wenn dein mann Sport machen möchte, die gesundheitliche Komponente nicht außer acht lassen.

    LG Raphaela

    "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem." Cpt Jack Sparrow

    "Das ist der Weg" Din Djarin

    Mr Ekko, Cardassia & Azog

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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