Hilfe! Alter Hund bleibt nicht mehr alleine
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Gast114471 -
1. Februar 2026 um 12:06
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Hallo ihr Lieben, ich bin neu hier und wende mich mit einem ernsthaften Problem an euch!
Mein Hund heißt Rocky, ich habe ihn mit drei Jahren übernommen. Er war von Anfang an unsicher und hat gebissen. Gemeinsam mit einer Hundetrainerin haben wir das Zusammenleben gemanagt bekommen. Allerdings bin ich bis heute die Einzige, die ihn anfassen kann. Ich konnte auch mal Besuch empfangen, bis er meinen Ex gebissen hat.
Man muss Rocky 100 % kennen, denn er zeigt nur minimale Anzeichen, bevor er angreift.
Mittlerweile ist er 14 Jahre alt (immer noch gefährlich), kann plötzlich nicht mehr alleine bleiben und bellt wohl die ganze Zeit. Ich hatte einen anonymen Zettel im Briefkasten, auf dem ich gebeten wurde, das Problem ‚schnellstmöglich‘ zu lösen.
Ich kann Rocky aufgrund seines Verhaltens weder mit auf Arbeit nehmen noch kann ich ihn betreuen lassen. Was mach ich denn jetzt? Seit einer Woche kann ich das Haus nicht mehr verlassen, bekomme Einkäufe geliefert.
Ich bin total verzweifelt! Meine Hundetrainerin meinte, dass das auch nicht mehr trainierbar ist, weil bei ihm eine Demenz im Raum steht (er bekommt Karsivan) und es bei alten Hunden auch an den nachlassenden Sinnen etc. liegen kann, dass sie nicht mehr alleine bleiben können!
Kennt jemand so eine Situation und kann mir helfen? Ich habe Zeitdruck und bin sehr verzweifelt! - Vor einem Moment
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Da er bissig ist, kennt er ja sicherlich einen Maulkorb. Würde es mit diesem und vllt Trenngittern nicht gehen, ihn eventuell doch mit zur Arbeit zu nehmen?
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Tja, im Alter können Hunde eben auch besondere Bedürfnisse haben (ist ja bei Menschen auch nicht anders, gerade mit Demenz). Da muss man sich dann irgendwie mit arrangieren.
Wäre vielleicht Home Office möglich? Sonst „Job kündigen und den Senior pflegen“ wäre die schnellste Möglichkeit, alles andere wie „doch irgendeine Betreuungsmöglichkeit finden“ dauert.
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Ja, Maulkorb kennt er natürlich. Aber sein ganzes Verhalten hat sich verändert. Sogar bei meiner Mama (die in der Nähe wohnt und die wir immer mal kurz besuchen) bekommt er vor Stress eine blaue Zunge, fiept die ganze Zeit (obwohl er sie und ihre Wohnung kennt) und kommt überhaupt nicht zur Ruhe. Er verfolgt mich auf Schritt und Tritt, das war früher nicht so. Und er schläft nur, wenn ich in seiner Nähe ruhig sitze. Es ist so eine katastrophale Situation. Aber erstmal danke für die Antwort.
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Ich wünsche dir viel Kraft. Das Problem, dass im höheren Alter das Alleinsein nicht mehr funktioniert, gibt es immer mal wieder - aber ist natürlich oft eine wirkliche organisatorische Katastrophe, insbesondere wenn Alternativen für den Hunde nicht (stressfrei) möglich sind.
Ich glaube, ich würde den Hund noch mal ganz gründlich vom Tierarzt durchchecken lassen, ggf. gibt es da noch eine Baustelle, die diese Veränderung erklärt.
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Ich würde ihn schleunigst einmal von Tierarzt auf den Kopf stellen lassen. Also nicht nur auf " der ist halt alt und hat Demenz" hocken bleiben.
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@Jane89 Kannst Du eine Kamera aufstellen und Deinen Hund während der Zeit filmen?
Womöglich gibt das schon weiteren Aufschluss über das Verhalten und auch über den Zeitraum. Vielleicht ist er garnicht so lange so laut? Oder wird von außen getriggert?
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Der Hund wurde komplett durchgecheckt. Er hat seit Sommer 2024 Veränderungen auf Leber und Galle, das Blutbild war top. Seit letztem Sommer wurde auch was auf der Milz entdeckt, aber zwei Tierärzte haben von einer OP abgeraten. Habe ihn durchröntgen lassen usw. er hat eine Arthrose und B-Hüfte, bekommt bei Bedarf Medikamente. Das mit der Kamera ist eine gute Idee! Danke für eure Antworten.
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Meine Münsterländerhündin konnte mit 17 Jahren und arg dement auch nicht mehr alleine bleiben, lief dann wie gestochen bis zur völligen Erschöpfung herum und suchte mich. Im Auto blieb sie entspannt, aber bei großer Hitze oder Kälte war Mitnehmen keine Option. Ich habe als Versuch eine große Box an die Stelle ihres Körbchen gestellt, die sie auch sofort angenommen hat. Wen ich dann gegangen bin, habe ich den Inhalt meines Wäschekorbes in die Box gekippt (später hatte ich immer große Tücher im Bett liegen, die ich dann verwendet habe), Hund in die Box geschickt, Boxentür zu, Box komplett zugehängt.
Hund lag in der Wäsche, war fest überzeugt, dass Frauchen da sein muss, und schlief sofort entspannt ein... -
Borderlunde Das versuche ich mal. Probieren kann man es ja!
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