Beiträge von Gersi

    Mir nimmt es auch teilweise die Lust am Forum.


    Es gab Threads in der Vergangenheit, in denen ich tatsächlich mitgefiebert, mitgelitten und mich mit gefreut habe. An die ich auch immer mal wieder gedacht habe, als ich nicht online war, in die ich tatsächlich emotional investiert habe... nicht als bewusste Entscheidung, sondern weil mich das Schicksal von Mensch und/oder Hund betroffen gemacht hat.


    Und als dann der Troll-Verdacht aufkam - oder es sehr wahrscheinlich schien, dass die Geschichte zumindest mal extrem aufgebauscht und ausgeschmückt war? Hat sich das echt nicht gut angefühlt - dass ich es im Nachhinein nie sicher wissen werde, macht es noch schwieriger das Thema ad acta zu legen.

    Ansonsten gehört es eben zum Zusammenleben mit einem Hund dazu, dass er nach einer gewissen Zeit einfach mal die Blase entleeren muss.

    Da hast du natürlich recht - aber ich finde bei einem gesunden Hund mittleren Alters dürfen zwischen letztem Gang abends und erstem Gang morgens schon gut neun Stunden liegen... und ich behaupte mal, dass ist bei den meisten hier so.


    Sonst würden Hundehalter ja fast nie acht Stunden Schlaf am Stück kriegen.

    Ich sehe da nicht unbedingt ein großes Problem. Es ist mittlerweile ungewöhnlich, wenn Hunde nachts "ausquartiert werden" und keinen Zugang zum Schlafzimmer haben - aber wenn der Hund das akzeptiert, ist doch alles fein. Und dem Hund ist wahrscheinlich herzlich egal, ob er alleine im Wohnzimmer oder alleine im Vorbau liegt.


    Allerdings würde ich die Box unbedingt offen lassen - und auch darauf achten, dass er nachts Wasser zur Verfügung hat.


    Zum Thema Kälte: 17 Grad sind kein Problem, er hat ja Decken (denke ich zumindest). Wenn es jetzt deutlich kälter wird, kommt er sicherlich mit mehren Decken in seiner Box als junger Labbi immer noch klar - bekommt aber (und hier würde ich wirklich nachdenken, ob ich das möchte) ein entsprechendes Winterfell. Wie Hunde es bekommen, die draußen gehalten werden. Damit wird es ihm dann sehr wahrscheinlich im Haus zu warm. An- und Ausziehen ist ja keine Option für einen Hund.


    Keine Ahnung wie isoliert der Vorbau ist? Aber ich schätze, wenn es draußen friert, werdet ihr spätestens heizen müssen.

    Falls meine Hunde je Muskelkater hatten, haben sie es nicht gezeigt. Ich bin mit einem noch völlig untrainierten Nastro wandern gegangen, wahrscheinlich hatte er Muskelkater - ich habe nur gemerkt, dass er völlig kaputt war abends.


    Über Herzschäden würde ich mir weniger Gedanken machen - wenn du es nicht völlig übertreibst. 3 Kilometer, davon das meiste in entspanntem Trab, schädigen keinen Hund. Dass sie danach überdreht ist, zeigt wahrscheinlich, dass es sie mental angestrengt hat - und sie noch nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Wäre für mich aber völlig okay.


    Falls du jetzt täglich Fahrrad fährst und die Runden kontinuierlich steigerst, hätte ich eher Sorgen, dass ich mir einen Hochleistungssportler heranziehe, den ich später nicht mehr körperlich ausgelastet kriege.


    Konditionsaufbau? Dauert wahrscheinlich mindestens sechs Wochen bis da beim Hund wirklich was passiert.


    Ein Problem sehe ich aber: Wenn du als Mensch so viel Fahrrad fahren willst, dass du davon abnimmst? Ist das wahrscheinlich zuviel für den Hund, der nebenbei läuft. Ich fahre viel Rad, bin vielleicht kein Maßstab - aber ich müsste wahrscheinlich mind. täglich zehn Kilometer fahren um irgendwie in den Bereich zu kommen, in dem ich wirklich Kalorien verbrenne. DAS wiederum (also täglich zehn Kilometer täglich und das nicht gebummelt) würde ich mir gut überlegen, ob ich das mit Hund will. Walken oder langsames Joggen bieten sich wahrscheinlich eher an.

    Ich bin ziemlich träge darin mir user (insbesondere ohne Bild) und deren Geschichten zu merken.


    Dass was ich schreibe, hat also gar nichts mit irgendwelchem Vorwissen zu tun.


    Aber warum einen Hund wie den Harzer Fuchs? Ist es die Optik?

    Die Charaktereigenschaften (eigenständig etc.) gibt es auch bei anderen Rassen - wenn auch in einem moderateren und damit alltagstauglichem Ausmaß.


    Warum einen Arbeitshund (und das sind die altdeutschen für mich absolut) ohne dass man ihn zum arbeiten braucht? Ich verstehe es wirklich nicht.

    Wir hatten auch einmal die Woche einen festen Termin (Refis+Ausbildungskoordinatoren). Das war gut. Vor allem zwei Dinge sollten da idealerweise laufen:


    Schulalltagsgeschäfte: Wie gebe ich SL-Noten, wie sollte eine Klassenarbeit aussehen, welche schulischen Termine stehen an und wie muss ich mich vorbereiten, wie dokumentiere ich Corona-Tests - also all die Dinge, die man nicht im Seminar lernt, die aber in der Praxis absolute Basics sind. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Refis eigenen Unterricht alleine machen. Und ganz wichtig: Wer ist für welche Fragen der richtige Ansprechpartner.


    Aber auch: Planung und Reflexion von eigenem Unterricht nicht (nur) nach Seminarmaßstäben sondern auch im Hinblick auf Praktikabilität.


    Toll ist auch immer, wenn die AKOs schaffen, aus einem Refi-Jahrgang ein Team zu formen. Denn wenn sich Refis gegenseitig helfen, haben am Ende alle was davon. Konkurrenzkämpfe sind vergeudete Energie (ob es später eine Festanstellung an der Schule gibt? Das hängt von so vielen Faktoren ab (Fächer, Noten im Examen), dass es ja de facto KEINE Konkurrenzsituation ist - aber leider hin und wieder so gelebt wird.

    Nur zur Sicherheit - und evtl. liege ich falsch.


    Du beschreibst einen weitestgehend unproblematischen Hund, wenn ihr unterwegs seid. Sei aber bitte vorsichtig bei Besuch (zu Hause und auch im Garten). Auch wenn der Besuch schon mit euch auf der Couch war, dann aufs Klo geht und den Raum wieder betritt.

    Hast du die Möglichkeit zumindest kurz- oder mittelfristig (ein paar Wochen, zwei Monate oder so) auf eine andere Art der Betreuung für Blue umzusteigen?


    Damit du mit ihr in der Zeit in Ruhe trainieren kannst, ohne dass sie direkt den vollen Arbeitstag durchhalten muss?


    Sowohl vom Alter als auch von der Dauer, die sie jetzt bei euch ist, kann es durchaus sein, dass sie ein ernsthaftes Problem damit hat, dass andere "ihr" Territorium betreten. Das kann man trainieren, keine Frage. Aber ob es während der Arbeit trainierbar ist, weiß ich nicht. Du kannst ja nicht kleinschrittig aufbauen (und nach einer halben Stunde guten Benehmens wieder gehen), noch kannst du deine Konzentration beim Hund haben.