Beiträge von Gersi

    "Einfach" finde ich nur die Entscheidung, nicht zu warten, bis sie an dem Tumor stirbt.


    Aber ob das durch extremst engmaschige Kontrollen und dann wirklich konsequent zeitnahes Einschläfern erreicht wird - oder durch eine Entfernung jetzt? Wäre für mich beides ein gangbarer Weg.


    Es besteht halt die Möglichkeit, dass der Tumor an der Milz nur der Tumor ist, der als erster gefunden wurde - und der Hund eh nur noch wenig Zeit hat. Und diese Zeit nicht mit OP, Wundheilung und Erholung danach verbringen zu wollen - könnte ich nachvollziehen. Aber du kannst das eben nicht wissen.


    Wie du die Gesamtsituation schilderst? Würde ich aber tatsächlich auch zur OP raten - das dann aber auch sehr, sehr zeitnah in Angriff nehmen.

    Nastro (Mix; laut Gentest vor allem belgischer Schäferhund) hat Haare in der Ohren; Zupfen ist ihm unangenehm.

    Ich zupfe deswegen nicht; er hatte auch noch nie eine Ohrenentzündung; die Haare werden auch nicht mehr oder dichter. Experimente wie Schneiden etc. unternehme ich gar nicht erst: Mehr als einen Hund, der keine Probleme mit seinen Ohren hat, kann ich ja eh nicht erreichen.


    Der Vorgänger hatte zupfbare Haare, die habe ich dann auch regelmäßig rausgezogen. Ich weiß nicht, ob der mal ne Ohrenentzündung hatte.


    Ehrlich gesagt würde ich bei einem Hund, der nicht komplett zugewachsene Ohren hat (das geht glaube ich, nie gut?) nur dann Zupfen, wenn die Haare leicht rausgehen. Ansonsten abwarten, bei der ersten Ohrenentzündung dann ggf. neu bewerten und Verhalten verändern.

    Hunde sind echt nicht so kompliziert. Hundehaltung macht auch meistens einfach nur Spaß - deswegen holen sich ja viele, die einmal einen Hund hatten wieder einen.


    Neben dem einen Extrem der gedankenlosen Anschaffung gibt es aber auch die Gefahr, alles zu zerdenken, perfekt machen zu wollen und gedanklich/emotional um den Hund zu kreisen. Klingt vielleicht absurd aber das zweite Extrem bringt teilweise katastrophalere Ergebnisse als das erste.


    Nimm doch mal Kontakt zu Leuten mit Hunden auf. In der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis... Versuch da mal ein bisschen vom Alltag zu erfahren. Meist pennt der Hund, Mensch macht sein Ding; dreimal am Tag nimmt zieht man robuste Schuhe an und läuft. Ein- oder zweimal die Woche macht man was, das den Hund im Kopf anstrengt.

    Ich würde einfach abwarten.

    Offenbar ist es ja einmal zu einer Begegnung dieser Art gekommen und dein Hund hat einmal erfolgreich den anderen Hund vertrieben. Da würde ich jetzt nicht unbedingt erwarten, dass er zu einem "wild kläffenden" Hund wird.


    (Und auch wenn das nicht unbedingt alle hier so sehen: Ich finde es schon ganz gut, wenn meine Hunde Begegnungen auch selbst angemessen regeln können - und genau das hat er ja gemacht.)

    .Aber leider sind viele Leute für Verständnis auf diese Vergleiche angewiesen und da ist es mir persönlich 100mal lieber, der Vergleich wird zum Wolf gezogen, denn zum Menschen.

    Ich sehe das auch so. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Hund und Wolf - aber wenn jemand eine Schablone braucht, um Verhalten seines Hundes zu deuten? Dann ist Wolf definitiv die bessere Wahl als bspw. (anderer Leute) Kleinkinder.


    Hauptproblem ist, dass die wenigsten Menschen wirklich viel über Wölfe wissen.... also sehr, sehr fix einfach nur Klischees nachplappern - und dass auch wenn Hund und Wolf sehr eng sind, es eben doch (bspw. bei der Ernährung) Unterschiede gibt.

    Ich habe ein Netzwerk, frage mich aber, an wie viele dieser Leute ich ihn von Beginn an gewöhnen soll. Sind 2 weitere Personen zu viel?

    Pauschal lässt sich das nicht sagen. Zugespitzt macht es halt einen Unterschied ob du einen völlig verängstigten Tierschutzhund aufnimmst, der gar nix kennt oder ein offenes, tiefenentspanntes Exemplar.


    Die ersten Tagen wirst du ihn ja nirgendwo hingeben; vielleicht kommt Besuch. Dann siehst du ja, wie der Hund reagiert.


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    "Bezugspersonen" werden aber die potentiellen Sitter wahrscheinlich eh nicht. Dafür ist viel Zeit und gemeinsamer Alltag nötig. Aber solltest du tatsächlich auf einen Notfallkontakt zurückgreifen müssen, kommt ein Hund auch ohne seine Bezugsperson klar. Ich würde mich freuen, ein Netzwerk zu haben - aber jetzt nicht eine Strategie ausdenken, an wen der Hund sich wie wann "binden" soll.

    Und ich schätze, das kommt auf die Satzung drauf an (sonst wäre es schwierig, die Hundebesitzer würden ja eher nicht zustimmen).

    Ich bin echt mal gespannt, wie sich das entwickelt. Der eine Kläffer ist ein Junghund aus dem Tierschutz. Draußen immer noch panisch; keine Anzeichen der Besserung seit Monaten. Hinter der Wohnungstür eskaliert die Kleine sobald irgendwer im Hausflur ist. Das muss die Nichthundehalter eigentlich stören.

    Mehrfamilienhaus. Eigentümergemeinschaft.

    In zwei Wohnungen bellt es seit einigen Wochen extrem viel. Eine der beiden Wohnungen wird von den Eigentümern direkt bewohnt; eine andere ist (glaube ich zumindest) vermietet.


    Ich wohne hier zur Miete - und habe langsam echt Sorge, dass die anderen Mieter genervt vom Hundegebell sind und sich beschweren.


    Könnte schlimmstenfalls nachträglich ein Verbot zur Hundehaltung ausgesprochen werden? Und falls ja - ist so was dann ein Mehrheitsbeschluss der Eigentümerversammlung? Muss das einstimmig sein (da würde zumindest die eine Partei bestimmt nicht mitmachen) - oder kommt es dabei auf die Satzung an?

    Ich fürchte, ihr müsst euch mit dem Gedanken beschäftigen, dass das nicht wieder wird.


    Gleichgeschlechtlich und vom Alter sehr eng beieinander. Das ist ein Szenario, bei dem manche Hunde für immer getrennt werden müssen.

    Ich kann das total gut nachvollziehen - aber lügen (und nicht nur "kein Kommentar") hat halt für ein Tierheim, einen Verein etc. pp den Nachteil, dass das die Glaubwürdigkeit nachhaltig erschüttert.


    Besser fände ich, wenn es eine Abmachung gäbe, dass zu der Frage "Ist Hund XYZ hier gelandet" generell keine Auskunft gegeben würde. Keine "Vorschrift" im rechtlichen Sinne, eher so "es gehört sich nicht, das zu beantworten". Dann wäre "kein Kommentar" nämlich zukünftig wirklich "kein Kommentar" und nicht "ja, wir haben den; wollen es aber nicht sagen".