Beiträge von Gersi

    Ist das der 1. Winter nach dem massiven Heckenrückschnitt Gersi ?

    Ich weiß gar nicht sicher was du meinst. Wir haben viele Eiben, Efeu etc. - (und ja auch Kirschlorbeerecken). Insgesamt ein wirklich großes Grundstück. Geschnitten wird eigentlich immer mal wieder, auch kräftig - da war nix Besonderes.

    Meinst du unser Efeu-Timing? Ja das war diesen Herbst - aber das hat gut funktioniert, ich hatte ja befürchtet zu spät zu sein, so dass ich die Blüte abschneide. Aber hat gut geblüht noch und sitzt auch wieder voller Beeren. (Aber die sind oft erst im März so richtig beliebt - das war die letzten Jahre hier auch so.)

    Der Garten ist eigentlich wie immer.

    Habe gerade draußen gesessen und mal die App laufen lassen (Merlin-Bird). Von Falschtreffern (Rohrdommel) abgesehen, bestätigt sich das trübe Bild, das ich den ganzen Winter über habe:

    Kohl- und in großer Anzahl Blaumeisen

    Tauben (Ringel- und Türkentauben)

    Elster, Dohle, Krähe

    ganz vereinzelt Amseln und Buchfinken und der Wachholderdrosselschwarm ist wieder in der Nähe.

    aber sonst? Kaum was. Hier jagt jetzt regelmäßig ein Sperber, sonst hat sich nix verändert. Der Garten ist eher unaufgeräumter als zuvor. Die Spatzengang war im Winter immer beim Nachbarn aber wir hatten viele Finken, Distelfinken, Dompfaff, Rotkehlchen, Zaunkönig... Wenn jetzt was anderes als eine Meise oder Taube zu sehen ist, ist das fast eine Sensation.

    Ich finde es daher keinen Unterschied, ob ein Hund beim TS geholt wird, oder beim Züchter gekauft wird. Die wenigsten Hunde passen doch in das Leben, das sie bei uns führen (müssen).

    Das sehe ich nicht so. Natürlich gibt es spektakulär schlechte Passungen (gilt für Tierschutz wie Züchter gleichermaßen) und natürlich gibt es Leute, die ihre Hunde versauern lassen.

    Aber ich empfinde Hunde als extrem anpassungsfähig. Was bei bestimmten Hunderassen unter "artgerecht" zu verstehen ist, ist mir auch beispielsweise gar nicht klar. Wie sieht denn die artgerechte Golden-Retriever Haltung aus? Sollen die alle zu Jagd und da apportieren? Oder Pudel? Nur als Wasserapportierhunde? Und Schäferhunde nur zu Schäfern?

    Wahrscheinlich gibt es Spezialisten - oft wohl noch nicht mal mehr die gesamte (Rasse)Population, die ohne eine bestimmte Aufgabe entsprechend des Zuchtziels nicht wirklich aufblühen. Aber ich denke, dass sehr viele Hunde fernab vom "eigentlichen Zuchtziel", das oft seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten de facto überflüssig geworden ist, ein zufriedenes Leben führen können.

    Wer kennt das auch?

    Ich hatte auch mal einen Hund, der zuerst hin und wieder mitten in der Nacht diskret am Fußende aufs Bett gegangen ist... aber ab einem gewissen Alter war ihm das Bett und das gemeinsame Einschlafen sehr wichtig. Der hat mich damit auch weichgekocht.

    Alte Hunde haben schon oft eine deutliche Art klar zu machen, was jetzt ihrer Meinung nach passieren sollte. Finde ich eigentlich mit das Schönste, ehrlich gesagt.

    Entweder ist der Hundeführer gekauft, oder das ist genau so ein Heckenpenner, wie der gute Eike!

    "Gekauft" oder nicht... Aber ich gehe fest davon aus, dass der Hundehalter entweder wirklich kein Problem sah oder den Typen decken will, der den Hund getreten hat.

    Kann sein, dass der Hundeführer nicht der Mann auf dem Video ist, kann sein, dass er es ist und der fragliche Hund ist nicht zu sehen ... vieles möglich. Aber ohne Wissen/Unterstützung des Hundebesitzers ist das Video bestimmt nicht entstanden. (Sonst würde der doch mit einer Klarstellung, die ganze Geschichte NOCH MAL mehr befeuern.)

    also MIR wäre das wichtig, zu zeigen, dass kein kranker hund da durch die wallachei gejagt wird und der fit und fröhlich sein leben lebt

    Absolut. Die beiden Pole sind ja:

    • Fitter, fröhlicher, junger Hund gerät an den falschen Mitjäger und wird von dem physisch und psychisch so angegangen, dass er völlig kraft- und willenlos im Eiswasser liegen bleibt.

    oder (= schlechtester Jagdhund der Welt)

    • Mental und körperlich unfitter Hund wird in die Jagd geschmissen und sucht bei einem Idioten Anschluss und Schutz statt fröhlich dem Wild hinterher zu gehen.

    Auch wenn natürlich nicht jeder Mensch die Öffentlichkeit sucht, würde ich mich da als Halterin positionieren wollen.

    Das ist ja auch bei Hundetypen, gerade bei jungen Tieren wirklich unterschiedlich ob und wie bspw. Wirbel sichtbar sein dürfen/können/sollen.

    Danke für die Einschätzung.

    (Mein erster Eindruck war nämlich: Da ist ein Hund, der überhaupt nicht gut drauf ist (und dann auch bestimmt nicht auf einer Jagd aktiv sein sollte) zu allem Überfluss auch noch an diesen furchtbaren Typen geraten. Aber was genau der mit dem Hund wie angestellt hat, ist ja völlig unklar... und vielleicht der einzige Grund warum der Hund in so einem üblen Zustand ist.)