Beiträge von Gersi

    Ich kenne es so von Freundinnen, dass sie erst während/nach der Reha gemerkt haben, wie wichtig das für sie war und wie sehr sie das gebraucht haben. Denen hat die Reha nach der Chemo wirklich gut getan.

    Aber ich habe auch vollstes Verständnis dafür, dass du bei einem so alten Hund zuckst, ihn so lange "zu verlassen". Aber so wie du von deiner Sitterlösung schreibst, klingt das doch toll. Der Hund ist da gut aufgehoben und du kennst die Trainerin ja auch.

    Ich glaube, ich würde mit der Trainerin ganz deutlich thematisieren, was dich sorgt. (Jeder mit Hundeerfahrung kann das, glaube ich, richtig gut nachempfinden.) Und dann würde ich der Trainerin das Versprechen abnehmen, dass sie wirklich sobald IRGENDWAS ist, ganz direkt Kontakt aufnimmt, so dass du dann sofort zurückkannst.

    Limetti Das kommt aus Vorfällen aus GB. Die Rasse kommt aus den USA. In GB wurde der XL Bully genutzt um Rasselisten zu umgehen. Da hat man auf besonders "berüchtigte" Hunde aus den USA gesetzt, deren Linie dort schon umstritten ist. Die waren ingezüchtet und - angeblich - stammen extrem viele Hunde dort von genau diesen Importen ab.

    Besonders verbreitet war die Rasse in GB nicht - aber so um 2020 rum an über der Hälfte der tödlichen Angriffe auf Menschen verantwortlich. Deswegen hat sich in GB recht schnell den Zusammenhang Rasse-Gefährlichkeit gezogen.

    Gibt ja wohl eine sehr dominante Linie, auf die viele der auffälligen Hunde zurückgehen.

    Theoretisch könnte man die Verwandtschaft wahrscheinlich über Gentests feststellen, wenn man ein paar Hunde testet, die sicher auf diese Ahnen zurückgehen, oder?

    Zumal ja bereits vor gut 20 Jahren mit irgendwelchen Einrichtungen zur Verwahrung mehr Schaden als Nutzen angerichtet wurde bei dieser unfassbaren Pseudo Aktion wo X Familienhunde ihren Familien entrissen wurden ohne Sinn & Verstand.

    Ich weiß das nicht mehr - wurden bei Einführung der Rasselisten Hunde bestimmter Rassen eingezogen?

    (Ich nehme an, dass du das meinst?)

    Vor x Jahren beim ersten Hund gelernt: (exzessives) Lecken an Pfoten hat vielleicht nix mit Haut/Fell/Juckreiz zu tun sondern zeigt Gelenkschmerzen.

    Rutenhaltung verändert? Analdrüse checken.

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    Aber eben auch ganz viele Dinge gelernt, die es mir ermöglichen auch mal zwei Tage zu warten, bevor es zum Tierarzt geht. Weniger spektakulär und immer mit der Sorge verbunden, dass das jemand liest, der dann fälschlicherweise denkt "wird von selbst wieder gut"...

    Aber Erfahrung mit Tiergesundheit bringt auch viele Dinge wie: Dein gesunder Hund besten Alters hat Magen-Darm? Möhrensuppe und ein paar Tage Abwarten sofern der Allgemeinzustand stimmt.

    Fuer mich (!) hat diese Rasse mehr als bewiesen, dass sie verboten gehoert (keine Liste, ein komplettes Verbot)

    Würdest du da einen Bestandsschutz haben wollen? Also diejenigen, die die Hunde jetzt haben, dürfen sie behalten, sofern bisher nichts passiert ist?

    Ich frage, weil ich natürlich die Härten sehe, wenn Leuten, ihre problemlosen Hunde genommen werden - und die dann irgendwo verwahrt werden. Und "normalerweise" fände ich das auch unangemessen hart, weil ein Komplettverbot das Problem ja in einem Jahrzehnt auch löst.

    So wirklich bekomme ich das auch nicht zusammen.

    Ich auch nicht, bin aber diesbezüglich auch keine Expertin. Die Schilderungen sind nur (sofern es da Zeugen/Überlebende gab) recht oft so, dass er völlig unauffällige Hund blitzschnell auf Vollzerstörung gekippt ist. Die Links die Terri-Lis-07 geteilt hat, sind da spannend.

    Man muss natürlich sehen, dass die Sammlung dieser Berichte auf Seiten auftaucht, die eine ganz klare - aus der URL erkennbare - Agenda haben. Macht daraus nicht automatisch schlechte Infos ... aber beachten sollte man das schon.