Beiträge von Gersi

    Hier schreiben ja offenbar einige Fachkundige.

    Macht die geringe Summe evtl. auch einen Unterschied? Es wurden ja nur 400 EUR gezahlt. Stützt das die Interpretation es Vertrags als Geschäftsbesorgungsvertrag? Oder ist hier nur die Frage entscheidend ob die Orga Eigentümerin war?

    Und wenn die Orga nicht Eigentümerin war, würde hier nicht gutgläubiger Erwerb greifen? (Oder geht ihr davon aus, dass die Klägerin entsprechend aufgeklärt wurde?)

    Wie baue ich denn „da kommt wer, holt dich und dann geht ihr Gassi auf“? Die ersten Runden gemeinsam und dann bleib ich irgendwann da?

    Das kommt total auf den Hund an. Nastro musste die Leute kennen, sonst war er unsicher (ist aber trotzdem mit und hätte sich auch bei Wiederholungen fix daran gewöhnt gehabt). Sein Vorgänger fand es immer klasse, Dinge zu unternehmen - ob ich dabei war oder nicht war für ihn wirklich zweitrangig.

    Für die meisten Hunde ist Gassi ja sehr positiv verknüpft - ich würde erwarten, dass die meisten auch wenn sie zuerst irritiert sind, sich mehr über den Gang freuen als verunsichert sind, weil da wer fehlt. Den Hund in eine andere Wohnung bringen und da alleine lassen, kann nach meiner Erfahrung schwieriger werden - da würde ich empfehlen, dass der Sitter einen Gang macht. "Nachhausekommen" in eine fremde Wohnung ist meist stressarmer als von der Besitzerin irgendwo "zurückgelassen" zu werden.

    Ich glaube einfach, die Politik hat einfach ewig auf Bevölkerungsberuhigung gesetzt, im „Geheimen“ vorbereitet und geplant, damit die Menschen sich in entspannter Sicherheit sonnen.

    Ich hoffe das ist so - ich fürchte auch in Behörden, großen Unternehmen, sozialen Einrichtungen etc. wurde und wird das oft als "kostet nur", "braucht kein Mensch" abgetan.

    Das wird hier fast OT - aber noch mal zur Klarstellung:

    Ich kenne die momentane DF-Einstellung zum Thema Schmerzen. Und ich würde HIER in dieser Situation auch versuchen, ob es daran liegt und mal ne Zeit kräftig Tabletten geben.

    Aber Schmerzmittel sind Medikamente, keine Smarties und teilweise und vor allem dauerhaft nicht einfach zu verstoffwechseln (das ist HIER egal, der Hund ist schon sehr alt). Aber ich habe ein zunehmendes Störgefühl bei Aussagen wie:

    "Es gibt keinen Bedarf bei Arthrose."

    Denn das ist schlicht falsch und ich mag so was (nicht mehr) unkommentiert stehen lassen.

    Es gibt kein bei Bedarf bei Arthrose.

    Nee. Das ist dann doch viel zu absolut formuliert. Das sind so Aussagen, da frage ich mich ob es danach überhaupt noch ältere Lebewesen gibt, die nicht dauerhaft, prophylaktisch Schmerzmittel bekommen.

    Arthrose ist ja erstmal nur verstärkte Abnutzung von Gelenken. Und frag doch mal alte Menschen: Alle haben die irgendwo, manche nehmen dauerhaft Schmerzmedis, manche haben nur hin und wieder "Bedarf".

    In diesem Fall ist es aber, wie BadlyConfused vorschlug, aber eine gute Idee, auszutesten, ob Schmerzmittel hier eine Veränderung herbeiführen. Auf die Idee ist die TE aber ja nun schon selbst gekommen.

    Ich wünsche dir viel Kraft. Das Problem, dass im höheren Alter das Alleinsein nicht mehr funktioniert, gibt es immer mal wieder - aber ist natürlich oft eine wirkliche organisatorische Katastrophe, insbesondere wenn Alternativen für den Hunde nicht (stressfrei) möglich sind.

    Ich glaube, ich würde den Hund noch mal ganz gründlich vom Tierarzt durchchecken lassen, ggf. gibt es da noch eine Baustelle, die diese Veränderung erklärt.

    Ich denke immer noch dran rum - mehr für mich, als mit wirklich praktischem Nutzen - wie man mehr Bürger dazu bringen könnte, sich gezielt auf Krisenfälle vorzubereiten.

    Ich frage mich manchmal, ob es helfen würde, wenn wir mehr mitbekämen, wie sich die öffentliche/unternehmerische Ebene vorbereitet. Was macht ein Kindergarten bei Stromausfall? Was ein Pflegeheim? Was ist der Plan, wenn die Server im Unternehmen ausfallen?

    Vielleicht wäre das so eine Brücke zwischen: "oh, wäre ich jetzt in Berlin, hätte ich ein Problem" und "aber mein Alltag fühlt sich völlig normal/ungefährdet an".

    Und bevor das jetzt kommt: Damit meine ich nicht ein Verschieben von Verantwortung - sondern den Gesprächsanlass, den das schaffen würde.