Beiträge von Gersi

    Ich habe kein entsprechendes Thema gefunden - und dachte, ich mache mal eines auf:

    Bin gerade mit Nastro knapp hinter der deutschen Grenze, in der Nähe des Hohen Venns. Ausläufer der Eifel, Ausläufer der Ardennen. Wir sind in einem Hotel in einem kleinen Bergdorf abgestiegen.

    Die offiziellen Regeln sind relativ streng hier: Eigentlich überall Leinenpflicht - und obwohl das Hotel Hunde erlaubt, sind diese beim Restaurant eigentlich verboten.

    Inoffiziell hatte ich seit Jahren nicht mehr so viele Begegnungen mit unangeleinten Tut-Nixen, ernsthaften und weniger ernsthaften Hofwächtern. Selbst in den Cafés hier sind oft Hunde der Gäste einfach frei unterwegs.

    Hier im Hotel herrscht ein kleiner, übergewichtiger Jack-Russel. Gibt es bei der Hundepolizei eine Gefährder-Ansprache?? Gefühlt macht er das regelmäßig bei Nastro: Einmal vorbei, zeigen wer Chef ist, Nastro anblaffen, wenn der nicht stark genug beschwichtigt - und dann wieder ab.

    @Lorbas Danke für die Frage, genau das habe ich mich auf den Weg in den Urlaub auch gefragt und wollte es hier posten.

    Mir ist noch kein Hund so abgehauen, dass ich nicht mehr wusste wo er ist - und die Zeit... Vielleicht maximal zwei Minuten?

    Wenn Nastro hinterher gehen würde, wäre er deutlich länger weg, deswegen frage ich mich das auch. In bekannten Gebieten würde ich tatsächlich irgendwann nach Hause. (Der Hund kennt die Gassiwege zum und im "Heimwald" so gut, der soll wohl nach Hause kommen.)

    Wenn der Hund den Heimweg nicht kennt? Keine Ahnung.

    Es ist nicht wirklich alltagstauglich, wenn ich mich durch den Garten, beim Nachbarn durchschleichen muss, um weg zu kommen.

    Ich weiß ja nicht wie ihr mit euren Nachbarn auskommt oder ob du durch Brombeeren klettern musst - aber ich glaube, ich würde zweigleisig fahren: Gartenausgang nutzen und die Dauer steigern - und die Vordertür ständig öffnen, schließen, um sie diesbezüglich zu desensibilisieren.

    Ich bewege Hunde augenscheinlich auch vergleichsweise früh viel. Ist mir nie so bewusst gewesen.

    Nastro hatte ich mit 8 Monaten auch mit zum Wandern - und da waren auch zwei längere Touren (etwa 30 km, 700 (?) Höhenmeter). Ich finde gerade beim Wandern (ohne Leine) gibt es so viele Pausen und ist das Tempo gerade in Anstiegen doch so gering für den Hund... Ich habe mir bisher nie einen Kopf deswegen gemacht.

    Und bitte nicht vergessen: Zecken sind tatsächlich gefährlich.

    Ein oder zwei ... da muss man vielleicht nicht unbedingt was geben. Aber aus Angst vor "der Chemie" oder "dem Nervengift" auf Zeckenschutz zu verzichten, verkennt das wahre Risiko und das sind die Zecken selbst.

    Je nach Gassistrecke, Fell und wie sehr der Hund ein Zeckenmagnet ist, geht es bei einigen wenigen vielleicht mit Kokosöl o.ä. bzw. reicht das regelmäßige Absuchen. Insofern kannst du ja erst mal warten - aber wenn dein Hund Zecken bekommt, dann solltest du handeln.

    @Dakosmitbewohner

    Einfach langsam steigern und schauen, wie der Hund zulegt. Also statt 300 Gramm Futter, 350 und nach einer Woche mal gucken.

    Ob es langsam an der Zeit wäre, auf anderes Futter umzusteigen - könnte ich mir vorstellen, aber da fehlt mir echt die Expertise.

    Ganz allgemein: Mein Verständnis von Idealgewicht bei Hunden im Wachstum und das einiger Tierärzte geht ein wenig auseinander. Ich persönlich finde "zu dünn" im Wachstum eigentlich gut. Ob das jetzt hier der Fall ist oder ob der Hund wirklich mehr haben sollte, keine Ahnung - ich wollte nur erwähnen, dass Tierarzteinschätzungen zum Idealgewicht nicht immer unumstritten sind.

    Würdet ihr davon abraten zu einem großen Hund (DSH), einen (sehr) kleinen Zweithund - Größe etwa Chi, Zwergspitz u.ä. - dazu zu holen?

    Ja, davon würde ich absolut abraten - das bedeutet Management so lange beide Hunde leben. Die werden nie miteinander spielen oder auch nur normal interagieren können. Kleiner Schnauzer (theoretisch, nicht in diesem Fall) etwas größerer Dackel... das wäre die untere Grenze für mich.

    Viszla sehe ich nicht als Therapiehund, ist wirklich sehr sensibel.

    (Möglich, dass es eine Folge davon ist, dass der Hund gerade "in Mode" ist).

    Aber das deckt sich komplett mit meiner Erfahrung. Ich habe in den letzten Jahren einige kennengelernt. Und das wären keine Hunde, die ich in so einem Umfeld sehe.

    Durch die Hör- und Sehbeeinträchtigung, die teilweise gleichzeitig auftritt und dadurch eine Taubblindheit entsteht, sind einige Bewohner Grobmotorisch, hektisch, laut, unwillkürlich..andere wiederrum sehr fein, leise, vorsichtig.

    Die Gegensätze machen es natürlich schwer den passenden Hund zu finden.

    Rein vom Bauchgefühl sehe ich da aber eher einen unerschrockenen, robusten, fröhlichen Terrier als einen ausgesprochen weichen defensiven Hund.